hinreichend entwickelt, um Samenflüssigkeit zu produzieren, sie können also auch nicht
ejakulieren; trotzdem können Jungen einen Orgasmus haben."
Nunmehr wird offensichtlich unter Ejakulation einzig und allein ein Samenerguss verstanden
und bei der Verwendung des Begriffs Ejakulat die Anwesenheit von Spermien vorausgesetzt.
Diese Definitionsvariante wird oft in der Literatur so dargestellt und verwendet.
Neurologisch
Die Ejakulation wird vom Sexualzentrum im Zwischenhirn ausgelöst. Deren Nervenimpulse
wirken auf sympathische Nervenzellen im Lendenteil des Rückenmarks
(Ejakulationszentrum), deren Nervenfasern über den Nervus hypogastricus und Plexus
pelvinus die Kontraktionen der Genitalgänge und zugehörender Organe wie beispielsweise
Samenleiter, Samenblase und Prostata auslösen.[Gleichzeitig wird über α-Rezeptoren die
Muskulatur des Harnblasenhalses angeregt, wodurch die Harnblase verschlossen wird. Somit
wird der Rückfluss von Sperma in die Harnblase und die Beimengung von Urin verhindert.
Symbole männlicher Orgasmusfantasien: Geflügelter Phallus umgeben von drei Vulven,
Archäologisches Nationalmuseum (Athen), Teller um 450 v. Chr.
Im Unterschied zu vielen Frauen können die meisten Männer beim Vaginalverkehr ohne
explizite zusätzliche Stimulationen einen Orgasmus erleben. Männer brauchen oftmals eine
längere Erholungsphase als Frauen, um die sexuelle Spannung für einen weiteren Orgasmus
aufzubauen, während manche Frauen zu multiplen Orgasmen fähig sind. Durch ein gezieltes
Training des PC-Muskels im Beckenbodenbereich sollen laut Anweisungen in
unterschiedlichen Ratgebern auch Männer die Fähigkeit steigern oder erlangen können,
mehrere Höhepunkte in kurzen Abständen hintereinander zu erleben. Die zunächst kurzen
Erholungspausen würden dabei von Höhepunkt zu Höhepunkt immer länger, was beim
multiplen Orgasmus der Frauen nicht zutreffen muss. Bei einem wiederholten Samenerguss
verringert sich die Menge des Ejakulats (des Spermas), da die akzessorischen
Geschlechtsdrüsen nur eine stetig verringerte Menge Sekret nachliefern können, auch die
Hoden brauchen eine gewisse Zeit, um erneut Spermien und den dazugehörigen Sekretanteil
zu produzieren. Für diese Vorgänge wird normalerweise eine gewisse Erholungsphase
benötigt, die so genannte Refraktärphase.
Manche Männer können durch eine (rektale) Stimulation der Prostata einen Orgasmus
erleben, der sich in der Art des Erlebens von einem Orgasmus, der durch die Reizung des
Penis hervorgerufen wird, unterscheidet. Besonders unter Homosexuellen sind dahingehende
Stimulationen sehr verbreitet, vgl. Analsex.
Eine regelmäßige sexuelle Befriedigung mit Ejakulation erscheint aus medizinischer Sicht
sogar für die Vorbeugung gewisser Prostatabeschwerden sinnvoll. Die Ejakulation von
befruchtungsfähigem Sperma ist keine Voraussetzung für den Orgasmus, was bei einer
Sterilisation von Belang ist. Die Spermien sind ein ausschließlich unter Laborbedingungen
messbarer und subjektiv nicht feststellbarer Mengenanteil des Ejakulats, der individuell und je
nach Situation erheblich schwanken kann.
Einer gemeinsamen Laborstudie von Schweizer und US-Forschern zufolge wird beim
Orgasmus durch Geschlechtsverkehr die vierfache Menge des Hormons Prolactin
ausgeschüttet als beim Orgasmus durch Masturbation. Höhere Mengen dieses Hormons
besitzen eine muskellähmende Wirkung, die für das häufige Müdigkeitsgefühl nach dem
Orgasmus/der Ejakulation verantwortlich ist. Die männlichen Testpersonen hatten sich
zunächst erotische Filme angeschaut und danach den Orgasmus herbeigeführt. Die Forscher
sehen in dem auch für sie überraschenden Befund eine physiologische Bestätigung dafür, dass
der Orgasmus mit einem Partner häufig als befriedigender erlebt wird als ein selbst
herbeigeführter.
Lusttropfen
Lusttropfen
Der Lusttropfen (auch Lusttröpfchen, Vorlusttropfen, Sehnsuchtstropfen, Glückstropfen,
liquor of love, medizinisch: Präejakulat) tritt bei sexueller Erregung aus dem männlichen
Glied schon vor der Ejakulation aus. Dies kann bereits beim Vorspiel oder – häufiger – in der
späten Plateauphase der Fall sein.
Es handelt sich dabei um ein Sekret der Cowperschen Drüsen, welches aus einem klaren
Schleim von verschiedenartigen Drüsenzellen besteht. Besonders nach einer unmittelbar
vorangegangenen Ejakulation ohne zwischenzeitlicher Urinausscheidung kann dieses Sekret
bei erneuter sexueller Erregung bereits einige Spermien enthalten und somit bei Kontakt mit
der Vagina zu einer Befruchtung und schließlich zur Schwangerschaft führen.
Der Lusttropfen dient der Reinigung der Harnröhre vor einem zu erwartenden Samenerguss
(der pH-Wert der Harnröhre nimmt zu, das saure Milieu wird in ein alkalisches umgewandelt)
sowie als natürliches Gleitmittel.
Wie soll der Mann sein
95 % der befragten Frauen ab 18 gaben diese Antworten
auf die Frage: Wie der Mann sein sollte
Witzig charmant aufgetragen.
Bevorzugt bis 32 Jahren!
• Sieht gut aus
• Fährt einen Sportwagen
• Hat Charme
• Ist reich
• Ein guter Zuhörer
• Er ist clever
• Gut trainiert
• Kleidet sich gut
• Gute Umgangsformen
• Kommt mit angenehmen Überraschungen
• Ein phantasievoller und romantischer Liebhaber
Der Mann ab 32 Jahre, geänderte Aufstellung
01. Sieht gut aus (möglichst Haare auf dem Kopf).
02. Öffnet mir die Türen.
03. Hat ausreichend Geld um ein gutes Abendessen zu bezahlen.
04. Hört mehr zu als das er selber spricht.
05. Lacht über meine Witze.
06. Kann den Einkauf nach Hause tragen.
07. Besitzt mindestens eine Krawatte.
08. Schätzt gutes selbstgekochtes Essen.
09. Erinnert sich an wichtige Geburts- und Jahrestage.
10. Ist mindestens ein mal in der Woche romantisch.
Ein Mann ab 42, geänderte Aufstellung
01. Nicht zu hässlich (Glatze ist ok).
02. Fährt nicht eher an, als dass ich im Auto sitze.
03. Hat regelmäßig Arbeit - gibt dann und wann ein Essen im Restaurant aus.
04. Wenn ich mit ihm spreche nickt er meist an den richtigen Stellen.
05. Erinnert sich meistens an die Pointen, wenn er einen Witz erzählt.
06. Ist ausreichend trainiert, um Möbel umstellen zu können.
07. Zieht Hemden an, die auch den Bauch bedecken.
08. Kauft keinen Champagner mit Schraubverschluss.
09. Erinnert sich daran, den WC-Sitz herunterzuklappen.
10. Rasiert sich an den meisten Wochenenden.
Ein Mann ab 52, geänderte Aufstellung
01. Pflegt Ohren- und Nasenhaare.
02. Rülpst und kratzt sich nicht in der Öffentlichkeit.
03. Leiht sich nicht zu oft Geld.
04. Schläft nicht ein, wenn ich ihm wichtige Angelegenheiten mitteile.
05. Erzählt nicht denselben Witz zu oft.
06. Ausreichend trainiert um sich an Wochenenden aus dem Sofa zu erheben.
07. Benutzt zusammengehörende Socken und frische Unterwäsche.
08. Schätzt gutes Essen.
09. Erinnert sich meist an meinen Namen.
10. Rasiert sich zumindest an manchen Wochenenden.
Ein Mann ab 62, geänderte Aufstellung
01. Erschreckt nicht kleine Kinder.
02. Erinnert sich daran, wo das WC ist.
03. Ist nicht zu teuer im Unterhalt.
04. Schnarcht leise beim Schlafen.
05. Erinnert sich meistens daran, worüber er lacht.
06. Ausreichend trainiert, um selbst zu stehen.
07. Trägt meistens Bekleidung.
08. Mag leicht zu kauendes Essen.
09. Erinnert sich daran, wo er seine Zähne hingelegt hat.
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