Helene Hammerer - Prinz gesucht

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Für Romy hat das Leben grad nur Zitronen bereit. Eine hartnäckige Bauchgrippe stellt sich als Konsequenz eines One-Night-Stands mit ihrem Studienkamerad Benni heraus, der kurz zuvor bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Und zu allem Überfluss setzt ihr cholerischer Chef sie auch noch vor die Tür, als er von ihrer Schwangerschaft erfährt. Mittellos und verzweifelt entscheidet sich Romy gegen das Baby und steigt mangels Alternativen schließlich in den Zug Richtung Tiefenbach, um Bennis großen Bruder um einen finanziellen Zuschuss zu bitten. Mit diesem Plan ist Harald jedoch ganz und gar nicht einverstanden und schlägt ihr einen Handel vor, den sie wohl oder übel annimmt. Und so kommt es, dass Romy nur wenige Tage später in das kleine Bergdorf zieht und einen neuen Lebensabschnitt beginnt…

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Am Morgen zwang ihre Freundin sie jedoch, den Test zu machen und das Ergebnis war positiv. „Siehst du, ich hab es gleich gesagt“, triumphierte Bille im ersten Moment. Als sie Romys entsetztes Gesicht sah, wurde sie jedoch gleich wieder ernst und nahm die Freundin in den Arm. „Ach, Bille, ich bin so furchtbar dumm. Dabei hab ich mir geschworen, es nicht so zu machen wie meine Mutter“, schluchzte Romy. „Sie war erst 17 und du bist schon fast 22, versuchte Bille ihr Trost zu spenden. „Was soll ich denn jetzt machen?“, jammerte Romy. „Wir denken uns etwas aus. Wir werden schon eine Lösung finden“, gab Bille sich zuversichtlich. „Am Abend, wenn du von der Arbeit kommst, reden wir weiter.“ Romy machte sich auf den Weg ins Café, um diesmal wenigstens pünktlich zu sein. Sie durfte den Job nicht verlieren. Jetzt im Sommer fand sie nämlich bestimmt keinen anderen, bei den vielen Studentinnen, die einen Ferialjob suchten. Aber natürlich wurde ihr wieder schlecht und Pepino setzte sie kurzerhand vor die Tür, nachdem er ihr eine Szene gemacht und sie als Lügnerin beschimpft hatte. Für die vergangenen Tage zahlte er ihr nur den halben Lohn, da sie auch nur die halbe Zeit gearbeitet hätte, wie er ihr erklärte. Romy hatte keine Kraft mehr zum Kämpfen und ging heim.

„Was ist passiert?“, wollte Bille wissen, sobald sie die erschöpfte Freundin sah, die viel zu früh zurückkam. „Pepino hat mich hinausgeschmissen“, sagte Romy mutlos. „Das kann er nicht machen, dieses Schwein!“, begehrte Bille auf. „Er kann“, seufzte Romy, „ich hab bei ihm nur schwarz gearbeitet.“ „Du hast was? Romy, wie konntest du dich von dem Blutsauger derart ausnützen lassen?“ Bille war laut geworden in ihrer Empörung. Romy hielt sich den dröhnenden Kopf. „Bitte, hör auf zu schreien“, flehte sie. „Ich weiß, dass es blöd war aber ich bin bei meiner Mutter mitversichert und so habe ich mehr Geld bekommen. Sonst hätte es nicht gereicht.“ Bille war aufgesprungen und lief nun in der Küche auf und ab wie eine Tigerin im Käfig. Lange Zeit sagte niemand ein Wort, dann setzte sich Bille zu Romy an den Tisch und nahm die Hand der Freundin. „Hör zu, Romy“, sagte sie leise und eindringlich, „die einzige Lösung ist, dass du das Ding loswirst.“ Als Romy nicht reagierte, sprach sie schnell weiter: „Jetzt ist es erst ein kleiner Zellhaufen, so groß wie ein Stecknadelkopf und es braucht nur einen kleinen Eingriff.“ Romy schaute die Freundin mit leeren, hoffnungslosen Augen an. „Ich habe nicht genug Geld für die Privatklinik“, flüsterte sie und legte schützend die Hände auf ihren Bauch. Bille wiederholte die Argumente mit dem Zellhaufen und dass die ganze Mühe bisher umsonst gewesen sei, wenn Romy jetzt nicht entschlossen handelte. „Dein Bauch gehört dir, du kannst damit machen, was du willst“, versuchte sie die Freundin zu bestärken.

Romy wollte das ganze Schlamassel nur noch vergessen und legte sich aufs Bett, um zu schlafen. Doch der erlösende Schlaf stellte sich nicht ein und ihre Gedanken kreisten unablässig um ihre missliche Lage, ohne jedoch eine Lösung zu finden. Später aß sie einen Teller Nudelsuppe, die Bille für sie gekocht hatte. Auch die Freundin hatte offensichtlich nachgedacht und riet Romy, zu Bennis Familie zu gehen, damit sie ihr das Geld für eine Abtreibung gaben. „Die Sutters haben doch Geld“ argumentierte sie, „und ihr Sprössling ist schließlich verantwortlich für deine Lage.“ „Verantwortlich bin ich wohl selbst“, seufzte Romy und fing wieder an zu weinen, weil ein Teil von ihr das Baby unbedingt behalten wollte und der andere Teil schreckliche Angst vor der Zukunft hatte. Später schauten sie einen James-Bond-Film auf dem alten Fernseher in der Küche an und gingen dann schlafen. Es war ein unruhiger Schlaf mit wirren Träumen von Benni, Pepino und Bille, die immer wieder sagte: „Du musst das Ding loswerden.“

2

Nachdem sie eine Woche lang erfolglos versucht hatte, einen neuen Job zu finden, entschied sich Romy schließlich dafür, nach Tiefenbach zu fahren, um mit Bennis Bruder zu reden. Benni hatte öfter über seinen Bruder gejammert, der ihn an der kurzen Leine halte und kein Verständnis für ihn habe. Aber was konnte man schon erwarten von jemandem, der über dreißig war. Romy graute vor dem Treffen, doch sie hatte keine Wahl angesichts ihrer rapide schwindenden Geldreserven. Die Fahrt dauerte lange, musste sie doch zuerst mit dem Schnellzug nach Dornbirn fahren und dann mit dem Bus mehr als eine Stunde fast bis ans Ende des Tals, in dem Tiefenbach lag. Romy sah im Vorbeifahren auf die sanften grünen Hügel, den Wald und die alten Holzhäuser, an deren Fenster üppige Blumen blühten. Je weiter sie fuhren, desto höher wurden die Berge und ragten inzwischen steil auf beiden Seiten des immer enger werdenden Tales auf. Normalerweise hätte sich Romy an der wunderschönen Landschaft im strahlenden Sonnenschein erfreut, doch heute wuchs nur ihre Beklemmung, je näher sie dem Ziel kam.

In Tiefenbach sagte ihr der freundliche Busfahrer, an welcher Haltestelle sie aussteigen musste und erklärte ihr den Weg zum Sägewerk der Familie Sutter. Romy fand, dass die schmale Straße sich endlos dahinzog, vorbei an Bauernhöfen und saftigen grünen Wiesen. Schließlich ging es ein Stück durch den Wald und als sie schon befürchtete, den falschen Weg genommen zu haben, tat sich vor ihr eine malerische Ebene auf. Da dort nur ein großer Bauernhof, ein modernes Wohnhaus und das Sägewerk standen, musste sie richtig sein. Erleichtert ging sie Richtung Sägewerk, einem munteren Bach entlang, mit dessen Wasser die Säge wohl ursprünglich betrieben worden war. Sie fand das Bürogebäude und trat ein. Eine junge Frau saß an einem großen Schreibtisch und grüßte sie freundlich. Als Romy ihr mitteilte, dass sie zu Herrn Sutter wolle, meinte sie bedauernd, er sei im Moment nicht da, komme aber in etwa einer Stunde zurück. Sie bot Romy Kaffee an, den diese dankend annahm. Romy setzte sich auf den angebotenen Stuhl und ging noch einmal in Gedanken ihre Argumente durch. Eine Welle der Übelkeit durchfuhr sie und sie suchte schnell die Toilette auf, wo sie sich auch ein wenig frischmachte. Anschließend ging sie vor die Tür, um eine Zigarette zu rauchen und setzte sich dann wieder zu der jungen Frau ins Büro. Diese meinte, der Chef müsse jetzt bald kommen und wie auf Kommando trat Harald Sutter ein.

Er bat Romy höflich in sein Büro und bot ihr einen Stuhl vor seinem Schreibtisch an. Er selbst setzte sich in seinen massiven schwarzen Drehsessel. Romy blickte sich um. Das Zimmer war groß, mit Einbauschränken aus dunklem Holz. Hinter dem Schreibtisch hing ein großes gerahmtes Foto eines schlanken älteren Herrn mit vollem grauem Haar in Jagdkleidung. Er schien sie mit seinen strahlend blauen Augen kühl zu mustern. „Mein Vater“, sagte Harald Sutter und Romy blickte leicht verlegen in ein anderes Paar blaue Augen, das sie kühl musterte. Sofort fühlte sie sich noch unwohler in Billes schwarzem Trevirakostüm. Es war ihr viel zu weit, aber ihr einziges Kostüm hatte unter der Maturafeier gelitten und musste erst in die Reinigung gebracht werden. „Was führt Sie zu mir, Fräulein Pfeifer?“, fragte Bennis Bruder nun. Ihm war gleich klar gewesen, dass die blasse junge Frau etwas von ihm wollte. Romy schluckte. „Ich war mit Benni befreundet“, sagte sie leise. Der Mann nickte, er konnte sich daran erinnern, sie bei Benjamins Beerdigung gesehen zu haben. Sie war mit Reinhard und ein paar anderen jungen Leuten gekommen. „Ja, ich weiß“, sagte er, als sie nicht weitersprach. Romy war erleichtert, dass er sich an sie erinnerte und platzte mit ihrer Forderung heraus, bevor sie der Mut verließ: „Ich bin schwanger und jetzt wollte ich Sie bitten, dass Sie mir das Geld geben, damit ich es wegmachen lassen kann.“

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