Dorothea Doris Tangel - Ich und der Fisch, der Fisch und ich

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Eine Chronik. Aufhören zu rauchen in 63 Tagen…
Der ganze Wahnsinn und die ganze Erleuchtung. Gibt es ein Leben nach der Sucht? Kann ich mich jemals befreien von der Erinnerung des Missbrauchs oder werde ich immer ein Pflaster brauchen? Lastet ein Fluch auf mir? Zeit, das Tabu des Schweigens zu brechen. Darf ich lachen, obwohl ich manisch depressiv bin? Das Gute sehen lernen, in mir und um mich herum und mir das Gute zu gönnen. Darf ich das?

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Alle Bilder im Text sind von mir!

Kapitel 2

Sucht und Suche

Es mag vielleicht idiotisch erscheinen daß ich so ein Brimborium daraus mache mir das Zigarettenrauchen abzugewöhnen, aber als Suchtcharakter, der ich von Beruf nun einmal bin ist es nicht so einfach alte Gewohnheiten aufzugeben. Man hängt halt so dran. Ich neige dazu immer schnell an den Dinge festzukleben, wie Klopapier am Schuh und kriege sie dann nicht mehr los.

Selbst mit den harmlosesten Dingen des Alltags kann ich nicht aufhören, wenn ich mich einmal daran gewöhnt habe und sie mir ein wohliges, wenn auch trügerisches und sehr flüchtiges Gefühl der Geborgenheit verschaffen können.

Die Gründe für mein Ungeborgensein konnte ich dadurch aber nicht auflösen und trotz der täglichen Flucht, fühlte ich mich am nächsten Morgen immer wieder auf s Neue verloren. Die Ursache für meine atemlose Hetze war mir ein Rätsel und ich wusste nicht wie man was genau verändern müsste, um in seinem Leben ein Gefühl der Sicherheit entwickeln zu können. Hat man das in den ersten Jahren nicht mitbekommen, so dass es auf der inneren unbewussten Matrix eingebrannt ist, hat man keinen Zugriff darauf und wittert überall sofort Ablehnung wenn etwas unklar ist.

Was aber nicht heißt dass man das, was man nicht mitbekommen hat nicht nachholen kann. Ich bin der Meinung, alles ist erlernbar. Man kann auch mit 80 noch Abitur machen und hat was davon fürs nächste Leben. Was ich selber entwickeln muss bleibt mir außerdem besser erhalten als das was mir zugefallen ist, von dem ich nicht weiß wie es eigentlich funktioniert. Vieles, was wir uns im Laufe eines Lebens erarbeiten, kann uns keiner mehr nehmen. Die Mühe ist es allemal wert.

In meiner Familie sagten sie immer: was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Mein armer alter Vater hieß auch noch ausgerechnet Hans und er hörte eines Tages ganz auf am Leben teilzunehmen und lebte danach aber noch 30 qualvolle Jahre! Ich bekam eines Tages heraus daß dieser Dummspruch einem gar nichts nützt und daß das alles nur verdammte Lügen sind, die einen nur vom eigentlichen Leben abhalten wollen. Wir könnten ja glücklich werden!

Man ist verantwortlich für all seine Taten, bis der letzte Nagel in seinen Sarg geschlagen wird, was auch bedeutet dass man also auch selbst entscheiden und sich aneignen kann was man zu seinem Glück braucht. Demnach kann man sich in der Zwischenzeit (bis zum Tod) auch alles beibringen was einen interessiert oder was einem fehlt, egal wie alt man ist. Man nimmt ja sein Wissen mit ins nächste Leben (und, interessanterweise auch das was man gegeben und mit anderen geteilt hat, was auf dem Schicksalskonto gutgeschrieben wird.).

Das heutige Denken in Europa, es rentiere sich nicht mehr, Leuten über 50 noch Arbeit oder Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen ist absurd. Erfahrung und Reife sind unersetzbar. Viele Leute leisten sich, wenn sie können gerade im Alter noch die verrücktesten Seminare, befreien sich von alten Familienmustern, weil sie jetzt endlich die Muße, die Kraft und den Mut dazu haben und lernen sogar noch Bergsteigen, Yoga oder fremde Sprachen und vollkommen neue Berufe, mit denen sich auf dem Flohmarkt noch etwas verdienen lässt.

Sogar bei Edgar Cayce findet sich ein „Reading“, bei dem er einem älteren Mann empfahl sich mit der Heilwirkung von Halbedelsteinen auseinanderzusetzen, er könne das für den Beruf in seinem nächsten Leben gebrauchen, da die Beschäftigung mit metaphysischen Heilmöglichkeiten seiner und auch anderen Seelen gut tun würde.

Mit dem Verstand alleine ist das Suchen nach Antworten für seine innere Ungeborgenheit nicht zu bewerkstelligen. Die Empfindungen brauchen genauso viel Raum und man muss erst einmal Namen für das Unbekannte finden, wenn man das als Kind nicht gelernt hat in Ermangelung an interessierten Zuhörern, damit man im Leben ankommen und sich zu Hause fühlen kann, auch wenn Gefühle oft als zweitwertig, oder als nicht realrelevant angesehen werden.

Heute ist unser Denken so sehr auf Äußerlichkeiten gerichtet dass wir nur das Materielle als einzig wichtig betitulieren und wir ordnen uns sofort unter wenn einer eine dicke Geldbörse hat, ohne zu schauen wohin die Reise mit diesem Menschen eigentlich geht. Was nützt uns der beste Job wenn wir damit die Natur so sehr zerstören dass auch wir selbst in 10 Jahren keinen Lebensraum mehr darin haben werden? Da kann ich zehnmal einen 1000 Euroschein in die Luft halten, die Verstrahlung durch unsere Kernkraftwerke geht trotzdem durch die Wände unserer Luxuswohnung.

Ich empfand mich meistens wie eine Fremde in der Welt und ganz besonders in meinem alten Umfeld, in das ich hineingeboren wurde und nannte mich gerne die Randgruppe! Weshalb ich auch immer sofort dabei bin wenn es darum geht Benachteiligte zu Wort kommen zu lassen, sogar wenn es nicht meinen Idealen entspricht, nur weil mir immer die so leid tun, die ausgeschlossen werden. Es gibt 2 Ausnahmen, Faschisten und Frauen- und Kinderbenutzer, da kann ich kein Mitleid empfinden.

*

Ich konnte früher mit meinem Anders sein nicht umgehen und versuchte verzweifelt zu verbergen dass ich ganz andere Gedanken, Gefühle, Vorlieben und Sehnsüchte hatte. Ich versuchte „mich“ zu verdrängen, getraute mich nie meine Meinung zu sagen, bis ich platzte und hörte nicht auf mich, noch glaubte ich meinen eigenen Gefühlen. Ich nahm mich gar nicht ernst! Ich dachte doch wirklich lange, alle müssen das Gleiche fühlen, mögen, wollen und denken, tu ich das nicht, bin ich nicht in Ordnung!

Das zerriss mich in tausend Stücke und ich war nur damit beschäftigt, es anderen Recht zu machen, bis ich in meinem eigenen Leben nicht mehr vorkam! Ein großer Schmerz, das elendige Gefühl der Nichtexistenz, auf den schnell ein Pflaster geklebt werden musste, jeden Tag aufs Neue. Ich wollte es nicht sehen und ich wollte mich nicht fragen müssen was mit mir los war. Wer war ich überhaupt und warum war ich in meinem eigenen Leben nicht anwesend und wessen Leben lebte ich überhaupt?

Ich hatte auch ständig den Eindruck, alles was ich tat gab es schon, war schon dagewesen und mein Süpplein hatte schon ein bucklig´ Männlein gegessen (ein Horrorreim aus dem Kindergarten, der mir oft schlaflose Nächte bereitete, es gab sogar eine Zeichnung von dem Männlein!). Meine Arbeit, meine Kunst, meine Ideen waren nichts Neues? Nichts Einzigartiges? Ich war ersetzbar! So unnütz. Warum atmete ich eigentlich?

Gab es mich womöglich woanders schon, ohne dass ich von meiner Doppelexistenz wusste? Dachte jemand meine Gedanken, malte meine Bilder, sang meine Lieder, weinte meine Tränen?

Als ich als Kind von einer Nachbarin erfuhr dass es noch ein anderes Mädchen mit meinem Vornahmen gab, war ich entsetzt und dachte das wäre ein zweites Mich. Ich verlor den Boden unter meinen Füßen und fiel fast in Ohnmacht, während die umstehenden Kinder sich über mich totlachten. Ich verstand sie nicht. Was war daran so lustig? Ich wusste nicht was mein zweites Ich täglich tat! Wie sollte ich Kontrolle über mich finden können wenn ich noch nicht einmal wusste wo das andere ich wohnte? Das spaltete mein Gehirn.

Ich wusste lange nicht dass es Heilung für alles gibt, auch für das verrückteste Zeugs. Ich brauchte Heilung für meine verlorengegangene Seele. Außerdem musste ich einen Glauben an das Gute finden und kultivieren, auch wenn ich dachte dass das idiotisch ist, da das Gute nur in Märchen vorkommt und für die anderen bestimmt ist.

Das Leben ist böse und da draußen wartet nur das Unheil auf mich. Ich bewegte mich immer an einem Abgrund entlang, wie in einem immer wiederkehrenden Albtraum meiner Kindheit, in dem mich ein Mann mit Hut verfolgte und auf einen Abgrund zuhetzte, bis ich in die Tiefe fiel und vom Aufprall jedesmal erwachte.

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