der sich auf die Lippen drückt,
ist köstlich wie vollmundiger Wein.
die ausgefragten,
schwirren durch die Luft.
Sie echoen heiser
von den Hängen herab.
Doch dann zerflusen sie
in und zwischen frischen Brisen hindurch.
Ein Kranichpaar durchfliegt sie
mit wenigen Flügelschlägen und stumm.
Das, bevor der Feuerball versinkt.
von uns,
so wie wir ein Teil von ihr,
der Erde, sind.
Sie ist der größere Teil,
jener Teil, der Leben gebärt.
Blühende Blumen
mit ihren Düften und Farben
sind die singenden Schwestern.
Brüder sind das Pferd,
die Antilope, der Adler.
Satte Wiesen und felsige Höhen,
atmende Formen,
verströmende Wärme,
sie alle gehören zusammen.
Die Frische der Luft
und das stetige Wellen der Wasser,
sie sind die anderen Geschwister,
die älteren Kinder derselben Mutter.
Von Nadelblicken zerstochen
das nicht nur im Gesicht,
haben es Vorausahnungen gerochen,
das aufgeseilte stumme Gewicht.
Vom Fuß ist der Stein nicht weit
mit der roten Strähne
über der Kehrseite
mit dem Rücken nach unten.
am dünnen Fetzen
der zerlaufenen, versessenen
und verluderten Hose
mit dem langen Riss
über dem Gesäß.
Als stiege der Atem
im frühen Hauch
steil in die frische Brise hinauf.
Ein spätherbstlicher Morgen
mit dem unerwarteten Wintereinbruch.
Erst, wenn der Knoten verschlissen ist,
kommt mit dem Hauch,
der die Brise im dunklen
verschlafenen Morgen verfehlt hat,
die vage Hoffnung auf einen Frühling,
auch wenn er noch weit entfernt ist.
Der Denkfaden ist so lang
dass der Anfang nicht zu erkennen ist
und am Ende als gewichtiges Fragezeichen
sich eine Larve von einem Blatt
am durchsichtigen Spinnfaden
windend herab senkt.
Kräfte sind am Werke,
dass man genau hinsehen sollte,
um das Prinzip der Windung
mit dem Herabwinden zu verfolgen.
Sie sollten zusammengehen,
sollten ineinander münden,
sollten ineinandergreifen.
Mann und Frau
sollten sich für einander eignen,
statt sich auseinanderzunehmen
und gegenseitig zu enteignen.
In der Überhebung,
der Kehrseite der Unterdrückung,
steckt der Vertrauensbruch mit dem Risiko
des Zerfalls menschlicher Autorität.
Das energetische, formende Sein
setzt die Befreiung und Selbstachtung
als die notwendige Grundlage voraus.
Beide Geschlechter haben ihre Identität
die spezifisch
und für das Miteinander bedeutsam
und zu wahren ist.
Dabei steht Nullität dem Menschen nicht an.
Soweit runter kann es auch mit dem kollektiven
Unbewussten nicht gehen.
Da kann man mit den Archetypen
noch soviel hin- und herfahren.
[In memoriam C.G.Jung]
Der Ausschlag des Konsensanzeigers
Wer wollte es bestreiten,
dass dies von richtungweisender Bedeutung ist,
wenn es um die Zukunft mit dem Mehr
an Frieden geht.
Der Ausschlagswinkel markiert den Weg,
der einzuschlagen und zu gehen ist.
Dieser Weg ist oft mit Stolpersteinen ausgelegt.
eignet sich die Nacht,
durchfährt im Rondell die Traumpalette
mit den Kinderaugen,
die halb geöffnet oder ganz geschlossen sind.
Seelen schwirren über papyrusdünnen Häuten,
einige heben die Lippen des Abschieds von Stirnen
und Lidern. Dann und unwiderruflich fliegen sie
der Gewichtslosigkeit entgegen.
Das Mädchenauge verzaubert
die Welt derart,
dass der Wunsch aufkommt,
die Liebe zu leben,
ihre Erfüllung zu verwirklichen
und den Liebesatem
der Atemlosigkeit des Todes vorzuziehen.
in der der Mensch nach Liebe
verlangt und sie erwidert.
Wenn es der Geist
zur Körperlichkeit nicht schafft,
dann liegt es am Mangel
der Spiritualität,
der mindestens so schwer wiegt
wie die Unfähigkeit
mit dem Unverständnis und der Impotenz.
Vorbei an Glas und Gläserwelt
nach vorn und weiter vorn gestellt.
Ob es gut ist oder dir gefällt,
schon setzt ein anderer den Sporn.
Aus fetten und aus mageren Sternen
kommt und geht der Weg,
als kann’s nicht anders sein,
bis tief hinein in dunkle Fernen.
Das war schon früher so.
Mit der ersten Dämmerung
hebt ab das eisige Anderswo.
der du noch grausamer bist
als die gewalttätigsten Herrscher
und du die Unterdrückten und Gequälten
schreien hörst.
Wie ist da die Befreiung
aus der menschlichen Unterwerfung,
aus der Ohnmacht und Niedrigkeit möglich?
Du gabst die Verbote,
aus denen die Gesetze der Intoleranz
und Verneinung kamen,
die bis auf den Tag zu halten sind.
Wo ist der Gott der großen Liebe
zu den Menschen und der Natur?
Oder hast du ihn gefesselt
aus Gründen der totalen Herrschaft?
sie nennen die Mutter,
sie nennen den Vater.
Sie nennen die Kindheit,
rufen nach den glücklichen Tagen.
Ich höre,
sie nennen das Leben,
zählen auf die härtesten Klagen.
Das tun sie solange,
bis ihre Stimmen verstummen.
Meist ist das noch vor dem Ende
der Tagesdämmerung.
Es muss etwas Gewaltiges gewesen sein,
denn wir sind noch zusammen,
weil einer den anderen braucht.
Es mögen Todesängste gewesen sein,
denn was sonst hat solche Gewalt, und an die Liebe dachte keiner.
schwirren über den Kontrolltafeln
ganz oben in den Türmen.
Sie setzen das Licht,
auch das an den Schneisen,
frei zur Landung mit der geballten
und anderswie besonderen Ladung.
Der Kamm hält sie zusammen,
die Gipfelsprünge von Höhe zu Höhe.
richtet sich der Körper auf.
Aus dem mütterlichen Saum
lösen sich Seele und Baum.
Es ist und bleibt das stetig Werde
aus dem, was der Boden bereit hält
an Wissen, Hoffnung und Sehnsucht
aus den Weiten der nächsten Bucht.
Blütenmeere werden wogen,
Winde wehen Düfte drüber weg.
Was in Wellen sich verrollt, verwiegt,
bleibt im Ärmel verkrempelt liegen.
durch den langen schmalen Flur.
Der Engel singt das Abendlied,
das der Teufel pfeifend kommentiert.
Aufgeschlagen liegt das Buch der Jugend,
große Menschen treten da hervor.
Schweigend schaust du gegen die Wand
mit über kreuz gestreckten Fingern auf dem Tisch.
Kehleinwärts versinken die Gedanken
von denen nur wenige Laute sich
zwischen den straff gespannten Stimmbändern
hindurch quetschen.
Was zu den Seiten abfällt,
ist zur Unkenntlichkeit zerquetscht.
Da ist vom durchgehenden Gedankenfaden
nichts übrig geblieben.
Mutaufwärts ist’s,
um die Seiten kritisch zu betrachten.
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