Alexander Gairing - Die Grüne Welle

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Die Deutsche Justiz weisen eine Menge an fehlerhaften Entscheidungen besonders dann, wenn Urteile gefällt werden. Hierbei werden Menschen durch Richter und Staatsanwälten mit spielerische Leichtigkeit in Gefängnis gebracht. Denn sie müssen erfolge zeigen, um ihre so wertvolle Position in der Gesellschaft zu sichern, denn ihr Name darf nicht verschmutzt werden.

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Fünf Monate zurück:

Ustascha-Nazi-Faschisten

Am 1. März 2010 sind wir in ein schönes Neubauhaus mit hundertzwanzig Quadratmeter Wohnfläche gezogen, die wir von einer Baufirma aus der Gegend gemietet haben. Es liegt in einem idyllischen Ort bei der Stadt Osterhofen in Deutschland. Für mich und ebenfalls für meine Frau war sie vollkommen ausreichend. Abgesehen davon, dass alle Innenwände in weiß hätten gestrichen werden sollen. Trotz der Aussage der Baufirma, dass jedermann nach Belieben seine eigene Wunschfarbe verwenden darf. Obwohl wir das Haus in Standardweiß haben wollten, wurden wir gezwungen, noch mehr Geld auszugeben. Ich fand das enorm unverschämt. Gut, dass ich selbständig war, und solche, sowie auch viele andere Tätigkeiten persönlich erledigen konnte. Meine Frau ging zur Arbeit, während ich mit Hilfe einer Malerfirma das komplette Haus in Weiß gestrichen und zu guter Letzt vollkommen selbst fertiggestellt und eingerichtet habe.

Anfang April zogen nur zwei Schritte von uns entfernt unsere Nachbarn ein. Eine nette Familie mit den drei Mädchen Elis (9 Jahre), Mery (11 Jahre), Kate (7 Jahre), sowie einem Sohn namens Pate (12 Jahre).

Die Kinder waren zu jeder Tages-und Nachtzeit draußen auf der Straße. Uns fiel sofort ins Auge, dass sie in der Nachbarschaft nicht andere Kinder, sondern ausschließlich Erwachsene zum Spielen suchten. Da ich tagsüber zu Hause war und häufiger in unserer Garage arbeitete, kamen sie immer öfter zu mir. Sie hatten viel Freude, wenn ich die Zeit fand, mit ihnen zu spielen. Wir hatten einen jungen, verspielten, dunkelbraunen Labrador mit dem Namen Ello.

Die Kinder begegneten dem Hund anfangs mit Vorsicht, besonders die kleine Kate. Elis hatte großen Respekt und traute sich nicht so recht, aber Mery war von Ello schnell begeistert. Nur der Sohn Pate, der angeblich schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hatte, wollte nicht an den Hund ran. Ich denke, der wahre Grund waren seine gesundheitlichen Probleme, über die die Eltern nicht gerne sprachen. Denn unser Hund mochte alle Menschen und alle Kinder. Wenn wir von einem Spaziergang nach Hause kamen, waren die Kinder schon da und warteten ungeduldig auf uns, vor allem Elis. Sie kam mir oft lachend entgegen, wenn ich allein unterwegs war und sagte: „Wo warst du so lange?“, und fügte gleich mit einem schönen Lächeln hinzu: „Ich habe dich vermisst.“ Wenn ich so etwas Nettes hörte, freute ich mich. Vor allem hatte ich den Eindruck, sie wusste, wie sie mich ansprechen kann. Eines Tages arbeitete ich in meiner Garage, ganz unbewusst drehte ich mich um und sah, dass Elis mitten auf unserem Weg, circa fünfzig Meter von mir entfernt, stand. Ich denke, dass sie eine Zeitlang fast wie angewurzelt dort stand und mich genau beobachtete. Ich dachte mir nichts dabei, drehte mich wieder um und schraubte weiter an meinem Stromkabel. Nach einer Weile drehte ich mich nochmal um. Elis stand noch immer seelenruhig da und schaute direkt zu mir. Ich fragte mich, was sie dort machte und wendete mich wieder meiner Arbeit zu. Nach kurzer Zeit sah ich wieder nach ihr. Sie stand noch immer auf der gleichen Stelle, fixierte mich ganz genau, sehr prüfend. Ich war überrascht. Zum Donnerwetter, was tut sie so lange dort? Erst als ich ihr freundlich zuwinkte, lachend und erfreut, ging sie zum Spielen.

Für eine Neunjährige war sie mit ihren Gedanken und Ausdrücken sehr fortgeschritten, sogar viel weiter entwickelt als die elfjährige Mery. Es stellte sich schnell heraus, dass ihre Eltern sehr eigenartig waren. Sie hatten niemals für ihre eigenen Kinder Zeit, nicht mal für einen kleinen Spaziergang. Und wenn die Eltern einen kleinen Ausflug unternahmen, ließen sie die Kinder ganz allein zuhause. Zum einen spielten die Kinder, bauten aus Sand, gemischt mit Erde, Burgen und Türme. Wenn sie dann schmutzig wurden, sind sie zu mir gekommen und baten mich, ob sie sich die Hände bei uns waschen könnten. Ich fragte: „Warum geht ihr nicht nach Hause?“ Mery sagte: „Das dürfen wir nicht, unsere Eltern erlauben uns das nicht.“ Ein anderes Mal gab es mit verschiedenen Kindern Problemen, dadurch bekamen sie für eine ganze Woche Hausarrest.

Sie waren immer hungrig und durstig, sie baten mich immer um etwas zu trinken oder etwas zu essen. Ich konnte es einfach nicht übers Herz bringen, ihnen nichts zu geben. Das, was ich hatte, bekamen sie auch und sie bedankten sich höflich und aßen und tranken mit aller Zufriedenheit. Dies zu sehen, machte mir sehr große Freude. Ich fragte ganz überrascht: „Warum geht ihr nicht nach Hause und holt aus dem Kühlschrank etwas zu essen oder zu trinken?“ Sie antworteten wiederum: „Das dürfen wir nicht.“

Sie waren alle überhaupt nicht dick, sie brauchten das Essen, und ich verstand überhaupt nicht, wie man es fertig bringen kann, Kinder hungern zu lassen. Für mich ist das mehr als sehr eigenartig. Die Mutter kochte selten, nur spät am Abend gab es selbstgebackene Pizzas oder offenfertige Gerichte, wovon die Kinder mir auch etwas anbieten durften.

Tag für Tag wurde unsere Freundschaft immer größer. Wir gingen oft mit unserem Hund spazieren. Die Mädchen hatten viel Freude daran, sie lernten schnell, sich mit dem Hund anzufreunden. Pate hatte immer viel Angst und ging niemals mit uns raus. Ich selbst hatte viel Freude mit den Mädchen, besonders mit Elis. Sie waren alle drei sehr verspielt und auch ziemlich frech, manchmal sogar zu frech, aber sie schafften es immer, mit mir alles zu machen, was sie so wollten. Einmal waren die drei Mädchen mit einer Freundin vor meiner Garage am Scherzen und Elis sagte ganz unerwartet zu mir: „Ziehst du dich für uns aus?“ Alle lachten vergnügt über mein überraschtes Gesicht, als ich nicht mehr wusste, welche Antwort ich in so einer Situation geben sollte. Für mich war das nur ein kindliches Spiel. Aber ich möchte auch betonen, dass bei allen wilden Spielen, die wir gemacht haben - zum Beispiel brachten sie mich oft zu Boden und waren froh, wenn sie es endlich geschafft hatten, mich zu überfallen und festzuhalten, wobei sie ihre Hände, Beine und Füße überall quer auf meinen Körper stellten und ich es sehr lustig fand, von ihnen gefangen zu sein. Doch während ich versuchte, mich zu befreien, habe ich sie, wenn auch ganz ungewollt, für einen kurzen Augenblick zwischen den Beinen gestreift.

Danach bombardierten sie mich sofort mit Schlägen durch ihre Fäuste und Fußtritte auf die Brust, den Bauch und die Füße, manchmal sogar ins Gesicht. Sie erlaubten und wollten es nicht, dass ich sie berühre, obwohl manchmal nichts anders möglich war. Besonders dann, wenn man drei wilde Mädchen über sich hatte.

Elis versuchte in unserem Garten oder Hof, sogar vor den Augen der eigenen Mutter, immer und immer wieder, so oft wie sie konnte, meine Shorts oder Badehosen runter zu ziehen und Kate, wenn sie dabei war, machte natürlich auch sofort mit. Nur Mery hat sich immer brav benommen und schaute lachend zu. Die Mutter aber machte nur die Kinder mit erhobenem Zeigefinger darauf aufmerksam, dass man das nicht tut. Aber sie spielten trotzdem weiter, ohne auf sie zu achten. Die Mutter sagte dann: „Wenn ihr nicht sofort aufhört, dann hole ich gleich den Papa her.“ Schon bei dem Wort „Papa“ hörten die beiden sofort auf. Wenn aber Papa raus kam und nach den Kindern rief, dann kamen sie sofort alle Vier - und zwar ohne einen Laut von sich zu geben - und gingen brav nach Hause.

Elis erfand alles, um mich in Verlegenheit zu bringen. Warum sie ausgerechnet mit mir diese eigenartigen Spielchen trieben, habe ich nie herausgefunden. Vielleicht, weil sie von ihren Eltern die Zuneigung, die sie brauchten, nicht bekamen. Was sie aber bei diesen Spielen an mir so interessant fanden, wurde mir niemals so richtig klar, aber wo und wie oder von wem sie das gelernt hatten, das fragte ich mich schon öfter.

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