Sophie Lamé - Ein Gedicht zum Todestag

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In einem Karussell am Fuße des Eiffelturms wird eine Leiche gefunden – ein Mitglied der Pariser Unterwelt, wie sich schnell herausstellt. Doch haben es Kommissarin Victoire de Belfort und ihr Team wirklich mit einem Mord aus dem Milieu zu tun? Ein Gedicht, das bei dem Toten gefunden wird, gibt Rätsel auf. Als de Belfort kurz darauf zu einem Tatort nach La Défense gerufen wird, beginnt für die Ermittler ein Wettlauf gegen die Zeit, denn alles spricht dafür, dass ein Serienmörder Paris unsicher macht.
Ein spannender Krimi vor der Kulisse einer wunderbaren Stadt.. – Kommissarin de Belforts erster Fall

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„Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, Monsieur. Leutnant Malbert hat einen sehr guten Draht zu unseren V-Leuten. Und zudem hat er sich einige Kontakte in die Szene erarbeitet. Sie wissen ja, Monsieur, wenn man es richtig anstellt, sind Junkies und Kleinkriminelle durchaus offen für den ein oder anderen Deal. Wie mir scheint, färbt die Grobheit dieser Typen mit der Zeit auf Malbert ab. Aber das habe ich im Griff.“

„Ich hoffe doch, dass sich der junge Mann mit seinen sogenannten Deals immer im Rahmen der Legalität bewegt, oder?“ Édouard de Montmirail sah die Kommissarin alarmiert an. „Behalten Sie ihn gut im Auge. Aber andererseits sollten Sie ihn auch nicht zurückpfeifen. Sicher sind die Informationen, die er uns aus diesen Quellen bringt, Gold wert.“

De Belfort nickte. „Allerdings sind sie das! Auch in unserem aktuellen Fall kommen die wichtigsten Hinweise einmal mehr direkt aus der Szene. Und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass der Leutnant sich niemals außerhalb der Legalität bewegt. Was das betrifft, können wir uns auf ihn verlassen.“

„Sehen Sie, Madame le Commissaire, und das ist doch die Hauptsache.“ Édouard de Montmirail sah de Belfort ernst an. „Aber bleiben Sie wachsam und sehen Sie zu, dass die Begeisterung des Kollegen für die Unterwelt ihn nicht zu einer Gefahr für uns werden lässt.“

Sein Gesichtsausdruck entspannte sich. „Und nun darf ich mich empfehlen, sonst bekomme ich Ärger mit Madame de Montmirail.“ Er räusperte sich umständlich. „Arbeiten Sie nicht mehr so lange, die Regeneration ist ein nicht zu unterschätzender biologisch-chemischer Prozess. Ach, und bitte grüßen Sie ganz herzlich Ihre Eltern. Ich hoffe, die beiden werden uns die Ehre erweisen, bei unserem nächsten Dîner anwesend zu sein. Meine Frau redet schon seit Wochen von nichts anderem.“ Er lächelte vielsagend und drehte sich zur Tür. „Bonne Soirée, Victoire.“

De Belfort lächelte, als sie nun an diese für Édouard so typische Verabschiedung dachte. Kaum eine Unterhaltung, an deren Ende er nicht ihrer beider Zugehörigkeit zur Pariser Gesellschaft ins Spiel brachte. Und da er wusste, dass sie selbst nur wenig Wert auf diese Tatsache legte, ließ er es sich nicht nehmen, zumindest über den Umweg ihrer Eltern oder Geschwister sein Lieblingsthema aufzugreifen. Vielleicht hoffte er darauf, sie eines Tages doch noch zu einem stolzen und vor allem aktiven Mitglied der Bourgeoisie zu machen. Mit großen Schritten lief sie zu ihrem Mountainbike. Inzwischen war es dunkel geworden, und bevor sich die Kommissarin auf ihr Rad setzte, warf sie einen Blick hinüber zur Seine, deren Ufer gerade von einem vorüberfahrenden Touristenboot bestrahlt wurde. Quaimauern und Fassaden der herrschaftlichen Häuser tauchten für einen Moment aus der Dunkelheit auf und waren gleich darauf wieder in ihr verschwunden. Auch nach 42 Jahren, denn solange lebte sie bereits in Paris, war de Belfort nicht immun geworden – die Schönheit dieser Stadt nahm sie in solchen Augenblicken immer wieder aufs Neue gefangen. Als sie den Lenker umfasste, klingelte ihr Telefon. Oh nein, dachte sie, wer will denn nun noch etwas? Hoffentlich war es nicht der Préfet, der kurz vor dem Apéritif noch einen besonders eiligen Auftrag an sie delegieren wollte. Hektisch wühlte sie in ihrer Tasche und bekam endlich ihr Smartphone zu fassen. Ein kurzer Blick aufs Display genügte, um ihr Herz schneller klopfen zu lassen. Sie ärgerte sich, als ihr ihre Reaktion bewusst wurde und zwang sich, wieder ruhig zu werden. Keine Panik, Mädchen, dachte sie, stell dich nicht an wie ein siebzehnjähriger, verliebter Teenie. Das ist nur Étienne.

Sie war Étienne Corentin vor etwa drei Monaten auf der Party eines gemeinsamen Freundes begegnet. In ihrer Erinnerung war dieser Abend einer der schönsten ihres Lebens gewesen. Sie war damals noch nicht allzu lange geschieden und weit davon entfernt, an eine neue Liebe zu denken. Doch als sie Étienne zwischen all den anderen Gästen zum ersten Mal wahrgenommen hatte, war sie von ihren Gefühlen mitgerissen worden wie von einer plötzlich aufgekommenen Orkanböe. Anfänglich hatte sie den attraktiven Unbekannten nur aus der Ferne beobachtet und das Gefühl genossen, seine Blicke auf ihrem Gesicht zu spüren. Doch dann waren immer öfter heimliche Signale zwischen ihnen durch den Raum geschwirrt und hatten ein wunderbares Kribbeln ausgelöst. Und auch dem Fremden schien dieses kleine Spiel, das inmitten des lärmenden Partyvolkes und doch nur zwischen ihnen beiden ablief, zu gefallen. Schließlich war er auf sie zugekommen und hatte ihr das Glas aus der Hand genommen. Es wird Zeit, dass wir tanzen, hatte er gesagt und leicht ihre Fingerspitzen gestreift. Es war nur der Hauch einer Berührung gewesen, doch sie hatte den Schauer im ganzen Körper gespürt. Sie hatten getanzt, getrunken und viel gelacht. Mit jeder Minute in Étiennes Gegenwart hatte sie sich lebendiger gefühlt und geglaubt, dass das, was ihr da gerade widerfuhr, etwas ganz Besonderes war. Nicht im Traum hätte sie gedacht, dass die knisternde Spannung, die die Luft zwischen ihnen erfüllte, nur ihrer eigenen Phantasie entsprungen war. Doch die Ernüchterung hatte nicht lange auf sich warten lassen. „Ich bin kein Mann für eine feste Beziehung“, hatte er ihr ins Ohr geflüstert. Freundlicherweise, bevor sie die Nacht mit ihm verbracht hatte. Nach einem der folgenden Treffen war sie trotzdem bei ihm geblieben. Und seither verband sie etwas, von dem Victoire de Belfort nicht genau ergründen konnte, was es wohl war. Anziehungskraft, Neugier, Freundschaft, Liebe? Sie selbst war verliebt, ja, das musste sie sich eingestehen. Aber die Frage, was Étienne bewog, sich immer wieder bei ihr zu melden, die beantwortete sie sich je nach ihrer momentanen Verfassung. Und heute war sie eindeutig zu müde, sich einen Grund für seinen Anruf auszudenken. Sein Anruf, ach ja. Der Klingelton, der entfernt an eine Ballade von Metallica erinnerte, war inzwischen lauter geworden und signalisierte, dass sie das Gespräch noch nicht angenommen hatte.

„Âllo?“

„Bonsoir ma chérie“, schallte es fröhlich an ihr Ohr. „Verzeih, dass ich mich erst jetzt melde. Wo bist du?“

Schon beim Klang seiner Stimme bekam de Belfort weiche Knie. Ihre Enttäuschung darüber, dass er sie gestern Abend einfach versetzt hatte, löste sich in rosarotes Nichts auf.

„Noch im Büro. Das heißt, ich bin gerade dabei, mich auf mein Rad zu schwingen und nach Hause zu fahren. Ich bin total k.o.“

Wunderbar, dachte sie, als sie in die Stille am anderen Ende lauschte. Das war genau das, was ein Mann hören wollte, wenn er abends um viertel vor elf eine Frau anrief. Es sei denn, die beiden waren bereits seit 15 Jahren verheiratet. Sie musste über ihren Gedanken grinsen und sprach weiter, noch bevor Étienne geantwortet hatte.

„Gegen einen Schlummertrunk hätte ich aber absolut nichts einzuwenden, wenn es das ist, was du mich eigentlich fragen wolltest“, sagte sie und versuchte, ihre Stimme weich und ein bisschen sexy klingen zu lassen. „Allerdings müsste ich vorher kurz nach Hause, ich stecke seit ungefähr 18 Stunden in denselben Klamotten.“

De Belfort verdrehte die Augen. Noch unerotischer ging es ja wohl nicht! Étienne lachte.

„Du Arme, ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich das nicht unbedingt limonenfrisch anfühlt, aber meinetwegen musst du dich nicht erst in Schale werfen.“

„Du weißt ja nicht, worauf du dich einlassen würdest“, nahm sie seinen scherzenden Ton auf. „Aber jetzt mal im Ernst, gib mir eine Stunde. Wohin soll ich kommen?“

„Ich warte im Winston auf dich, ma belle, das kennst du ja. Rue de Presbourg in der Nähe vom Arc de Triomphe. À plus tard.“

„Ja, bis gleich.“ Victoire de Belfort bemühte sich, einen besonders zärtlichen Hauch in ihre Stimme zu legen. Doch Étienne hatte schon aufgelegt.

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