Helmut Tornsdorf - Mit Sprache was erreichen ...

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Sprache ist viel mehr als ein Mittel zur Übertragung von Informationen und Gedanken. Es geht vor allem darum, bei anderen Menschen etwas zu erreichen.
Normalerweise denkt man hier zunächst an eine gute Argumentation. Mindestens genauso wichtig ist aber, die Kommunikation in einem günstigen Umfeld stattfinden zu lassen. Dazu gehört schon die Wahl einer passenden Situation – und dann geht es vor allem um Atmosphäre. Das Gegenüber soll immer das Gefühl haben, dass auch seine Situation und seine Interessen berücksichtigt werden.
Wie immer geht es nicht nur die Sache selbst, sondern auch um ihre Verpackung – und das bedeutet den Einsatz von Rhetorik, den Mitteln der Redekunst – bzw. der Beeinflussung ganz allgemein. Ob es sich dabei mehr um «überreden» oder lieber um «überzeugen» handelt, das hängt vom Einzelfall ab. Man kann Menschen auch mit sprachlichen Tricks dazu bringen, das für sie Richtige zu tun.
Genauso geht es aber auch darum, dass man lernt, sich gegen eine manipulative Beeinflussung mit Hilfe von Tricks zu wehren. Wer sie kennt, fällt nicht mehr darauf rein.
Neben der leicht verständlichen Einführung in die Grundlagen dieser drei «Sprachhelfer» geht es um die Analyse von Gesprächssituationen: Von der Beeinflussung der Eltern am Frühstückstisch bis zu literarischen Gesprächssituationen in Kurzgeschichten oder auch Theaterstücken.
Damit bekommt man auch Tipps und Hilfen, wie man dialogische Texte in Klassenarbeiten und Klausuren analysieren kann.
Am Ende wird der Leser nicht mit seinen neuen Erkenntnissen allein gelassen – er bekommt die Möglichkeit, in einem Downloadbereich vieles druckfertig herunterzuladen oder sich auch mit Fragen und Anregungen an den Autor zu wenden.

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4. Was dieses Buch für Sie tun will ...

Wie wir an den verschiedenen Episoden im Leben von Marco und Nina gesehen haben, kann man mit Sprache einiges erreichen. Dieses Buch soll zeigen, wie das im Einzelnen geht.

Zunächst eine kleine Vorbemerkung: der Vorteil der „Lernspirale“Wir haben das Schaubild absichtlich so gestaltet, dass schon alle wesentlichen Dinge erfasst worden sind. Das hat den Vorteil, dass man schon einen ersten Eindruck davon bekommen hat. Wenn wir dann in den Spezialkapiteln auf das eine oder andere noch genauer eingehen, fühlt man sich schon gleich zu Hause und kann leichter auch bei neuen Informationen und Überlegungen „mitgehen“. Man nennt so etwas eine „Lernspirale“: Man kommt mehrfach zu den gleichen Dingen zurück, aber jeweils auf einem höheren Niveau. Ganz oben rechts das Ziel: Erfolg auf allen EbenenHier haben wir drei Bereiche unterschieden, in denen man mit Sprache viel erreichen kann. Im privaten Bereichgeht es vor allem um die Bewältigung von Streitsituationen bzw. Konflikten. Aber auch ein Heiratsantrag sollte gut „kommuniziert“ und auch rhetorisch gut vorgetragen werden. Für den schulischen Bereichsind besonders die Themen Leserbrief und Erörterung interessant. Was die Reaktionen von Lesern auf Zeitungsberichte angeht, so haben wir sie aus diesem Buch ausgeklammert, weil wir dazu ein eigenes E-Book gemacht haben. Nähere Informationen gibt es dazu in einem speziellen Kapitel am Ende dieses Buches. Auf Erörterungen gehen wir dafür schon mal genauer ein. Im beruflichen Bereichgeht es schließlich um jede Art von Kontakt und Gesprächen mit Kunden, mit Kollegen, mit Vorgesetzten oder auch mit Geschäftspartnern. Da all das für die meisten Menschen maßgeblich die Zukunft bestimmt, lohnt es sich, sich damit schon in der Schule zu beschäftigen und die entsprechenden Fähigkeiten zu trainieren. Überreden - überzeugenBeim Erfolg mit den Mitteln der Sprache lassen sich idealtypisch zwei Varianten unterscheiden, die in der Praxis aber ineinander übergehen. Wenn man Glück hat, gelingt es einem, den anderen zu überzeugen. Das bedeutet, dass der Andere eine Meinung oder eine Aufforderung „aus vollem Herzen“ annimmt. Das hat den Vorteil, dass das dann auch ziemlich stabil ist. Anders sieht es beim „ Überreden“ aus. Hier kommt es erst mal nur auf kurzzeitigen Erfolg an. Man möchte, dass jemand einem etwas ausleiht. Ob er es dann nach schlechten Erfahrungen mit der Rückgabe jemals wieder tut, ist zweitrangig. Nun darf man hier die Unterscheidung nicht zu scharf ziehen. Wie schon angesprochen, sind beide Varianten meistens „ineinander verflochten“. Das kann dann auch bedeuten, dass jemand gar nicht alle seine Argumente aufführen möchte, wenn er auch mit einem guten Argument und ein bisschen „rhetorischer Sahne“ drauf ans Ziel kommt. Am besten ist das auf dem Wochenmarkt zu sehen. Da werden auch gute Sachen vor allem „angepriesen“ und niemand regt sich auf. Aber natürlich gibt es auch die gefährlichen Fälle. Nicht von ungefähr sind „Geschäfte an der Wohnungstür“ heute so geregelt, dass man hinterher noch „zu Verstand kommen“ kann. Man ist in einer solchen Situation dem Verkaufsprofi in der Regel erst mal unterlegen. In einem bestimmten Zeitraum kann man deshalb sogar eine Unterschrift widerrufen. Wir werden zeigen, wie man sich vor einer solchen Art von „Verführung“ wehren kann. Schauen wir uns jetzt die drei großen Säulen des sprachlichen Erfolgsan Wir beginnen mit der Argumentation, weil das in der Schule der nächstliegende Bereich ist. Es geht dabei um zwei Ziele: Entweder soll der andere einer Meinung zustimmen oder er soll etwas tun. Die Mittel, die dabei eingesetzt werden, sind zunächst einmal Thesen. Diese müssen durch gedankliche Argumenteunterstützt werden, manchmal auch durch konkrete Belege, die man prüfen kann. Eine besondere Rolle spielen Beispiele, denn sie dienen der Veranschaulichung. Problematisch sind Tricksder Argumentation, zum Beispiel Übertreibungen oder auch einfach Behauptungen, die man in der Kürze der Zeit nicht überprüfen kann. Während die Argumentation sich vor allem im Bereich der Gedanken abspielt, schließt die Kommunikationauch das Umfeld ein. Dazu gehören vor allem die Situationen, in denen man versucht, etwas durchzusetzen. Neben der besonderen Beziehung zwischen Sprecher und Hörer und Schreiber und Leser haben wir noch den Präsentator einbezogen, der sich an Zuschauer richtet. Zu den Mitteln der Kommunikationgehört natürlich erst mal die Sprache, aber auch die Körpersprache. Dazu kommen besondere Elemente wie die Kleidung, die jemand trägt und mit der er bereits etwas ausdrückt, dann die Gestaltung der Umgebung und ganz allgemein der Kontext, der Zusammenhang, in dem man sich an andere Leute wendet. Was die Ergebnisse der Kommunikationangeht, gibt es bewusste bzw. beabsichtigte, aber auch unbewusste. Eine große Rolle spielt zum Beispiel die „Selbstoffenbarung“, heute eher „Selbstkundgabe“ genannt. Damit ist der Fall gemeint, dass jemand etwa behauptet, es gehe ihm gut. Aber die Art und Weise, wie er es sagt, zeigt genau das Gegenteil. Kommen wir zur Rhetorik, die früher mal eine zentrale Rolle in Wissenschaft und Ausbildung gespielt hat, heute leider ziemlich vernachlässigt wird. Es handelt sich dabei um die Kunst, einen Vortrag oder eine Präsentation besonders wirkungsvoll zu gestalten. Wie in der Werbung spielt dabei die AIDA-Formel eine Rolle: Man muss erst mal Aufmerksamkeit erregen, dann Interesse erzeugen. Darauf sollte ein Verlangen (englisch: desire) entstehen und dann mehr oder weniger auch eine Aktion. In unserem Falle wäre das eben die Übernahme einer Meinung oder die Umsetzung einer Bitte oder Aufforderung. Die Römer, wirkliche Meister der Rede, haben immer zu Recht die Bedeutung einer guten Vorbereitung des Auftritts hervorgehoben. Dazu gehört auch ein überzeugender Aufbau der Gedanken. Man sollte sich aber auch Gedanken über mögliche Reaktionen der Zuhörer machen (Antizipation). Denn wenn man weiß, an welchen Stellen es möglicherweise Widerstände gibt, dann ist es gut, genau darauf bereits vorbereitet zu sein. Zu beachten ist auch die Art und Weise, wie man mit solchen Reaktionen umgeht. Bei Einwänden bzw. Kritik ist es günstig, zunächst einmal positiv auf sie einzugehen, um sie dann abzumildern oder außer Kraft zu setzen. Zuletzt gehört zur Rhetorik auch die Vorbereitung und Gestaltung einer anschließenden Diskussion, in der das Gesagte noch einmal vertieft und gegebenfalls auch präzisiert oder ergänzt wird. Dann bleibt alles auch viel besser bei den Zuhörern hängen. Bei Referaten in der Schule ist das meist der schwierigste Teil – dementsprechend sollte man sich auch darauf vorbereiten und es trainieren. Was nicht im Schaubild enthalten ist, wohl aber in diesem Buch:An dieser Stelle wollen wir auch schon kurz darauf eingehen, was dieses Buch noch bietet, nachdem die grundsätzlichen Dinge geklärt worden sind. Wir präsentieren Beispiele von zielorientierten Gesprächen, an denen wir zeigen, was gut läuft und was verbessert werden könnte. Diese Beispiele können dann auch in einem speziellen Bereich im Internet druckfertig heruntergeladen werden.

5. Argumentation – Was ist das eigentlich?

Wir beginnen hier mit dem Bereich der Argumentation, weil der in der Wahrnehmung die größte Rolle spielt: „Warum bist du dafür, dass der Termin der Klassenarbeit verschoben wird?“ Die dann folgende Diskussion spielt sich gewissermaßen an der Außenseite des Umgangs miteinander ab: Die eine Seite: „Wir können dann noch mehr üben!“ Die andere Seite: „Wir haben schon genug geübt.“ Alles ist sichtbar und auch mehr oder weniger leicht verständlich. Man kann hier dann leicht genauer auf die Frage des Übens eingehen. Schwieriger wird es, wenn die andere Seite sagt: „Immer dasselbe – wir haben genug geübt, nur ihr passt nie auf.“ Dann kommt nämlich die Art und Weise der Kommunikation ins Spiel. Was da alles so mitschwingt, Verletzungen erzeugt und Ärger macht – darauf gehen wir lieber in einem eigenen Kapitel ein. Das Gleiche gilt für den Bereich der Rhetorik, wenn die erste Seite den Lehrer überrascht mit dem Hinweis: „Mein Vater sagt immer, Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden – dann sollten wir uns auch noch ein paar Tage gönnen, in denen wir die „crucial points“ noch mal angehen.“ Das mag dem einen oder anderen jetzt völlig überzogen vorkommen – aber es sorgt dafür, dass hier nicht gleich Meinungen unvereinbar aufeinanderprallen – sondern man sich erst mal über etwas neutrales Drittes unterhält: „Was sind Crucial points?“ Deshalb also erst mal ran an die „helle“ Seite der Klärung eines Problems, die Argumentation. Bei Argumentation geht es immer um etwas – man will etwas erreichen:

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