Günter Voss - Die Teide-Fibel

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Die Wanderungen sind Auszüge aus umfangreichen Werken. Sie wurden zeitlich geordnet, um auf die zeitlich verschiedenen Betrachtungen der Natur aufmerksam zu machen. Betrachtungen, die man heute nicht mehr erleben kann.
Einen Ausflug auf den Pico del Teide kann man heutzutage in jedem Hotel als Vormittagsausflug buchen und anschließend in diesem E-Book lesen, wie es damals war, als man nicht mit Seilbahn nach oben kam, sondern auf einem Maultier und mit Führer.
Man kann lesen, wie Bergführer, die noch nie auf dem Gipfel des Vulkans waren, den von Humboldt gesammelten Obsidian und Bimstein wegwarfen und ihm seinen Malvasier wegtranken.
Man kann neben Ernst Haeckel laufen, der 300 Fuß unter dem Gipfel heftige Brustbeklemmungen und Kongestionen bekam, ohnmächtig in den Schnee fiel und durch einen tüchtigen Blutsturz aus der Nase wieder auf die Füße kam. Oder man wandert mit seinem Kollegen Richard Greeff trotz aller Anstrengung nur bis 1500 Fuß unter der Spitze und genießt dort die nähere und fernere Umgebung.
Man kann mit dem Frankfurter und Senckenbergianer F. C. Noll in den Cañadas entdecken, welche Vielzahl von Tieren von der Retama leben. Tot sind die Cañadas nicht.
Man kann auch eine eigene Wanderung mit oder ohne Maultier und Führer planen.

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Ehe die Sonne aufgieng, dünkte ihm die Luft so kalt zu seyn, als er sie jemals in England bey dem schärfsten Froste gefunden hatte. Er konnte kaum ohne Handschuhe bleiben. Es fiel bis zur Sonnen Aufgang ein großer Thau, welches sie an der Nässe ihrer Kleider merkten. Die Lufft aber sah dabey doch so klar aus, als es nur möglich war.

Ein wenig nach der Sonnen Aufgange sahen sie den Schatten der Pike auf der See, welcher über das Eyland Gomera (Dieß zeiget, daß Großcanaria in diesem Umstande aus Versehen in der vorigen Nachricht gesetzet worden.) gieng, und den Schatten des obern Theils oder des Zuckerhutes sahen sie, wie eine andere Pike der Luft selbst eingedrückt, welches sehr erstaunlich aussah. (Die Kaufleute, welche die vorige Reise gethan, hatten eben dergleichen erstaunliche Lufterscheinung.) Weil aber die Lufft unter ihnen wolckicht war: so sahen sie keins von den andern Eylanden, außer Großcanaria und Gomera.

Gegen 6 Uhr des Donnerstags Morgens kamen sie von der Spitze des Zuckerhutes; um 7 Uhr kamen sie zu dem Wasserbehälter, von welchem gesagt wird, daß er ohne Grund sey. Der Führer sagte, dieß sey falsch; denn ungefehr vor 7 oder 8 Jahren, da ein großer feuerspeyender Berg in dieser Gegend war, war die Höle trocken, und er gieng ganz herum. Das tiefste Wasser, als der Verfasser da war rgieng nicht über zweene Faden. Herr Edens muthmaßet, diese Höle sey ungefehr 35 Ellen lang, 12 Ellen breit, und 14 Ellen gemeiniglich tief. Auf der weitesten Seite wächst etwas weißes, welches nach Aussage des Führes, Salpeter war. Es war damals Eis und Schnee darinnen, und das Eis war von großer Dicke, und über ein Knie hoch mit Wasser bedeckt. Sie ließen eine Boutellje an dem Ende eines Stricks nach etwas Wasser hinab, welches sie mit wenigem Zucker trancken; es war aber das kälteste Wasser, welches der Verfasser jemals getrunken. Weil das Eis gerade unter der Mündung der Höle abgebrochen war: so konnten sie die Steine auf dem Boden liegen sehen; denn es war sehr klar. Ein wenig zur Rechten war das Eis in einem hohen Haufen aufgethürmet, und spitzte sich wie ein Zuckerhut, und daselbst kam, seinem Urtheile nach, das Wasser hinein.

Auf ihrem Rückwege, drey oder vier Meilen von der Pike, giengen sie bey einer Höle vorbey, wo viele Gerippe und Gebeine von Menschen, und wie andere sagen, von Riesen waren. Sie sahen aber nicht, wie viele Körper da lagen, noch wie weit die Höle gieng. Den 15ten August gegen 6 Uhr des Abends kamen sie wieder in den Hafen, von da sie ausgegangen waren.

Oli Dapper Umbständliche und eigentliche Beschreibung von Africa 1670 In - фото 4

Oli Dapper; Umbständliche und eigentliche Beschreibung

von Africa; 1670

In der Historie der Königlichen Geselschaft von London unlängst durch Th - фото 5

In der Historie der Königlichen Geselschaft von London, unlängst durch Th. Sprat in englischer Sprache ausgegeben, wird folgende Geschichte von etlichen Kaufleuten, belangend den Berg Teneriffe, erzehlet.

Nachdem wir uns mit einem Wegweiser, Knechten und Pferden, unsern Wein und Speise zu tragen, versehen hatten, gingen wir aus Oratava, einem Seehafen auf Teneriffa, an der Nordseite, zwey Meilen von der offenbahren See gelegen. Als wir von Mitternacht bis um acht Uhr des Morgens gereiset, kamen wir auf die spitze des ersten Berges, nahe an dem Piko von Teneriffe, und hielten da unter einem grossen Kifern-baume unser Mittagsmahl, blieben auch da bis um zwei Uhr nach Mittag. Hernach kamen wir durch viel sandige Wege, über unterschiedliche hohe Berge, die aber bloß und dürre, ohne einige Kieferne Bäume waren: deswegen wir große Hitze litten, bis wir an den Fuß des Berges Piko gelangeten; da wir viel Steine, die von oben herunter schienen gefallen zu seyn, antraffen. Ohngefehr um sechs Uhr des Abends fingen wir an auf den Piko zu steigen: aber als wir kaum eine Meilweges hinter uns geleget, weil der Weg nicht mehr von den Pferden zu besteigen, musten wir sie zugleich mit den Knechten zurücke lassen; den Pferden stunden die Hare als Schweinbursten in die Höhe. Unter dem aufsteigen ward einer von unserer Geselschaft kranck, bekahm einen Durchlauf, erbrechen und schauer von Fieber. Der Wein, der in einem kleinen Fäßlein am Pferde hieng, war so kalt, daß man ihn nicht trinken kunnte, ehe er bey dem Feuer gewärmet ward, da doch die Luft sehr temperirt war: Aber nach untergang der Sonne fing der Wind starck an zu wehen und wurde so kalt, daß wir uns unter die Felsen, zwischen große Steine, verbergen, und am Eingange, die ganze Nacht, durch Feuer halten musten.

Ohngefehr um vier Uhr des morgens begunten wir weiter auf zu steigen: und nach einer abgelegten Meile fiel einer unserer Mitgesellen in Ohnmacht und konnte auch nicht ferner mitkommen. Hier fingen die schwartzen Felsen an. Mit den anderen setzten wir unsern Weg fort und kamen an den Zucker-huht, da wir wiederum weissen Sand fanden: und als wir an die schwartzen Felsen, die alle gleich wie eine Flur liegen, gelanget, kamen wir nach einer Meileweges auf die rechte Spitze des Berges Piko, da dan solch Rauch nicht war, als unten, sondern eine stähtige Aufsteigung eines schweffelichten Dampfes, so uns das Angesicht hart und rau machte. Auf diesen Wege funden wir keine merckliche Veränderung der Luft, wie auch sehr wenig Wind: auf der Spitze aber war er sehr starck, daß wir kaum stehen kunten, als wir des Königes Gesundheit truncken. Hier assen wir auch zu Mittage: befanden aber, daß unsere Kraftwasser ihre Stärcke verlohren und schier ohne Geschmack worden; da doch der Wein geistreicher und schwäfelichter war, als zuvor.

Der Güpfel, darauf wir stunden, so nicht über fünf viertheil breit, ist der Rand einer Grube, Kaldera genannt, welche wir einen Musquettenschus uhrteileten breit zu seyn und wol hundert Ellen tief, in form eines Kegels, inwendig hol wie ein Kessel, und überal bedecket mit kleinen losen Steinen, darzwischen Sand und Schwefel ist, und dadurch Dampf und Rauch komt, die mit etwas bewogen, einen Schal geben, und seyn so schädlich, daß wir schier von der plötzlichen ausdünstung der Dämpfe ersticketen, als ein Stein (der, wegen grosser Hitze nicht in Händen zu halten) weggenommen ward. Wir stiegen nicht über die sechs Ellen in die Kaldera herunter, wegen das Schlipfern unserer Füsse; wiewohl etliche es bis an den Grund gewaget haben. Wir entdeckten nichts andres merckwürdiges, als eine ahrt Schwefel, der wie Saltz auf den Steinen lag. Von diesem Berg kunten wir groß Kanarien sehen, daß doch vierzehen Englische Meilen, wie auch Palma, so achtzehen, Gomera, daß sieben davon gelegen, und schien uns die zwischenweite nicht breiter, als die Tems bey London.

So bald die Sonne aufgieng, bedeckte dieses Berges-schatten nicht allein die gantze Insel und Groß Canarien, sondern auch die See bis an den Horizont, da der Gipfel des Berges oder Piko augenscheinlich schien aufwärts zu kehren, und den Schatten wieder in die Luft zu werffen, darüber wir uns zum höchsten verwunderten.

Die Sonne war noch nicht hoch, als die Wolcken schon anfingen so starck auf zu steigen, daß sie uns so wol das anschauwen der See, als der ganzen Insel benahmen; die Spitzen alleine der untergelegenen Berge schienen durch die Wolcken zu dringen. Ob diese Wolcken allezeit auf den Berge Piko sich erheben, können wir nicht sagen: sie schiene aber dieselbe, die weit unten gelegen, gleichsam zu bedecken, oder vielmehr um dieselbe hin und her zu schweben, fürnehmlich bey Nord-West-Winden. Sie nennen diese Wolken die Kappe, und seynd ein unfehlbar Zeichen eines entstehenden Sturmes. Viel Springbrunnen funden wir alda, die meist auß den Gipfeln der andern Berge mit grossen ausspritzen, und schier so hoch als der vorgedachte Kiefern-baum, hervor sprungen. Nachdem wir eine weile auf der Spitze gestanden, stiegn wir almehlich wieder herab, biß an den Zucker-huht, den wir, weil er gantz steil und fast bleyrecht, geschwind vorbey gingen. Hier funden wir ein Loch, so ohngefehr zwelf Ellen tief, und achtzehn breit, an Gestalt wie ein Ofen, daß eine Höle an der Spitze hatte über zehn Ellen, längst diesem liessen wir uns an einem Stricke nieder, welchen unsere Knechte hielten, in dem wir mit dem andern Ende, daß wir um die Lenden gebunden, uns selbsten herab liessen, biß wir über eine Schneebanck kamen, welches wir nohtwendig im niedersteigen thun mußten. Mitten in dieser Grube ist ein runder Wasserbrun, ohngefehr anderthalbe Elle niedriger als der Schnee, aber so weit als der Mund an der Spitze, und ohngefehr sechs Klaftern tief, wir hielten dieses nicht vor Quel-wasser, sondern daß es aus den geschmoltzenem Schnee durch die Steinfelsen abgetrüpfet ware.

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