Andreas Hermann - 2117

Здесь есть возможность читать онлайн «Andreas Hermann - 2117» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

2117: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «2117»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Im Jahr 2117 steigt Clara, ein junges Mädchen aus gutem Hause, bei der falschen U-Bahnstation aus und gerät in die mörderische Ruinenlandschaft von East London am Ende des dritten Ölkriegs. Das Strichmädchen Suzy rettet ihr zuerst das Leben, um sie dann für das Bordell zu ködern.
Major Swietowsky, Security Chef eines der mächtigsten Männer des Planeten fliegt mit diesem in geheimster Mission nach Moskau, bei der Zwischenlandung in London endet ihre Reise unerwartet. Anna Radakovic, ihre Russisch Dolmetscherin spielt ein tödliches Spiel.
In Köln stößt Professor Reisinger auf alte Daten über eine geheimnisvolle Erfindung. Die Energiekrise mit ihren Atomkriegen um die letzten Ölressourcen hätte nie stattfinden müssen. Aber damit weiß er schon zu viel und wird von der Polizei der EU gnadenlos gejagt. Der Überwachungsstaat Europa kennt in den letzten Wohlstandsinseln der EU alle Geheimnisse seiner Bürger und niemand ist vor ihm sicher. Wer vom Computer als Terrorist identifiziert worden ist, ist so gut wie tot.
Aber Reisinger erhält die Hilfe eines geheimnisvollen Antiquars, der ihn in die Untergrundszene einführt, in der die Gesetze der EU nicht gelten. Gemeinsam fliehen sie nach London, das längst nicht mehr zur EU gehört, sondern völlig verarmt seine Unabhängigkeit verteidigt hat. Reisinger hat nur eine Adresse, die er auf alten CDs gefunden hat. Er weiß nicht, was ihn dort erwarten wird, aber die EU Truppen sind auf seiner Spur und kennen keine Gnade. Kann er überleben, oder müssen alle sterben, die er in das Geheimnis der Erfindung eingeweiht hat?

2117 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «2117», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

So waren die E Gebiete von starker Abwanderung betroffen, doch die Menschen konnten nur in die D Gebiete, da C nur offenes Land war und B und A die schweren Grenzüberwachungseinrichtungen hatten. Durch diese mörderischen Einrichtungen waren schon viele tausend Menschen ums Leben gekommen, beim Versuch, in eine A-Zone zu kommen.

Die Zonen F bis J kannten Reisinger und Brunner nicht einmal vom Hörensagen, da es einfach keine Nachrichten von dort gab. Sie wussten nur aus alten Protokollen, die schon lange nicht öffentlich zugänglich waren, dass vor Ende des dritten Ölkrieges zehn Zonen eingerichtet worden waren. Schlimmeres als E konnten sie sich nicht vorstellen. Dass zwei Drittel der Landfläche der Erde unterhalb der Entwicklungsstufe E lagen, dass ahnten nicht einmal diese beiden. Ganz Afrika, weite Teile von Asien, Russland und Südamerika lagen unter E-Level. Aber diese Gebiete waren aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden, denn in den A Zonen sprach niemand gerne darüber. Für die A Bewohner hörte die Welt jenseits von B auf zu existieren. Es war auch nicht gern gesehen, wenn ein A Bürger in eine C Zone wollte. Da wachten die Geheimdienste genau darüber und jeder, der das wollte, musste eine ausführliche Begründung vorlegen. Kam das mehrmals vor, so wurde er als verdächtiges Terrorsubjekt eingestuft und erhielt permanente Überwachung, die sehr leicht in seiner Beseitigung enden konnte.

So waren die anderen Gebiete langsam aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden und wurden kaum mehr wahrgenommen. Der einzelne Bürger machte sich keine Gedanken darüber, da er mit belanglosen Informationen zugeschüttet wurde. Alles was außerhalb seiner Zone lag, war gefährlich. Mehr zu wissen, war lebensgefährlich.

Und das, was sie hier taten, war noch gefährlicher, da sie nach nicht zugänglichen Informationen suchten.

Trotzdem musste Reisinger lächeln, wenn er ans GUK dachte, das Greater United Kingdom, wie es sich selbst nannte. Australien und Kanada sollten dabei sein, aber in Wahrheit bestand es nur aus einzelnen Wohlstandsinseln der A und B Zonen in England und einigen Karibischen Inseln, die sich die Engländer noch gesichert hatten. Kanada und Australien waren in Wahrheit von der USA annektiert worden, die Bevölkerung von Canada hatte darum gebeten, das gäbe ein Mehr an Sicherheit. Aber das wussten in England die wenigsten Leute, soweit war es mit der Informationsfreiheit gekommen, das GUK war nur mehr eine Illusion der Engländer.

Kapitel 12

„Zieh´ dich jetzt aus, wir wollen endlich zur Hauptsache kommen“, rief Suzy aus.

Clara wusste nicht, was sie tun sollte. Weglaufen konnte sie nicht und Mike war viel stärker als sie und außerdem bewaffnet. Sie sah Suzy flehentlich an. „Muss das jetzt sein?“ „Ja, das muss jetzt sein, wir wollen wissen wie du aussiehst und was wir von deinen Klamotten noch brauchen können. Als Sexy Girl kriegst du ganz andere Klamotten.“

„Aber hier, vor Mike …“

„Na gut, gehen wir in mein Zimmer, Mike muss hier Wache halten und darf nicht weg. Aber du wirst dich daran gewöhnen müssen, wenn du hier überleben willst.“

Sie gingen durch einen düsteren Korridor, von dem eine Menge schäbiger Türen abzweigten. Dann kam ein enges Treppenhaus. Suzy schubste Clara hinauf. Zwei Etagen darüber ging es noch um ein paar Ecken, dann waren sie da. Suzy schloss eine Stahltür mit einem großen Vorhängeschloss auf und bugsierte Clara in ihr Zimmer.

„Das war einmal ein Bürohaus. Aber das ist schon lange her. Unsere Mädels haben das Nötigste hergerichtet, und wenn alles klappt, dann gibt es sogar manchmal Strom hier herinnen.“

Das Zimmer war sogar ganz gemütlich eingerichtet. In der Mitte stand ein altes, breites Bett und etliche Vorhänge schmückten die Wände. Durch das einzige Fenster hätte man auf die Straße sehen können, wenn man die schweren Holzläden geöffnet hätte. Glas gab es hier schon längst nicht mehr.

„Die Holzläden sind recht praktisch“, meinte Suzy. „Die halten im Sommer die Hitze draußen und im Winter isolieren sie ganz gut. Sie halten sogar Kaliber 22 ab. Das haben wir schon festgestellt, als einmal einige der Devils unser Haus belagert haben. Leider machen sie das Zimmer ein bisschen finster“, bemerkte sie ein wenig traurig.

„Und wo soll ich da schlafen?“, fragte Clara ein wenig ratlos, da sie nur ein Bett bemerkt hatte.

„Eigenes Zimmer haben wir im Moment keines für dich. Du wirst hier bei mir schlafen. Keine Angst, ich beiße nicht. Aber bei der Arbeit bist du unten im ersten Stock, da wirst du nicht viel zum Schlafen kommen. Wir haben derzeit regen Betrieb. Das ist jeden Sommer das selbe. Jetzt kriechen die geilen Böcke aus ihren Löchern. Aber jetzt zieh dich endlich aus, wir brauchen Klamotten für dich.“

Suzy hatte die Tür geschlossen und von innen versperrt. Clara überlegte, ob sie Suzy angreifen sollte, doch dann fiel ihr ein, wie Suzy im Kampf geübt war. Auch wenn sie kleiner war als sie, hätte sie gegen sie keine Chance. Und selbst wenn, wohin sollte sie flüchten. So begann sie langsam, den Rest ihrer zerrissenen Bluse aufzuknöpfen und abzustreifen.

„Na runter mit dem BH, der ist viel zu brav für ein Sexy Girl“, rief ihr Suzy zu.

„Könnte es sein, dass du auf kleine Mädchen stehst?“, konnte es sich Clara nicht verkneifen zu sagen. Als sie es gesagt hatte, erschrak sie selbst über ihren Mut.

Suzy lachte. „Und wenn schon, hier steht jeder auf jeden, das Leben ist kurz genug. Wenn wir schon ein Bett teilen müssen, dann will ich sehen, wie du aussiehst.“

Sie trat an Clara heran und hakte ihren BH auf. Clara wehrte sich nicht. Es war gar nicht so unangenehm, wie sie gedacht hatte. Die verdreckte Jeans zog sie selbst aus. Schließlich stand sie nur mehr im Slip vor Suzy. Diese sah sie bewundernd an und meinte: „Du kommst nicht vom Land, das glaube ich dir nicht, du siehst viel zu gepflegt aus.“

Clara erschrak, ihre Tarnung könnte auffliegen. Die Worte von Suzy fielen ihr ein, sie als Geisel zu nehmen. Suzy bemerkte das Mienenspiel und erklärte, nachdem sie die Klamotten und die Tasche von Clara durchsucht hatte, „Du hast keinen Ausweis bei dir, die lassen dich sicher nicht in die City of London hinein. Ich weiß zwar nicht, wie du hierhergekommen bist, aber zurück kannst du nicht mehr.“

Clara atmete auf. „Die hat keine Ahnung von den Chip Implantaten“, dachte sie im Stillen bei sich, „hoffentlich die anderen auch nicht.“

Sie log Suzy etwas vor, denn im Geschichten erfinden war sie immer schon gut gewesen.

„Ich komme aus Plymouth, das ist jetzt nicht gelogen. Aber dort aus der Zone A.“ Sie wusste, dass es dort eine A Zone gab. „Mein Vater dort ist Chef der Hafenaufsicht. Aber das Leben dort ist sterbenslangweilig, weil die Zone A dort so klein winzig ist. Der Hafen ist faktisch außer Betrieb. Es kommen kaum noch Schiffe an. Ein Freund hat mich überredet, mit ihm nach Europa zu flüchten. Am Kontinent ist viel mehr los und in Paris soll man viel besser leben können.“

„Und wie glaubst du, kommst du in die EU rein?“ Jetzt war es an Suzy, verdattert drein zu sehen. Soviel Mut hätte sie der Kleinen nie zugetraut.

„Die Hafenleute sind gut im Fälschen von Visa. Mit unseren echten A-Ausweisen und passenden Visa ist das kein Problem. Mit einem kleinen Fischerboot fällt das nicht sehr auf, wenn du irgendwo in der Normandie an Land gehst und die richtigen Leute dich abholen.“

Clara hoffte inständig, dass Suzy die Story mit den echten A-Ausweise nicht durchschaute, denn es gab keine A-Ausweise, statt dessen hatten alle die implantierten Chips.

Aber langsam wurde Suzy neugierig. Ihre neue Freundin konnte ihr vielleicht helfen, die eigene Lage zu verbessern und auch von hier wegzukommen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «2117»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «2117» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «2117»

Обсуждение, отзывы о книге «2117» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x