Lydie Man - Trägerin des Lichts - Verbergen

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Trägerin des Lichts - Verbergen: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit mehr Glück als Verstand besiegen Thronfolger Currann und seine Kameraden ihre Verfolger. Doch wohin, nachdem sie die grausamen Kämpfe durchgestanden haben? Sie sind vogelfrei, Geächtete, und werden mit Sicherheit schon gesucht. Der ehemalige Heerführer Bajan, ihr väterlicher Freund und Beschützer, ist mit den anderen Königskindern längst fort. Sie sind auf sich allein gestellt. Da erinnert sich Currann an die Erzählung seiner Freundin Siri über ihre Heimat, einen vernachlässigten Flecken ganz am Rande des Landes. Sie beschließen, sich dorthin durchzuschlagen und ihre Leute um Asyl zu bitten.
Bajan gelingt unterdessen nur unter großen Schwierigkeiten die Flucht. Verrat lauert überall, wohin er sich wendet, und nur mit der Hilfe eines alten Kundschafterfreundes kann er Phelan und Althea heimlich über die Grenze bringen, in die Heimat von Altheas Vater. Tief verstört kommen die Kinder dort an.
Doch statt vermeintlicher Sicherheit wartet auf sie eine erneute Falle. Auch hier befindet sich ein Diener des Bösen, und dieser hat bereits sein tödliches Werk begonnen. Zudem holt Althea die stets verschwiegene Vergangenheit ihres Vaters schmerzhaft ein. Ihre Gabe, bisher ein Segen auf der Flucht, wird ihr nun zum Verhängnis.
Leanna, das jüngste der geflohenen Königskinder, verbirgt sich derweil unter falschem Namen bei den Heilerinnen in Gilda. Sie führt das Erbe der Königskinder fort, kehrt heimlich in die Gänge unter der Festung zurück und beginnt, ihre Feinde auszuspionieren. Dabei ist sie in größerer Gefahr als je zuvor.
Werden sie alle diese Gefahren überstehen?
Dies ist der zweite Band der Saga um die Königskinder von Morann

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Althea riss ihre Hand nach oben, sodass Noemi sie sehen konnte. ›Lauf!‹ Sie hatte nur einen freien Treppenaufgang zur Verfügung.

Die beiden Mädchen waren derart schnell darin verschwunden, dass die Priester erst mit Verzögerung begriffen, dass sie fort waren. »Bleibt stehen!«

Althea rannte mit Noemi bereits um die vierte oder fünfte Ecke herum, als sie hinter sich die Geräusche laufender Füße vernahm. Instinktiv rannte sie immer weiter den Berg hinauf, nahm jede Abzweigung, nur fort von den vielen Priestern. In Panik sah sie sich nach einem sicheren Versteck um. Wenn sie sie nur nicht fänden! Doch ihr war klar, dass dies etwas anderes war als die Festung Gildas. Sie kannte sich nicht aus. Ganz sicher würde man sie finden, es sei denn .. sie riss den Kopf in den Nacken und blieb so unvermittelt auf einer schmalen Brücke zu einer anderen Ebene stehen, dass Noemi auf sie prallte. Über ihr war nackter Fels, schroff, kantig und nicht bebaut. Und er hatte viele Vorsprünge. Das war ihre einzige Gelegenheit, wenigstens für eine kurze Zeit in Sicherheit zu sein. Sie brauchte Zeit zu überlegen, was sie jetzt tun sollte.

Energisch bedeutete sie Noemi, den Felsen hinaufzuklettern, und folgte ihr. Sie mussten sich beeilen, die Rufe hinter ihnen wurden immer lauter. Zu ihrem Glück fanden sie nur wenig über der Brücke einen breiten Felsvorsprung, der sie gegen die Blicke von unten schützte. Ängstlich pressten sich die beiden Mädchen an den Fels. Althea wandte vorsichtig den Kopf in alle Richtungen, ob man sie hier von irgendeiner anderen Ebene des Berges aus sehen konnte. Nein, solange sie flach liegen blieben, waren sie vor Blicken geschützt.

Kaum hatte sich ihr Atem etwas beruhigt, hörten sie auch schon unter sich Leute vorbeilaufen. »Sie müssen hier irgendwo sein. Sucht weiter ..!« Als sie fort waren, stieß Althea den unwillkürlich angehaltenen Atem aus. Beruhigend strich sie Noemi über den Rücken, bis diese aufhörte zu zittern. Ihr selbst war elend zumute. Wo war sie nur hineingeraten? Auch hier war ein Diener des Bösen, ein Maskierter. Hatte er sie gespürt? Althea wagte sich diese Möglichkeit nicht auszumalen. Und wo waren Phelan und Fürst Bajan? Hatte man sie gefangen genommen?

Lange wagten sie sich nicht zu rühren. Erst als es dunkel wurde, kehrte Ruhe in Temora ein. Sie hörten die Priester darüber sprechen, eine Wache auf der Brücke aufzustellen, damit sie nicht entkamen. Dann wurde es ruhig.

›Oh Vater, und du denkst, ich bin hier in Sicherheit!‹ Althea spürte, wie ihr die Tränen hochkamen. Mit aller Macht drängte sie diese zurück. Sie hob vorsichtig den Kopf und wagte nun zum ersten Mal einen Blick nach unten. Die Brücke war unbeleuchtet, aber sie konnte im schwachen Licht des aufgehenden Mondes gut die Gebäude der unter ihr liegenden Ebenen erkennen. Sie konnte in die Fenster sehen, die zum Glück dunkel waren, und erkannte, dass man sie von dort aus entdecken konnte.

›Wir müssen höher hinauf‹, bedeutete sie Noemi. So leise sie konnten, kletterten sie höher, bis sie die Spitze des Kegels erreicht hatten. Althea kletterte behände hinauf und fand zu ihrer Überraschung keinen nackten Fels, sondern eine Plattform mit einer Balustrade vor. Es war eine Sternenwarte.

Sie hielt einen Moment inne. Wieder spürte sie dieses merkwürdige Ziehen, aber es schien diesmal von unten zu kommen. Was war das nur? Aufmerksam sah sie sich auf der Sternenwarte um. Auf der anderen Seite wand sich eine Treppe in die Tiefe. Sie endete an einer kleinen Brücke, die hinüberführte in das mittlere Stockwerk eines Turmes. Althea fuhr zurück. Das oberste Fenster lag etwas unterhalb von ihnen. Jeder, der den Kopf hob, konnte sie sehen. Aber sie beruhigte sich sogleich. Das Fenster war dunkel. Trotzdem kauerte sie sich zusammen, als sie Noemi über die Balustrade half und einen genaueren Blick nach unten warf.

Der Turm war nicht das einzige Gebäude. Diese Seite des Felsens war genauso dicht bebaut wie die andere, aber mit einem Unterschied: Es gab hier Gärten. Sie liefen die Hänge entlang, Althea erinnerten sie an den Gärten der Heilerinnen. Sie stieß Noemi an und deutete darauf. Ihre Freundin beugte sich fasziniert vor. Das alles wurde eingerahmt von der schimmernden Fläche des nächtlichen Meeres. Hier hörten sie deutlich das Rauschen der Brandung. Es war eine seltsam friedliche Stimmung, die sie den erlebten Schrecken für einen Moment vergessen ließ. Doch es währte nicht lange.

Althea zuckte zusammen, als sie von weiter unten Schritte vernahm und das Licht einer Laterne den Berg hinaufkommen sah. Sie duckten sich. Althea kroch vor bis an die Stufen, von wo aus sie bis zum Fuß des Turmes sehen konnte. Eine Gestalt, es war wohl ein Mann, kam mit einem Korb in der Hand den Berg hinauf und öffnete die Tür zum Turm. Althea erstarrte. Wollte er etwa hier hinauf? Sie wagte nicht, sich zu rühren. Das Licht kroch im Turm hinauf, jetzt sah sie, dass an den Seiten schmale Schlitze eingelassen waren. Er näherte sich der Tür an der Brücke .. und stieg weiter hinauf. Althea atmete auf und verlagerte ihre Haltung etwas, denn es blieb nur noch ein Raum übrig, wo der Mann hinkonnte. Gleich darauf erschien Licht in dem Fenster unter ihr. Althea lehnte sich weiter vor, um etwas zu erkennen. Sie sah einen Tisch am Fenster, Regale, gefüllt mit allerlei Schriftrollen und Instrumenten, einen gepolsterten Stuhl und eine Schlafstätte .. Althea packte Noemis Hand und zog sie vor. Dort lag eine weishaarige Gestalt.

›Das ist Meister Anwyll!‹, zeigte sie aufgeregt.

Die Laterne wurde auf den Tisch am Fenster gestellt. Jetzt war er deutlich zu sehen. Althea erschrak, denn sie erkannte ihn kaum wieder. Die Wangen waren einfallen, das Gesicht glich eher einer Totenmaske als dem eines lebendigen Mannes. Er war krank, todkrank!

Althea erschrak noch mehr, als sie sah, wer dort zu ihm trat. Es war der junge Mann, an dem sie die Kälte gespürt hatte. Er beugte sich über Anwyll, hob prüfend die Lider an und nickte. Dann stellte er den Korb auf den Tisch, entnahm ihm eine Schale, aus der es dampfte. Er öffnete die schmale Tasche, die er am Gürtel seines Gewandes trug, und holte ein kleines Fläschchen hervor. Althea hielt die Luft an, als sie beobachtete, wie er ein weißes Pulver in die Schale abmaß. Sie wusste im selben Augenblick, worum es sich handelte und was gleich folgen würde.

›Halt mich fest!‹, wies sie Noemi an.

Doch noch passierte nichts, denn Anwyll wurde erst einmal gefüttert. Es tat Althea in der Seele weh zu sehen, wie der alte Mann Löffel für Löffel eingeflößt bekam. Er wehrte sich nicht. Dann stellte der junge Mann die Schale fort und hob die Hände. Althea wappnete sich und spürte Noemis festen Griff um ihre Schultern.

Die Kälte traf sie wie ein Schock. Noch nie zuvor war sie so dicht dabei gewesen, selbst bei Alia hatte sie immer noch eine dicke Schicht aus Mauerwerk dazwischen gehabt. Doch diesmal trennte sie nur eine kurze Strecke Luft von dem Schrecken. Sie musste alle Kraft aufwenden, um nicht zu schreien. Sie merkte nicht mehr, wie sie gegen Noemi sank und sich die Lippen vor Schmerz blutig biss. Ihr ganzes Sein war bei dem Unbekannten und dem, was er Anwyll antat. Doch diesmal war etwas anders. Althea spürte, dass er dem alten Mann Schmerzen zufügte, dass er ihn brechen wollte, aber es gab eine Barriere, gegen die er immer wieder anrannte, die er aber nicht durchbrechen konnte. In all dem Schmerz kam Althea die Erkenntnis, dass Anwyll zähen Widerstand leistete.

Es war schneller vorbei, als sie vermutet hatte. Dieser hier war offensichtlich nicht so stark wie der Diener in Gilda. Trotzdem lag Althea hinterher keuchend in Noemis Armen. Nur undeutlich hörte sie weiter unten eine Tür klappen. Als sie sich soweit wieder gefangen hatte, dass sie sich aufrichten konnte, lag der Turm im Dunkeln.

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