Axel Adamitzki - SeelenFee - Buch Drei

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Silvana Larbang, eine junge Frau unserer Zeit, ist erfüllt mit übersinnlichen Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen, lebende und auch verstorbene Seelen zu helfen, zu retten und letztlich sogar zu erlösen. Doch noch ist sie sich dieser unvergleichlichen und verantwortungsvollen Veranlagungen nicht bewusst. Erst der schreckliche und viel zu frühe Tod ihrer besten Freundin Melissa lässt all das langsam erwachen. Mühsam, Schritt für Schritt, betritt sie sodann ihren wahren, tief in ihr ruhenden, Lebensweg, der voller Träume, Selbstzweifel und Überraschungen ist.
Neben Silvanas feinfühligem Wesen und ihrer Wahrhaftigkeit sind es surreale Träume – die sie nun so intensiv erlebt wie seit ihrer Kindheit nicht mehr -, die ihr erst verschwommen, doch dann klar und beinahe greifbar ihren Weg mehr und mehr aufzeigen.
Ohne es zu wissen, schöpft sie auf diesem beschwerlichen Weg zusätzlich Kraft aus der Erfüllung eines Versprechens, das sie ihrer verstorbenen Freundin Melissa in einem Traum gegeben hat. Voller Hingabe kümmert sie sich um die kleine Rosa, Melissas Tochter. Und manchmal sieht es so aus, als würde sich das Baby auch um sie kümmern.
All das ereignet sich vor dem Hintergrund eines bürgerlichen Lebens, dem Silvana und Melissa entstammen, und einer Welt des egoistisch blasierten Adels, in die Silvanas verstorbene Freundin aus Liebe eingeheiratet hatte.
Buch 3 von 4

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In der Zwischenzeit brachte Raymonds ehemalige große Liebe, Elektra Gräfin von Memmingstetten, im Umfeld des Landgutes alles durcheinander. Schließlich offenbarte sie sich: Sie wollte ein Kind von Raymond. Er fühlte sich bedrängt und floh mit seiner Tochter. Als Elektra ihn dennoch aufstöberte, waren es gewaltige Kräfte in Rosa, dem Baby, die dem bösen Spiel ein Ende setzten. Doch das Freisetzen dieser Kräfte hatte eine Schattenseite: Rosa wurde entsetzlich krank.

Voller Schmerzen erwachte Elektra nach diesem Zwischenfall im Krankenbett einer Klinik. Ein Albtraum, der zusätzlich über sie gekommen war, ließ Zweifel an ihrem Tun aufkommen. Als sie hörte, dass Bella, ihre große Liebe, sie gesucht und gefunden hatte, wollte sie es kaum glauben. Nun würde alles gut werden, hoffte sie.

Silvana lernte Georg, den Freund ihrer Mutter, kennen und spürte augenblicklich, dass sie diesem – ihr völlig unbekannten – Mann wohl ihre tiefsten Geheimnisse anvertrauen könnte. Doch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, wurde sie an Rosas Krankenbett gerufen.

27 – Nach genau drei Monaten, …

… drei Wochen, zwei Tagen und einundzwanzig Stunden stand Silvana das erste Mal wieder vor ihm. Vor Raymond. Und in dem Augenblick, als ihr diese Zahl ein zweites Mal an diesem Nachmittag durch den Kopf ging, präzisiert durch »einundzwanzig Stunden«, war sie bedeutungslos geworden. Ob eine Stunde, eine Woche oder zehn Jahre … Zeit, die sie trennte, war ohne Belang, würde immer ohne Belang sein. Nur was das genau hieß oder für ihr Leben bedeutete, darüber wollte und konnte Silvana jetzt nicht nachdenken.

Rosa , hallte es ihr durch den Kopf. Rosa ist schwer erkrankt.

Umständlich distanziert reichte Raymond ihr die Hand und ging unvermittelt einen halben Schritt zurück. Silvana tat es ihm nach. Sie wagten nicht, dem anderen zu nahe zu kommen – sie wussten im Moment nicht, wie sie sich begegnen sollten.

Auch wagte er nicht, ihr in die Augen zu blicken, und Silvana bemerkte an ihm nur, dass er schlecht aussah. Er wirkte fahrig zerstreut, beinahe wie damals im Hotel.

»Es tut mir leid …«, sagte er. »Ich hoffe, du musstest nicht –«

»Was ist mit Rosa? Wo ist sie?«, unterbrach Silvana ihn.

»In ihrem Zimmer. Der Arzt ist wieder bei ihr. Sibylle ist auch da.«

»Der Arzt? Wieder …?«

Er begriff sofort. Und er erzählte, dass er gestern Abend mit ihr zurückgekehrt und Manfred Vontell, der Hausarzt, dann gleich bei Rosa gewesen war. »Sie hat hohes Fieber, noch immer, aber mehr weiß Manfred zurzeit auch nicht. Er will sie in eine Klinik … Ich habe Angst, Silvana. Das alles ist meine Schuld.«

Nun sah Silvana ihn doch genauer an. Wie hilflos er war … in seiner Schuld, nein, in seiner Liebe zu seiner Tochter. Und wie sehr sie das berührte. Aber jetzt ging es nicht um seine Hilflosigkeit oder um irgendeine Schuld.

»Darf ich zu ihr … zu Rosa?«

Er blickte sie kurz an, es war ein verlorener und auch hoffnungserfüllter Blick. »Natürlich, bitte, komm. Und verzeih, dass ich nicht den Mut hatte, dir von all dem zu schreiben. Ich wollte dich nicht … Sibylle hat mir entsetzliche Vorwürfe gemacht.«

Und mit Recht, dachte Silvana und folgte Raymond.

Im Moment als sie den langen Flur in der zweiten Etage betraten, kam Dr. Vontell aus Rosas Zimmer. Er wirkte nachdenklich, und als er sie sah, versuchte er zu lächeln, doch verlor sich dieses Lächeln sogleich wieder gequält in den Mundwinkeln.

Raymond stellte sie einander vor, beließ es aber bei wenigen Förmlichkeiten.

»Geht es ihr besser?«, fragte er besorgt.

Dr. Vontell schüttelte bedauernd den Kopf. »Gern würde ich dir etwas Positives sagen, Raymond, aber … nein. Ihr Zustand hat sich nicht dramatisch verschlechtert, aber dennoch ein wenig.«

»Das ist … das ist entsetzlich.« Raymond raufte sich die Haare. Er wirkte unsagbar hilflos. »Weißt du schon, was dieses Fieber ausgelöst hat?«

Der Arzt schüttelte den Kopf. »Wir sollten sie auf dem schnellsten Weg nach Konstanz bringen. Ich kann die Verantwortung hier nicht mehr übernehmen.«

Absichtlich, so schien es, vermied er es, von Klinik oder gar von Krankenhaus zu sprechen.

Er wartete einen kurzen Moment und fuhr dann fort: »Dort habe ich … haben wir andere Möglichkeiten.«

»Nicht immer, Manfred, nicht immer«, flüsterte Raymond und blickte entsetzt ins Leere. Er schien an Melissa zu denken, Silvana sah es ihm an … »Auch im Krankenhaus hätten die Ärzte nicht mehr tun können«, hatte Dr. Berthold, Melissas Frauenarzt, ihm vor Monaten gesagt; vielleicht waren diese Worte damals sogar genau hier, an dieser Stelle, ausgesprochen worden. Die Allmacht des Krankenhauses … Raymonds Glaube daran war mit diesem Satz zerstört worden.

Silvana spürte Raymonds Zweifel.

»Wie hoch ist das Fieber?«, fragte sie.

»41,9.«

»Oh, mein Gott. Reagiert sie da überhaupt noch?«

»Das ist ja das Merkwürdige, eigentlich nicht, aber bei jedem noch so kleinen Geräusch rafft sie sich auf, öffnet kurz die Augen, blickt glasig nach rechts und links und fällt dann gleich wieder zurück in eine Art Dämmerzustand. Es ist, ich wage es kaum zu sagen, aber es ist, als würde sie warten. Auf etwas oder auf jemanden.«

Ja, dachte Silvana, ohne zu wissen warum: Sie wartet auf mich.

»Darf ich zu ihr, Dr. Vontell? Oder spricht etwas dagegen?«

»Nein, ganz sicher nicht.« Und an Raymond gerichtet sagte er: »Ich kümmere mich dann um den Transport?«

»Bitte, Manfred, warte noch. Lass uns erst zusammen hineingehen.« Raymond sah Silvana an. Er schien etwas zu ahnen.

»In Ordnung«, sagte Dr. Vontell, der wohl auch hoffte, dem Baby die Strapazen eines Transportes irgendwie ersparen zu können, dennoch schien er nicht an Wunder zu glauben. »Aber dann sollten wir sehr, sehr leise sein. Frau Scholz ist noch bei ihr. Ihre Fürsorge ist unschätzbar wertvoll.«

Kaum hörbar öffnete Silvana die Tür und trat ein. Dass Raymond und auch Dr. Vontell ihr folgten, bekam sie nicht mit. Auch nahm sie von Sibylle kaum Notiz. Nur Rosa war jetzt von Belang.

Und da lag sie, im Halbdunkel, und wie Dr. Vontell es gesagt hatte, öffnete sie die Augen, aber nicht nur kurz, nein, im Gegenteil. Ihr Blick, hilflos glasig und voller Erwartung, jagte erst fiebrig von links nach rechts, und als er Silvana traf, endlich traf, ließ er sie nicht mehr los. Verharrte er. Hilflosigkeit und Erwartung wichen einer Freude, die Zerrissenheit und Zweifel geradewegs fortzutreiben schienen.

Das Warten ist vorüber.

Man hätte es beinahe hören können. Und noch etwas anderes – einem fünfmonatigen Baby ebenso unangemessen – geschah sogleich: Rosa hob eine Hand und streckte sie begierig nach Silvana aus, und in ihrem Gesicht wuchs ein Verlangen, das nur Silvanas Nähe und Zuneigung stillen konnte.

Rasch war Silvana bei ihr, kniete sich hin und reichte ihr die Hand. Entschieden und untrennbar packte Rosa zwei Finger und schloss dann endlich … und schleppend … die Augen.

»Ich bin ja jetzt hier, meine Kleine. Und ich bleibe auch. Alles wird gut.«

Weder Sibylle Scholz, die sich zögerlich von ihrem Stuhl erhob, der an Rosas Bettchen stand, und zwei Schritte zurückwich, noch Raymond, der das Geschehen mit aufgerissenen Augen verfolgte, oder gar Dr. Vontell, der nur kopfschüttelnd dastand, verstanden, was da eben passiert war. Doch eines war ihnen gewiss: Was sie hier sahen, war gut, und es war richtig.

Nach einem Moment der Stille trat Raymond ans Bettchen. »Was können wir tun, Silvana? Können wir überhaupt etwas tun? Kann Konstanz vielleicht noch warten?«

Ohne zu verstehen, hatte er begriffen, hatte er das Schicksal seiner Tochter in Silvanas Hände gelegt – und nicht zum ersten Mal ruhte es dort.

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