Christine Jörg - Unfall ins Glueck

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Melanie Frei hat im Möbelhaus Zenter ihre Ausbildung zur Bürokauffrau abgeschlossen. Sie wurde in eine feste Anstellung übernommen, doch der Preis war hoch. Sie wurde die Geliebte des verheirateten Chefs. Als keine Aussicht bestand, dass er sich von seiner Frau scheiden lässt zieht Melanie die Konsequenzen und verlässt Zenter. Zwei Monate später ist sie sicher, dass sie schwanger ist. Die schwierigste, aber auch glücklichste Zeit ihres Lebens beginnt. Ihr kleiner Sohn mit Vater unbekannt ist ihr Herzstück. Die große Schwierigkeit ist jedoch wieder eine Arbeit zu finden. Ein Unfall birgt auf lange Sicht die glückliche Lösung für Melanies weiteres Leben.

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Als alleinerziehende Mutter muss man seine Vorkehrungen treffen. Seit einem halben Jahr ist Jonas nun im Kindergarten, zwei Straßen von ihrer Wohnung entfernt. Bisher ist es nicht vorgekommen, dass sie ihn nicht abholen konnte. Bis auf heute eben.

Weshalb war sie auch so unachtsam? Sie hatte Jonas zum Kindergarten gebracht und wollte sich nur schnell im Laden gegenüber eine Zeitung holen. Dabei muss der Unfall passiert sein. Melanie kann sich aber an nichts mehr erinnern.

An den Nachbarbetten im Zimmer wird noch fleißig geredet und gelacht. Melanie hängt ihren Gedanken nach. Ihr Blick fällt auf das Geschenk, das der Mann dagelassen hat. Melanie beschließt, es nicht zu öffnen. Auch seine Visitenkarte liest sie nicht.

Vorsichtig steht sie auf und geht zunächst in das Badezimmer. Dann schaut sie ihre verschmutzte Kleidung an. Sie ist noch feucht. Melanie nimmt die Hose und die Jacke und hängt beides so auf, dass es besser trocknen kann. In der Jackentasche findet sie den Haustürschlüssel. Gut, den hat sie wenigstens nicht verloren. Auch der Fünf-Euro-Schein steckt noch in der Hosentasche.

Beruhigt legt die junge Frau sich ins Bett zurück.

Etwas später gibt es Abendessen. Die beiden Frauen in den Nebenbetten löschen ziemlich bald das Licht. Auch Melanie stellt sich schlafend. Die Schlaftablette, die sie einnehmen sollte hat sie im Klo hinuntergespült.

Sie weiß nicht wie spät es ist, aber alles um sie herum scheint ruhig zu sein. Von den Betten nebenan vernimmt sie regelmäßiges Atmen und leichtes Schnarchen.

Melanie erhebt sich leise, zieht die immer noch feuchte Kleidung an und verlässt das Zimmer. Auf dem Gang ist niemand zu sehen. Unbehelligt verlässt sie die Station und schließlich das Krankenhaus.

Sie hat zwar Kopfschmerzen, aber keinen Schwindel, keine Übelkeit oder sonstige Beschwerden. Langsam tritt Melanie in der dunklen, kalten Nacht den Heimweg an.

*

Endlich kommt sie am Rande der Erschöpfung zu Hause an. Sie öffnet die Haustüre, steigt in den zweiten Stock und klingelt sofort an der Wohnungstüre gegenüber ihrer eigenen Wohnung.

Melanie muss ein bisschen warten bis sie schlurfende Schritte hört. Jemand schaut durch den Spion, dann wird die Türe aufgerissen. Vor ihr steht die Nachbarin in einem warmen Flanellnachthemd. Die grauen, kurzen Haare zerzaust. Man sieht ihr an, dass sie bereits geschlafen hat.

„Meine Güte, Frau Frei!“, ruft Frau Selend aus. „Was ist denn passiert? Wie sehen Sie denn aus?“

Müde lehnt Melanie sich an den Türrahmen. „Ich bin heute Morgen angefahren worden. Als ich aufgewacht bin lag ich im Krankenhaus.“

„Das ist ja furchtbar.“ Frau Selend fährt sich mit der rechten Hand über die Stirn. „Ja, vom Kindergarten haben Sie angerufen, weil Sie Jonas nicht abgeholt haben. Ich bin dann schnell los.“

„Ist mein Schatz bei Ihnen?“

„Na klar. Ich hatte zwar einige Mühe ihn zu beruhigen und ihn später schlafen zu legen, aber jetzt schläft er zum Glück. Wie sind Sie um diese Zeit aus dem Krankenhaus gekommen?“, fällt Frau Selend plötzlich ein. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass abends niemand mehr aus der Klinik entlassen wird.

„Ich bin gegangen.“

„Die haben Sie nicht entlassen!“, die Nachbarin schaut Melanie ungläubig an.

„Ich kann doch meinen kleinen Jungen nicht allein lassen“, rechtfertigt sich Melanie schwach.

„Sie sollten sofort wieder ins Krankenhaus zurückkehren.“ Frau Selend ist besorgt.

„Nein, nein, es geht schon. Ich nehme Jonas jetzt mit.“

„Lassen Sie ihn doch bei mir schlafen“, schlägt Jonas Behelfsoma vor.

„Nein, es ist besser, wenn er morgen im eigenen Bett aufwacht, glauben Sie mir“, beharrt die besorgte Mutter.

„Gut.“ Frau Selend geht von der Türe weg und lässt Melanie eintreten. Gemeinsam schleichen sie ins Schlafzimmer und schauen auf das Bett in dem Jonas selig schläft.

Die Ältere schiebt die junge Frau wieder aus dem Zimmer. Erst dann fragt sie leise: „Wollen sie ihn wirklich mitnehmen.“

Melanie ist unschlüssig.

„Sehen Sie, Frau Frei, Sie sind recht blass und müde. Legen Sie sich erst einmal hin. Morgen Früh läuten wir bei Ihnen und Sie können Jonas wieder in die Arme schließen.“

„Danke, Frau Selend“, Melanie umarmt die hilfsbereite Nachbarin kurz.

*

Um halb vier Uhr nachmittags verlässt Norbert eilig das Büro, kauft in einem Blumengeschäft einen bunten Strauß und fährt ins Städtische Krankenhaus. Eiligen Schrittes steigt er die Stufen in den ersten Stock hoch und klopft kurz danach bei Zimmer 131 an.

Vorsichtig öffnet er die Tür und schaut auf das mittlere Bett. Dort liegt eine bedeutend ältere Frau. Auch in den beiden Betten nebenan entdeckt er Melanie nicht. Für mich ist sie nicht Frau Frei sondern schon Melanie, schießt es ihm in den Kopf.

„Entschuldigung“, murmelt er verwirrt. Er geht vor das Zimmer und vergewissert sich nochmals, dass er auch ins richtige Zimmer eingetreten ist. Ja, hier steht 131.

Leise schließt er die Türe und macht sich auf die Suche nach jemandem vom Pflegepersonal.

Schließlich klopft er beim Schwesternzimmer an.

„Ja, bitte“, sagt eine Schwester und blickt ihn verdrossen und fragend an.

„Ich wollte zu Frau Frei, Zimmer 131. Ist sie verlegt worden?“

„Frau Frei“, wiederholt die Schwester und starrt ihn an, „das war ein ganz schöner Trubel heute Morgen, habe ich mir sagen lassen. Sie ist einfach verschwunden. Niemand hat etwas mitbekommen.“

„Wie?“, Norbert ist völlig verwirrt.

„Ja, heute Morgen als das Fieberthermometer verteilt wurde war sie nicht mehr in ihrem Bett. Sie muss sich angezogen und bei Nacht und Nebel das Krankenhaus verlassen haben.“

„Aber sie hat doch eine Gehirnerschütterung“, erinnert sich Norbert.

„Das ändert nichts daran, dass sie verschwunden ist“, meint die Krankenschwester trocken.

„Haben Sie sie gesucht?“, hakt Norbert nach.

„Das ist nicht unsere Aufgabe“, belehrt ihn die Schwester.

Norbert lässt nicht locker: „Haben Sie wenigstens ihre Adresse?“

Die Schwester nickt. „Ja, die haben wir, aber wir dürfen sie Ihnen nicht geben. Datenschutz. Sie verstehen bestimmt.“

„Ich verstehe“, Norbert drückt der Schwester den Blumenstrauß in die Hand, „der ist für Sie. Wiedersehen.“

Er dreht sich kopfschüttelnd um. Den verspäteten Dank der Schwester hört er nicht mehr.

Gleich am nächsten Morgen fährt Norbert wieder um die Zeit als er zwei Tage vorher Melanie angefahren hat, die Strecke ab. Sie ist nicht zu sehen.

Er erinnert sich daran wie ihm gestern gesagt wurde, dass die junge Frau schlecht ernährt ist. Vielleicht hätte er irgendwie helfen können. Norbert macht sich Sorgen.

Bedrückt fährt er schließlich ins Büro.

2. Kapitel

Melanie spürte zwar die Kopfschmerzen, doch während ihr kleiner Jonas im Kindergarten ist, kann sie sich ausruhen.

Ihre Arbeitssuche ist bisher ergebnislos verlaufen, also wartet kein Arbeitgeber auf sie.

Frau Selend, die sieht, dass es ihrer Nachbarin in diesen Tagen nicht sonderlich gut geht, kocht für Melanie und Jonas und nimmt Jonas auch nachmittags hin und wieder zu sich.

Langsam aber stetig bessert sich Melanies Zustand. Auch die Schrammen, die sie von dem Unfall davongetragen hat verheilen.

Die junge Frau macht sich wieder aktiv auf Arbeitssuche. Ein wirklich schwieriges Unterfangen für eine Frau mit einem kleinen Kind.

Immer wieder spricht sie bei Firmen und auch bei Geschäften vor. Melanie ist bereit jede Arbeit zu verrichten. Sie muss jetzt unbedingt Geld verdienen. Schließlich hat sie ihren Sohn zu ernähren. Er soll ein gesundes, kräftiges Kind werden. Dass sie selbst auch bei Kräften bleiben soll, schon des Kindes wegen lässt sie außer Betracht.

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