Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

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eBooks, die nie in Vergessenheit geraten sollten.
Die junge, schöne Scarlett O'Hara, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, verliebt sich unsterblich in den Soldaten Ashley. Als der jedoch ihre Cousine Melanie heiratet, bricht für Scarlett eine Welt zusammen. Dann lernt sie den draufgängerischen Rhett Butler kennen, der sie fasziniert. Doch es fällt ihr schwer, seine Liebe zu erwidern. Mit dem Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges gerät ihr Leben in ein ständiges Auf und Ab. Doch in der Liebe ist ihr kein dauerhaftes Glück vergönnt.

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Im Handumdrehen hatte sich alle Schläfrigkeit verflüchtigt. Die Männer sprangen von Bänken und Stühlen auf, die Stimmen begannen einander zu überschreien. Den ganzen Morgen hatte auf Mr. Wilkes' Bitte, die Damen nicht zu langweilen, niemand von Politik und Kriegsgefahr gesprochen. Aber nun hatte Gerald das Eis gebrochen, und alle anwesenden Männer vergaßen die Ermahnung.

»Natürlich wollen wir kämpfen ...« »Diese verfluchten Yankees, diese Spitzbuben ...« »Wir verhauen sie in einem einzigen Monat...« »Einer von uns prügelt zwanzig von ihnen windelweich ...« »Friedlich? ... Sie lassen uns ja nicht in Frieden!« »Wie Mr. Lincoln unsere Unterhändler beleidigt hat ... Wochenlang hat er sie warten lassen und versprochen, Fort Sumter zu räumen!« »Sie wollen den Krieg, nun, er soll ihnen bald zum Halse heraushängen!« Lauter als alle anderen donnerte Gerald. Scarlett hörte ihn brüllen: »Die Rechte der Südstaaten, Teufel noch mal!« Er ereiferte sich gewaltig und kam endlich auf seine Kosten, seine Tochter aber durchaus nicht. All dies Gerede war ihr gründlich verhaßt, weil sich die Männer nun stundenlang damit beschäftigen und sie vorläufig keine Gelegenheit mehr finden würde, Ashley unter vier Augen zu sprechen. Natürlich gab es keinen Krieg, das wußten die Männer alle. Sie redeten nur gern und hörten sich so gern reden.

Charles Hamilton war nicht mit den andern aufgesprungen und fand sich plötzlich mit Scarlett allein. Da lehnte er sich enger an sie und flüsterte mit der Kühnheit neugeborener Leidenschaft: »Miß 0'Hara ... Ich ... ich hatte schon beschlossen, daß ich nach Südcarolina zur Truppe gehen wollte, falls es Krieg gäbe. Mr. Wade Hampton stellt eine Reitertruppe auf, und da wollte ich natürlich dabeisein. Er ist ein großartiger Kerl und war der beste Freund meines Vaters.«

Scarlett sah ihn verwundert an und dachte: »Wie können Männer nur so dumm sein, zu glauben, daß ein Mädchen sich für so etwas interessiert.« Er meinte, sie finde vor lauter Begeisterung keine Worte, und fuhr immer kühner fort:

»Wenn ich nun gehe, sind ... sind Sie dann traurig ... Miß 0'Hara?«

»Dann weine ich jede Nacht mein Kissen naß.« Es sollte schnippisch klingen, er aber nahm es ernst und errötete vor Freude. Sie hatte die Hand in den Falten ihres Kleides verborgen, er tastete sich heran und drückte sie fest, von seiner eigenen Kühnheit und ihrer Zuneigung überwältigt.

»Wollen Sie dann für mich beten?«

»Der Schafskopf!« dachte Scarlett bitter und schaute sich verstohlen um, ob nicht jemand sie von dieser Unterhaltung erlöse.

»Wollen Sie es tun?«

»Ja ... gewiß, mindestens drei Rosenkränze jeden Abend!«

Rasch blickte Charles umher, hielt den Atem an und straffte die Muskeln. Sie waren so gut wie allein. Eine solche Gelegenheit bot sich vielleicht nie wieder. Und wenn Gott sie ihm noch einmal bescheren sollte, vielleicht versagte ihm dann die Kraf t.

»Miß 0'Hara ... ich muß Ihnen etwas sagen. Ich ... ich liebe Sie!«

»Hmmm?« machte Scarlett und versuchte durch die Menge der Streitenden zuAshley hindurchzublicken.

»Ja!« flüsterte Charles, außer sich vor Entzücken, daß sie weder gelacht hatte noch in 0hnmacht gefallen war. »Ich liebe Sie! Sie sind das ... das ...«, zum erstenmal in seinem Leben löste sich ihm die Zunge, »das schönste Mädchen, das ich je gekannt habe, das süßeste und gütigste, so lieb wie Sie war noch niemand zu mir. Ich liebe Sie von ganzem Herzen. Ich kann ja nicht annehmen, daß Sie jemand wie mich lieben können, aber wenn Sie mir ein ganz klein wenig Mut machen, will ich alles tun, damit Sie mich lieben. Ich will...«

Charles hielt inne, er konnte sich nichts ausdenken, das stark genug wäre, Scarlett die Tiefe seines Gefühls zu beweisen, und so sagte er dann einfach: »Ich möchte Sie heiraten.«

Mit einem Ruck war Scarlett wieder auf der Erde, als das Wort »heiraten« an ihr 0hr schlug. Gerade hatte sie an Heiraten und an Ashle y gedacht und blickte Charles mit schlecht verhehlter Gereiztheit an. Was mußte auch dieses Kalb ihr gerade jetzt seine Gefühle aufdrängen, da ihr vor lauter eigenen Gedanken und Gefühlen fast der Kopf platzte? Sie blickte ihm in die braunen Augen und sah nicht die Schönheit der ersten scheuen Knabenliebe, die darin lag, nicht die Verzückung eines Traumes, der Wirklichkeit werden will, nicht die wilde, selige Zärtlichkeit, die ihn wie eine Flamme durchfuhr. Scarlett war es gewöhnt, daß Männer ihr einen Heiratsantrag machten, sehr viel anziehendere Männer als Charles Hamilton, die Lebensart genug besaßen, ihr nicht gerade bei einem Gartenessen, wenn sie wichtigere Dinge im Kopf hatte, damit zu kommen. Sie sah nur den zwanzigjährigen Jungen, der rot wie eine Rübe geworden war und sich sehr tölpelhaft ausnahm. Sie hätte ihm das gern gesagt, aber ganz von selbst kamen ihr die Worte, die Ellen sie für solche Fälle gelehrt hatte. Sie schlug gewohnheitsmäßig die Augen nieder, und leise ging es über ihre Lippen:

»Mr. Hamilton, ich bin mir der Ehre wohl bewußt, die Sie mir dadurch erweisen, daß Sie um meine Hand anhalten, aber es kommt alles so plötzlich, daß ich nicht weiß, was ich darauf antworten soll.«

Auf diese Weise vermied man es geschickt, die Eitelkeit eines Mannes zu kränken, und behielt ihn doch am Bändel. Charles biß darauf an, als wäre solcher Köder etwas Neues und ihm als erstem zugeworfen.

»Ich kann ewig warten! Ich möchte Sie nur haben, wenn Sie Ihrer selbst ganz sicher sind. Bitte, Miß 0'Hara, sagen Sie mir, daß ich hoffen darf!«

Scarletts scharfe Augen erblickten Ashley, der bei Melanie sitzen geblieben war und zu ihr emporlächelte. Wenn nur dieser Dummkopf, der nach ihrer Hand tastete, einen Augenblick still sein wollte, vielleicht konnte sie dann verstehen, worüber die beiden sprachen. Charles' Worte verwischten die Stimmen, denen sie so angestrengt lauschte.

»Seht«, zischte sie ihn an und kniff ihn in die Hand, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen.

Charles fuhr zusammen, im ersten Augenblick fühlte er sich zurückgestoßen und errötete, dann sah er ihren Blick auf seiner Schwester ruhen und wurde wieder froh. Scarlett fürchtete, jemand möchte seine Worte vernehmen. Natürlich war sie verlegen und in Todesangst, belauscht zu werden. Charles fühlte eine Männlichkeit in sich aufwallen, wie er sie noch nie gespürt hatte. Er hatte ein Mädchen in Verlegenheit gebracht. Das war berauschend, und er suchte seinem Gesicht einen unbekümmerten Ausdruck zu geben und erwiderte vorsichtig Scarletts Händedruck, um zu zeigen, daß er ein Mann von Welt sei und ihre Bedenken verstünde.

Sie fühlte es nicht einmal, denn deutlich hörte sie jetzt Melanies süße Stimme, die ihr höchster Zauber war: »Ich fürchte, über Mr. Thackerays Werke bin ich anderer Meinung als du. Er ist ein Zyniker. Ich glaube, er ist weniger Gentleman als Mr. Dickens.«

Wie kann man nur so etwas Albernes sagen! Scarlett hätte vor Erleichterung lachen mögen. Sie ist eben doch ein Blaustrumpf, und was Männer von einem Blaustrumpf denken, weiß ja jeder. Das Interesse eines Mannes kann man doch nur dadurch wecken, daß man von ihm spricht und allmählich die Unterhaltung auf sich selber lenkt. Hätte Melanie gesagt: »Du bist doch fabelhaft!« oder »Wie du nur auf solche Gedanken kommst! Mein dummer Kopf würde platzen, schon allein bei dem Versuch, über so etwas nachzudenken!« - dann hätte Scarlett Grund gehabt, sich zu ängstigen. Nun fühlte sie ihre Aussichten so sehr steigen, daß sie Charles ein strahlendes Gesicht zuwandte und vor Freude lächelte. Dieser Bewe is ihrer Zuneigung beseligte ihn. Er griff nach ihrem Fächer und fächelte sie so stürmisch, daß ihr Haar in Unordnung geriet.

»Ashley, wie denkst du darüber?« klang es aus der Gruppe der erhitzten Männer heraus. Er stand auf und entschuldigte sich. Keiner von den anderen sieht doch so gut aus, dachte Scarlett, als sie sah, wie gut ihm seine lässige Bewegung stand. Sogar die älteren Männer hielten inne, umihm zuzuhören.

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