Carolin Frohmader - Die Zeitlinie

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Der Kölner Medizinstudent Linus reist ungeplant 392 Jahre zurück in die Vergangenheit um sich der Herausforderung zu stellen, die sein Leben verändert. Oder zerstört. Ein rasantes Abenteuer in eine unbekannte Zeit. Und die Erkenntnis, dass nichts jemals so ist, wie es scheint.
Schonmal eine Zeitmaschine geerbt? Ohne zu wissen, was das eigentlich bedeutet, ist das erst der Beginn einer abenteuerlichen Reise in ein fremdes Leben, spannend und gefährlich, denn nicht nur Freund und Feind, auch eine unerwartete Liebe sind die Wegbegleiter.
Und wenn das noch nicht genügt, bleibt die Frage, ob man als Zeitreisender die richtige Entscheidung getroffen hat. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.

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«Wird schon keine Brandwunde sein. Das Ding hat nicht mal einen Stromanschluss.»

Pit streckte mir seine Hand hin und für den nächsten Moment war ich nicht sicher ob ich wachte oder schlief, oder ob ich noch vollkommen dem Suff erlegen war. Für noch wenige Sekunden gab Pits Handgelenk ein winzig schwaches bläuliches Licht, wie ein Armband, ab. Und hätte ich nicht die Gewissheit gehabt noch genügen Restalkohol im Blut zu haben um nicht Auto fahren zu sollen, dann hätte ich dort an seinem Handgelenk kleine römische Ziffern gesehen, die sich vor meinen Augen in Luft auflösten. Im selben Augenblick spürte ich eine aufkeimende Übelkeit.

«Da ist nichts», stellte ich wahrheitsgemäß und ernüchternd fest, lehnte mich zurück und rieb mir mit beiden Händen durchs Gesicht, über den Kopf und den Nacken.

«Jetzt bin ich aber angepisst», grummelte Pit und griff erneut nach dem Kästchen, doch eh er es zu fassen bekam, oder vielmehr das, was sich darin befand, riss ich es ein Stück zu mir und steckte selbst die Hand erneut rein. Pit hatte vollkommen recht. Die Kugel war da, man konnte sie von allen Seiten befühlen, vielleicht Tennisball groß, glatt und kühl. Und sie schien an keiner Stelle mit dem Kästchen verbunden zu sein. Ich glaubte fest an eine Täuschung meiner vernebelten Sinne, doch was ich fühlte, war Wirklichkeit. Genaugenommen das, was ich eben nicht fühlte. Jenes vermisste Gefühl wurde so schnell durch die Kälte ersetzte, die mich plötzlich durchfuhr, dass ich kaum nach Luft schnappen konnte. Zeitgleich konnte ich nicht mehr beurteilen ob die Kugel entsprechend eiskalt oder siedend heiß geworden war.

Pit rief mir irgend etwas zu, ich konnte seine Lippen sehen, doch ihre Laute verpufften einfach, noch bevor sie mein Trommelfell erreichten. Kurzum versuchte ich mich mit zwischen einem ausgewachsenen Gefrierbrand, oder eben doch einem ordinären Stromschlag zu entscheiden, als mich völlig das rasend kalte Gefühl einnahm, wie wenn ich meinen Kopf aus einem fahrenden ICE hielte. Doch statt vorbei rasender Landschaft sah ich rein gar nichts. Eine Achterbahnfahrt in nur zwei Sekunden, so scharf und mitreißend wie es nicht die schnellste Achterbahn der Welt vermocht hätte. Es blieb mir nur schützend die Hände vor mein Gesicht zu halten.

Kapitel 4

Unter fremdem Himmel

Noch bevor ich in die Versuchung kam eine Erklärung für meinen offensichtlich Trip zu suchen, war der ganze Zauber auch schon wieder vorüber. Für Pit hoffte ich jedoch inständig, dass wir am Abend zuvor, nicht doch wieder das Gras geraucht hatten, welches er zu feierlichen Anlässen beschaffte und dessen Herkunft ich nicht hatte wissen wollen.

Mittlerweile war jegliches Gefühl der Trunkenheit vergangen und bekifft fühlte ich mich erst recht nicht.

Wie ein kleiner Junge benahm ich mich, als ich mich hinter meinen Händen versteckte und nur mit den Augen blinzelte. Die Dunkelheit war vergangen, wenn es denn je dunkel gewesen war und helles Licht drang durch die Ritzen meiner Finger und traf auf meine Netzhaut. Das Erste war mir auffiel war, dass es nicht mehr nach frischen Brötchen roch. Dem Duft, der mir so vertraut war und den ich niemals hatte leid sein können. Doch er war ebenfalls fort. Statt Brötchen glaubte ich Blumen zu riechen. Und Gras.

Langsam ließ ich meine Hände sinken und was ich sah, ließ mir kurz den Atem stocken. Die Schockstarre, die ich erwartete, stellte sich jedoch nicht ein und auch mein Puls schien noch im Normbereich zu liegen.

Ich saß mitten auf einer grünen Wiese, Grillen zirpten beruhigend und leichter Wind schmiegte sich in die wenigen Bäume die ich auf den ersten Blick erfassen konnte. Die warme Nachmittagssonne wärmte sofort meine Haut und Vögel flogen kreisend über eine nahe Baumgruppe.

Mit einem Ruck war ich auf den Füßen. Unter ihnen waren sie, die bunten Blumen und an der Stelle wo ich gesessen hatte, waren sie platt gedrückt.

Wo befand ich mich? Es schien mir unerklärlich nachdem ich jede nur denkbar mögliche Situation in Sekundenschnelle durchgespielt hatte. Schlafwandel? Nein, immerhin war ich bereits wach und hatte am Kaffee genippt und mein Blut hatte bereits vom süßen Koffein genascht und war somit angefixt. Gehirnerschütterung mit Gedächtnisverlust? Nein, dazu wäre ein kräftiger Schlag auf den Kopf nötig gewesen, doch ich hatte nicht mal eine Beule.

Realitätsverlust? Nein unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Mit Sicherheit war es jedoch die mir liebste Möglichkeit.

Körperlich hatte ich keinen Schaden genommen, der Kopf brummte nicht, keine Hämatome an den Beinen, die kurzen Boxershorts ließen es mich wissen. Selbst meine Fußsohlen waren unversehrt. Immerhin trug ich nur die schwarzen Socken vom Vorabend und keine Wanderschuhe. Auf die grüne Blumenwiese war ich mit Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit nicht selbst gelaufen.

Auch nach eingehender Betrachtung meiner nächsten Umgebung, konnte ich nichts ausmachen, als Natur. Grüne, teils bunt blühende Natur. Sie ähnelte immerhin der Vegetation der Hocheifel, soviel konnte ich ohne Botanikstudium erkennen.

Allmählich verging mir allerdings die Ruhe und ich wollte ungern noch länger an dem mir unbekannten Ort bleiben. Das Herz schlug mir beinahe bis zum Hals, als ich mich unsicher Richtung der erst besten Baumgruppe auf machte. Mein Puls beschleunigte sich und ich hoffte, dass ich mich noch eine Weile vom Rand der Panik fern halten konnte.

Nach wenigen Schritten blies mir ein starker, eiskalter Wind in den Rücken und ich warf mich herum. Das helle gelbe Sonnenlicht, wurde für den Bruchteil von Sekunden durch ein bläuliches Licht regelrecht überstrahlt. Ähnlich wie ein Blitz hatte ich erneut das Bedürfnis meine Augen zu schützen, doch ich sah mitten hinein. Mittendrin bildete sich augenblicklich eine menschliche Silhouette. Eine bekannte. Ich blinzelte. Und sie hatte Übergewicht. Das gleißende Licht verschwand sofort und vor mir stand mein bester Freund wie er die Arme um seinen Kopf geschlungen hatte und einen breitbeinigen Stand eingenommen hatte. Sogar seine Knie waren leicht gebeugt.

«Pit!», rief ich. Teils überrascht, teils erleichtert.

Pit schien die Phase der Analyse gleich zu überspringen. Er war sofort auf den Beinen und sprang von einem nackten Fuß auf den anderen, während er sich die Haare raufte und sich umblickte.

«Hör auf», bat ich ihn und er hielt inne.

«Wo... wo sind wir? Und was hast Du gemacht?»

«Was soll das heissen, was hab ich gemacht?», fragte ich ihn.

«Du hast Dich vor meinen Augen in einem blauen Licht in Luft aufgelöst, Man», stieß Pit schrill hervor. «Du warst weg, verdammt», setzte er lauter hinzu. «Einfach weg!»

«Und Du bist hier in einem blauen Licht aufgetaucht. Ich schätze wir sind quitt», sagte ich leise und drehte mich wieder zur Baumgruppe um.

«Ich kenne mich hier nicht aus. Warst Du schon mal hier?», fragte ich und Pit reagierte auf meine unbeholfen Ablenkungsversuch.

«Es gibt Hektar weise Flächen in der Hocheifel, die genau so aussehen wie das hübsche Stückchen hier, was Du dir ausgesucht hast.»

«Von ausgesucht kann da leider keine Rede sein, ich bin...» und dann stockte mir wirklich den Atem. Eh ich etwas weiteres sagen konnte, stürzte ich auf den überraschten Pit zu und riss seinen rechten Arm hoch. Seine Augen weiteten sich als er mich auf sich zu stürmen sah und sein Kiefer klappte auf, als er bemerkte, was ich gesehen hatte. Sein Handgelenk wurde von einer Aneinanderreihung winzig kleiner bläulicher leuchtender römischen Zahlen gesäumt. Wie ein enges Armband lag die Zahlenreihe auf Pits Haut und bestach durch die blaue Farbe und den leuchtenden Schimmer.

Längst schon hatte ich es gewusst, noch eh ich meinen rechten Ärmel hoch krempelte und mir mein eigenes, mit blau leuchtenden Zahlen gesäumtes Handgelenk vor Augen führte. Immer wieder drehte und wendete ich meine Hand um alle Zahlen erkennen zu können, doch ich war mir nicht sicher was ich sah.

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