Katharina Vokoun - crossing borders

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Ein unüberlegter Kommentar kann weitreichende Folgen haben. Bei meinem Freund Daniel und mir war es eine Weltreise. Auf eine TV-Reportage über Backpacker folgte ein euphorisches «das machen wir auch!» und ein Jahr später saßen wir im Flieger Richtung Asien. Kein großer Lebenstraum, keine jahrelange Sehnsucht und keine Tagträume von exotischen Orten. Stattdessen eine Idee, die in den Kopf schießt, sich rasant ausbreitet und den bisherigen Lebensplan komplett umschmeißt. Wohnung kündigen, Möbel verkaufen, dem Chef Lebewohl sagen – das Reisefieber ließ rationale Ängste dahinschmelzen. Und so ging es im September 2012 mit Round-The-World-Tickets in den Taschen, dem Rundum-Sorglos-Paket des Tropenarztes im Körper und einem breiten Grinsen auf den Lippen für ein Jahr auf Weltreise. Unser Ziel: Südostasien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien, Südamerika – kurzum: Immer der Sonne hinterher. Das sind die Fakten und alles andere sind wilde Erinnerungen…

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Nicht zuletzt trug unsere Behausung in Ubud zum Wohlfühlen bei. Die kleine, familiengeführte Bungalowanlage befand sich inmitten von Reisfeldern und Palmen. Grillen, Vögel und Frösche sangen jeden Abend ihr Konzert und morgens wurden wir mit einem leckeren Frühstück geweckt. Die Familie war sehr freundlich und hilfsbereit. So unterstützte sie uns beispielsweise bei der Organisation unserer Touren. Generell sind die Menschen auf Bali sehr nett. Überall wurden wir mit einem Lächeln und einem freundlichen „hello“ empfangen und sobald man sich suchend umschaute, eilte jemand herbei, um seine Hilfe anzubieten.

Gipfelstürmer

Als Stadtkinder ist uns die Welt der Berge ja doch etwas fremd. Trotzdem haben wir uns bei unserer ersten Vulkanbesteigung gut geschlagen. Die 1.717 Meter des Gunung Baturs wurden bezwungen.

Aber von vorn. Mit unserem Guide ging es in der Nacht um 2:30 Uhr los. Zunächst per Auto und die restlichen zwei Stunden bis zum Sonnenaufgang bestiegen wir den Berg zu Fuß. Rings um uns tauchte die Nacht die Landschaft in ein tiefes Schwarz. Unsere einzigen Lichtquellen waren der Mond, die Sterne und unsere Stirnlampen. Der Aufstieg war recht anstrengend. Doch unser Guide zeigte uns stets den besten Weg durch Sand, Geröll und festes Lavagestein.

Am Gipfel angekommen genossen wir einen wolkenfreien Sonnenaufgang. Mit den ersten Sonnenstrahlen wurde plötzlich auch die Landschaft um uns herum sichtbar. Direkt neben uns befand sich der Vulkankrater. An einzelnen Stellen stieg Rauch aus der Erde auf. Gegenüber ragte der Gunung Agung in die Luft. Beide Vulkane bildeten früher einen Supervulkan, bis ein heftiger Ausbruch sie spaltete. Im Tal spiegelte sich das Morgenrot im Vulkansee und in der Ferne hangelte sich ein dichter Nebelschlauch den Kraterrand empor. Alles in allem ein wahr- haft atemberaubender Anblick.

Diesen konnten wir aber nicht ewig genießen, da wir vor der großen Mittagshitze wieder im Tal sein mussten. Der Abstieg forderte noch einmal volle Konzentration, doch dieser wunderschöne Sonnenaufgang war alle Anstrengungen wert.

Andere Länder, andere Sitten

Wer schön sein will, muss leiden

Die Balinesen beneiden uns um unsere helle Haut (hallo, wir sind doch schon voll braun!). Auch sie wollen weiß sein. Deshalb tragen sie auch bei 30 Grad im Schatten Jeans und langärmlige Oberteile. Das Ganze geht so weit, dass die jungen Leute nicht mehr auf den Reisfeldern arbeiten wollen, da sie dort den ganzen Tag ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind. Das ständige Stehen und die Belastung für den Rücken machen den Job natürlich auch nicht gerade beliebter. Laut unserem Guide „Punk“ sehen sich immer mehr Reisfeld-Besitzer gezwungen, ihr Land aufgrund fehlender Mitarbeiter zu verkaufen. So droht ein Stück balinesische Kultur verloren zu gehen! Doch damit nicht genug. Der Schönheitswahn zieht noch weitere Kreise. So gab „Punk” zu, jeden Abend eine Bleich-Creme aufzutragen (ja, das ist das Gegenteil vom Selbstbräuner)!

Herzlichen Glückwunsch zum MBA!

Unser Guide hat ganz stolz berichtet, dass er vor wenigen Wochen seinen MBA gemacht hat. Angeblich gerade bei jungen Balinesen keine Seltenheit. Doch MBA steht hier nicht für einen akademischen Grad, sondern für „married by accident“! Das heißt: Wird die Frau schwanger, muss geheiratet werden. Da die Jugendlichen nicht so gut aufgeklärt sind, passiert das wohl häufiger. Unser Guide „Punk“ berichtete zum Beispiel von Bauernjungen, die dachten sie müssten das Kondom zur Verhütung über den Finger ziehen. Schließlich wurde es ihnen im Sexualunterricht so gezeigt. So viel zum Thema Aufklärung.

Alles, bloß kein Bambus

Auf Bali ist der Hinduismus die am stärksten verbreitete Religion. Die Menschen glauben an die Wiedergeburt. Ziel ist die Erlösung im Nirwana. Mit einem vorbildlichen Leben, Gebeten und Opfergaben versuchen sie die Götter gnädig zu stimmen. So gehört zu jeder Gemeinde ein kleiner Tempel. Außerdem verfügt jedes Haus über einen eigenen Opferstock. Dieser wird täglich mehrmals mit Blüten, Reiskörnern und Früchten bestückt. Eine Person wird übrigens nicht automatisch als Mensch wiedergeboren. Sie kann auch als Tier, Pflanze oder Einzeller auf die Erde zurückkehren. Der schlimmste Fall ist laut unserem Guide „Punk“ jedoch ein Comeback als Bambus. Um das zu vermeiden und sich die Chance auf den Eintritt ins Nirwana zu erhalten, lassen sich alle Balinesen beim Eintritt ins Erwachsenenalter die vorderen sechs Zähne ein Stück abfeilen (ein kurzer Blick auf „Punks“ unnatürlich geraden Vorderzähne ließ uns zusammenzucken!). Wer es sich leisten kann, geht dafür zum Zahnarzt. Alle anderen werden vom Priester behandelt, der die Zähne angeblich mit einer Stahlfeile bearbeitet. Autsch!

Paradies auf den zweiten Blick

Von den Gilis hatte ich im Vorfeld viel gehört. Die drei kleinen Inseln zwischen Bali und Lombok sollen paradiesisch sein. Mit einsamen weißen Stränden, Palmen, türkisfarbenem Wasser und allem, was dazu gehört. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Zu hoch, wie sich herausstellte.

Okay, die Strände auf unserer Insel Gili Air waren tatsächlich strahlend weiß. Aber der Grund dafür waren die vielen abgestorbenen Korallen, die an Land gespült wurden. Die Stücke sind scharfkantig und machten einen barfüßigen Strandspaziergang zur Tortur. Auch das Meer verdankt sein paradiesisches Blau den Korallen. Folglich war auch der Gang ins Wasser mit Schmerzen verbunden. Und wie das so ist: Einmal angefangen mit der Meckerei, sah ich plötzlich alles mit einem viel kritischerem Blick. Die Insel war nicht einsam genug, im Hinterland störte der Baulärm und die Sonne ging hinter einer Wolke unter! Nach dem Motto „schlimmer geht immer“ hatten wir, ohne es zu wissen, eine Unterkunft in der Nähe des Muezzins gewählt (die Inselbewohner sind fast alle Moslems). Der gute Mann war leider Frühaufsteher. Um 4:30 Uhr (!) riss uns sein Gesang aus dem Schlaf. Eine halbe Stunde dröhnte der Gebetsruf so laut in unsere Ohren, als stünden die Lautsprecherboxen direkt neben unserem Bett.

Doch trotz aller Widrigkeiten beschloss ich, der Insel noch eine Chance zu geben. Irgendetwas hatte schließlich all den anderen Menschen an den Gilis gefallen. Und tatsächlich ließ sich auf den zweiten Blick viel Schönes entdecken. So gab es einen Strandabschnitt, der sandiger war. Die Korallen befanden sich hier erst im tieferen Wasser. Allgemein bringen die Korallen natürlich auch viele Vorteile mit sich. Das Wasser ist extrem klar und jede Menge Fische tummeln sich zwischen ihren Ästen. Ausgerüstet mit Taucherbrille und Schnorchel brauchten wir nur ein paar Schritte ins Meer gehen und schon konnten wir eine bunte Unterwasserwelt bestaunen.

Für Urlaubsstimmung sorgten auch die vielen kleinen Restaurants am Strand. Sie boten kostenlos Liegen und Berugas (kleine Palmenpavillons) an, auf denen wir relaxte Tage verbrachten. Hinzu kommt, dass auf der gesamten Insel keine Motorräder und Autos fahren. Einziges Transportmittel sind Cidomos (Pferdekutschen). Aber die brauchte es eigentlich nicht, da sich die Insel in einer guten Stunde zu Fuß umrunden ließ.

Die erste Erkenntnis der Reise ist somit, dass es nichts bringt, bereits mit starren Vorstellungen an Neues heranzugehen. Viel besser ist es, offen zu sein und alles auf sich zukommen zu lassen.

Die Tage verbrachten wir mit Nichtstun. Nachdem wir in der ersten Zeit der Reise ein recht volles Programm hatten, tat es gut, einfach nur mit einem Buch oder dem MP3-Player in der Sonne zu liegen. Zum Nachmittag hin regnete es oft. Dann ging das Faulenzen im Bungalow weiter. Auf Gili Air war auch abends nicht viel los. Erst recht nicht, wenn der Strom mal wieder ausfiel. Wir standen zwei Mal plötzlich im Dunkeln. Aber zum Glück gibt es ja noch die guten alten Kerzen.

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