Eric Boss - Blood Vision
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Wenn die Nacht kommt
und die dunkelsten Triebe erwachen,
dann wirst Du
für deine Sünden büßen!
"Dieser Schocker setzt neue Maßstäbe! 'Basic Instinct' trifft auf 'Das Schweigen der Lämmer'…"
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Auch an diesem Abend war die SM-Show wieder restlos ausverkauft. Schon ein paar Minuten nach Beginn erfüllte der penetrante Geruch von Schweiß den engen Raum. Wie immer drängten sich gaffende, vor Erregung bebende Zuschauer grob nach vorne. Rücksichtslos und gewalttätig.
Sie hatten alle viel Geld bezahlt und wollten nun kein Detail der Show verpassen. Sie waren hier um einen Abend zu erleben, den sie nie vergessen würden. Und im Gegensatz zu vielen anderen Abenden zuvor sollte dieser Wunsch heute Wirklichkeit werden. Der schreckliche Albtraum dieser Show sollte sich für immer in die Gehirne der Zuschauer einbrennen.
„Das war der erste Teil unserer beliebten SM-Show. Wir werden nun fünfzehn Minuten Pause machen ...“
Männer und Frauen waren gleichermaßen beeindruckt als Samantha Blake die Bühne betrat. Groß, schlank und mit wallendem Haar, das beinahe ihren perfekt geformten Po berührte. Ihr hauteng anliegendes Lederkorsett, die stahlblauen Augen und die Art, wie sie eine schmale Reitgerte in ihren Händen bog, ließen den Atem des Publikums schneller werden.
„... danach erleben Sie wie bei uns unfolgsame Schulmädchen gezüchtigt werden. Schlechtes Benehmen und Faulheit werden hier nicht toleriert!“, fuhr sie in strengem Ton fort.
Zustimmende Rufe erklangen vom Publikum und die Ersten begannen zu applaudieren. Samantha schien es zu genießen und ließ ein paar Augenblicke verstreichen, ehe sie wieder das Wort ergriff.
„Unsere verzogene Kleine hier“, sagte sie, während sie mit ihrer Gerte auf eine von Kopf bis Fuß in Latex eingehüllte Gestalt an einem Andreaskreuz deutete, „wird die Pause in dieser Position verbringen, ohne sich zu bewegen. Verstanden?“
Das letzte Wort galt eigentlich dem jungen Mädchen am Kreuz, das sofort demütig den Kopf neigte. Aber Samanthas Ton war so beißend geworden, dass auch ein paar Zuschauer unbewusst mit dem Kopf nickten. Wie Samantha Blake so auf der Bühne stand, schien sie einfach alles und jeden zu überragen. Das Ebenbild einer Göttin. Einer Göttin, die direkt aus der Unterwelt gesandt worden war, um die menschlichen Sünder zu bestrafen. Hart und erbarmungslos.
Die Vorhänge schlossen sich und die gaffende Stille wich einem regen Treiben. Getränke wurden geholt, Small Talk betrieben und die verschiedensten Ideen ausgetauscht. Keiner schien die dunkle Gestalt, die irgendwas hinter der Bühne hantierte, zu bemerken. Und die wenigen, welche die dunklen Umrisse registrierten, hielten sie für einen Bühnenarbeiter.
Genau fünfzehn Minuten später hatten die Zuschauer ihre Plätze wieder eingenommen. Die Vorhänge öffneten sich. Zu diesem Zeitpunkt realisierten die ersten, aufmerksameren Zuschauer bereits, dass etwas nicht stimmte.
Es lag an dem Mädchen am Andreaskreuz.
Zwar erinnerten sich alle an Samanthas Worte, trotzdem schien die Haltung des gefesselten Mädchens etwas zu bewegungslos. Es hing einfach nur in den Seilen. Kraftlos und ohne die natürliche Körperspannung.
Auch Samantha, die gerade den zweiten Teil der SM-Show ankündigen wollte, bemerkte es. „Stell dich ordentlich hin, kleine Schlampe!“
Ein paar Zuschauer klatschten, aber ein Gefühl der Unruhe blieb. Es hing im Raum wie eine dunkle Wolke. Das Mädchen rührte sich nicht.
Samantha Blakes Augen schienen Funken zu sprühen. Sie hasste es, wenn ihre Shows nicht perfekt liefen und ihre Befehle ignoriert wurden. Soweit sie sich erinnern konnte, war so was noch nie vorgekommen. Drohend ließ sie die biegsame Reitgerte durch die Luft zischen. „Auf jetzt!“
Als sich das Mädchen immer noch nicht rührte, ergriff das Gefühl von Unruhe auch Samantha. Plötzlich bemerkte sie den seltsamen, leicht süßlichen Geruch, der von der gefesselten Gestalt ausströmte.
Zögernd streckte Samantha ihre Hand nach dem Mädchen aus. Ihre Finger begannen zu zittern, als sie ihr vorsichtig die schwarze Ledermaske über den Kopf streifte. Dann ...
... versank die Welt für ein paar endlose Sekunden. Samanthas Augen weiteten sich vor Entsetzen. Panik. Unglauben.
Ihr kreischender Schrei erfüllte den Raum. Ein spitzer, animalischer Laut, der von den Wänden widerhallte und von dutzenden Kehlen erwidert wurde. Ein bizarres Echo, das wie auf Kommando, von den lauten Schreien des Publikums verstärkt wurde. Denn nun sahen es auch sie.
2.
„Gottverdammte Scheiße, es ist vier Uhr morgens!“, brüllte Michael in sein Handy.
„Er hat wieder zugeschlagen“. Die ruhige Stimme von Special Agent Landers holte ihn zurück in die Realität. Langsam verblassten die wirren Träume von Wasserleichen und Köpfen, die ihn ohne Augen anstarrten. Von Frauen, die ihn betrogen und einem Vater, der ihn seit seiner Geburt hasste.
Nur das Hämmern in seinem Kopf blieb.
„Sorry“, sagte Michael Scott nur. Mehr brachte er noch nicht heraus. Sein Gehirn arbeitete träge und versuchte mühsam einen Zusammenhang zwischen den zahlreichen Bierdosen, dem eingeschalteten Computer und der Tatsache, dass er vollständig angezogen auf seiner Couch lag, herzustellen. Achttausend Dollar ...
„Was hast du gesagt? Wo soll ich hinkommen?“ Mit einem Ächzen erhob sich Michael und schlug sich dabei sein Knie an. Der Tisch wackelte, mehrere leere Dosen schepperten zu Boden und die Computermaus fiel halb vom Pad. Er zerbiss sich einen Fluch auf der Zunge und beobachtete, wie das Schwarz des Bildschirmschoners sich langsam in einen grünen Pokertisch verwandelte. Verdammt, hatte er gestern wirklich eine Achttausend Dollarhand verloren? Mehrere Monatsgehälter in nicht mal einer Minute?
„Hallooooo ... komm endlich raus! Ich warte hier vor deiner Wohnung.“ Kate Landers klang geduldig wie immer.
„Ist dir klar, wie aufdringlich so was ist?“ Zum ersten Malan diesem viel zu frühen Morgen grinste Michael.
„Beweg endlich deinen faulen Hintern!“ Auch Kate lachte leise.
„Ach, leck mich!“
Ein paar Minuten später saß Michael neben Kate im Auto und bemühte sich nicht auf ihre Brüste, die bei jedem Gangschalten provokant auf und ab wippten, zu starren.
Der einzige Grund, warum er seinen Blick letztlich fast gewaltsam davon losriss und sich seinen kindischen Kommentar verkniff, war die Tatsache, dass er Kate wirklich mochte.
Denn ironischerweise war Kate die einzige Person im ganzen Präsidium mit der Michael freiwillig zusammenarbeitete. Michael Scott, der ehemalige Thai-Boxer und bekennende Misanthrop, der so absolut nicht zu ihr passte. Aber er hatte nie vergessen, dass sie damals zu ihm gehalten hatte. Gegen ihren Chef, gegen die Presse und gegen den Rest der Welt.
„Wohin fährst du mich eigentlich?“, fragte Michael mit einem schiefen Grinsen. Er war froh nicht selbst fahren zu müssen.
„Zum Elite Club“.
„Hä, ist das nicht der SM-Club für Reiche?“
„Genau“.
„Oha, wenn du zahlst, gerne!“
Während Michael auf eine Reaktion wartete, beobachtete er Kate. War sie schön? Er hatte sich diese Frage schon oft gestellt, ohne dabei auf eine befriedigende Antwort zu kommen. Schön eher nicht, aber hübsch auf jeden Fall. Irgendwie fehlte ihr die nötige Symmetrie, um wirklich schön zu sein. Die Nase etwas zu klein, das Kinn etwas zu markant und die Lippen etwas zu schmal.
Als Kate eben diese zu schmalen Lippen zu einem pflichtbewussten Lächeln verzog, wusste Michael, dass sein flacher Witz wieder mal nicht angekommen war. Wie so oft. Und da machte er dasselbe, was er in solchen peinlichen Situationen fast immer machte.
Statt nämlich einfach den Mund zu halten, machte er alles nur noch schlimmer: „Oder war der heutige Abend selbst für die SM-Typen zu bizarr?“
Er lachte heiser und bemerkte, wie auch das pflichtbewusste Lächeln aus Kates Gesicht verschwand.
„Das ist nicht lustig“, sagte sie leise.
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