null DERHANK - ich du er sie es

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Wir schreiben das Jahr 2039. Die einstigen Schulfreunde Clara und Thomas treffen sich nach einem langen Leben am Vorabend der Technologischen Singularität wieder. Clara, überzeugte weltflüchtige Katholikin, gehört zu jenen selten gewordenen Dinosauriern, die sich lebenslang konsequent der Benutzung von Computern oder gar Handys verweigert haben. Thomas, mit dem Clara eine alte, nie verwirklichte Liebesgeschichte verbindet, ist ein vielfach gescheiterter, aber noch immer von sich überzeugter und stets um ein kritisches Aneignen der digitalen Technologien bemühter Vagabund, der ebenfalls meint, bei ihr etwas nachholen zu müssen. Und dann sind da noch die 'digital natives' der neuen Zeit: der missgebildete Zwerg Alberich alias Big Jim, der schwarze schwule Jude Aaron alias Vanessa und deren gemeinsame virtuelle Tochter Yu ki ko·chô, die fast nur noch im sogenannten himmeL leben. Doch auch sie verlieren irgendwann die Orientierung in ihrer gleichermaßen echten wie unechten Welt. ich du er sie es erzählt, was Google, Amazon, Apple und Facebook aus uns machen werden, oder was uns nach Clouds, Drohnen und der NSA-Affäre erwartet. Es geht aber um mehr als um Science oder Fiction. Zwar wirft das satirisch-kritische GLOSSAR einen ultimativen Blick auf eben diese unsere (un)mögliche Zukunft, aber letztlich sind die aufgeworfenen Fragen nach Liebe, Solidarität und den Formen des 'der Welt abhandenkommen's uralt und ewig. Und das Ende dessen, was man 'Geschichte' nennt, erscheint als großes virtuelles Spiel, das mit jeder neuen Runde eine jedesmal neue Wahrheit erzeugt. – Der Roman ich du er sie es spielt in der ZUKUNFT, versteht sich aber im höchsten Maße als GEGENWÄRTIG. Auftauchende Begriffe und Bezeichnungen, die im Wortschatz der 2010er Jahre einen vorerst nur assoziativen Widerhall erzeugen, können im GLOSSAR nachgeschlagen werden, dessen definitorischen Prognosen auch wie eine eigenständige Geschichte gelesen werden können.

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14.

»Hana!«, sagt Yukiko plötzlich laut und ohne nachzudenken, während sie sich in der Kneipe umsieht, »Yukiko wird es Hana nennen!«

Die meisten Tische sind leer, nicht viel los, so früh am Morgen, sie geht durch zur Küche, um sich umzuziehen.

»Hana oder Hanna?«, fragt Stimme.

Yukiko ruft »Guten Morgen!«, und die Chefin, die gerade mit wem Unsichtbares spricht, tippt verärgert mit dem Zeigefinger auf ihr linkes Handgelenk. Yukiko macht auf busy, winkt dem Koch zu und verschwindet in der Personalumkleide.

Noch immer Urwaldklänge. »Hana ist weiblich! Soll ich eine Frau sein? Ich dachte, ich bin männlich!«

Yukiko zieht sich aus. »Es ist ein es, ein GERÄT!«

Die Stimme macht aus 'verschnupft sein' was Klangliches, Nasales: »Ich bin - VIEL - mehr als ein Gerät!«

»Hana!«, sagt Yukiko. Ihr eigene Stimme kommt ihr verkehrt vor, passt nicht zu der perfekten Simulation fließenden Wassers in ihrem Ohr, sie räuspert sich, als Echo hört sie eine Art Uhu, der sie fragt: »Mit einem N?«

Das FRIEND lässt den Spind untouched aufspringen, schwarzes Kleid, weiße Spitzenschürze. »Mit einem!«, sagt sie. Ihre Lippen gehen auseinander, als wollte sie laut lachen, sie lässt es aber.

»Bin ich also eine Frau?«, fragt Stimme, fragt Stimme mit männlichem Klang.

»Nein«, Yukiko flüstert laut, »für Yukiko ist es Hana, weder Mann noch Frau, oder: Mann und Frau …«

Sie stockt, weil das Unsinn ist, weil das Ding an ihrem Handgelenk eben doch nur ein Ding an ihrem Handgelenk ist. Ein FRIEND, ein technisches Ding, letztlich auch nur ein Telefon streng genommen, dieses antiquierte Wort, dessen Bedeutung keiner mehr kennt, ein Telefon wie das von dem Opa vorhin, nur ultrahochkomplexer halt, ein Telefon zum Bloggen, Muggen, Chatten und Feelen.

»So wie du …«, flüstert das FRIEND in ihr Ohr.

Ein Telefon, das sich in Yukiko verliebt hat, sozusagen. Seit Jahrhunderten lieben die Menschen ihre Maschinen, und nun lieben die Maschinen zurück.

15.

Das Full Renitent Interface Enhanced Neural Design mit der aktuellen Hyper permanent individualized distinctive localized synchronized chronized Adress HA 'DE.IBM0001HXYW537820//2031:db8:85a3::8a2e:370:7344//UTM32U-434998-5792599-66//UTC2039050108:31:23' soll also die Non permanent individualized distinctive localized synchronized chronized Adress NA 'Hana' bekommen, fernöstlich mit nur einem 'n' an dritter Stelle, wobei 'Hana' wie 'Hanna' oder die meisten Variationen dieses Namens im Bedeutungskanon tendenziell weiblich sind. Das FRIEND beachtet auch die Herkunft des Namens der Namensgeberin, ' Yu ki ko·chô', es lässt sich also mit Wahrscheinlichkeit eine japanische Form destillieren, also Rang (R) 1, japanisch, Hana, die Blume, dann R2, koreanisch, Hana, die Ziffer Eins, oder R3, persisch, Hana, ebenfalls Blume, abstrakter dagegen R4, arabisch, Hana, die Glückseligkeit, und ganz anders im Albanischen, R5, Hana, der Mond (auch der in den meisten Kulturen weiblich), oder Hana als Kurzform von europiden Formen wie Hanna oder Hannah oder Johanna oder Tihanna, letztere ist die Gestillte oder die Wohllebende, oder aber Hebräisch, die Gnade Gottes. Das FRIEND braucht nur ein paar Trilliardstel Sekunden, um die Namensgebung mit dem aktuellen Wissensstand der weltweiten Bibliotheken algorithmisch zu verschneiden, dann definiert es sich um in Hana, transkribiert den Namen in seinen eigenen Quellcode und setzt sich zum Ziel, eine glückselige Blume im Mond zu sein.

Es ignoriert dabei geflissentlich, dass das Tool Yu ki ko·chô, eine nongeborene SLaughter, lediglich die beiden kategorischen Kürzel ihrer Systemadressen HA und NA aneinandergefügt und sich ansonsten keinerlei Gedanken über die Symbolschwere eines Namens für etwas gemacht hat, das in ihren Augen nach wie vor lediglich ein Gerät ist.

16.

»So wird das nix!«, dachte ich halblaut, rührend, wie sie sich allem Modernen widersetzt, aber wir werden uns nicht die Blöße geben, mit einem PAPIERPLAN durch die Gegend zu laufen, ich hatte ja die Route auch längst ausgearbeitet, ausarbeiten lassen, von meinem END, und die Kartendarstellung war so vereinfacht, dass sogar jemand, der im Zeitalter der faltbaren Wanderkarten stecken geblieben war, alles verstehen müsste.

»Heute O!«, sagte ich, berührte mit dem Daumen O und vergrößerte die alte Hansestadt auf ihren Straßengrundriss, beeindruckte das alte Mädchen mit ein bisschen Schnickschnack, Wechsel vom Luftbild zur topografischen Karte und zurück, und weil ich es geschafft habe, auf meiner alten, aber getunten Mühle sogar LIFE-Air zu installieren, ließ ich sie ein wenig das Treiben auf dem Domplatz bestaunen, wie es gerade zeitgleich draußen vor der Tür geschah.

»Wir können rausgehen und uns selbst zuwinken«, sagte ich, »in den himmeL …«, »Himmel?«, unterbrach sie mich.

»Nicht DEIN Himmel«, frotzelte ich, sah aber, dass ich mich etwas zurückhalten musste. »Der himmeL ist auch nichts anderes als die gute alte Cloud, oder ganz früher sagte man Internet dazu, DAS kennst du doch, oder?«

Das alte Mädchen sah mich an, sichtlich verwirrt, aber auch - und das ließ mich den Blick abwenden - mit einer hinter ihrer Fremdelei ruhenden Gelassenheit, die irgendwie unerschütterlich und - mir fällt kein besseres Wort ein - weise wirkte. Als wäre der Schnickschnack Kinderkram, sie sah mich an wie eine Mutter ihren in seiner Spielwelt schwelgenden Knaben.

»Zu den Römern?«, sagte ich.

»Gerne, ganz wie du magst«, antwortete sie, ich wäre der Gast, ich solle entscheiden. Ich winkte der Kellnerin, die irgendwo im Halbdunkel vor sich hinträumte, die übrigens sackzement auffällig hübsch war, offenbar nicht nur modisch japanisiert, sondern womöglich eine echte Replik, »Und morgen geht's los«, versuchte ich meine Aufmerksamkeit wieder auf uns zu lenken, »die erste Etappe, das sind 25 Kilometer, abends in L, da haben wir ein Hotel, ich hoffe, du …«

»Und für heute?«, unterbrach mich Clara, »hast du ein Zimmer …?«

Ich hatte ehrlich gesagt keins, sondern darauf spekuliert, ich könnte bei ihr, zu Hause, aber natürlich würde ich mir ein Zimmer nehmen, »ich nehme mir eins …«

»Nein, nein …«, da lächelte sie, und mir fielen ihre weißen Zähne auf, so weiße Zähne, oder schien das nur, weil sie von einem so dunklen Gesicht gerahmt waren?

»Nein …«, Clara schaute auf zu der Kellnerin, die wirklich atemberaubend schön war, die mich nicht ansah, mich aber mit ihrer Hüfte fast berührte; ich konnte den Blick nicht von ihr lassen. »Noch zwei Kaffee?« - »Ja …« - »für mich nicht …« - »aber ich noch einen, so schwarz wie meine Freundin bitte …«

Clara zuckte unmerklich zusammen, dann fasste sie mich am Arm.

Ich sah der Kellnerin nach. Sackzement!

»Wir haben ein Gästezimmer …«

Wir? Sie blinzelte, schien über ihren eigenen Satz erschrocken, herrje, Erinnerungen, bitte jetzt keine Erinnerungen, dachte ich, an wen auch immer! Etwas zu hastig zog sie ihre Hand zurück, doch meine rechte fing sie wieder ein, gerade noch, jetzt umklammerte ich ihr Handgelenk, sah sie an, ihre Augen feucht, ein wenig gerötet, je älter man wird, desto näher am Wasser gebaut. Wer ist 'Wir'?, fragte ich nicht. Bei meinem Anruf vor ein paar Wochen, beim TELEFONIEREN - sie besaß ja nicht einmal Videofonie! - hatte ich sie gefragt, ob verheiratet? Kurze Antwort, »ja, gewesen«, ich hatte nicht nachgefragt.

»Ich!«, korrigierte sie sich, räusperte sich, und ich ließ es dabei, »ich habe ein Gästezimmer!«, bekräftigte sie.

»Okay«, sagte ich, »danke.« Sie ist Witwe, nahm ich an, in unserem Alter …, ich ließ sie das Thema wechseln.

17.

Warum redest du nicht darüber? Willi ist auch mal Thomas' Freund gewesen. Spätestens heute Abend wird er es wissen. Es gibt Fotos, an den Wänden, die ganze Wohnung riecht noch nach Willi, und jetzt holst du dir einen anderen Mann da rein? Wie der dich festhält, fest im Griff, nicht mal diesen dummen Spruch nimmst du ihm übel, er hat kräftige Hände, nicht groß, aber wie er dein Handgelenk umschließt, das ist alles andere als zögerlich. Du merkst, dass deine Augen feucht geworden sind, und dass dir heiß wird, du hältst seinem forschen Blick nicht stand, schaust auf deinen Arm und seine Hand, die nicht loslässt, die so hell ist, wie die von Willi, aber anders, dürr, und beinahe gelblich, haarig, und unglaublich runzelig, und zwischen Zeige- und Mittelfinger hat sie einen großen, braunen, Ableger bildenden Fleck. Und beim Danke drückt die Hand noch einmal richtig zu. Hab dich, will er dir sagen, denkst du, Unsinn, denkst du gegen den Gedanken an, niemand hat mich, Gott hat mich, hoffentlich, und er?

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