Nachmittags ging ich, so wie immer, mit meinem Hund spazieren. Auf halbem Weg sah ich, dass mir Elis und Mery nachrannten. Ich blieb stehen, wartete, bis sie herankamen und wir gingen dann zusammen weiter. Wir machten einen langen Spaziergang und auf dem Rückweg erfuhr ich von Mery, dass Elis morgen, am 1. Juli Geburtstag hätte. Ich sagte sofort zu ihr: „Du hast einen Wunsch frei, was möchtest du, dass ich dir schenke?“
Elis flüsterte Mery ins Ohr, Mery drehte sich dann zu mir und sagte: „Elis wünscht sich, dass du dich hier ganz nackt ausziehst.“ Da traf mich fast der Schlag. Überrascht schaute ich Elis in die Augen. „Was willst du? Das kann wohl nicht dein Wunsch sein.“ Fast gleichzeitig sagten sie: „Doch, das möchten wir.“ Elis: „Mach schon!“ „Ihr spinnt wohl, das mache ich sicherlich nicht.“ Ganz traurig fiel Elis sofort das Gesicht wie ein Vorhang herunter. „Du musst dir schon etwas anderes wünschen“, antwortete ich ganz verärgert.
Sie schaute mich an mit ihren großen und traurigen Augen, dass mir fast das Herz stehen blieb. „Ich möchte“, sagte Elis, „das Blumenbild, das du gemalt hast.“ Ich wusste, was sie meinte und antwortete: „Ja, wunderbar, das schenke ich dir ganz gerne.“ Aber sie war immer noch traurig, sodass ich sofort betonte: „Ich möchte dir noch eins von meinen Bildern schenken.“ Mit der Hoffnung, sie lachend zu sehen. Sie sagte sehr ernst: „Ich möchte das Landschaftsbild, das du im Eingang hast.“ „Es tut mir sehr leid, aber dieses Bild gehört meiner Frau. Das geht nicht“, und wieder fiel ihr das Gesicht sofort herunter. Ganz verärgert liefen beide weg, ohne sich nach mir umzuschauen. Aber nach kurzer Entfernung blieben sie beide wartend stehen. Angekommen, versuchte ich mit ihnen zu reden, aber sie wollten es nicht. So still und ganz ruhig liefen wir dann nach Hause.
Es war schon sehr eigenartig, dass die Kinder so klein und kindisch waren und trotzdem so viel Interesse an Sex hatten, vor allem das, was Elis so machte. Sie waren sehr oft allein zu hause, während die Eltern ausgingen.
Wahrscheinlich bekamen sie nicht die Zärtlichkeit, Zutrauen und Liebe, die sie brauchten. Sie sind zu viert, müssen sich gegenseitig unterstützen, helfen und auch beschäftigen. Es ist sicherlich für die Kinder nicht einfach, wenn ihnen nicht mal die Möglichkeit gegeben wird, zusammen mit den eigenen Eltern zu sein.
Es ist eine Welt voller einsamer und trauriger Geschichten , wenn die Eltern sich nicht für ihre eigenen Kinder interessieren. Mit voller Wut und mit vollem Hass und vor allem, weil sie vollkommen pleite waren , jagten sie mich nur wegen des Geldes ins Gefängnis. Ist denn wirklich so etwas möglich?
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