Thomas Seidl - Der Tod und seine Sense

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Dem Tod wurde seine Sense gestohlen, und nun herrscht Chaos auf Turlunken. Niemand kann mehr sterben. Was tun? Im Jenseits könnte er sich eine neue Sense schmieden, aber ohne die alte kommt er nicht dorthin. Durch Zufall hört er von einem Drachen, der durch Zeit und Raum reisen kann und ihn vielleicht zurück ins Jenseits bringen könnte. Ein Zauberlehrling namens «Turf» will ihm helfen, diesen zu finden, natürlich für eine kleine Gegenleistung. So brechen die beiden in ein Abenteuer auf, das sie quer über ganz Turlunken und darüber hinaus führen wird. Skurrile Charaktere pflastern ihren Weg, und am Ende liegt das Schicksal von ganz Turlunken in den Händen von Turf und dem Tod. Eine humorvolle und nachdenkliche Geschichte in einer zauberhaften Welt voller Magie…
"sehr originell, und wer gerne versponnene Geschichten mit vielen Abenteuern und köstlichen Figuren liest, der ist hier absolut richtig."
"Ein wirklich angenehm zu lesendes Buch, das sich «wohltuend» von anderen, völlig unwirklichen Fantasy-Werken abhebt."
"witzig, oft ironisch erzählt und trotzdem mit ein paar nie aufdringlich oder gar 'pädagogisch' wirkenden Lebensweisheiten garniert"

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Der Tod wurde ungeduldig. „Wir brauchen dieses Buch aber! Könntet Ihr es uns nicht trotzdem verkaufen?“

„Nein, meine Herren, dieses Buch ist selten, und darum werde ich es nicht aus der Hand geben.“ Dann schaute er Turf genauer an. „Sie, Sir, sehen aus wie ein Magier. Ich habe allerdings einen Wunsch, und wenn Sie mir einen Hasen herbeizaubern könnten, dann werde ich Ihnen das Buch überlassen. Denn ich liebe Hasen, aber obwohl wir hier in der Stadt anscheinend eine Hasenplage haben, habe ich noch nie einen gesehen und soweit ich hörte, gab es in den letzten Jahren auch nie eine Hasenplage in unserer Stadt. Sie wissen doch, dass Hasen auf ganz Turlunken verboten sind, oder?“

Der Tod wusste, wovon der Bibliothekar sprach. „Ja, vor zweihundert Jahren gab es auf Turlunken eine riesige Hasenplage, die viele Opfer forderte, so wird es zumindest überliefert, aber es stimmt nicht wirklich. Ich war damals schon der Tod, und es gab kein einziges Opfer durch eine Hasenplage. Die Leute liebten Fleisch, allen voran der damalige König, und da es eigentlich verboten war, Hasen zu jagen, weil sie so niedlich aussahen, hatte der damalige König eine Hasenplage ausgerufen. So durften diese Tiere gejagt werden, und innerhalb weniger Jahre gab es auf ganz Turlunken keinen einzigen Hasen mehr. Das Gesetz wurde auch nie mehr geändert, und darum gibt es bis heute auf ganz Turlunken noch immer ein Hasenverbot.“

Turf war erstaunt über das Wissen des Todes. „Das wusste ich nicht! Mir wurde immer erzählt, dass Hasen kleine fiese Wesen seien, die mit ihrer Niedlichkeit ihre Gefahr verharmlosen, und dass diese kleine Biester ganz Turlunken unterwerfen wollen. Aber nachdem ich vorher zum ersten Mal einen Hasen sah, muss ich zugeben, dass dies wahrscheinlich völliger Quark ist. Sie sehen wirklich niedlich aus, aber intelligent sind sie wahrlich nicht.“

„Ja, das stimmt, meine Herren, und darum möchte ich unbedingt einen Hasen haben“, bekräftigte der Bibliothekar nochmals.

„Also, Turf, zaubere einen Hasen herbei, denn den einen, den wir bei diesen Kuttenträgern sahen, werden wir nicht bekommen. Aber du kannst ja zaubern, also ist das ein Leichtes für dich, oder?“

Turf schob seine Hände hinter den Rücken und schaute leicht geniert drein. „Na ja, ich bin ja noch kein Zauberer. Ich bin in Ausbildung und eigentlich habe ich noch nie einen Zauber richtig zustande gebracht.“

„Du hast noch nie einen Zauber richtig zustande gebracht? Wie konntest du dann in die Magiergilde aufgenommen werden?“

Turf senkte sein Haupt. „Ja, das verdanke ich meiner Mutter. Mein alter Meister war ziemlich verliebt in sie und darum hat er mich sozusagen in die Magiergilde geschleust. Aber ich bin ja erst fünf Jahre in Ausbildung, also kann ich es ja noch lernen.“

Der Tod klapperte mit seinem Kopf. „Du bist seit fünf Jahren in Ausbildung und noch kein Zauber ist dir jemals richtig geglückt? Das heißt, bis jetzt gingen alle schief? Jetzt verstehe ich auch, warum dich dein neuer Meister nicht mehr in der Gilde haben will!“

„Du bist unfair und gemein, ich werde irgendwann ein Magier sein!“, schnaufte Turf zurück.

„Nein, Turf, du wirst niemals Magier sein! Nur weil man sich anzieht wie einer und einer sein möchte, ist man noch lange kein Magier, verstehst du?“

„Nein das verstehe ich nicht, und jetzt lasst mich doch in Ruhe!“ Damit lief Turf aus dem Buchladen.

Der Tod hetzte ihm hinterher. Ein paar Straßen weiter holte er ihn ein. „Was ist los, Turf?“, fragte der Tod mit ungewöhnlich leiser Stimme.

Turf schniefte. „Weißt du, ich habe dir ja erzählt, dass ich schon als Kind Magier werden wollte, aber ich glaube, ich habe einfach keine Begabung dafür und doch will ich nichts anders sein. Warum?“

„Turf! Man muss an sich selbst glauben und wenn du wirklich an dich glaubst, dass du ein Magier sein kannst, und du dich anstrengst, dann wirst du ein Magier werden. Ein weiser Mann sagte einmal ‚Der Weg ist das Ziel‘ und nicht das Ziel selbst. Verstehst du? Und jetzt, genau in diesem Moment, kannst du beweisen, dass du ein Magier bist. Also versuche einfach, einen Hasen herbeizuzaubern, und dann werden wir ja sehen.“ Mit diesen Worten wollte der Tod Turf aufheitern, denn er war ihre einzige Chance, an einen Hasen zu kommen.

Turf überlegte kurz und stimmte dann zu, es zu probieren. Da er aber nicht auf der Straße versuchen konnte, einen Hasen herbeizuzaubern – immerhin war ein Hase ja verboten –, schlurften sie zum Buchladen zurück. Dort angekommen machte sich Turf an die Arbeit.

„Also, meine Herren, treten Sie einen Schritt zurück. Ich werde jetzt versuchen, einen Hasen herbeizuzaubern.“ Er streckte seine Hände nach vorne über einen Tisch und murmelte. „Enk, Akba, Di, Omni, De, Nubus, Senktum!“ Eine kleine Rauchwolke ging hoch, und als sie verschwunden war, stand eine Maus vor ihnen auf dem Tisch.

„Verdammt!“, schrie Turf laut. „Ich versuche es nochmals: Du, Nibu, De, In, Nektum, Solti, Verdi, Aktum!“ Eine größere Rauchwolke ging hoch und als sie wieder verschwunden war, stand, oder besser quakte, ein Frosch vor ihnen.

„Verdammt, verdammt, verdammt, ich kann es nicht!“, rief Turf wütend.

„Versuche es noch einmal, Turf, ich glaube an dich!“, flüsterte der Tod Turf leise zu.

Turf nahm nochmals seine ganzen Mut zusammen und sprach: „Enk, De, Di, Nu, Mi, De, Di, Du, Mi, Enk, Umke, Di, Verdi, Nu, Selti!“

Eine riesige Rauchwolke erhob sich und als sie verschwunden war – der Bibliothekar bekam große Augen – stand eine Ziege im Raum und machte „Mäh“.

„Ich schaffe es nicht, es tut mir leid.“ In Turfs Worten schwang ein großes Verzagen mit.

Dem Bibliothekar kam aber ein Gedanke. „Meine Freunde, ich habe von einem uralten Magiermeister gehört, der hoch oben auf dem Berg Sadro leben soll, der sich gleich neben der Stadt Helmsweg befindet. Anscheinend hat er noch jedem das Zaubern beigebracht. Wenn ihr es schafft, diesen Magiermeister zu finden und ihn zu überzeugen, euch das Zaubern beizubringen, stünden eure Chancen gut, dass ihr einen Hasen herbeizaubern könntet. Doch schon lange hat man nichts mehr von ihm gehört. Niemand weiß, ob er tatsächlich noch lebt, aber einen Versuch wäre es wert. Aber es ist nur eine Legende.“

Turf war von dieser Idee wenig begeistert, aber der Tod meinte sogleich: „Wir werden versuchen, diesen Magiermeister zu finden, und dann zu euch zurückkehren und das Buch gegen einen Hasen eintauschen. Turf, lass uns aufbrechen!“

Dann machten sie sich auf den Weg zum Berg Sadro. Es sollte ein anstrengender Marsch werden.

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