Mimi fragte sich, ob sie denn später auch die Sterne sehen konnten.
Etwas später war es dann schon finster und nur die Taschenlampe spendete genügend Licht. Rufus und Strubbel hatten Brote mitgebracht, Mimi eine Thermoskanne Tee, Ella genügend Sprudelwasser. Das Zähneputzen konnte heute ruhig mal ausfallen.
Dann ging die Taschenlampe aus!
„Oh je“, sagte Mimi, „Die Batterien sind leer!“
Rufus schluckte und fragte dann:
„Mimi, ich seh’ nix mehr! Was machen wir jetzt?“
Mimi antwortete zunächst nicht, sondern machte die Tür des Baumhauses auf.
„Schau einmal raus Rufus, dann siehst Du wer uns helfen kann!“
Rufus schaute hinaus, sah kaum etwas und wollte gerade anfangen zu meckern, da hatten sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt und er verstand sofort was Mimi meinte.
„Cool! Du meinst die Glühwürmchen, die draußen vor unserem Baumhaus in der Luft tanzen, oder?“
Mimi nickte.
Alle starrten gebannt auf die leuchtenden Lichtpunkte in der Dunkelheit. Mimi nahm einen auf den Boden liegenden Becher und sprang in die Dunkelheit hinaus und kehrte nur ein paar Sekunden später wieder zurück.
„Ich habe ein paar von den Glühwürmchen mit dem Becher gefangen“, sagte sie nicht ohne Stolz. Die Anderen waren baff.
„Jetzt machen wir die Tür wieder zu und lassen die Glühwürmchen hier im Haus frei. Mal schauen ob wir dann wieder Licht haben?“
Sofort schwirrten die kleinen Würmchen hektisch durch die Luft, wohl froh, wieder frei zu sein. Aber hell wurde es im Baumhaus nicht. Die Glühwürmchen flogen immer wieder zur Tür, aber da die Tür geschlossen war kamen sie nicht hinaus.
„Ich lasse sie wieder raus. Sie mögen es wahrscheinlich nicht, wenn sie hier mit uns die Nacht verbringen müssen.“
Mimi öffnete die Tür und schon schwirrten die Würmchen davon, um aber nur kurze Zeit später mit hunderten anderen Glühwürmchen wiederzukehren und das Baumhaus zu beleuchten.
„Es klappt, wir haben Licht“, rief Ella aufgeregt. Strubbel sagte nur „Wow“.
Einige Zeit später lagen sie in ihren Schlafsäcken.
Sie waren zwar müde, aber noch viel zu aufgeregt um einschlafen zu können. Strubbel fragte Mimi, ob sie ihnen zum Einschlafen eine Geschichte erzählen könnte.
Und so lauschten die Drei einer Geschichte von Mimi, eingemummt in ihren kuscheligen Schlafsäcken.
Mimi seufzte, als sie die Geschichte beendete.
Rufus war begeistert und starrte Mimi mit großem Mund an.
„Klasse Geschichte, Mimi!“
Ella und Strubbel hatten das Ende gar nicht mehr mitbekommen. Sie schliefen längst.
Bei Rufus dauerte es auch nicht mehr lange, dann waren auch sie im Reich der Träume angelangt.
Mimi aber schaute durch die Plane in den Nachthimmel. Je länger sie auf die Sterne schaute, umso mehr Sterne konnte sie erkennen. Doch nicht sehr lange, denn auch Mimi wurde müde. Ruckzuck war auch sie eingeschlafen.
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