Helmut Lauschke - Im Anbruch des Tages

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Eine Vollendung kennt die Ethik nicht, solange der Mensch auf dem Planeten steht, denkt und sich bewegt. Der Vollendung stehen zu viele Egoismen entgegen, die den Sinn der Ethik bis zur Unkenntlichkeit verdrehen, dass Störfaktoren die Pflichten blockieren und die ethischen Prinzipien ruinieren.
Philosoph: Im Zeitalter der Hochtechnologie muss menschliches Tun in der Wertigkeit und den Folgen besonders eng mit dem Warnzentrum der Ethik kommunizieren. Der Mensch müht sich in der Adaptation an das äußere Leben mit den sich ständig ändernden Umweltbedingungen, um den Ausgleich nach 'Augenmaß' zwischen 'gut' und 'schlecht' auf den Stand der Zeit zu bringen.
Die Taten müssen ins Licht der Wahrheit gerückt werden, um das Sein im Bewusstsein und im Wissen zu festigen. Bezüglich der Ethik ist der Mensch unvollendet und damit im Leben unvollkommen geblieben.
Was sich früh erhebt, kann früh versinken, stärker sind, die das Wasser von der Quelle trinken. In allem ist's das Lernen mit dem Streben, um einzuweben die Vernunft ins Leben. Träume, hohe und noch höhere Bäume, aus denen Vögel zwitschern in den frühen Tag, Lieder aus den Kinderjahren kommen wieder, dass Tränen mit Gesängen sich vermischen. Glocken läuten ins Gedächtnis, dass das Wort geschrieben ist. Glocken läuten in den Morgen, dass neu das Wort geschrieben wird.
Kehat: Menschen schlagen sich, und Völker morden sich zu Tode. Die Welt reißt aus den Fugen, es fehlen die Köpfe, die wirklich klugen.
Sophon: Gesichter bluten, es schwitzt der Chirurg, der durch Tag und Nächte die Wunden versorgt, doch kann er allein die Blutung nicht stillen trotz Totaleinsatz und Gottes Willen.
Kehat: Es spritzt das Blut hoch ins Gesicht, das quer durch alle Völker. Wo sind die Richter, ob sie noch schlafen, den Betrug an den Völkern zu strafen?
Sophon: Das Hören und Sehen wird ihnen vergehen, wenn sie lernen und anfangen zu verstehen, dass sich die Wahrheit nicht betrügen lässt und die Gesellschaft sich aus den Fugen löst, wenn Völker reihenweise sterben.
Kehat: Sie sind des Wahnsinns blinde Erben, sie sind gelähmt, und keiner weckt sie wieder auf.
Jede Anmaßung, dem Menschen das Denken zu verwehren, ist teuflisch und Ursache der Entzündungen und finanzierter Revolutionen und Stürze, die Völker vertrieben und vernichtet haben. Die Knebelung der Zungen zeigt, wie weit in der jüngsten Zeit der Versklavung das Geld die Herrschaft über die Demokratie übernommen hat.

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kostenlos gestellt und das für nichts und wieder nichts,

weil sie die Heimat verlassen oder verloren haben.

Sie kommen mit Frauen und Kindern und bringen

noch die alten Menschen mit.

Dazu sprechen sie eine uns unbekannte Sprache

und krümmen keinen Finger,

dass sie ohne Arbeit das bessere Leben finden.

Der Mensch muss das Helfen wieder lernen,

wenn es um die Hungernden und die Kinder geht,

die das Zuhause und als Kinder ihre Eltern

verloren haben. So spricht ein kauender Politiker

vom vollen Tisch im Hause seiner Heimat.

Max und Otto:

Das verstehen wir nur zu gut,

denn auch uns fehlen die Väter oder

die Mütter, der Bruder oder die Schwester

und legen uns krumm, ihr seht’s an unserer Magerkeit.

Wir hungern uns durch Tag und Wochen,

und sind Menschen wie du und er,

wir sind Asylanten im eigenen Land,

das ist dir Politiker doch lange bekannt.

Paul:

Wir sind hier, denn uns beißen die Hunde,

der Hunger schwächt uns mehr mit jeder Stunde,

dabei sind wir verwandt um wenige Ecken,

haben als Kinder geteilt das Brot und die Decken.

Die Nachbarhilfe, die gute, stand jedem zu,

Einer sorgte für den andern und dessen innere Ruh

ob bei Tage oder Nacht, stets hielt einer Wacht,

denn das Leben braucht den andern, das wohlbedacht.

Wer andern im Geheimen die Zunge raussteckt,

Ist einer von den vielen, der nur an sich selber denkt

und den Mut nicht hat, über sich hinaus zu blicken,

um das Kind mit den großen Augen zu beglücken.

Ein Herr aus der Menge:

Immer das Gerede, und es tut sich nichts.

Es ist schon schlimm, wie voll sich das Mundwerk nimmt

mit den abgedroschenen Sprüchen von Gleichheit und Recht,

das ist, wenn es in die Praxis geht, doch nicht echt.

Denn in Wahrheit gilt die Gleichheit nur den Armen,

die das Dauerproblem mit dem fehlenden Brot und Geld längst haben,

dass da keiner dem andern auf den Teller sieht,

der ohne ein Krümel verlassen auf dem Tische steht.

Diese Gleichheit sieht man den Armen von weitem an,

so den Kindern mit den schmalen Gesichtern,

dass nichts zu verstecken ist, weil es nichts zu verstecken gibt,

was nur der notorische Rechthaber in Zweifel zieht.

Arme dünn, Beine dünn, nicht anders sind die langen Hälse,

das Leben quält die Armen, deren Schuld die Armut ist.

Dazu zählen, zur großen Schande sei’s gesagt, das Kind,

das in der Ecke hockt mit aufgebissener Lippe und schweigt.

Es sind die alten Unterschiede in so vielen Dingen,

dass sich der Wohlstand auf die Wenigen beschränkt,

während Hunger und Härte die Vielen bedrängt,

die mager und wehrlos ums nackte Überleben ringen.

Die Sprache von oben ist hart und rücksichtslos,

von unten kommt das Stöhnen zwischen Wort und Ruf.

Es ist das Bangen um den Erhalt des Provisoriums,

weil in ihm die Matratze für Kopf und Körper ist.

Hinzu kommt, dass die Gutgenährten sich tragen lassen

von den Mageren mit den dünnen Armen und Beinen,

den Ausgemergelten quasi auf den Schultern sitzen,

die sich unter den Lasten krümmen und zu Tode schwitzen.

Dass sich die Menschen durch Armut und Elend plagen,

sind Geschichten, die es schon aus dem Altertum beklagen,

wenn die Plebejer die langen Straßen pflastern,

während die Patrizier vom hohen Ross herunter lästern.

Die Welt ist geblieben, was sie war, vom gleichen Schlag,

das spüren Menschen der harten Arbeit Tag füt Tag.

Dafür danken die Wenigen von den Höhen der Geburt,

dass ihnen die Härte der Lasten abgenommen wurde.

Andere sind’s, sie sprechen von Vernunft und Gerechtigkeit,

was immer das ist, das der gründlichen Erklärung bedarf,

weil von Gerechtigkeit so wenig und vom Gegenteil so viel

zu sehen ist, dass der Zweifel mehr als nur berechtigt ist.

Sieht man die Toten, Menschen, die für’s Gute ihr Leben gaben,

dann glaubt man den Geboten: Du sollst nicht töten,

doch zweifelt am Menschen, dem es gilt, warum er’s weiter tut,

anstatt den Krieg zu hassen und nicht den Menschen.

Aus den Lehren wächst die Forderung der Jugend,

die junge Brücke der Verständigung nicht wieder zu sprengen,

sondern zu festiigen, zu beleuchten und gehsicher zu machen,

damit Menschen von beiden Seiten aufeinander zugehen können, um sich zu umarmen.

Versöhnung ist dringendst gefordert, dass Wert und Würde

ins Leben kommen, denn das Leben ist von kurzer Dauer, die nicht durch Hass und Mord noch weiter zu verkürzen ist,

dass sich der Geier in Menschengestalt am Profit noch länger überfrisst.

Max, Otto und Paul:

Das haben wir gelernt:

Die Jugend irrt in ihrem Streben,

dass der Meister ruft: Man sollt’ euch eine kleben,

denn für’s Leben, wie es ist, seid ihr noch zu dumm,

denn wenn’s drauf ankommt, bleibt ihr stumm.

Schlägt der Hammer die Schwere auf den Amboss,

dann schallt die Macht des Augenblicks tief ins Gehör.

Die Furcht brennt zur Angst und türmt sich hoch,

dass Meißelschläge die Form des Tages prägen.

Politiker:

Gebt endlich Ruh,

ich muss an den Schreibtisch zurück,

um an der Rede zu arbeiten,

die ich vor den Menschen der Verwaltung

zu halten habe.

Der Herr:

Ihr hört’s: Die Politik wird in

die Verwaltung getragen,

denn an die harte Arbeit kommt sie nicht heran.

Man kann sagen: Politik ist für die Sitzenden,

den Stehenden mit dem Meißel in der Hand

und den anderen mit den schlagenden Hämmern

hat sie nichts zu sagen.

Für den Wunsch nach Frieden dieser Zeit

Es rüttelt und schlägt ans Gittertor der Pforte,

das aus Eisen geschmiedet ist.

Haus und Scheune sind verschwunden, dazwischen lag der Krieg mit seinen Wunden.

Du weißt, die Pforte kann verschlossen sein,

dann ist der dicke Riegel vorgeschoben.

Durch die Nächte schlug es an den Riegel hart,

dass an Schlaf nicht mehr zu denken war.

Trifft der Morgenblick die Morgenblume,

dann ist sie die Mahnesrune im harschen Wetterbruch. Denn nicht alles steht, was stehen soll und ohne Tuch

nach durchkämpfter Nacht in Traum und Wirklichkeit.

Schwer liegt das Schweigen auf der Brust,

noch schwerer wiegt der Morgen,

wenn zu den ganz normalen Alltagssorgen

das Wort des Abschieds über deine Lippen kommt.

Du schautest zurück in letzte Stunden,

gabst weiten Raum der stillen Sehnsucht letzte Runden

für den Wunsch nach Frieden dieser Zeit.

Das erste Morgenlicht

Dem neuen Tag brennen die Augen entgegen,

macht schon das Gestern im Denken verlegen,

wie das Leben heute und morgen werden kann,

wenn nichts mehr steht, was hundert Jahre stand.

Aus der Dämmerung steigt das Licht in den Morgen,

wieviel mehr wär aus der Wahrheit in den Tag zu borgen,

um Fehler und Verfehlung von gestern zu meiden

und den Stolz zu spüren, wenn Tiere in Frieden weiden.

Es sollen Wiesen sein im frischen Morgentau,

dass sich junges Leben im Wohlbefinden stellt,

es sind die Tropfen an den Blättern und Gräsern,

sie fallen im All der Unschuld und rollen herab.

Ich sehe die frühen Menschen mit ihren Sorgen

in den von Müdigkeit tief geröteten Augen,

denn ihnen geht die Arbeit bis in die späten Stunden,

was über die Jahre kaum einer schafft mit den Runden.

Menschen blicken ernst und dunkel,

nicht einer sprüht Freude im Augenfunkel.

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