Thomas Pattinger - Krieg und Freundschaft

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Der junge Roland genießt im Sommer 1941 eine unbeschwerte Zeit, ehe der Zweite Weltkrieg in sein Leben tritt und er zur Ausbildung nach Frankfurt befohlen wird. Gemeinsam mit seinem besten Freund Andreas wird er nach kurzer Zeit zum Einsatz in Russland bestellt und erfährt dort, was Krieg wirklich bedeutet. An vorderster Front erlebt Roland die schreckliche Realität des täglichen Kampfes gegen Soldaten, eisige Temperaturen und die eigenen Gedanken.
Als seine Einheit in Stalingrad aufgerieben wird, sieht auch er sich endgültig mit dem Tod konfrontiert und muss abermals mit seinem Leben abschließen. Hunger und Kälte stellen die größten Feinde dar, während Roland im Kessel von Stalingrad auf das Unausweichliche wartet. Wie durch ein Wunder, gelingt im letzten Augenblick die Flucht aus der drohenden Gefangenschaft und es beginnt ein langer Marsch in die weit entfernte Heimat, stets begleitet von der Angst, der Krieg könnte ihn erneut einholen.

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Neben Andi und Roland erhoben sich vier weitere junge Männer und verließen schweigend das Gebäude. Draußen wartete im Licht der Mittagssonne ein grünbraunes Fahrzeug, in dem sieben Personen Platz fanden. Der Fahrer war ein junger Soldat der Wehrmacht.

»Wo bringst du uns hin?«, wollten die Insassen von ihrem Chauffeur wissen.

»Ich soll euch zum Bahnhof chauffieren. Dort nehmt ihr den Zug nach Frankfurt.«

»Die schicken uns nach Deutschland? Das darf doch nicht wahr sein!«, klagte ein Sitznachbar von Roland.

»Sei froh, dass sie uns nicht gleich an die Front schicken«, meldete sich jemand aus der hinteren Reihe.

Die Fahrt dauerte nicht lange, ehe sie erneut an diesem Tag am Bahnhof in Linz eintrafen. Der Zug nach Frankfurt am Main stand bereits am Bahnsteig zum Einsteigen bereit und der Fahrer führte die sechs jungen Männer bis in ihr Abteil. Er überreichte jedem Einzelnen seine Überstellungspapiere. Danach verschwand er wieder. Nachdem alle Platz genommen hatten, rollte der Zug auch schon los und die Silhouette der Stadt verkam schon bald zu einem grauen Band am Horizont.

Derjenige, der bei der Herfahrt neben Roland gesessen war, ergriff nach kurzer gegenseitiger Musterung als Erster das Wort:

»Wenn wir hier schon so unglücklich versammelt sind, will ich mich wenigstens einmal vorstellen. Ich bin der Zwingler Hans.«

Zur Begrüßung gab er jedem die Hand. Er war nicht besonders groß, hatte kurze, rotbraune Haare und graublaue Augen. Viele Sommersprossen zierten sein kindliches Gesicht. Seine offene Art fand bei Roland Anklang und so schloss er sich ebenfalls der Begrüßung an und schüttelte vier Hände. Nach Andi stellten sich auch noch die drei Verbliebenen vor und Roland versuchte sich ihre Namen einzuprägen. Moser Markus, Kainz Lukas und Hartl Matthias. Er wiederholte ihre Namen leise im Kopf und vergaß dabei nicht, auch Hans mit einzubeziehen.

Schon nach einer Stunde Fahrt war das Eis weitestgehend gebrochen und die sechs jungen Männer unterhielten sich ohne Scheu in ihrem Abteil. In dieser Gemeinschaft fühlte sich Roland wieder etwas wohler und seine Gedanken an daheim rückten allmählich in den Hintergrund.

Als es Nacht wurde, hatten sie rund die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht. Im Abteil schliefen alle, nur Roland brachte die Augen nicht zu. Er starrte mit leerem Blick aus dem Zugfenster in die rabenschwarze Nacht hinaus. Unermüdlich dampfte der Zug immer weiter weg von der geliebten Heimat. Roland dachte an Lilli. Er vermisste ihr bezauberndes Lächeln, ihre rehbraunen Augen, in denen er sich so gerne verlor, die kleinen Sommersprossen auf ihren Wangen, ihre langen, braunen Haare, die so wunderschön waren, wenn sie sie offen trug. Wie gerne wäre er jetzt bei ihr.

»An was denkst du?«

Roland blickte erschrocken auf. Er hatte angenommen, dass alle Insassen des Abteils bereits schliefen. Im matten Licht des Mondes, das durch das Fenster drang, erkannte er, dass es Markus Moser war, der ihm diese Frage gestellt hatte.

»An daheim. Vor allem an meine Freundin.«

»Hast‘ also auch ein Mädchen zuhause. Ich weiß wovon du sprichst, geht mir nicht anders als dir. Komm‘ mal mit, du könntest ein bisschen Ablenkung gebrauchen.«

Er stand auf und verließ entschlossen das Abteil. Roland wusste nicht, was er vorhatte, doch er tat es ihm gleich und schlich über die Beine der schlafenden Mitreisenden hinweg, hinaus auf den Gang. Durch zwei andere Waggons hindurch, gelangten sie in den Speisewagen. Dieser war völlig leer und die beiden setzten sich an einen der schmalen Tische. Der Kellner wirkte überrascht, so spät noch Kundschaft zu haben und kam müden Schrittes zu ihnen herüber.

»Wir nehmen zwei Bier, bitteschön«, rief Markus Moser dem alten Kellner entgegen. Dieser nickte bloß und kehrte wieder um.

»Das ist gegen das Heimweh und hilft dir beim Einschlafen«, fuhr er in Richtung Roland fort.

»Die gehen auf mich, lass‘ stecken Steindl!«

Er kramte in seiner Hose und zückte sein Portemonnaie.

»Das macht dann genau eine Reichsmark.«

Moser drückte ihm das Geld in die Hand und bedankte sich freundlich.

»Zum Wohl!«, prostete er und erhob seine Flasche.

»Prost! Und danke für das Bier!«

Sie nahmen beide einen großen Schluck aus ihrer Flasche.

»Hast du ein Foto von ihr dabei?«, setzte Moser das Gespräch fort. Roland stöberte in seiner Brieftasche und kramte ein handgroßes Bild hervor, das er stets bei sich trug. Die Kanten waren bereits etwas abgenutzt und die Bildfläche zerknittert, aber das minderte nicht das zarte Lächeln, das Lilli dem Betrachter entgegen strahlte. In einem rotgrünen Sommerkleid stand sie unter einem mächtigen, mit unzähligen Blüten geschmückten Kirschbaum. Ihr Haar trug sie offen und ihre Augen erzählten von grenzenloser Unbeschwertheit. Sie wirkte in diesem Augenblick vollends glücklich.

»Ihr Name ist Lilli. Das Bild hat ein Reisender letzten Sommer von ihr gemacht. Er hatte eine Fotokamera bei sich und bedankte sich auf diese Weise für die Gastfreundschaft. Ich denke gern an diesen Moment zurück.«

Ein starkes Gefühl von Sehnsucht breitete sich in Roland aus und er versuchte den aufkommenden Schmerz mit einem weiteren kräftigen Zug aus seiner Bierflasche zu unterdrücken.

»Man sieht dir an, dass du sie wirklich gern hast. Sie sieht bezaubernd aus. Pass gut auf das Bild auf, ich bereue sehr, dass ich keines von meiner Freundin dabei habe. Eigentlich ist sie ja bereits meine Verlobte, daran werde ich mich erst gewöhnen müssen.«

»Du bist verlobt?«, fragte Roland erstaunt.

»Seit zwei Tagen, ja. Wir sind ja auch schon seit drei Jahren ein Paar. Ich habe sie gefragt, bevor ich gefahren bin. Sobald die mich hier wieder auslassen, wird geheiratet!«

Entschlossen und mit einem herzhaften Lachen im Gesicht, das auch Roland prompt ansteckte, schlug Moser mit der Faust auf den Tisch, sodass das Bier in den Flaschen schäumte und der alte Kellner erschrocken aufblickte.

»Wie lange kennst du deine Lilli schon?«

»Seit ich zurückdenken kann. Sie wohnt nicht weit von mir entfernt. Wir sind zusammen aufgewachsen, haben gemeinsam die Schule besucht und waren seit Kindesbeinen an die besten Freunde. Irgendwann ist aus dieser Freundschaft Liebe geworden. Ich hatte niemals Zweifel. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind und hin und wieder auch streiten, so weiß ich genau, dass sie die Richtige ist. Lilli kennt mich besser als ich mich selbst.«

Roland nippte an seinem Bier und blickte erneut auf das Bild.

»Klingt fast so, als wärt ihr für einander bestimmt. Das Leben schreibt schon wunderbare Geschichten. Du wirst sie bestimmt bald wiedersehen!«

Moser wusste es, mit seiner natürlichen und fröhlichen Art Menschen aufzuheitern. Es funktionierte auch bei Roland und er fühlte sich nicht mehr so hilflos und allein, wie kurz nach der heutigen Ansprache in Linz.

Aus einem Bier wurden drei und die beiden unterhielten sich noch lange Zeit, bis spät in die Nacht hinein. Roland war froh, einen Freund gefunden zu haben.

4

Nach kurzem, unbequemem Schlaf erwachte Roland bei Sonnenaufgang, irgendwo auf dem Weg nach Frankfurt. Zu dem mulmigen Gefühl in seiner Magengrube gesellte sich ein unangenehmes Ziehen im Rücken, bedingt durch die enge und ungewohnte Schlafposition und so verließ er umgehend das Abteil, um sich ein wenig die Beine zu vertreten. Im Zwischenbereich zweier Waggons schnappte er frische Luft, die ihn gänzlich wach werden ließ und ihn in die Realität zurückwarf.

»Es war also doch kein Albtraum«, dachte er sich und kehrte mit gesenktem Haupt ins Abteil zurück. Auch die anderen Insassen waren bereits wach.

»Jetzt müssten wir dann bald da sein«, meinte ein Schicksalsgenosse mit brünetten, gelockten Haaren und blauen Augen, dessen Name Roland entfallen war.

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