Eric Boss - Blood Vision
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Wenn die Nacht kommt
und die dunkelsten Triebe erwachen,
dann wirst Du
für deine Sünden büßen!
"Dieser Schocker setzt neue Maßstäbe! 'Basic Instinct' trifft auf 'Das Schweigen der Lämmer'…"
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Noch mehr als blöde Fragen aber hassten es Gerichtsmediziner, wenn übereifrige Agents die Leichen befummelten. Wenn sie damit begannen, die leblosen Körper zu verrenken, zu verschieben oder an ihnen herumzuzerren, weil sie glaubten, etwas Bahnbrechendes entdeckt zu haben. So mancher Agent hatte dann schon Blicke geerntet, als hätte er der Ehefrau des Gerichtsmediziners in den Busen gekniffen.
Auf jeden Fall wusste Michael, wie viel Mühe sich gerade Jo Maryland stets gab, um die äußere Leichenbeschau möglichst schnell hinter sich zu bringen.
Ein paar schnelle Fotos – mit diversen Belichtungen, in allen erdenklichen Winkeln; hastiges Entkleiden der Leiche und das visuelle Abtasten nach besonders auffälligen Blessuren oder Hämatomen; unter Umständen noch das Messen der Körperkerntemperatur. Damit war das Prozedere auch schon beendet und das Kommando zum Abtransport wurde gegeben.
„Also gut“, murmelte Jo Maryland, „aber solange mein Bericht nicht vorliegt, gibt es für nichts was ich sage eine Garantie.“
Kate und Michael tauschten einen schnellen Blick, während sie dem Gerichtsmediziner zu der aufgebahrten Leiche folgten. Dort verharrten sie kurz, ehe Maryland entschlossen das weiße Laken zurückschlug.
„Außerdem bin ich mir in diesem Falle ziemlich sicher, dass es derselbe Täter war. Genau dieselbe Vorgehensweise und genau dieselbe Präzision wie bei den ersten beiden Morden. Sehen sie diese winzigen Schnitte am Kopf?“
Kate schluckte und auch Michael musste sich fast dazu zwingen, die grässlich entstellte Leiche anzusehen.
Außenstehende glaubten immer dieser Anblick machte den erfahrenen Ermittlern nichts mehr aus. Das stimmte so aber nicht immer. Für Michael war es wie beim Thaiboxen. Man gewöhnte sich mit der Zeit an die harten Schläge und konnte sie einstecken, aber sie taten trotzdem weh.
Jo Maryland fuhr fort: „Er hat ihr mit einem scharfen Messer die Haare abgeschnitten und den Kopf geschoren. Danach hat er ihr den Mund zugenäht und die Augen entfernt. Die Art und Weise, wie er die Enucleatio bulbi durchgeführt hat, lassen für mich keine Zweifel zu. Derselbe Täter.“
„Enucli…was?“, fragte Michael.
„Habe ich das nicht bereits letztes Mal erklärt?“, Maryland schürzte die Lippen.
„Doch“, erklärte Kate sanft, „Aber da war Michael nicht dabei.“
„Ach ja, genau. Es bedeutet soviel wie das Entfernen des Auges.“ Der Mediziner machte eine kurze Pause, um Atem zu holen: „Jedenfalls hat er auch diesmal perfekt gearbeitet. Sauber von innen nach außen. Keine unnötigen Kratzer. Weder Lider noch Wimpern beschädigt. Fast schon kunstvoll.“
Jo Marylands Stimme hatte einen seltsamen Klang bekommen. War da so etwas wie verborgene Anerkennung? Bewunderung?
„Hat sie dabei auch gelebt wie die anderen?“, unterbrach ihn Michael grob.
Der Gesichtsausdruck des Mediziners verdüsterte sich: „Das kann ich wirklich noch nicht sagen. Dazu muss ich noch weitere Untersuchungen anstellen.“
Aber es war auch nicht nötig, dass er dazu was sagte. Zu deutlich konnte man es in seinen Augen lesen.
„Das heißt, der Täter hat sie im stillen Kämmerchen gefoltert, ermordet und dann die Leiche präpariert?“, fragte Kate übertrieben sachlich.
„Ich bin mir da ziemlich sicher“, war die knappe Antwort.
„Und in der kurzen Pause hat er sie gegen das andere Mädchen am Andreaskreuz ausgetauscht?“,
„Wo ist dieses andere Mädchen?“, wollte Michael wissen.
„Gesund und munter. Sie gab zu Protokoll, jemand habe sie losgemacht, sie hinter die Bühne geführt und ihr befohlen, sich dort hinzuknien. Sie hielt das alles wohl für Teil der Show. Erst als der Tumult losging, hat sie sich die Maske vom Kopf gerissen. Ihre Aussagen klangen absolut glaubwürdig, aber das zu beurteilen fällt nicht in meine Kompetenz.“
Maryland verstummte und runzelte die Stirn. Er ärgerte sich ein wenig darüber, schon wieder viel zu viel gesagt zu haben. Das war unprofessionell und nicht seine Art. Oder doch irgendwie? Eine bedrückende Stille folgte dem kurzen Gespräch. Endlich ergriff Kate erneut das Wort. An Michael gewandt sagte sie leise: „Ich werde mir jetzt noch den Bühneneingang und den Hinterhof ansehen. Dann reicht es für heute!“
Michael nickte zustimmend: „In dem Fall werde ich noch ein paar Fragen an die Chefin dieses Clubs stellen. Dann treffen wir uns beim Auto. Mehr können wir hier ohnehin nicht mehr machen.“
5.
Schales Mondlicht fiel auf Amelies Gesicht.
Eine Gestalt löste sich aus dem Schatten ihres mächtigen Kleiderschrankes.
Langsam näherte sich der dunkelgekleidete Mann und trat an ihr Bett.
Dort verharrte er eine ganze Weile. Studierte die Konturen des hübschen Kindergesichtes. Beobachtete, wie sich die Bauchdecke des Mädchens bei jedem Atemzug leicht anhob und wieder senkte.
Noch schlief Amelie.
Aber schon bald würde sich ihr Leben verändern. Für immer. Denn nun war er hier im Haus.
Ganz nah.
6.
Michael stand noch immer gedankenverloren im Raum, während Kate sich bereits angeregt mit einem jungen Forensiker der Entomologie unterhielt.
„Michael, kann ich noch einen Augenblick mit Ihnen alleine sprechen?“
Abrupt sah er auf. Jo Maryland hatte ihm leicht die linke Hand auf die Schulter gelegt.
Michael nickte: „Um was geht’s?“
Schweigend gingen sie mehrere Schritte nebeneinander. Dann begann Jo Maryland: „Sie wissen, ich erzähle den Leichen auf meinen Tischen mehr über meine Gefühle als meiner Frau oder sonst wem, aber ...“
„... Die hören wenigstens zu, ohne einen zu belügen. Was man von Lebenden nicht behaupten kann“, warf Michael ein.
Beide lachten. Es war das trockene, humorlose Lachen von Männern, die schon zu viel Schreckliches erlebt hatten. Dann wurde Jo Maryland wieder ernst: „Ich arbeite jetzt schon 25 Jahre fürs Morddezernat. Ich habe Dinge gesehen, die stehen in keiner Zeitung und werden in keinem Film gezeigt ...“
„Was heutzutage etwas heißen soll“, bemerkte Michael Scott trocken, aber diesmal wurde er von Maryland ignoriert.
„... Aber nie etwas wie das hier“, fuhr er fort, „Es ist nicht nur die Grausamkeit der Morde, es ist diese unglaubliche Perfektion während der Ausführung. Die unheimliche Inszenierung danach. Es ist das bizarre Spiel eines Wahnsinnigen.“
Er seufzte und musterte Michael mit klugen Augen. Dann kam er zum Punkt: „Passen sie verdammt gut auf Kate auf.“
„Wie bitte?“
„Solche Fälle machen Menschen kaputt. Ich habe das schon öfters miterleben müssen. Bei uns beiden spielt das keine Rolle mehr.“ Er lachte bitter. „Aber um Kate wäre es schade. Sie ist im Grunde immer noch ein guter, herzlicher Mensch. Wenn ich die Befugnis hätte, würde ich sie davon abziehen.“
„Sie ist erwachsen und gehört zu den Allerbesten!“, widersprach Michael, „Und Jo, das sage ich!“
Aber sein Tonfall wirkte weit weniger überzeugend als seine Wortwahl.
Die beiden Männer sahen sich lange an, ehe Michael todernst erklärte: „Kate ist so ziemlich der einzige Mensch, den ich mag. Ich würde mein Leben geben, um sie zu schützen.“
„Hoffen wir, dass es nicht so weit kommen wird.“
Michael schluckte.
Düstere Vorahnungen zuckten durch sein Gehirn. Bruchteile von Sekunden nur und nicht greifbar, aber mit der Intensität von elektrischen Stößen.
Maryland schüttelte leicht den Kopf: „Dieser Mann ist gefährlicher als alle Psychopaten, die wir je hatten. Er ist eine Bestie. Eine geniale Bestie.“
7.
Geilheit!
Geilheit auf den ersten Blick. Gab es das überhaupt? Falls ja, war es genau das, was Michael fühlte, als er Samantha Blake das erste Mal sah. Dabei machte sie sich keine Mühe irgendwie hübsch auszusehen. Sie hatte ihr Domina-Outfit gegen eine schlichte Jeans und ein weit ausgeschnittenes, lila Top getauscht. Außerdem wirkte sie müde, geschockt und lümmelte demonstrativ uninteressiert in einem schwarzen Ledersessel. Trotzdem wusste Michael vom ersten Augenblick an, dass er diese Frau ficken wollte.
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