Christian Schwetz - TRAANBECKS AUSNAHMEZUSTAND

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TRAANBECKS AUSNAHMEZUSTAND: краткое содержание, описание и аннотация

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Christian Schwetz erzählt in seinem Debüt-Roman «Traanbecks Ausnahmezustand» von der Geburt des kollektiven Bewusstseins «WIR».
Die Idee, sagt er, sei aus Trotz und Widerspruchsgeist entstanden: Warum können Geschichten immer nur in der Ich-Form oder von einer personellen er/sie ErzählerIn erzählt werden? Warum soll kein «wir» –Erzähler möglich sein können.
Um ein authentisches WIR plausibel und glaubwürdig zu machen, war die Erfindung eines kollektiven Bewusstseins, nicht als theorethisch-psychologisches Konstrukt, sondern als reale, glaub- und liebenswürdige Daseinsform erforderlich. Und für die Entstehung dieses kollektiven Bewusstseins ein paar Rahmenbedingungen.
Auf die Entdeckung des neuen Zustandes von Verschmelzung von Daten mit Denken, ' «TRA»' genannt, folgt die Ausbreitung dieses Wissens in einer geschlossenen Gruppe,.
Die Handlungen und Reaktionen sind alle in der Psychologie der Teilnehmer begründet. Dabei entwickelt sich die Handlung des Romans einerseits durch immer neue Erkenntnisse über die Methode, wie der Zustand erreicht werden kann und seine Erscheinungsformen, die von Individuum zu Individuum anders erlebt werden können, sowie entlang von moralischen Fragestellungen, ob die Entdeckung gut oder schlecht für die Menschheit sei und unter Berücksichtigung von ökonomischen Fragestellungen, wie man selbst im Beruf oder im Geschäftsleben davon profitieren könne.
Die Erweiterung der individuellen Erfahrung zum kollektiven Bewusstsein '"WIR"', das entsteht, wenn gleichzeitig mindestens 5 Personen im TRA sind, bildet den letzten Teil des Romans. Alles ist eingebettet in ein Gewebe von menschlichen Beziehungen, die sich verändern, teils gerade wegen dieses neuen Zustandes.
Das Thema ist brandaktuell, werden doch die neuen Kommunikationsmittel immer häufiger eingesetzt und deuten doch die Wachstumskurven der Informatik auf eine Singularität im Umgang der Menschheit mit den neuen Kommunikationsmitteln in nicht allzu ferner Zukunft hin.

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Es war nach ein Uhr nachts, als sie es schließlich aufgaben. Henk drehte den Computer ab und bot Miriam an, bei ihm zu schlafen.

„Nein. Mir reicht es. Ich fahr’ dann mit dem Taxi heim. Lass uns nur kurz besprechen, wie wir bei der Erforschung dieses Scheiß - TRA weiter vorgehen wollen. Oder brauchst du mich nicht mehr?“

Im Grunde war das Henk ganz Recht. Er fühlte sich gut, nach diesem fast kontrollierten Besuch im TRA. In den nächsten Tagen könnte er weiter damit experimentieren, und jeden Rest von Schrecken aus diesem Riesenspaß weg-destillieren. Fjodor und Miriam konnten ihm helfen, dieses Riesending unter Kontrolle zu bringen, wenn sie wollten. Aber er hatte nichts gegen das Gefühl, einzigartig zu sein. Wenn er der Einzige sein sollte, der diesen Bewusstseinszustand erreichen konnte, sollte es ihm Recht sein.

Sie einigten sich darauf, dass Miriam ihn am nächsten Tag wieder besuchen sollte. Henk würde Fjodor anrufen, und ebenfalls einladen. Zu zweit oder zu dritt würden sie zuerst ein paar Experimente und Rahmenbedingungen für Henks nächsten Ausflug in den TRA festlegen. Miriams Anweisungen heute seien sehr hilfreich gewesen, sagte Henk. Es wäre einen Versuch wert, im Voraus an den Anweisungen für die nächste TRA-Überwachung zu arbeiten. Weiters sollten Miriam und Fjodor ebenfalls versuchen, den Ausnahmezustand zu erreichen. Die nächsten beiden Tage würde Henk noch nicht zur Arbeit kommen und hätte viel Energie und Zeit, sich diesen Versuchen zu widmen. Er hätte auch nichts dagegen, am Wochenende mit Fjodor und Miriam an dieser Sache zu arbeiten, wenn die Beiden wollten. Im Verlauf des Wochenendes könnten sie sich dann auf ein weiteres Vorgehen einigen. Am Montag wollte Henk jedenfalls wieder zur Arbeit gehen, ab dann wäre sein Zeit- und Energiehaushalt wohl stärker eingeschränkt.

„So wie bei uns Normalsterblichen eben auch“ sagte Miriam bitter. Dann rief sie sich ein Taxi, und wünschte Henk eine gute Nacht.

Kapitel 5

„Ordination Dr. Pühringer, was kann ich für Sie tun?“

„Hallo Anna.“

„Hallo Fjodor, du, es ist jetzt ganz schlecht. Die Ordination ist voller Leute, und ständig klingelt das Telefon. Ich rufe dich später zurück. Wie lange wirst du in der Kanzlei bleiben?“

„Darum geht es ja, ich wollte nur kurz mit dir besprechen, dass ich heute doch nicht zu dir kommen kann.“

Fjodor wusste nicht, ob er sich freuen sollte, die schlechte Nachricht kurz und schmerzlos bei Anna abgeliefert zu haben, oder ob dieses kurz hingeworfene „friss oder stirb“ erst recht wieder elendslange Diskussionen heraufbeschwören würde. Aber wenn, dann erst später. Jetzt hätte er es gleich hinter sich, und später könnte er sich immer noch eine Taktik einfallen lassen, um ihren Ärger abzufangen.

„Spinnst du? Wenn ich sage, dass ich jetzt nicht reden kann, heißt das nicht, dass du mich am Telefon kurz abwimmeln kannst. Was ist los? Warum willst du heute nicht kommen?“

„He, Anna, beruhige dich. Ich hab nicht gesagt, dass ich nicht kommen will, sondern, dass ich nicht kommen kann. Das ist ganz etwas Anderes.“

Mist. Soviel zu kurz und schmerzlos. So sag doch was, wollte er sie durch das Telefon hypnotisch beeinflussen. Wieso redet sie nicht weiter? Das ist doch jetzt ihr Part, dachte er.

„Anna, bist du noch da?“

Mist, Mist, Dreifach-Mist, jetzt kam auch noch Dr. Ludwig zurück ins Zimmer und setzte sich an seinen Arbeitsplatz, gegenüber von Fjodor.

Fjodor hatte mit dem Anruf extra gewartet, bis Dr. Ludwig in einer längeren Besprechung war. Für 15 Uhr war der Termin mit Frau Karoling von der KIKO-Gmbh in Ludwigs Terminkalender eingetragen. Warum war sein Zimmerkollege schon wieder da?

„Du Anna, bist du noch dran? Bei mir geht es jetzt eigentlich auch schlecht.“

„Fjodor, so geht das nicht! So kannst du nicht mit mir umspringen! Wenn du mich heute nicht treffen kannst, dann erwarte ich, dass du mir erklärst warum, ohne dass ich dir jedes Wort aus der Nase ziehen muss!“

Während er mit dem einen Ohr Annas wütende Stimme aus dem Telefon hörte, zwinkerte ihm Dr. Ludwig zu und sagte: „Na März, wieder Schwierigkeiten mit deiner Freundin?“

Franz Ludwig lehnte sich in seinem Sessel zurück, nuckelte an einem der Kanzleibleistifte, und sah Fjodor herausfordernd an.

„Franz, misch dich nicht ein“, sagte Fjodor zu seinem Gegenüber, was dessen Grinsen noch breiter werden ließ.

„Wieso bist du jetzt nicht in der KIKO-Besprechung?“ wollte Fjodor wissen.

„Hallo Fjodor, würdest du gefälligst weiter mit mir reden, und nicht mit deinem arroganten Arsch von Kollegen“, pfauchte Anna aus dem Hörer. Obwohl er sich von links und rechts bedrängt und in die Mangel genommen fühlte, musste Fjodor lächeln, wenn er an die Gesichter der alten Damen in der Arztpraxis dachte. Er hatte Anna zwar noch nie während ihrer Dienstzeit als Sprechstundenhilfe besucht, sondern erst einige Male nach der Arbeit dort abgeholt, aber ein paar mehr oder weniger kranke, gelangweilte alte Damen gehörten seiner Vorstellung nach in das Wartezimmer eines Praktischen Arztes.

„Antworte gefälligst, wenn ich mit dir rede, du Arschloch!“

Fjodor sah dem Gesichtsausdruck seines Kollegen an, dass er Annas Gekreische durch den Telefonhörer verstanden hatte. Das schadenfrohe Leuchten, das sein Grinsen zuvor begleitet hatte, war einem pikierten Blick ins Leere gewichen. Fjodor meinte, in den bemüht ins Nichts schauenden Augen Gedanken wie: „Mann, ist dem seine Tussi peinlich“ lesen zu können. Und wieder sah er die Reihe der alten Damen in der Ordination vor sich, jede Zweite mit einer Mimik wie Dr. Ludwig, die andere Hälfte mit vor Schreck aufgerissenen Mündern, Händen die zum Mund hochfuhren, um den Schrecken zu verstecken, und pikiertem Kopfschütteln. „Also diese heutige Jugend. Solche Ausdrücke sollen sie benutzen, wenn sie sich in der Gosse treffen, oder wenn es sein muss, in ihren proletarischen Wohnungen, aber doch nicht in der Praxis des guten Dr. Pühringer“, säuselten ausgedachte Vorwürfe durch Fjodors Kopf.

Die Situation wurde ihm zu viel und er legte auf. Er wusste, dass Anna Recht hatte. Er war wirklich ein Arschloch. Statt Anna zu erklären, warum er sie heute nicht sehen konnte, und sich ihrer Wut zu stellen, hatte er aufgelegt. Wieso konnte er nicht normal mit Anna reden? Und wenn es sein musste, Dr. Ludwig ignorieren oder abwimmeln. Na gut, er hatte Ludwig ignoriert. In seiner Hilflosigkeit, wie er sich Anna oder zumindest dem Kollegen gegenüber verhalten sollte, hatte er lieber an die alten Damen in der Arztpraxis gedacht. Und dachte schon wieder an die.

Fjodor stand auf und verließ das Zimmer, ohne Dr. Ludwig anzusehen. Der war schließlich nicht sein Vorgesetzter, er war ihm keine Rechenschaft schuldig. Die Zeiten, als Franz Ludwig ihn eingeschult hatte, waren vorbei. Die Buchhaltungs- und Abschlussprogramme der Kanzlei waren Fjodor inzwischen so vertraut wie der Alltag in einer Steuerberatungskanzlei. Nach mehr als zehn Monaten Berufserfahrung hatte Fjodor nur noch wenige Fragen pro Woche an den älteren Kollegen, den er zwar duzte, von dem er insgeheim aber immer als ‚Dr. Ludwig’ dachte. Beide wussten, dass neun von zehn Fragen nichts mehr mit Unerfahrenheit sondern mit Fjodors Faulheit zu tun hatten, was die Beziehung zwischen ihnen belastete. Wenn Dr. Ludwig dem Chef sagen würde, „der März arbeitet nichts, sondern telefoniert den ganzen Tag mit seiner Freundin“,...

Ein gutes Bild würde das nicht machen. Mist, verfluchter.

Fjodor ging Richtung Toilette, aber gleich zur Hintertür hinaus. Im Flur des Hinterhauses rauchte er erst mal eine Zigarette. Im Grunde war es gut, dass das Rauchen in den Kanzleiräumen verboten war. Da Dr. Ludwig Nichtraucher war, konnte der ihn jetzt wenigstens nicht stören. Also Anna nochmals anrufen. Das Handy hatte er zum Glück nicht am Schreibtisch liegen lassen, sondern in der Innentasche seines Sakkos. Fjodor überlegte, wie er ihr das mit heute Abend erklären sollte. Er war sicher, dass er nichts von Henk und Miriam sagen durfte. Das würde Anna erst Recht auf die Palme bringen.

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