Thomas Pattinger - Krieg und Freundschaft

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Der junge Roland genießt im Sommer 1941 eine unbeschwerte Zeit, ehe der Zweite Weltkrieg in sein Leben tritt und er zur Ausbildung nach Frankfurt befohlen wird. Gemeinsam mit seinem besten Freund Andreas wird er nach kurzer Zeit zum Einsatz in Russland bestellt und erfährt dort, was Krieg wirklich bedeutet. An vorderster Front erlebt Roland die schreckliche Realität des täglichen Kampfes gegen Soldaten, eisige Temperaturen und die eigenen Gedanken.
Als seine Einheit in Stalingrad aufgerieben wird, sieht auch er sich endgültig mit dem Tod konfrontiert und muss abermals mit seinem Leben abschließen. Hunger und Kälte stellen die größten Feinde dar, während Roland im Kessel von Stalingrad auf das Unausweichliche wartet. Wie durch ein Wunder, gelingt im letzten Augenblick die Flucht aus der drohenden Gefangenschaft und es beginnt ein langer Marsch in die weit entfernte Heimat, stets begleitet von der Angst, der Krieg könnte ihn erneut einholen.

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»Naja, begeistert war sie natürlich nicht, aber wir hatten beide schon irgendwie damit gerechnet, es traute sich nur keiner darüber zu sprechen. Wir haben gemeinsam einen wundervollen Sommer verbracht, doch seit dieser Brief aufgetaucht ist, war die Stimmung jedes Mal sehr gedrückt, wenn wir uns sahen. Sie hat sich zwar Mühe gegeben, mich aufzuheitern, aber sie konnte selbst nicht so recht mit der Sache umgehen. Wir haben es einfach so oft es ging verdrängt. Es hat mir bei unserem Abschied gestern sehr weh getan, als ich sah, wie sehr sie sich beherrschen musste, nicht zu weinen. Was hat dein Vater gesagt?«

»Es hat ihn ebenso hart getroffen wie mich. Nicht, dass wir nicht damit gerechnet hätten, aber die Realität sieht wesentlich schlimmer aus als die Vorstellung. Es fiel mir sehr schwer, zu gehen. Nun ist er allein mit dem ganzen Hof und wird Tag und Nacht arbeiten müssen.«

Halt um Halt näherte sich der Zug seinem Ziel. Bei Sonnenaufgang stiegen Roland und Andi in Linz aus. Der Regen hatte sich gelegt und ein paar Sonnenstrahlen durchstießen die dunkle Wolkendecke. In ihrem Brief wurde ihnen mitgeteilt, wo sie sich zu melden hatten, also machten sie sich umgehend auf den Weg. Andi, der zum ersten Mal in einer größeren Stadt war, staunte nicht schlecht über die hohen Gebäude und das rege Treiben auf den Straßen, jedoch fühlte er sich sichtlich fremd in dieser Wüste aus kahlen Fassaden und gepflasterten Straßen.

Die zuständige Behörde, bei der sich die beiden zu melden hatten, war nicht besonders weit vom Bahnhof entfernt. Es handelte sich um ein großes, graues Gebäude, das lediglich mit Hakenkreuzfahnen geschmückt war. Mit einem unguten Gefühl im Bauch betraten sie das Innere der alten Gemäuer und erreichten einen großen Eingangsbereich, wo bereits andere junge Männer in ihrem Alter auf kargen Holzbänken Platz genommen hatten. Bei einem eingehenderen Blick in die Menge bemerkte Roland, dass sich auch Herren mittleren Alters unter den Anwesenden befanden. In den Gesichtern der Versammelten konnte man lesen, dass keiner sichtlich erfreut darüber war, hier sein zu müssen. Laufend trafen weitere Männer mit teils unsicherem, teils gleichgültigem Blick ein und der Raum füllte sich allmählich. Manche sprachen leise miteinander, andere saßen einfach nur da und starrten auf den kalten Marmorboden.

Plötzlich wurde es still. Alle Blicke richteten sich zu jener Stelle, an der gerade eine Tür laut und bestimmt geöffnet worden war. Heraus trat ein älterer Mann in militärischer Uniform. Er blickte streng und warf einen prüfenden Blick in die erstarrte Menge. Seine Brust schmückten einige Abzeichen und Orden, von denen niemand der Anwesenden genau wusste, was sie bedeuteten. Trotzdem war sich jeder sicher, dass dieser Herr einen hohen Dienstgrad haben musste. Wortlos durschritt er mit erhobenem Haupt den Raum, alle Blicke auf sich gerichtet. Ohne stehen zu bleiben sprach er mit kräftiger Stimme in die Menge:

»Guten Morgen, meine Herren! Bitte folgen Sie mir in den Lehrsaal.«

Nachdem alle Anwesenden auf Holzstühlen Platz genommen hatten, begann der uniformierte Mann vorne an einem Pult zu sprechen:

»Ich darf Sie im Namen des Führers hier in Linz begrüßen. Wie Sie bereits Ihrer schriftlichen Mitteilung entnehmen konnten, werden Sie, meine Herren, zum Dienst für Ihr Volk und Vaterland benötigt. Der Führer ist stolz auf Sie und schenkt Ihnen sein Vertrauen. Zuallererst kontrolliere ich die Namen der Anwesenden. Dafür rufe ich Sie auf, Sie erheben sich und bestätigen Ihre Anwesenheit mit einem kräftigen ‚Hier!‘.«

»Andorfer Leonard.«

»Hier!«

»Sie sind geboren am fünften November Neunzehnhundertdreiundzwanzig. Ist das korrekt?«

»Jawohl!«

»Aschauer Franz.«

»Hier!«

Viele Namen wurden verlesen und viele der angehenden Soldaten meldeten sich überaus ängstlich und zögerlich. Der Stimmfall manch anderer hingegen war entschlossen und selbstbewusst. Roland schaute aus dem Fenster und beobachtete wie die Sonne über die roten Dächer der Stadt emporstieg. Er wagte sich nicht vorzustellen, wo er bereits nächste Woche sein könnte.

»Steindl Roland«

Blitzschnell wurde er in die Realität zurückgeholt. Reflexartig stand er auf und antwortete mit einem lauten »Hier!«.

»Geboren am dritten Juni Neunzehnhundertdreiundzwanzig.«

»Jawohl!«

Er hatte gar nicht bemerkt, dass sie schon so weit hinten im Alphabet angelangt waren und auch Andi, der bei »K« wie Kirchler an der Reihe gewesen war, hatte er nicht vernommen. Es folgten noch weitere Namen, bis alle 56 verlesen worden waren.

»So meine Herren«, fuhr der Mann in Uniform fort, »Sie wurden gemustert und für tauglich befunden, darauf können Sie stolz sein! Unser Führer, Adolf Hitler, beauftragt Sie nun, das deutsche Vaterland und sein Volk zu schützen. Dies ist eine sehr ehrenvolle Aufgabe. Ich erwarte deshalb großen Mut und vollste Hingabe.«

Er sprach mit sehr entschlossener Stimme und betonte dabei einige Silben ganz besonders. Wild gestikulierend wirkte er dabei wie ein schlechter Schauspieler, der seinen Text tagelang auswendig gelernt hatte, den Inhalt aber nicht verstand.

»Zur Vorbereitung für Ihren Einsatz kommen Sie in ein Ausbildungslager, wo Sie in acht Wochen alles lernen werden, was Sie später benötigen. Dort werden aus Ihnen schneidige Soldaten gemacht und ich erwarte mir äußerste Disziplin und vollste Mitarbeit. Die Transporte finden im Laufe des Tages statt. Warten Sie draußen, bis Sie aufgerufen werden. Irgendwelche Fragen dazu?«

Natürlich brannten jedem Einzelnen tausend Fragen auf der Zunge, doch sie waren alle zu überrascht, zu geschockt, zu sprachlos, um sie zu stellen. Der Vortragende verließ schnellen Schrittes den Raum. Zurück blieben 56 ahnungslose, junge Männer.

»Ich dachte mir nicht, dass das so schnell gehen würde. Das heißt ja, wir kommen gar nicht mehr nach Hause. Er hat uns nicht einmal gesagt wohin sie uns bringen.«

Roland schluckte schwer, nachdem er diese Worte über die Lippen gebracht hatte. Ihm war die Farbe aus dem Gesicht gewichen und er konnte nicht aufstehen, so sehr schlotterten seine Beine. Bilder schossen durch seinen Kopf. Bilder von daheim, Bilder von Lilli. Alles war auf einmal so weit in die Ferne gerückt. Als hätte er Steine im Magen, erhob er sich schließlich zögerlich und wankte aus dem Raum. Auch Andi verließ schweigend den Saal. Die beiden setzten sich auf eine Bank in der Eingangshalle und starrten machtlos auf den schwarz-weiß gefliesten Marmorboden.

Obwohl Roland heute kaum etwas gefrühstückt hatte, wurde ihm schlecht bei dem Gedanken etwas zu essen. Er dachte an seinen Onkel, der bereits seit zwei Jahren im Krieg war. Er sprach nicht viel darüber, wenn er nach Hause kam, aber er wirkte gefasst, manchmal auch euphorisch, manchmal aber verstört.

»Der Krieg raubt dir deine Seele«, hatte er vor kurzem zu Roland gesagt.

Der Krieg, ja. Aber noch war er nicht im Krieg. Wer wusste schon, ob es überhaupt noch zu einem Einsatz kommt, der Endsieg stand doch kurz bevor, hieß es immer in den Nachrichten. Vielleicht kam er gar nicht mehr in den Krieg, vielleicht war dieser bis dahin bereits vorbei!

Roland tröstete sich etwas mit diesem Gedanken und doch wusste er tief im Inneren, dass er sich lediglich selbst etwas vorspielte. Er teilte seinen Gedanken mit Andi, um auch ihm etwas die Situation zu erleichtern. Dieser schmunzelte nur geplagt und so warteten die beiden auf weitere Anweisungen.

Drei Stunden verstrichen, ehe Bewegung in die grübelnde Horde kam. Namen wurden aufgerufen und Personen verließen gruppenweise den Raum.

»Jetzt können wir nur hoffen, dass wir zusammenbleiben!«, flüsterte Andi Roland zu.

«Moser, Kainz, Steindl, Hartl, Kirchler, Zwingler. Fahrzeug zwei – aufsitzen!«

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