K.P. Hand - Herzbrecher

Здесь есть возможность читать онлайн «K.P. Hand - Herzbrecher» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Herzbrecher: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Herzbrecher»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Noch immer hat der Ermittler Norman Koch mit den Folgen seines letzten großen Jobs zu kämpfen, als ausgerechnet er über die Leiche eines Jungen stolpert. Obwohl sein Verstand am seidenen Faden hängt, beschäftigt er sich mit dem Fall. Es stellt sich heraus, dass der ermordete Junge irgendwie in Verbindung mit einem großen Verbrecherring steht, hinter dem Norman schon seit Jahren her ist. Um den oder die Täter zu finden, braucht er den Rat eines alten Bekannten, dem er vor Jahren das Herz gebrochen hat. Ganz zum Leidwesen seines Freundes kann Norman nicht verstecken, dass sein Herz noch immer für seine alte Flamme schlägt. Aber Eifersucht kann sich keiner der drei Männer im Moment erlauben, denn sie geraten ins Fadenkreuz skrupelloser Mörder, die nur darauf warten, sie in eine Falle zu locken …

Herzbrecher — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Herzbrecher», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er wollte gerade die Arme um Alessandro legen, als dieser seine Lippen bereits löste und sich abwandte.

»Sandro ...«, flehte Norman noch flüstern.

Aber Alessandro ging einfach weiter, in so großer Eile, dass es fast an Flucht grenzte.

Trotz des unglücklichen Ausgangs des Gesprächs, war Norman nicht gänzlich niedergeschlagen. Denn der Kuss hatte ihm gezeigt, dass sein Exfreund noch immer etwas für ihn empfand. Sehr viel sogar. Es war noch Zeit, sagte sich Norman, er hatte Alessandro noch nicht gänzlich verloren.

Und das war ausnahmsweise Mal eine gute Neuigkeit.

7

Als Norman einige Zeit später im Polizeipräsidium auftauchte, führte ihn sein Weg direkt zu einem der fünf Vernehmungsräume. Der dritte vom Flureingang aus war der einzig besetzte.

Doch bevor er mit seinem Becher Kaffee die Tür erreichte, tauchte hinter ihm sein Vorgesetzter Hermann Schreiber auf.

»Norman? Hast du eine Sekunde?«

Am Tonfall der dunklen Stimme und an der Art wie Schreiber Norman ernst ansah, wusste Norman, dass er lieber keine Zeit hatte.

»Hat jemand die Identität der Leiche herausgefunden?«, fragte Norman ablenken.

Schreiber blinzelte ihn perplexe an. »Hm, was?«

»Der Junge«, half Norman ihm auf die Sprünge und war froh darüber, erfolgreich das Thema gewechselt zu haben. »Wissen wir schon, wer der Junge ist, beziehungsweise, war?«

Schreiber brauchte eine Sekunde um Normans Frage zu verstehen. »Ähm. Nein.«

Norman runzelte irritiert die Stirn. »Keine Vermisstenmeldung passt?«

»Es gibt ehrlich gesagt keine Vermisstenmeldung zurzeit. Das ist ja so kurios.«

Norman wurde bleich. »Niemand sucht nach dem Jungen?«

Traurig schüttelte Schreiber den Kopf. »Nein, im Moment jedenfalls nicht.«

Ein totes Kind, dass niemand vermisst. Norman hatte bisher nichts erlebt, was ihn hätte trauriger machen können.

Norman wandte sich um und ging zum Vernehmungsraum.

»Norman!«, hielt Schreiber ihn wieder auf, in seiner Stimme lag Dringlichkeit. »Wir müssen uns unterhalten.«

»Später«, sagte Norman ausweichend und griff nach dem Türknauf. Er zog sie auf und schlüpfte in den Vernehmungsraum.

Schreiber wandte sich kopfschüttelnd ab, aber er überließ Norman die Entscheidung, wann dieser das Gespräch führen wollte. Zweifelsohne würde es um den Vorfall beim Leichenfundort gehen, das wusste Norman. Jeder hätte es an seiner Stelle gewusst.

Als Norman den Raum betrat, blickte Jan ihn überrascht an, als habe er niemals damit gerechnet, Norman hier zu sehen.

Den Blick ignorierend schlenderte Norman hinter Jans Stuhl vorbei und setzte sich dann neben Jan an den Tisch, wo der Junge ihnen gegenübersaß und vor sich hinstarrte.

Der Vernehmungsraum war wie jeder andere Vernehmungsraum und genau so, wie man ihn sich vorstellte. Vier Wände, eine Decke, eine Tür, ein Tisch und drei Stühle, die alle in der Mitte vom Raum platziert waren, und eine Lampe, die über ihren Köpfen hing. Grauer Teppich, kahle Wände und die Decke über ihnen wies dunkle Flecken auf.

Norman nippte an seinem Kaffee, bevor er den Becher abstellte und Jan direkt fragte: »Seit wann ist es gestattet, eine Vernehmung alleine durchzuführen?«

Jan blieb ganz cool, er lehnte lässig in seinem Stuhl als wäre er fünfzehn und in einem Klassenzimmer, wo er mit seinem Draufgänger Gehabe Eindruck schänden musste. Er antwortete nur: »Ich wusste nicht, ob du wiederkommst.«

Norman sah von Jans überheblichem Gesichtsausdruck hinab auf den Tisch, wo ein Notizblock lag, auf dem noch nichts notiert worden war.

Norman wandte sich souverän an den jungen Mann, der seine Baseballmütze abgenommen hatte und dessen dunkles Haar wuschelig abstand, als wäre er gerade frisch aus dem Bett gefallen. Seine Kleider waren durchnässt, aber er schien nicht zu frieren. Er schien allgemein nichts zu spüren, er saß nur teilnahmslos und blass zusammengesackt auf seinem Stuhl.

»Also?«, begann Norman. »Da ich nicht weiß, was mein Kollege schon gefragt hat, beginne ich einfach von Anfang an, auch wenn Gefahr besteht, dass du dich wiederholen musst. Wie heißt du?«

Der Junge rührte sich nicht.

Jan seufzte unglücklich und klappte den Notizblock zu. »Gib dir keine Mühe, er spricht nicht, sieht nicht einmal auf. Er reagiert nicht. Ich habe bereits einen Psychologen angefordert, der Kollege müsste bald Zeit haben.«

Norman dachte gar nicht daran, auf einen Polizeipsychologen zu warten, er selbst würde aus dem Jungen schon etwas rausbekommen. Einatmend lehnte sich Norman etwas über den Tisch, legte die Arme auf den weißen Lack der Platte und sagte vertrauenswürdig: »Wir wollen mit dir nicht darüber reden, weshalb du vor uns weggelaufen bist. Wir wollen nur von dir wissen, ob du irgendetwas über diesen Jungen weißt. Vielleicht ist dir etwas aufgefallen, bevor du in den Sandwichladen kamst?«

Der Junge zeigte noch immer keinerlei Reaktion, aber Norman wartete noch einige Minuten geduldig ab. Er konnte gut verstehen, dass er verstört war. Auch er bekam das Bild der Leiche nicht aus seinem Kopf. So etwas sollte kein Mensch jemals sehen müssen!

»Wir wollen dir nichts Böses«, sprach Norman weiter auf ihn ein, dabei klang er erschreckend genau wie der Arzt zu dem er selbst immer ging. »Wenn du etwas gesehen hast, irgendetwas, bevor du den Laden betreten hast, könnte uns das helfen, den Schuldigen zu finden.«

Jan verlor die Geduld, als der Junge nach fünf weiteren Minuten noch immer eisern schwieg. Er holte etwas hervor, dass er die ganze Zeit gut vor den Augen des Jungen unter dem Tisch versteckt hatte, und legte es auf dem Tisch. Es war die Schreckschusspistole.

»Was ist hiermit?«, fragte Jan und zog die Hand wieder zurück. »Was hattest du damit vor?«

Damit machte Jan Normans ganze Strategie kaputt. Norman sah Jan sauer an.

Dieser Blick entging dem Jungen nicht. Und das war schlecht. Er durfte nicht wissen, dass Jan und Norman gegeneinander arbeiteten und er sie gegeneinander ausspielen konnte.

Der Junge sah die Pistole an und seine Augen verharrten lange darauf.

Plötzlich fragte er: »Ist er tot?«

Überrascht sahen Norman und Jan sich an.

Gleichzeitig setzten sie sich in ihren Stühlen aufrecht hin.

»Ja«, bestätigte Norman traurig. Er versuchte, dem Jungen ins Gesicht zu sehen und glaubte, Tränen zu entdecken. Da dämmerte es ihm: »Kanntest du ihn? Den Jungen?«

Neben Norman wurde Jan immer neugieriger, sein Körper beugte sich immer mehr über den Tisch zu dem Jungen, als befürchtete er, etwas zu überhören, wenn er nicht nahe genug an dem Verhörten dran war.

Mit nach Boden gerichteten Blick nickte der Junge. Norman beobachtete, wie er schwer schluckte, doch er weinte nicht. Er war einfach zu geschockt.

»Wer ist er?«, fragte Norman vorsichtig.

Der Junge schniefte und sah Norman dann gefasst ins Gesicht. »Mein kleiner Halbbruder.«

***

»Er war gestern Nacht wieder in diesem Club, ich habe gesehen, wie er reingegangen ist, aber in der Menge ging er mir verloren.«

Florenz Bernardi klappte eine Ecke seiner Zeitung runter und sah darüber hinweg zum Arbeitstisch seines Chefs: Enio Martin saß hinter seinem imposanten Tisch, aus dunklem Holz und mit Gold verzierten Schnitzereien, der eines Königs würdig gewesen wäre, während Brian vor ihm stand und wütend die Arme vor der Brust verschränkte.

»Ich hätte ihn töten können!«, sagte Brian zornig zu Enio. »Warum willst du diesen Verräter überhaupt lebend wiederhaben? Wir sollten ihn eliminieren, bevor er gegen uns aussagt.«

»Das wird er nicht«, mischte sich nun auch Florenz ein. »Wenn er sich stellt, werden sie ihn ebenfalls einbuchten, alle suchen nach ihm, wegen dem Gewehr, das am Tatort gefunden wurde, als man Franklin verhaftete. Seine Fingerabdrücke waren darauf und mit der Waffe wurden mehrere von Franklins Handlangern getötet. Sie werden ihn einbuchten, wenn er sich an die Polizei wendet. Und seine Freiheit riskiert er nicht.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Herzbrecher»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Herzbrecher» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Herzbrecher»

Обсуждение, отзывы о книге «Herzbrecher» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.