Gudrun Anders - Am Puls der Seele

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Kurze Geschichtchen aus dem Alltag, die zum Nachdenken und Nachspüren anregen.
Der Puls unseres Daseins liegt nicht in den attraktiven Äußerlichkeiten verborgen, sondern ist versteckt in den kleinen Begebenheiten und stillen Erfahrungen des täglichen Lebens, die den Geist wachrütteln, das Herz berühren und die Seele weit(er) werden lassen.

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Die heutigen Menschen glauben, dass man die Arbeit so einrichten müsse, dass sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube; man muss die Arbeit so einrichten, dass sie die Menschen beglückt.

Paul Ernst

Hilfreiche Visionen

Gestern habe ich wieder einmal erfahren dürfen, wie es ist, Hilfe zu bekommen und annehmen zu dürfen. Am Freitagvormittag wurde eine Sehne meiner rechten Hand operativ wieder gerade gerichtet und das bedeutet, dass ich einige Tage alles - im wahrsten Sinne des Wortes - mit Links machen muss.

Für mich hatte das gestern den Vorteil, dass ich bei einer Ladeneröffnung meiner Freundin nicht mit anfassen musste. Und es hatte den weiteren Vorteil, dass mir viele liebe Menschen hilfreich zur Hand gingen oder auch mit zwei hilfreichen Händen zur Seite standen.

Den negativen Beigeschmack möchte ich aber auch nicht verhehlen: Für jemanden, der es gewohnt ist, alles selbst und allein zu machen, ist es eine enorme Herausforderung, diese Hilfe auch anzunehmen. Mehrmals musste ich tiiieefff durchatmen, als mir Dinge abgenommen wurden und ich lernen musste es anzunehmen.

Wobei ... - bei mir bringt es auch eine Vision hervor.

Die Vision es sich leichter zu machen. Und die Idee, dass viele Hände gemeinsam mehr erreichen als eine(r) mit einer Hand. So begebe ich mich am heutigen Sonntag einmal auf Visionssuche und schaue nach den Vision, wie ich mir das Leben leichter machen kann.

Vision ist die Kunst,

Unsichtbares zu sehen.

Jonathan Swift

Was visioniert ihr denn heute so?

Kinder sind Tyrannen?

Gestern Abend hörte ich einer Freundin zu, die in Einrichtung für behinderte Kinder arbeitet. Sie selbst ist gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und merkt, dass ihr mit Ende 50 die Dinge nicht mehr ganz so leicht von der Hand gehen wie vor 25 Jahren.

Wir sprachen über ADS und heutige Möglichkeiten der Förderung, darüber, dass viele Kinder im Alter von 9 oder 10 Jahren noch keine Kuh gesehen haben und auch Fernsehsendungen, in denen nur geflucht und geschimpft wird, was die Kinder 2natürlich mit in die Schule bringen.

Ich kramte meiner Freundin einen Spruch hervor, den ich Tage zuvor im Internet aufgeschnappt hatte und ihr nun gab:

Die Kinder von heute sind Tyrannen.

Sie widersprechen ihren Eltern,

kleckern mit dem Essen,

legen die Beine übereinander

und tyrannisieren ihre Lehrer.

Sokrates (469-399 v. Chr.)

Ändern sich die Zeiten denn nie? Oder sind sie immer anders und in der Entwicklung und wir selbst bemerken es nicht?

Was meint ihr?

Wie ist das eigentlich mit der Sehnsucht?

„Wie ist das eigentlich mit der Sehnsucht?“ fragte ich mich heute Morgen, als ich aus dem Fenster sah.

Und mein Kopf stellte noch viele weitere Fragen:

Kann man eigentlich Sehnsucht nach etwas haben, dass man nicht kennt?

Warum haben wir denn Sehnsucht - ist es die Idee von einem besseren, angenehmeren Leben? Oder nach besserem Wetter?

Wo kommt sie her, die Sehnsucht?

Mit gefällt eine indianische Weisheit zu diesem Thema sehr, die ich hier gern mit euch teilen möchte:

Die Sehnsüchte der Menschen sind Pfeile aus Licht.

Sie können Träume erkunden,

das Land der Seele besuchen,

Krankheit heilen,

Angst verscheuchen und Sonnen erschaffen.

indianische Weisheit

Wow - ganz schön mächtig, diese Sehnsucht, oder?

Wenn der Wind weht …

Es war bei mir etwas (zu) spät heute Morgen ...

Aber es war sooo gemütlich im Bett. Der Wind wehte über das Haus und sang das Lied der Veränderung, die Dachpfannen klapperten, es war so mollig warm.

Nur der Wecker störte ein wenig, aber das Geräusch ging Gottseidank im Regenprasseln unter...

Als Norddeutsche, die an der Küste groß geworden ist, mag ich den Wind. Mag es, das Gesicht in den Wind zu halten und liebe es, wenn er die Gedanken ganz weit mit sich fortnimmt.

Manche Menschen mögen den Wind nicht. Ich kann das nicht so ganz verstehen. Sie sagen, der Wind bringt alles durcheinander. Ich aber denke an Segelboote, die erst der Wind an ihr Ziel bringt.

Aber es ist auch Vorsicht vor dem Wind geboten, denn:

Wenn der Wind weht,

löscht er die Kerze aus

und facht das Feuer an.

Aus dem Arabischen

Oder wie seht ihr das?

Einen schönen Tag.

Der Heilige Geist

Guten Morgen aus dem nasskalten Aachen.

Auch wenn heute ein Feiertag – Allerheiligen – ist, habe ich keinen persönlichen Feiertag, denn ich habe mir einiges vorgenommen zu tun und zu erledigen. Und als Nicht-Mehr-Kirchenfreund habe ich es ohnehin nicht so mit den traditionellen Feiertagen.

Aber mir lief gerade ein Spruch aus der Bibel über den Weg, über den ich kurz nachgedacht habe.

Der Heilige Geist wird euch alles lehren

und euch an alles erinnern,

was ich euch gesagt habe.

Johannes 14.26

Wer hat denn wem jetzt was gesagt? Und wer ist der Heilige Geist?

Und - was wurde gesagt?

Puh - ganz schön verwirrend. Oder nicht?

Wer weiß eine Antwort?

An was sollen und werden wir uns erinnern?

Trifft das immer zu oder nur zu bestimmten Zeiten?

Ich bin ich.

Gestern Abend waren wir auf einem Konzert von einer hiesigen Band, die die Gruppe Santana covert. Als alter Fan dieser Gruppe liebe ich es, auf den Konzerten zu sein, die Augen zu schließen und mich im Rhythmus der Musik treiben zu lassen. Der Gitarrist der Band ist unwahrscheinlich gut und seine Soli fast schon legendär.

Aber auch andere Dinge sind natürlich auf so einem Event interessant für mich: die Menschen. Ich beobachtete sie gestern Abend.

Ein Mitsechziger regte sich ziemlich auf, weil direkt vor ihm eine Frau tanzte und dadurch gelegentlich seine Sicht - in der zweiten Reihe ... - behinderte. Seine Frau musste nach einigem Hin und Her den Platz mit ihm tauschen und danach fing auch sie endlich an zu tanzen. ...

Aufgetakelte Frauen während der Pause, die nichts eiligeres zu tun hatten, als schnell die Schminke wieder zu richten, die in der Wärme der kleinen Halle ein wenig verlaufen war.

Eine Kellnerin, die sich durch die Reihen schlängelte und die Gäste rigoros zur Seite schubste. Eine andere, die das Tablett hoch über dem Kopf balancierte um die Gäste nicht zu stören.

Ach, es war spannend gestern Abend. Für manche war es anstrengend. Für mich nicht. In Jeans und Turnschuhen war ich ungeschminkt tanzfreudig und ließ mich treiben, denn:

Ich bin ich.

Alles andere ist mir zu anstrengend.

Ernst Ferstl

Antipathie ist Luxus

Vor einigen Wochen blieb ich abends beim Zappen an einer alten Schnulze hängen - Bodyguard. Es lief gerade eine Szene zwischen Whitney Houston und Kevin Costner, wo es um seinen Job ging und wie ernst er den nehmen würde.

Spontan habe ich mir einen Spruch gemerkt, der mich sehr ansprach:

Antipathie ist ein Luxus,

den ich mir nicht leisten kann.

Kevin Costner in „Bodyguard“

Hm - ich bin ganz schön luxuriös, wenn man das so nimmt. Ich erlaube mir Antipathie und zwinge mich nicht zu jemandem freundlich zu sein, den ich nicht mag oder der offensichtlich etwas gegen mich hat.

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