Fe Mars - Dunkle Seele Liebe

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Selina und Justin. Und eine dunkle Liebe bis in den Untergrund Roms. Dabei wollte Selina unter der Heiterkeit des südlichen Himmels den Alpträumen ihrer Kindheit in Schloss Razburg entkommen. In den Katakomben der Stadt merkt sie, dass der Alptraum erst begonnen hat.
Bei ihrem Restaurierungs-Praktikum in der Knochenkrypta findet sie sich in die Fänge der «Dunklen» gelockt, düstere Vertreter der schuldbeladenen «Sucher». Aber was, wenn der Junge, in den sie sich verliebt hat, einer von ihnen ist? Was, wenn es zwischen den dunklen Abgründen Roms und der gleißenden Sonne Afrikas keinen Platz mehr gibt, an dem sie sich sicher fühlen kann?
Was, wenn ihre einzige Chance mitten in den Alptraum führt?

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In der Schule hatten wir uns heute mit Werkstoffkunde gelangweilt, das war ziemlich trockener Lernstoff, solange man nicht selbst herumexperimentieren konnte. Trotzdem war ich glücklich: Schon eine Woche keine Albträume mehr, keine Panikattacken, nicht mehr das Gefühl, verfolgt zu werden, sondern einfach ganz normal leben.

Hier war schon meine Station, Piazza di Spagna. Celia wartete vor dem Eingang. Sie sah fantastisch aus in dem bunten Flatterzeug aus dem Laden ihrer Mutter.

Das Stimmengewirr aus der Galerie drang bis in die Gasse hinaus. Den offiziellen Teil mit Reden und Begrüßungen schienen wir verpasst zu haben, alle balancierten bereits Gläser und Teller mit Häppchen in den Händen. Lias Bilder leuchteten bunt von den Wänden.

„Selina!“ Lias Gesicht strahlte glücklich aus einer Traube Menschen hervor, die sie umlagerte und die sie mir so schnell vorstellte, dass ich mir kaum einen Namen merkte. Ich fühlte mich ein wenig unbeholfen inmitten dieser ultraschicken, intellektuellen Stadtmeute. Außerdem hatte ich Probleme, ihrem rasanten italienischen Schlagabtausch und ihren Witzen zu folgen. Eine Spur zu schnell trank ich ein Glas Prosecco und blickte mich unauffällig nach Celia um, die in der Menge verschwunden war. Ennio schien mein Unbehagen zu bemerken. Er löste sich von Lias Seite und nahm mich leicht am Ellenbogen. „Du musst Hunger haben“, meinte er lächelnd. „Du hast doch bestimmt bis eben noch gearbeitet, oder?“ Ich zuckte die Schultern. „Komm, schauen wir nach, ob wider Erwarten am Buffet noch etwas übrig ist!“ Seine Augen hinter der Brille blitzten belustigt. „Obwohl ich fürchte, dass wir zu spät sind. Die Meute braucht selten länger als fünf Minuten, um alles abzugrasen. – Erzähl mir von deiner Werkstatt. An was arbeitest du gerade?“ Er angelte mir eines der letzten Brötchen vom Buffet.

„Pino hat einen fantastischen Auftrag.“ Ich biss in das Käsebaguette und musste erstmal kauen. „Er soll die Holztäfelungen in einer Kapuzinergruft restaurieren. Und ich darf mitarbeiten!“

„Die in der Via Veneto? Ist ja toll! Das musst du mir noch mal genauer erzählen, Jetzt muss ich aber …“ Er deutete entschuldigend zum Eingang und eilte davon.

Ich schob mir den Rest des Brötchens in den Mund und ließ meinen Blick durch den hinteren Raum der Galerie schweifen. Hier war es nicht ganz so gedrängt voll wie vorne.

An eine Säule gelehnt, die eine Hand lässig in der Hosentasche seiner abgewetzten Jeans vergraben, in der anderen eine Kamera, die langen Finger um das Objektiv gelegt, stand Justin. Die Haare hingen ihm dunkel in sein abweisendes Gesicht. Ich würgte den Bissen hinunter, so schnell ich konnte. Unwillkürlich war mir das Blut in die Wangen geschossen.

„Selina, da bist du ja!“ Lia legte mir von hinten einen Arm um die Taille. „Schau, da ist auch Justin. Er macht heute Abend die Fotos. Solche Sternstunden wollen dokumentiert sein.“ Sie lachte. „Komm!“ Sie zog mich mit sich und merkte in ihrer Begeisterung gar nicht, wie widerstrebend ich ihr folgte. „Justin, du musst unbedingt ein Foto von uns machen! Wärst du so nett?“ In der Ecke erhob sich schwanzwedelnd Rizzi. Er hatte dort zusammengerollt neben einer Kameratasche gelegen. Ich bückte mich zu ihm hinunter, froh um die Ablenkung.

„Hier steckt ihr!“ Jetzt gesellte sich auch noch Celia zu uns. „Signora Korn, Ihre Sachen gefallen mir wirklich sehr gut“, meinte sie vergnügt.

„Danke, Celia. Aber bitte sag Lia zu mir. Können wir uns nicht duzen? Ich fühle mich sonst so alt. Los, du musst auch aufs Foto!“ Lia zog meine Freundin in ihren anderen Arm.

Justin hob die Kamera. Sein Blick streifte uns nachlässig. „Lächeln“, murmelte er und das Blitzlicht leuchtete ein paar Mal schnell hintereinander auf.

„Ich hab mich gefragt, ob die Mauern auf dem einen Bild von dir vielleicht euer Familienschloss sein sollen“, wandte Celia sich an meine Tante.

„Du meinst Schloss Razburg?“ Lia hob erstaunt die Augenbrauen. „Das habe ich mir noch gar nicht überlegt. Eigentlich sind es einfach Mauern, aber du hast recht. Wahrscheinlich sind sie von Razburg inspiriert. Aufgestiegen aus meinem Unterbewusstsein.“ Sie lachte.

„Ist das da, wo ihr herkommt?“ Justins Stimme war tief und für einen Moment hatte ich die seltsame Empfindung, er bemühte sich, sie möglichst banal klingen lassen. „Schloss Razburg?“

„Ja. Selina hat es gerade erst geschafft, unserem hauseigenen Drachen namens Charlotte zu entwischen. Das ist meine Mutter.“ Lia zwinkerte mir zu. Justins Blick traf mich direkt. Es lag eine Intensität darin, dass ich mich beherrschen musste, nicht zurückzuweichen. Im nächsten Moment hatte er sich schon abgewandt. Er murmelte eine kurze Entschuldigung und drückte sich an uns vorbei. Seinem Gesichtsausdruck nach schien er uns bereits vergessen zu haben.

Den Rest des Abends nahm ich nur noch diffus wahr, während ich mit Lia, Ennio, Flavia, die im Gegensatz zu ihren Brandmauer-Bildern aus denen das Blut quoll, sehr fröhlich aussah und ihr rotes Haar zu einem seidenschalumwickelten Turban aufgetürmt hatte, ihrem unscheinbaren Mann Fabrizio, dem schweigsamen Bildhauer Ubaldo, Celia natürlich und noch ein paar anderen in einer Trattoria saß und Lias Erfolg feierte. In der Erdgeschosswohnung war kein Licht zu erkennen, als wir endlich nach Hause kamen.

Ich konnte noch lange keinen Schlaf finden, lag mit brennenden Augen, starrte in die Dunkelheit und lauschte auf die Geräusche der Nacht. Justin. Nicht, dass ich keine Angst mehr gehabt hätte, aber … in meinem Herz hatte sich eine Sehnsucht breitgemacht, so groß, dass ich hätte weinen können.

*

Er: Razburg. Ausgerechnet. Irgendwo musste er sogar noch ein Foto von dem Schloss haben. Es war schon eine Zeit her. Er erinnerte sich an ein Kind mit Zöpfen. War sie das gewesen? Selina? Musste wohl. Wie alt sie wohl war? Und Lia kam auch aus dem Schloss. Er hatte es nicht gewusst. Lia war davongekommen, wie es aussah. Selinas Mutter war anscheinend noch dort. Und dieser Drachen natürlich, die Großmutter.

Selina. Hatten sie sie gehen lassen? Er konnte es sich kaum vorstellen. Seltsam!

Sie war … hübsch. Sehr sogar. Sie hatte so etwas … Durchscheinendes. Auch wenn er es, so gut es ging, vermied, sie anzusehen. Um sie nicht in die Gefahrenzone zu bringen, hatte er erst gedacht. Dachte er immer noch, aber … Als er heute ihr Gesicht durchs Objektiv betrachtet hatte …

Lia hatte sie hinter sich hergeschleift, obwohl sie sich gewunden hatte wie ein Fisch. Er hatte deutlich spüren können, wie all ihre Fluchtreflexe in Gang gekommen waren. Als sie gemerkt hatte, dass ihr nichts anderes übrigblieb, als mitzuspielen, wenn sie nicht unhöflich sein wollte, war etwas Seltsames geschehen: Sie war einfach stehen geblieben, ganz ruhig, hatte sich zu ihm gedreht, ihn frontal angesehen; sie schien sich unmerklich zu straffen, hatte das Kinn leicht gehoben und direkt in die Kamera geblickt, plötzlich völlig gelassen. Und der Ausdruck in ihren Augen … Er konnte es nicht genau beschreiben, aber etwas in ihnen hatte … kampfbereit gewirkt. Mit einem Mal hatte er, Justin, sich als Opfer gefühlt. Nur einen Moment lang, aber das hatte ihm gereicht. Als ginge die Anziehung, das Singen von ihr aus. Aber das konnte nicht sein. Sie war doch nicht eine von ihnen, das hätte er sofort gewusst. Was war es also?

Ganz egal, auf jeden Fall würde er ihr nach Kräften aus dem Weg gehen. Vielleicht hatte er ja Glück und sie verschwand wieder, so plötzlich, wie sie hier aufgetaucht war.

*

Justin. Ich schrieb es ganz zart mit Bleistift unter das Datum des Vortages in mein Tagebuch. Ich starrte den Namen lange an, dann radierte ich beides wieder aus.

Ich war so weit fort vom Schloss und fühlte mich trotzdem noch kontrolliert. Von meiner Großmutter. Vom Schloss. Als würde mir ein Teil davon immer über die Schulter lugen, um zu sehen, was ich tat. Wenn meine Großmutter den Namen hätte lesen können … Du liebe Güte! – Warum eigentlich? Egal. Mir wurde allein bei dem Gedanken mulmig. Deswegen hatte ich ihn ausradiert. Eine kleine Schmierspur blieb zurück. Ich wusste, was sie bedeutete und das war genug.

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