Anno Dazumal - Sturm auf Deutschland
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Witt, Ohlmann und Höller waren überrascht. Zum Einen darüber, daß zwei weitere Brandanschläge stattgefunden hatten, und zum Anderen darüber, daß Alfred im Fernsehen gekommen war. Nicht weniger erstaunt hatten sie seine doch recht zurückhaltenden Worte. Natürlich waren sie enttäuscht, daß sie die Brandstifter immer noch nicht gefunden hatten. Denn solange sie jene nicht aufspürten, konnten ihre Terroraktionen nicht beginnen, da sie ja nun einmal beschlossen hatten, als einzige rechte Organisation Anschläge zu verüben, um so in den Mittelpunkt des Interesses zu gelangen. „Wir werden wohl noch mal in die „Braune Grube“ gehen müssen“, glaubte Höller. Witt nickte. Am Abend saßen sie dort und wunderten sich darüber, Alfred nicht zu sehen. Nach einer Stunde wurde es Witt zu dumm. „Wo ist denn Alfred?“ fragte er den Wirt. „Ach, der läßt sich hier nicht mehr blicken. Na ja, als Fernsehstar geht man wohl woanders hin“, mutmaßte jener spöttisch. Witt verstand. „Waren noch andere Leute bei Alfred?“ erkundigte sich Ohlmann. „Ja, vier. Drei Jungen und ein Mädchen, das, soviel ich mitbekommen habe, seine Freundin ist.“ „Danke für die Auskunft“, ließ Höller verlauten und bezahlte. Wenig später saßen sie in ihrem Auto mit falschem Nummernschild. „Fünf Leute. Bei dem Brandanschlag waren es doch fünf Molotow-Cocktails“, fiel Ohlmann ein. „Das hat nichts zu bedeuten“, erwiderte Witt. „Alfred kennt viele Leute. Ich bin mir ziemlich sicher, daß er weiß, wer die Brandstifter sind.“ „Warum sagt er es uns dann nicht?“ wunderte sich Ohlmann. „Aus Vorsicht natürlich. Wer verrät schon wildfremden Leuten Geheimnisse?“ gab Höller zu bedenken. „Also müssen wohl wir den ersten Schritt machen?“ warf Ohlmann in den Raum. „Du sagst es“, stimmte Witt ihm zu und fuhr los. Aus dem Telefonbuch hatten sie Alfreds Adresse herausgesucht und fuhren nun zu seiner Wohnung. Sie hatten Glück. Alfred war daheim und allein. „Können wir reinkommen?“ fragte Ohlmann. „Na klar“, bemerkte Alfred, den brennend interessierte, was die Drei wirklich wollten. „Kein schlechter Auftritt im Fernsehen“, erwähnte Witt beiläufig. „Man hätte fast meinen können, daß Du Vorsitzender in einer Partei bist.“ „Wieso das denn?“ wunderte sich Alfred. „Na ja, richtig diplomatisch halt. Wie ein Politiker“, erläuterte Witt. „Ich will halt auch noch ein paar Jahre leben und nicht von der Meute gelyncht werden“, stellte Alfred klar. Sie verstanden was er meinte. „Also, was verschafft mir die Ehre Eures Besuchs?“ Witt freute sich, als er bemerkte, daß Alfred sie duzte. „Wir glauben, daß Du etwas mehr über unsere Organisation erfahren sollst“, begann Höller. „Warum gerade ich?“ wollte Alfred wissen. „Weil Du gute Kontakte in der Szene hast und weil wir glauben, daß Du die Brandstifter kennst“, argumentierte Ohlmann. „Wir haben Meinungsfreiheit. Also schießt los!“ bat Alfred. „Unsere Organisation nennt sich Braune Armee Fraktion, also BAF“, erzählte Witt. „Was Besseres ist Euch wohl nicht eingefallen?“ spottete Alfred. „Kannst Du vielleicht auch mal zuhören?“ fragte Ohlmann genervt. „Kein Problem“, teilte ihm Alfred mit. „Also, wir planen in ganz Deutschland Terroranschläge gegen Ausländer, ausländische Einrichtungen, Ausländerfreunde und Entführungen linksgerichteter Politiker.“ „Hört sich gut an“, fand Alfred. „Und was hab ich damit zu tun?“ „Du sollst einen Kontakt zu den Brandstiftern herstellen, damit wir sie in unserer Organisation aufnehmen können“, erläuterte Höller. „Woher wollt Ihr wissen, daß die das auch wollen?“ wunderte sich Alfred. „Weil es für rechtsradikale Brandstifter keinen besseren Platz als den in unserer Organisation gibt“ behauptete Witt und gab ihm eine Karte, auf der eine Telefonnummer stand. „Interessant“, dachte sich Alfred.
Sitzung im „Führerbunker“. „Du, Alfred, hör mal zu! Wir haben gestern im „Heldentreff“ jemanden kennengelernt, der wahnsinnig gerne in meiner Gruppe mitmachen würde. Was meinst Du dazu?“ wollte Karl wissen. „Ich weiß nicht so recht. Wir sollten vorsichtig sein. Wo ist Hans überhaupt?“ entgegnete jener. „Ach, der hatte heute keine Lust“, gab Karl weiter. „Keine Lust? Was soll denn das? Was ist denn das für eine Moral!“ schimpfte Alfred. Steffi wollte ihn beruhigen: „Das ist doch nicht so schlimm. Außerdem hat er eh gesagt, daß er bald bei uns aufhören will.“ „Was!“ rief Alfred. „Der hat ja wohl ne Meise! Unsere Gruppe ist nicht wie ne Frau, in die Du rein und raus gehen kannst und dann sagen kannst, es war nicht so toll.“ Anke schaute verlegen zu Boden. Alfred war außer sich. „Wo ist Hans jetzt?“ verschärfte er den Ton nochmals. „Zuhause“, antwortete Berthold. „Gut. Dem werden wir Beine machen“, tönte Alfred. Daraufhin machten sich die Acht auf zu Hans’ Haus. „Können wir mal mit Hans sprechen?“ wollte Alfred von dessen Mutter wissen. „Meinetwegen. Hans, komm doch mal!“ rief sie. Kurz darauf kam Hans zur Tür. „Gehst Du ein wenig mit in die Stadt?“ fragte ihn Alfred mit scharfem Blick. „O.k.“ Hans zog seine Schuhe an und folgte ihnen. Alfred führte sie zum Main. „So, mein Freund! Aufhören, was? Keine Lust mehr! Uns verraten!“ Hans erschrak. „Ich habe Euch nicht verraten“, stammelte er. „Aber Du wirst es tun, wenn wir Dich nicht daran hindern“, prophezeite Alfred. Hans erblaßte. „Kann Alfred etwa Gedanken lesen?“ überlegte er sich. Viel mehr dachte er nicht mehr, weil Sekunden später bereits Schläge und Tritte auf ihn niederprasselten. „Hört auf!“ schrie Hans. Das waren seine letzten Worte. Die Anderen packten ihn und schmissen ihn in den Main. „So, entweder lernst Du jetzt schwimmen, oder Du lernst es nie mehr!“ brüllte ihm Berthold spöttisch hinterher. Als sie seinen Kopf nicht mehr sahen, zogen sie ab. Wenig später saßen sie bereits wieder im „Führerbunker“ und diskutierten, ob man Oliver Schricker in Karls Gruppe aufnehmen sollte oder nicht. Am Ende erklärte Alfred: „Meinetwegen könnt Ihr ihn in Eure Gruppe aufnehmen. Seid aber vorsichtig! Es kann leicht sein, daß es sich bei ihm um einen Polizeispitzel handelt! Eines ist aber klar: Er wird auf gar keinen Fall bei einer Sitzung im „Führerbunker“ teilnehmen und auch nie erfahren, daß wir zusammengehören. Habt Ihr das kapiert?“ Karl, Berthold und Steffi nickten. Damit war die Sitzung beendet. Als Alfred nach Hause kam, wartete eine böse Überraschung auf ihn. „Scheiße! Bullen!“ dachte er sich, beschloß aber, trotzdem hinzugehen. „Guten Abend, Herr Herres! Wir haben vor einer halben Stunde die Leiche des fünfzehnjährigen Hans Seiler gefunden. Seine Mutter sagte uns, daß Sie und Ihre Freunde ihn abgeholt haben. Ist das richtig?“ erkundigte sich der Polizist. Alfred stellte sich dumm: „Was! Hans ist tot! Ach du meine Güte!“ Er schluckte und senkte den Kopf. „Herr Herres! Haben Sie ihn abgeholt?“ Alfred tat, als würde er nachdenken. „Ja, natürlich.“ Er stockte. „Entschuldigen Sie, ich kann das immer noch nicht fassen.“ „Schon gut“, erwähnte der eine Polizist. „Lassen Sie sich ruhig Zeit!“ „Also, wir sind mit ihm in die Stadt gegangen. Dann sagte er, daß er nun endlich das Schwimmen lernen wolle. Darum liefen wir zum Main. Er schwamm, ja er schwamm echt gut. Wir wollten gehen und er meinte, er wolle noch ein wenig schwimmen. Und jetzt das!“ „Vielen Dank für Ihre Auskunft. Wiedersehen!“ verabschiedeten sich die Polizisten. „Es wird schleunigst Zeit, unterzutauchen“, stellte Alfred fest.
Es war kurz vor halb zehn Uhr abends, als Witts Handy klingelte. „Hallo. Hier Witt“, meldete er sich. „Ja, hier spricht Alfred.“ „Alfred, das ist aber eine Überraschung“, freute sich der zukünftige Terrorist. „Schön, daß Du anrufst.“ „Also, ich könnte jetzt einen Kontakt zwischen Euch und den Brandstiftern herstellen. Dazu müßte ich aber noch wissen, ob sie bei Euch richtig untertauchen können“, stellte Alfred klar. „Natürlich. Sobald sie in der BAF sind, wird die Öffentlichkeit sie aus den Augen verlieren“, versprach Witt. „Gut. Dann treffen wir uns morgen um zehn Uhr vormittags an der U-Bahn-Station Hessenplatz auf Gleis 4“, entschied Alfred. „Bringst Du die Leute gleich dorthin mit?“ erkundigte sich Witt. „Mal sehen“, wiegelte Alfred ab und legte auf. Alfred rief die sieben Anderen an und teilte ihnen mit, daß man sich am nächsten Tag um 9.45 Uhr an der U-Bahn-Station Hessenplatz treffen würde. An der Tatsache, daß ihn niemand nach dem Grund fragte, erkannte Alfred, welches Ansehen er in der Gruppe genoß. Das machte ihn mächtig stolz. Am Tag darauf standen sie tatsächlich zu acht an der U-Bahn-Station und schauten. „Worauf warten wir eigentlich“ wollte Wolfgang wissen, dem das alles ein wenig komisch vorkam. „Wirst Du gleich erfahren“, antwortete Alfred, weil er die drei Männer soeben kommen sah. „He, das sind doch die drei Typen, mit denen Du in der Kneipe geredet hast“, erinnerte sich Anke. „Warten wir etwa auf die?“ „Kluges Köpfchen“, lobte Alfred sie. „Guten Morgen, Alfred. Wo sind jetzt unsere Leute?“ begrüßte ihn Höller. „Stehen alle vor Ihnen“, meldete Alfred grinsend. „Du willst uns wohl verarschen. Wir wollen hier nicht mit ein paar jungen Leuten reden, sondern die Brandstifter kennenlernen“, schimpfte Ohlmann. „Das eine schließt ja das andere nicht aus“, gab Alfred belustigt von sich, da es ihm wahnsinnig Spaß machte zu sehen, wie gedankenlos die Terrorbosse auf einmal waren. Witt war der Erste, dem ein Licht aufging. „Ach, ich verstehe! Ihr seid das!“ rief er überrascht aus. „Wollen Sie’s nicht gleich in ganz Frankfurt rumschreien?“ motzte Alfred. „Entschuldigung“, bemerkte Witt. „Da ist es ja gut, daß wir heute mit zwei Autos gekommen sind“, fand Höller, dem es imponierte, daß jene jungen Leute die gesuchten Brandstifter waren, da er viel von guter Jugendarbeit hielt. „Moment! Was geht hier eigentlich vor?“ mischte sich Wolfgang ein. „Ach, Du hast Deinen Freunden noch nichts gesagt?“ wollte Witt wissen. „Nein“, antwortete Alfred. Dann begann er: „Also, als ich gestern abend nach Hause kam, warteten die Bullen schon auf mich. Sie erzählten mir, daß Hans im Main ertrunken ist und daß seine Mutter ausgesagt hatte, wir hätten ihn abgeholt.“ Gespannt hörten ihm alle zu. „Ich stellte mich schockiert und teilte ihnen mit, daß er das Schwimmen gelernt hatte, als wir noch mit ihm zusammen waren und daß wir wenig später gegangen sind, während er noch ein wenig schwimmen wollte.“ „Und das haben sie Dir geglaubt?“ fragte Karl. „Vorläufig schon. Aber wenn sie bei der Obduktion feststellen, daß er Schläge und Tritte abbekommen hat, dann werden wir sehr verdächtig. Darum habe ich mich an meine Freunde (er deutete auf die drei Männer) gewandt, weil die uns helfen können“, erläuterte Alfred. „Was wir auch tun werden“, versicherte Witt. „Also, fahren wir!“ „Wohin fahren wir?“ erkundigte sich Ernst. „An einen sicheren Ort“, lautete Alfreds Antwort. Vier stiegen zu Witt und Ohlmann in den Wagen, vier setzten sich in Höllers Auto. Die drei Terrorbosse der BAF waren sehr zufrieden. Endlich hatten sie die Frankfurter Brandstifter in den eigenen Reihen. Schnell hatten sie den Schock, daß es sich dabei eigentlich noch um Kinder handelte, verdaut. Häuser anzünden konnten sie jedenfalls!
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