Andreas Hermann - 2117

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Im Jahr 2117 steigt Clara, ein junges Mädchen aus gutem Hause, bei der falschen U-Bahnstation aus und gerät in die mörderische Ruinenlandschaft von East London am Ende des dritten Ölkriegs. Das Strichmädchen Suzy rettet ihr zuerst das Leben, um sie dann für das Bordell zu ködern.
Major Swietowsky, Security Chef eines der mächtigsten Männer des Planeten fliegt mit diesem in geheimster Mission nach Moskau, bei der Zwischenlandung in London endet ihre Reise unerwartet. Anna Radakovic, ihre Russisch Dolmetscherin spielt ein tödliches Spiel.
In Köln stößt Professor Reisinger auf alte Daten über eine geheimnisvolle Erfindung. Die Energiekrise mit ihren Atomkriegen um die letzten Ölressourcen hätte nie stattfinden müssen. Aber damit weiß er schon zu viel und wird von der Polizei der EU gnadenlos gejagt. Der Überwachungsstaat Europa kennt in den letzten Wohlstandsinseln der EU alle Geheimnisse seiner Bürger und niemand ist vor ihm sicher. Wer vom Computer als Terrorist identifiziert worden ist, ist so gut wie tot.
Aber Reisinger erhält die Hilfe eines geheimnisvollen Antiquars, der ihn in die Untergrundszene einführt, in der die Gesetze der EU nicht gelten. Gemeinsam fliehen sie nach London, das längst nicht mehr zur EU gehört, sondern völlig verarmt seine Unabhängigkeit verteidigt hat. Reisinger hat nur eine Adresse, die er auf alten CDs gefunden hat. Er weiß nicht, was ihn dort erwarten wird, aber die EU Truppen sind auf seiner Spur und kennen keine Gnade. Kann er überleben, oder müssen alle sterben, die er in das Geheimnis der Erfindung eingeweiht hat?

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„Und wieso bist du dann in London gelandet?“, bohrte Suzy nach.

Clara errötete und meinte verlegen, während sie fieberhaft versuchte, die Story glaubwürdig klingen zu lassen, „das verdanke ich Tom, meinem Freund, der hat gemeint, über London ging es einfacher, da fallen wir nicht so auf.“

Und dann brach sie plötzlich kunstecht in Tränen aus und schluchzte: „und jetzt ist Tom tot, wir kamen wir in eine Schießerei und er wurde getroffen und ich musste flüchten. Er hatte die Ausweise und die sind jetzt weg und ich bin ganz alleine und dann hast du mich gefunden.“

Suzy sah sie an und meinte trocken: „Und das soll ich dir alles glauben, aber egal, jetzt bist du hier und mir gefällst du, auch wenn du nicht genau weißt, wie du hergekommen bist, oder es mir noch nicht sagen willst.“

Sie nahm Clara in die Arme und Clara ließ es geschehen. Sie hatte ganz vergessen, dass sie nur einen Slip anhatte.

„Ich besorge dir jetzt was zum Anziehen, denn meine Sachen dürften dir zu klein sein“, wurde Suzy wieder sachlich.

„Los gib deine Arme her, ich will nicht, das du in meinen Sachen herumschnüffelst, während ich weg bin.“

„He was wird das?“.

„Keine Angst, tut nicht weh, ist nur zu meiner Sicherheit, dass du keine Dummheiten machst, solange ich weg bin.

Suzy hatte ein Paar Handschellen unter dem Kopfkissen hervorgezogen und Clara ließ sie sich zwar widerstrebend, aber doch anlegen, nachdem ihr Suzy die Arme auf den Rücken gebogen hatte. Clara spürte das kalte Metall an ihren Handgelenken und erschauerte.

Suzy sah sie an und meinte, du siehst wirklich gut aus, aber das hat Zeit bis später.“

Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer und schloss von außen die Tür ab, während Clara sich auf das Bett warf und hemmungslos losheulte.

Kapitel 13

Bald würde es wieder Tag werden über Europa und dem östlichen Atlantik. Die Nacht war für Swietowsky ereignislos vergangen. Er döste in seinem Sitz. Die hübsche Nachbarin auf der anderen Seite des Ganges hatte allen Flirtversuchen widerstanden und ihn kaum eines Blickes gewürdigt. Swietowsky musste sich eingestehen, dass er die langen Flüge nicht mehr so gut vertrug, wie früher. Früher hatte er einfach durchgeschlafen und war am Zielort frisch und ausgeruht gewesen. Müde sah er auf seine Armbanduhr. Bald Zeit für die Zwischenlandung in London.

Plötzlich stand Goldmann, der Privatsekretär im Gang und redete auf Radakovic, die hübsche Dolmetscherin ein. Diese stand daraufhin auf und verließ beleidigt die Kabine in Richtung Heck, wo sich die zweite Kabine befand, in der es sich das Sicherheitspersonal bequem gemacht hatte.

Swietowsky sah Goldmann fragend an. Dieser meinte lakonisch, Radakowic müsse nicht alles wissen, was jetzt gesprochen werde. Er, Swietowsky solle zu einer Besprechung nach vorne kommen.

Swietowsky wechselte seinen Sitz um eine Reihe nach vor, wo Tom Swallows in Freizeitkleidung bequem in seinem Luxussitz lümmelte. Er empfing ihn mit den Worten: „Jetzt nehmen wir uns Zeit, ein paar Dinge zu besprechen, die sie wissen sollten. Ich kenne Ihre Akte, Major Swietowsky, Sie haben schon einige Einsätze gut gelöst, aber jetzt müssen sie einige Dinge erfahren, die ihnen neu sein dürften.“

Swietowsky hatte jetzt das erste Mal Gelegenheit, Tom Swallows von der Nähe zu sehen. Tom Swallows, der Präsident von Union Arms herrschte übe ein Imperium von mehr als sechzigtausend Beschäftigten. Der Konzern hatte viele Produktionsstätten, davon die meisten in USA. Swallows wirkte dick und aufgedunsen, wie er so im Sitz lümmelte. Er mochte um die Sechzig sein. Gesund sah er nicht aus. Seine Haut wirkte fahl und blässlich. Einige Sonnenbäder würden ihm guttun, dachte Swietowsky bei sich, als er sich setzte. Doch sein Gesicht strahle trotzdem eine Macht und Entschlossenheit aus, die es nicht ratsam erscheinen ließen, diesen Mann je zum Gegner zu haben. Swietowsky war neugierig, was er jetzt erfahren würde.

„Was meinen Sie, Goldmann, können wir es ihm sagen, Sie haben ihn ja vorgeschlagen?“, begann Swallows das Gespräch, nachdem sich Swietowsky gesetzt hatte.

„Natürlich, Sir, ich stehe zu meinem Vorschlag“, entgegnete dieser und zu Swietowsky gewandt: „Die Welt wird für Sie in wenigen Minuten eine andere sein, wenn Sie das erfahren haben, es gibt dann kein Zurück mehr. Wenn sie dann nicht mit dabei sind, wären sie ein Sicherheitsrisiko, und sie wissen, was mit Leuten passiert, die ein Sicherheitsrisiko sind. Wollen Sie also, dass wir weiterreden, was immer kommen mag, oder wollen Sie zurück auf ihren alten Job? Noch können Sie wählen.“

Swietowsky fühlte sich unbehaglich. Was hatten die beiden vor? Hatte er etwas falsch gemacht? Was war, wenn er ablehnte? Er beschloss eine diplomatische Antwort: „Sir, ich habe immer meinem Staat, den Vereinigten Staaten, treu gedient, ganz so, wie ich jetzt dem Konzern diene. Wenn es im Interesse des Konzerns ist, dass ich etwas wissen soll, dann bitte ich darum, es mir zu sagen.“

„Perfekte Antwort, Sir “, meinte Goldman mit einem Grinsen zu Swallows gewandt.

„Wie heißt der Präsident der Vereinigten Staaten?“, begann Swallows das Gespräch. Swietowsky glaubte seinen Ohren nicht zu trauen, was sollte diese Frage. „Das weiß doch jedes Kind, das ist Mr. Jonathan Barrywater, Sir.“ Mit diesen Worten sah er Swallows ungläubig an.

„Völlig falsch, aber das war zu erwarten und Ihr Gesichtsausdruck überzeugt mich, dass Sie glaubten, die Wahrheit gesagt zu haben. Jetzt aber sage ich ihnen die echte Wahrheit. Es gibt schon lange keinen Präsidenten der Vereinigten Staaten mehr. Dieser Jonathan Barrywater ist nur ein Schauspieler für das Fernsehen. Er sitzt gar nicht im Weißen Haus. Die Leute glauben das nur. Das Weiße Haus ist in Wirklichkeit leer. Terroristen könnten es sprengen, wenn sie wollten und es würde nichts passieren.“

„Wer regiert dann Amerika und was ist mit der Regierung, die wir immer im Fernsehen sehen?“, unterbrach Swietowsky ungläubig. Wollte ihm Swallows einen Bären aufbinden, oder sollte das ein Staatsstreich werden, an dem er beteiligt werden sollte?

„Immer der Reihe nach“, belehrte ihn Swallows mit strenger Stimme. „Sie erfahren Alles, aber bitte keine Zwischenfragen.“

„OK, Sir“, nickte Swietowsky.

„Warum ich Ihnen das Alles erzähle, ist ganz einfach. Als Security Chef hier an Bord würden Sie es im Verlauf unserer Reise ohnedies selbst herausfinden. Wenn Sie mit irgend jemandem, Etzel Goldmann ausgenommen, darüber sprechen, sind sie schneller tot, als Sie den Satz beenden könnten. Wenn Sie sich aber bewähren und das stimmt, was Goldmann über Sie gesagt hat, dass Sie vor nichts zurückschrecken, wenn es um einen Einsatz geht, dann können Sie es bei mir noch zum General mit entsprechendem Einkommen bringen.“

Der Erwähnung des Wortes „General“ hätte es gar nicht mehr bedurft, Swietowsky war sich im Klaren darüber, dass er alle Chancen hatte, wenn er tat, was der Boss wollte. Nur war ihm seine Rolle in dem Spiel noch nicht klar.

„Ich werde tun, was in meiner Kraft steht“, meinte er daher bescheiden.

„Das ist zuwenig“, entgegnete Swallows trocken, „das kann jeder.“

„Sie werden Ihre Kräfte verdreifachen und am Ende des Tages werden Sie wissen, was alles möglich ist.“

Swietowsky musste schlucken. Hoffentlich lebte er am Ende des Tages noch, dachte er bei sich. Aber Swallows fuhr bereits mit seinen Ausführungen fort.

„Wer Amerika regiert, wollen Sie wissen. Hier sitze ich, und ich bin einer von denen, die Amerika regieren. Elf Konzernchefs teilen sich die Macht und wählen einen aus ihrer Runde zum Koordinator. Ich bin einer der Elf. Denn nur das schafft die Kontinuität, die das Land braucht.“

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