Marian Liebknecht - Anele - Der Winter ist kalt in Afrika

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Anele - Der Winter ist kalt in Afrika: краткое содержание, описание и аннотация

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309 Seiten.
Philipp, Ende dreißig und «Single in Beziehung», steckt tief in der Midlife crisis, doch im Grunde ist es mehr als das. Rationalisierungen in seiner Firma zwingen ihn dazu, den ganzen Tag nur noch mit Däumchen-drehen zu verbringen. Zusätzlich zeigt seine Freundin Babsi, der ihre Karriere mehr bedeutet als alles andere, absolut kein Verständnis für die Probleme, die ihn beschäftigen. In dieser Situation bringt ihn der zufällige Kontakt mit einer Entwicklungshilfe-Organisation auf die Idee, eine Entscheidung zu treffen, die ihn alle Brücken hinter sich abbrechen und etwas völlig Neues beginnen lässt. Doch gerade da taucht jemand aus seiner Vergangenheit wieder auf …
Der Roman beschreibt Philipps Erlebnisse auf einer Reise, die in Wien, seiner Heimatstadt, ihren Ausgang nimmt und ihn in ein fernes Land im Süden Afrikas führt, wo er Leid und Tod, aber auch unzerstörbare Hoffnung und Lebensfreude kennen lernt. Es werden die Geschichten der Menschen erzählt, die ihm dabei begegnen und für sein eigenes Leben von entscheidender Bedeutung sind.

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In der Arbeit angekommen, bedachte er seinen Zimmerkollegen mit einem kaum wahrnehmbaren Handzeichen, das dieser aus Erfahrung als Morgengruß interpretierte. Gleichzeitig entledigte er sich seines Mantels, schaltete den Computer ein und ging zum Kaffeeautomaten, wo er sich einen Cappuccino herunterließ.

Zurück am Arbeitsplatz hatte Thomas – so hieß sein Gegenüber – bereits eine Nachricht für ihn.

„Frau Ziegler hat angerufen. Der Chef wartet schon seit einer halben Stunde auf dich. Ich würd’ mir an deiner Stelle nicht mehr allzu viel Zeit lassen“, sagte er.

Philipp wunderte sich über diese seltsame Eile schon am frühen Morgen.

„Was ist denn los? Heute können sie es wohl kaum erwarten. Kann man nicht einmal seinen Kaffee in Ruhe trinken?“ Er nahm einen Schluck aus dem Pappbecher, schnappte sich einen Block samt Kugelschreiber und machte sich damit auf den Weg zu seinem Chef.

Im Vorzimmer erwartete ihn bereits Frau Ziegler, die Chefsekretärin.

„Na, schon da?“ sagte sie schnippisch, meinte es aber nicht ganz ernst.

„Wie ist er denn aufgelegt? Mir scheint, heute drehen ja alle durch.“ entgegnete Philipp.

„Irgend was ist im Busch. Keiner erzählt was, aber ich bin ja nicht blind. Übrigens, Sie werden ein bisschen warten müssen, unser Oberster ist gerade reingestürmt und es hat nicht so ausgesehen, als ob es in zwei Minuten erledigt wäre“, antwortete Frau Ziegler.

„Na, dann kann ich ja wieder gehen“, bemerkte Philipp.

„Das würd' ich mir allerdings noch mal überlegen. In der Früh, als Sie noch nicht da waren, wäre er beinahe explodiert, hat dauernd gefaselt, warum man eigentlich Termine vereinbart.“

„Aber er weiß doch, wann ich in der Früh komme“, sagte Philipp, nicht im Traum daran denkend, sich zu rechtfertigen, „Haben Sie wenigstens Kaffee? Ich hab’ nicht einmal die Zeit gehabt, meinen zu trinken, so eilig haben’s heute alle.“

„Ich werd‘ schauen, was sich machen läßt.“ Frau Ziegler verschwand Richtung Kaffeeküche und kehrte nach zwei Minuten zurück, ein Tablett mit Filterkaffee, einem Beutel Zucker und einem Kännchen Milch in den Händen. Philipp bedankte sich, schüttete Zucker und Milch in den Kaffee und nahm einen Schluck.

„Ist was Wahres an dem Gerücht, dass die bei uns mit der Heckenschere reinfahren wollen, ein paar Abteilungen einsparen oder so?“, fragte er.

„Und Sie glauben, wenn’s so wäre, wüsste ich’s?“ erwiderte Frau Ziegler, bei der man allerdings nie ganz sicher sein konnte, ob sie nicht mit etwas hinter dem Berg hielt.

„Na, als Sekretärin bekommt man ja so einiges mit“, bemerkte Philipp im Versuch, vielleicht doch etwas heraus zu bekommen.

„... und lebt davon, dass sich der Chef in jeder Hinsicht auf einen verlassen kann, besonders, was Verschwiegenheit betrifft.“ Frau Ziegler ließ sich heute auf nichts ein.

Im nächsten Moment ging die Tür auf und der Generaldirektor verließ schnellen Schrittes die Abteilung, nachdem er sich bei Frau Ziegler auf seine gezwungen freundliche Art verabschiedet hatte.

„Ist ein echter Gentleman, unser Oberster“ schwärmte sie, seine berufsmäßige Freundlichkeit für bare Münze nehmend.

Sein Chef, Erich Hoffmann, sah aus der Tür und rief: „Ist er schon da?“

Frau Ziegler nickte nur kurz und blickte zu Philipp, worauf er von Erich wahrgenommen wurde.

„Guten Morgen, Philipp, komm rein. Frau Ziegler, können wir zwei Kaffee haben, bitte, ... du trinkst doch Kaffee.“

Erichs gute Laune und sein entschlossenes Auftreten wirkten ebenso aufgesetzt wie das Benehmen des Generaldirektors. Philipp wusste, wenn er sich so gab, dann hatte es mit dem obersten Chef wieder einmal größere Auseinandersetzungen gegeben.

Erich war einer der „alten Hasen“ in der Bank, die den Betrieb von der Pike auf kennen gelernt hatten. Er wusste, wie der Laden lief und ihm konnte keiner was vormachen. Seit sieben Jahren war er Leiter der zentralen Kreditabteilung, nachdem er in diesem Bereich groß geworden war. Aber gerade weil er mit allem so verbunden war, hatte er Schwierigkeiten, mit dem derzeitigen Generaldirektor klar zu kommen, der vor eineinhalb Jahren als Quereinsteiger seinen Job angetreten und seitdem das Institut mit eiserner Hand geführt hatte. Unmittelbar mit Beginn seiner Tätigkeit hatte er das zentrale Controlling zur führenden Abteilung ausgebaut und seither waren es einzig und allein die Kennzahlen, die die Unternehmensstrategie vorgaben. Was auf Grund dessen als unrentabel entlarvt wurde, wurde gnadenlos geschleift. Erich war es bisher – vor allem auf Grund seiner Kenntnis aller Abläufe in der Bank – gelungen, die Kreditabteilung aus solchen Rationalisierungsprozessen heraus zu halten, was ihn sehr viel Substanz gekostet hatte. Hinter vorgehaltener Hand ging das Gerücht, er sei in psychiatrischer Behandlung, da er den Druck in der Firma nicht mehr aushalte. Eine seiner großen Schwächen war tatsächlich schon immer die nur unzureichend ausgebildete Fähigkeit gewesen, seinen Mitarbeitern Unangenehmes mitzuteilen und dieses auch durchzuziehen. Ein Mangel, der ihn zwar als Gutmenschen auswies, ihm selbst aber das Leben unnötig schwer machte. Er war in einer Zeit groß geworden, in der es so gut wie immer aufwärts gegangen war und niemand sich mit dem Problem zu beschäftigen gehabt hatte, was mit alteingesessenen Mitarbeitern geschehen solle, die nicht mehr gebraucht wurden.

„Danke, Philipp, dass du gekommen bist, zunächst einmal, wie geht es dir?“

„Danke, es geht.“ Durch Erichs angestrengte Freundlichkeit, die eigentlich gar nicht zu ihm passte, wuchs in Philipp das Gefühl, dass diesmal ein ganz dicker Hund auf ihn wartete und dabei schon die Zähne fletschte.

„Ich will gleich zur Sache kommen“, setzte Erich fort, „wie du vielleicht auch schon mitbekommen hast, gibt es derzeit in der Bank einige Umstellungen, die zu einer neuen Unternehmensstruktur führen sollen. Leider ist diesmal auch die Kreditabteilung ganz massiv betroffen. Eine von der Generaldirektion in Auftrag gegebene und vom Controlling gemeinsam mit einer Beraterfirma durchgeführte Analyse hat ergeben, dass bei entsprechenden Umstellungen der Abläufe, Einsatz bestimmter zusätzlicher Software und Aufgabe nicht notwendiger Prüfschritte die Kreditabteilung mit wesentlich geringerem Personaleinsatz auskommen kann. Kurz gesagt, wir können den Job auch mit zwei Drittel der Leute erledigen.“

Philipp fühlte, wie es heiß in ihm aufstieg. „Was bedeutet das?“

Erich sprach weiter: „Keine Angst, Philipp, ich habe die verbindliche Zusage des Generaldirektors, dass wir uns von keinem Mitarbeiter trennen werden. Kündigungen sind definitiv ausgeschlossen.“ So kategorisch und entschieden, wie der das sagte, hatte es eher den Anschein, dass er sich damit selbst beruhigen wollte. „Aber es wird natürlich Veränderungen geben. Es sind derzeit 53 Mitarbeiter in der Kreditabteilung. Der Endbericht der Analyse spricht davon, dass 35 Mitarbeiter für die Aufgabenerledigung genügen. Die Controlling-Abteilung hat bereits einen Entwurf ausgearbeitet, wie auf Grund dieser Ergebnisse weiter vorzugehen ist. Es wurde zunächst entschieden, welche Mitarbeiter in der Abteilung bleiben sollen. Dabei hat natürlich das Alter eine große Rolle gespielt. Da auf die verbleibenden Mitarbeiter eine ganze Reihe von Schulungsmaßnahmen warten und außerdem der ganze Bereich neu organisiert werden soll, hat man die jungen Mitarbeiter in diesem Bereich bevorzugt. Ich will dich nicht länger auf die Folter spannen, dein Tätigkeitsbereich wird sich ändern.“

Nachdem Philipp sich das Ganze bisher sprachlos angehört hatte, konnte er nicht länger an sich halten:

„Ich verstehe nicht ganz. Die Jungen, die weniger Erfahrung haben, werden in der Kreditabteilung bleiben. Ich bin jetzt schon ewig dabei, kenne alles wie meine Westentasche und soll meine Sachen packen? Ich meine, ich bin doch noch nicht fünfundfünfzig.“

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