Thomas Pattinger - Krieg und Freundschaft

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Der junge Roland genießt im Sommer 1941 eine unbeschwerte Zeit, ehe der Zweite Weltkrieg in sein Leben tritt und er zur Ausbildung nach Frankfurt befohlen wird. Gemeinsam mit seinem besten Freund Andreas wird er nach kurzer Zeit zum Einsatz in Russland bestellt und erfährt dort, was Krieg wirklich bedeutet. An vorderster Front erlebt Roland die schreckliche Realität des täglichen Kampfes gegen Soldaten, eisige Temperaturen und die eigenen Gedanken.
Als seine Einheit in Stalingrad aufgerieben wird, sieht auch er sich endgültig mit dem Tod konfrontiert und muss abermals mit seinem Leben abschließen. Hunger und Kälte stellen die größten Feinde dar, während Roland im Kessel von Stalingrad auf das Unausweichliche wartet. Wie durch ein Wunder, gelingt im letzten Augenblick die Flucht aus der drohenden Gefangenschaft und es beginnt ein langer Marsch in die weit entfernte Heimat, stets begleitet von der Angst, der Krieg könnte ihn erneut einholen.

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Zum Autor

Thomas Pattinger, 1993 in Linz geboren, studierte an der Universität Innsbruck Geschichte, Geographie und Germanistik und lebt seit 2012 in Tirol. Früh entdeckte er die Liebe zum Schreiben und veröffentlichte bereits 2012 ein Werk zur Geschichte seines Heimatortes Pöndorf, in dem er die Zeit des Zweiten Weltkrieges in eben diesem behandelt. Neben großen Reisen und Sport ist das Schreiben die große Leidenschaft von Thomas Pattinger. 2015 erschien mit ‚Krieg und Freundschaft‘ sein Debütroman.

2. überarbeitete Auflage Juni 2017

Copyright © 2017 Thomas Pattinger

Erstausgabe © 2015

Alle Rechte vorbehalten

Innsbruck 2015

Print-ISBN: 978 3 7427 0016 2

Für Franz

1

Am kältesten ist die Nacht kurz bevor die Sonne aufgeht. Dann wärmt lediglich der Funke an Hoffnung auf den bevorstehenden Sonnenaufgang die Leiber der Frierenden. Es gibt nur wenige laue Nächte im Jahr, in denen man es im Freien gut erträgt, dort in dem kleinen Dorf, das nicht weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist.

So eine warme Nacht ging gerade vorüber und allmählich kletterte die rotglühende Sonne über die Berggipfel in der Ferne. Anfangs zart und schüchtern, dann immer mächtiger und kraftvoller drängte sich der glühende Ball dem Firmament auf und tauchte die darunterliegende Ebene in feurige Töne. Sanft strich eine warme Sommerbrise über die Felder der ausgedehnten Fluren und brachte die reifen Ähren zum Schwingen. Vogelgezwitscher ertönte aus dem anliegenden Wald. Ansonsten war es ruhig und friedlich.

Inmitten einer frisch geschnittenen Wiese weilten zwei Gestalten, ein Mädchen und ein Junge, eingehüllt in einer dicken Wolldecke. Behutsam strich das Mädchen ihr langes, hellbraunes Haar aus dem Gesicht. Mit einem Grashalm streichelte sie zärtlich über die Wangen des schlafenden Knaben. Langsam öffnete auch er die Augen und begann zu lächeln.

»Du bist wunderschön, Lilli!«, sagte er und blickte dabei tief in ihre rehbraunen Augen, die ihn wie keine anderen ansahen.

Sie fühlte sich geschmeichelt und ihre Wangen nahmen ein leichtes Rot an. Für einen kleinen Moment war es ganz still und das Mädchen schloss die Augen.

»Was soll ich nur ohne dich machen, Roland. Es bricht mir das Herz, wenn ich daran denke, dich vielleicht nie wieder zu sehen.«

Sie sah ihn hilflos an, wandte ihren Blick jedoch kurz darauf unsicher ab und lugte in Richtung zweier geleerter Weinflaschen, die in einem Korb neben den Fahrrädern lehnten.

»Sei nicht traurig Lilli, ich werde immer bei dir sein, du musst nur an mich denken.«

Eine Zeit lang lagen sie einfach nur da und blickten sich gegenseitig an. Entschlossen griff er schließlich nach ihrer Hand.

»Vergiss nie diesen Augenblick!«

Sie streichelte gefühlvoll Rolands Handrücken.

»Ich wünschte, dieser Moment würde nie vergehen.«

Er nahm sie in den Arm und flüsterte ihr leise ins Ohr: »Ich werde dich immer lieben.«

2

In dem langen Schatten der blutroten Abendsonne, den ein großes Bauernhaus auf die angrenzende Wiese warf, kehrte ein junger Mann von der Feldarbeit zurück. Obwohl er schmutzig und erschöpft aussah, trug er ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Er trat aus dem Schatten heraus und stellte die geschulterte Sense, neben das Stalltor. Seine dunkelblonden Haare glänzten im Licht der letzten Sonnenstrahlen dieses Spätsommertages. Er begab sich auf den Weg ins Innere dieser mächtigen Gemäuer, doch gerade als er die Schwelle der Tür übertreten wollte, vernahm er Schritte, die sich der Zufahrt nährten.

Gegen das Licht der tiefstehenden Sonne konnte er anfangs nur den Umriss einer näherkommenden Gestalt wahrnehmen. Freude breitete sich in seinem Gesicht aus, als er den willkommenen Gast erkannte:

»Grüß dich, Roland! Was führt dich denn heute Abend noch hierher?«

Doch schon während er sprach, bemerkte er, dass sein Gegenüber keine guten Nachrichten übermitteln würde.

»Servus Andi. Ich bringe dir etwas, das mir der Postbote für dich mitgegeben hat.«

Er holte einen Brief hervor und überreichte ihn mit leicht zitternder Hand. Unübersehbar protzte der Stempel mit dem deutschen Reichsadler auf dem beigen Kuvert. Auf der roten Briefmarke in der rechten oberen Ecke war der Führer in heldenhafter Pose abgebildet. An einen »Herrn Andreas Kirchler« war dieses Schriftstück adressiert.

Andi hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch. Höflich bat er Roland erst einmal hinein, wo beide in der Küche Platz nahmen. Eine Zeit lang starrte Andi den Umschlag wortlos. Schließlich griff er ein scharfes Messer aus der Tischschublade und öffnete mit einem schnellen Schnitt den Brief. Er überflog hastig die Zeilen und ein kalter Schauer strich über seinen Rücken. Mit zitternder Hand legte er ihn ab. Sämtliche Farbe war aus seinem Gesicht verschwunden, er wirkte fahl und geschockt. Roland blickte ihn niedergeschlagen an:

»Ich habe genau den gleichen Brief bekommen.«

Keiner der beiden wusste etwas zu sagen. Es war totenstill und schlagartig fühlte es sich an, als wäre es merklich kälter geworden. Für Andi war es wie ein Hieb ins Gesicht. Ein unheimlicher Verdacht war Realität geworden und das Warten auf das verdrängte Übel hatte ein jähes Ende genommen. Roland konnte sich gut in ihn hineinversetzen, da er ein paar Stunden zuvor dasselbe erlebt hatte. Ein Gefühl der Ungewissheit und aufkeimenden Angst durchbohrte die Mägen der beiden jungen Männer und so saßen sie sich noch lange an diesem Abend wortlos gegenüber.

3

Da war Roland nun. Ohne seine Lilli, in einem kalten Zugabteil, auf dem Weg ins Ungewisse. Gemeinsam mit Andi ging er jener Pflicht nach, welche den beiden in den verhängnisvollen Briefen aufgetragen worden war. An diesem nebligen Oktobermorgen des Jahres 1941 hatten sie sich noch lange vor Sonnenaufgang auf den Weg gemacht, um den ersten Zug nach Linz zu erreichen. Ihr Gepäck bestand jeweils aus einem kleinen Lederrucksack, in dem sie wichtige Papiere und etwas Proviant aufbewahrten. Außer den beiden befand sich niemand im Abteil. Nach ein paar Minuten Fahrt begann es zu regnen und schwere Tropfen prasselten auf das Dach und die Fenster des Waggons. In den Augen von Roland und Andi spiegelte sich quälende Ungewissheit.

Roland durchbrach als erster die Stille und stellte jene Frage, die ihn am meisten bedrückte und das obwohl er genau wusste, dass sein Gegenüber die Antwort nicht kannte:

»Wo werden die uns bloß hinbringen, wenn sie in Linz mit uns fertig sind?«

Andi wusste, dass sich Roland keine Antwort von ihm erhoffte, also ging er einfach ein paar Szenarien durch:

»Ich habe gehört, letzten Monat haben sie welche aus dem Nachbarort nach Deutschland gebracht, um sie dort auszubilden. Sie sollen später in Frankreich eingesetzt werden.«

»Nur nicht nach Russland«, murmelte Roland vor sich hin, »nur nicht nach Russland. Lillis Onkel ist gerade an der Ostfront und er hat bei seinem letzten Heimatbesuch von seinen Erlebnissen berichtet. Er spricht, wenn auch vorsichtig, ganz anders, als die Zeitungen schreiben.«

»Ich glaube wohl kaum, dass sie uns dahin schicken. Da sind doch schon genug Deutsche und außerdem sprechen sie im Radio bereits davon, dass der Krieg im Osten kurz vor seiner Entscheidung steht. Moskau wird bald fallen.«

Mit diesen Worten versuchte Andi sich und seinem Gegenüber etwas Mut zu machen. Es war schon schlimm genug, plötzlich von daheim weg zu müssen, da brachte dieses Rätselraten um einen möglichen Einsatz an der Front gar nichts.

»Vielleicht stecken sie uns auch zum Arbeitsdienst«, warf Roland ein.

»Wie hat Lilli reagiert, als du ihr das mit der Einberufung erzählt hast?«

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