Lola Martin - Sirius

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An ihrem elften Geburtstag geht für Pferdenarr Vanessa ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: Sie darf einen Tag auf dem Reiterhof Weixelbaum verbringen. Doch die Begegnung dort mit Johnny, einem geheimnisvollen Island-Pferd, verändert ihr Leben von einer Sekunde auf die andere und nun beginnt eine aufregende und erlebnisreiche Zeit für sie, in der unglaubliche Dinge geschehen, die jedoch keine Menschenseele je erfahren darf …

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“Vanessa!” Das war Mamas Stimme im Hintergrund.

Komm, wir wollen Abend essen!” Sie guckte Mama mit großen Augen an. Sie musste wohl eingenickt sein auf der Schaukel. Das wurde ihr klar, als sie auf ihre Armbanduhr sah und feststellte, dass es beinahe schon sechs Uhr abends war.

Nachdem der Abendbrot-Tisch abgeräumt war, Mama das Geschirr spülte und Papa es sich auf der Couch im Wohnzimmer mit einer Zeitung gemütlich gemacht hatte, sah Vanessa den Augenblick gekommen, um ihrer Schwester von ihren seltsamen Erlebnissen zu erzählen. So stahl sie sich, von den Eltern unbemerkt, die Treppe hinauf zu Hanna, die sie in ihrem Zimmer vermutete. Vorsichtig klopfte sie an die Türe, da Hanna immer verlangte, anzuklopfen und jedes Mal einen Wutanfall bekam, wenn jemand das nicht tat. Vanessa wartete keine Antwort ab, sondern öffnete gleich Hannas Zimmertür. “Was willst du?”, raunzte sie Vanessa ungehalten an.

“Ich ... ich wollte dir was sagen ..., was erzählen”; stotterte sie leicht verlegen.

Gerade hatte sie den Satz zu Ende gesprochen, als plötzlich ein lauter Knall die Stille zerriss, so dass beide, wie auf Kommando, mindestens zehn Zentimeter hoch hüpften vor Schreck. Ihnen war schlagartig klar, dass eben eine der Zimmertüren derart laut zugeknallt war, dass sogar die Glasscheibe, die sich darin befand, zu Bruch ging. Nachdem sie sich vom ersten Schreck erholt hatten, hörten sie auch schon Mama und Papa die Treppe herauf poltern.

“Was ist hier los?”, schrie Papa und sein Gesicht lief augenblicklich dunkelrot an, als er die Bescherung sah. Natürlich musste er glauben, die beiden Mädchen seien die Schuldigen. Wie konnte er auch ahnen, dass weder Hanna noch Vanessa das Geringste damit zu tun hatten. Sie waren sich schließlich keiner Schuld bewusst, wie denn auch beide einstimmig behaupteten. Ein rätselhafter Windstoß hatte die Tür zuschlagen lassen, doch davon später.

Nun standen alle erst mal um den Scherbenhaufen herum, Mama war den Tränen nahe.

“Das schöne, teure Glas!”, jammerte sie. Und sie hatten die Tür doch erst vor kurzem neu setzen lassen.

“Eine Tür knallt nicht einfach von selbst zu!”, lamentierte Papa, während er vorsichtig über die Scherben stieg, um die Tür zu begutachten.

“Hier oben ist kein einziges Fenster offen, wir haben wohl Gespenster im Haus?” Er war noch immer sehr erzürnt. Vanessa und Hanna sahen sich sprachlos an. Keine konnte es verstehen. Mit Mamas Hilfe und Schaufel und Besen beseitigten beide das Malheur, während Papa kopfschüttelnd die Treppe wieder hinab stieg.

Vergessen war nun auch Vanessas Ansinnen, Hanna in ihr Geheimnis einzuweihen.

“Naja, vielleicht bringen uns die Scherben ja Glück”, seufzte Mama, nachdem alles wieder in Ordnung gebracht worden war. Mit komischem Gefühl im Bauch gingen die Mädchen danach zu Bett.

In dieser Nacht schlief Vanessa wie ein Murmeltier.

Der nächste Tag wurde ein guter Tag. Alles lief bestens und keiner sprach mehr von gestern. Vanessa hatte den ganzen Nachmittag bei ihrer Freundin Bella verbracht, die zwei Meerschweinchen und drei Goldhamster besaß. Nichts deutete darauf hin, dass etwas Ungewöhnliches passieren könnte.

Müde vom Spielen kam Vanessa am Abend heim und es duftete schon aus der Küche nach Pfannkuchen, ihrem Lieblingsgericht. Heute hatte sie richtigen Heißhunger und verschlang zum Erstaunen ihrer Mutter gleich drei der goldgelben, süß duftenden Scheiben.

“Ich bin so müde, ich gehe gleich ins Bett!”, verkündete sie gähnend und verließ den Rest der Familie, der noch die letzten Bissen des guten Essens in entspannter Runde genoss.

Vanessa lag in ihrem Bett, hatte Mama bereits einen Gute-Nacht-Kuss gegeben und starrte ins Dunkle, bis sie von Müdigkeit übermannt wurde und ihr die Augen zufielen. Es mochte nicht lange gedauert haben, bis sie in tiefen Schlaf sank.

Und plötzlich war er wieder da! Dieser, wie hieß er noch, Sirius, erschien abermals. Wieder auf einer weißen Wolke, wieder landete er mitten in Vanessas Zimmer und sprach:

“Vanessa! Fürchte dich nicht. Ich bin gekommen, dir etwas zu erklären. Ich möchte, dass du die ganze Wahrheit erfährst. Ja, ich bin wirklich da. Berühre mich nur mit deiner Hand!”

Vanessa konnte ihr Staunen nicht verbergen und starrte mit offenem Mund unablässig das Pferd an.

“Hör’ mir gut zu”, befahl es und scharrte mit dem linken Fuß auf dem Teppich, so dass Vanessa unwillkürlich hinsah und das glitzernde Ding am Huf wieder erkannte. Nun war sie sicher, dass dies kein Traum war!

“Höre, was ich dir zu sagen habe, Vanessa!” Gespannt sah sie ihm in die Augen, die er geheimnisvoll verdrehte.

“Du hattest heute großes Glück! Glück, dass niemand von mir erfahren hat! Beinahe hättest du deiner Schwester alles erzählt! Das aber darfst du bei deinem Leben nicht! Mir blieb nichts Anderes übrig, als dich abzulenken, indem ICHdie Türe zugeblasen habe! Vanessa, höre, es liegt ein Fluch auf uns, und zwar, dass jeder, dem du von mir erzählst, auf mysteriöse Weise ums Leben kommen wird! Das ist so, glaube mir”. Er peitschte unruhig mit dem Schweif, während er diese Worte sprach.

Vanessa war sprachlos und starrte die seltsame Erscheinung noch immer fassungslos an.

“Ich weiß, das kommt dir alles unheimlich vor, aber du wirst dich schon an mich gewöhnen, und wenn du dich an unsere Abmachung hältst und niemandem ein Sterbenswörtchen erzählst, kann ich dir viel Gutes tun”

“Ich werde schweigen wie ein Grab!”, flüsterte Vanessa, die sich wieder etwas beruhigt hatte.

Es zischte und silbrig glänzender Staub wirbelte umher, da war er auch schon wieder verschwunden. Es war wieder dunkel in ihrem Zimmer und Vanessa merkte, dass sie wach war und mit offenen Augen dorthin starrte, wo eben noch alles hell erleuchtet war. Lange grübelte sie noch, bis ihr schließlich die Augen zufielen...

“Zu niemandem ein Sterbenswörtchen!”, war ihr erster Gedanke, als sie der Wecker früh am Morgen aus dem Schlaf riss. Sie bemühte sich, so normal wie möglich zu erscheinen, damit keiner etwas merkte. Nach dem Frühstück schwang sie sich auf ihr Fahrrad und machte sich auf den Weg zur Schule. Während sie so dahin radelte, fiel ihr ein, dass heute ihre erste Reitstunde stattfinden sollte und ihr Gesicht erstrahlte.

Als sie die Schule erreicht hatte, stürmte sie die Treppe hoch zu ihrem Klassenzimmer. An diesem Vormittag rutschte sie ungeduldig auf ihrem Stuhl hin und her und war froh, als die Schule endlich zu Ende war.

Wieder Zuhause, setzte sie sich gleich an den bereits gedeckten Tisch, brachte aber kaum einen Bissen hinunter vor Aufregung und Vorfreude auf die Reitstunde. Doch unter Mamas strengen Blicken und der Warnung, das Reiten würde erst stattfinden, wenn der Teller leer sei, aß sie doch lieber auf. Zum Glück hatte sie heute nur wenig Schularbeiten zu machen und stand darum bereits kurze Zeit später fertig und mit Helm und schicken Reitstiefeln, die ihr Mama noch besorgt hatte, im Flur und konnte es kaum erwarten, dass sie endlich los fuhren.

Von weitem schon erkannte Vanessa das große, sichelförmige Holzschild, das an zwei gehobelten Balken befestigt war und als Einfahrt zum Reiterhof diente. Da das Tor offen stand, fuhr Mama gleich hinein. Beide wurden sofort begrüßt von Sissy, der vierjährigen Schäferhund-Dame, deren Aufgabe es war, den Hof zu bewachen. Bellend und Schwanz wedelnd sprang sie um die beiden Neuankömmlinge herum, bis Irmi sich näherte und der Hündin Einhalt gebot. Mama sprach ein paar Worte mit Irmi und dann ging’s ab zu den Ställen, wo Vanessa schon bald Johnny in einer der Boxen stehen sah.

Er wurde von Irmi herausgeführt und reitfertig gemacht. Als er nun so brav und gewöhnlich vor ihr stand, wurde sie wieder von Zweifeln gepackt und konnte sich nicht vorstellen, dass dies ihr nächtlicher Besucher war. Sie lauschte und suchte nach irgendetwas, das darauf hin deuten würde, konnte aber nichts Ungewöhnliches an ihm entdecken. Auch den Glitzer-Splitter sah sie nicht mehr.

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