Günter Voss - Die Teide-Fibel

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Die Wanderungen sind Auszüge aus umfangreichen Werken. Sie wurden zeitlich geordnet, um auf die zeitlich verschiedenen Betrachtungen der Natur aufmerksam zu machen. Betrachtungen, die man heute nicht mehr erleben kann.
Einen Ausflug auf den Pico del Teide kann man heutzutage in jedem Hotel als Vormittagsausflug buchen und anschließend in diesem E-Book lesen, wie es damals war, als man nicht mit Seilbahn nach oben kam, sondern auf einem Maultier und mit Führer.
Man kann lesen, wie Bergführer, die noch nie auf dem Gipfel des Vulkans waren, den von Humboldt gesammelten Obsidian und Bimstein wegwarfen und ihm seinen Malvasier wegtranken.
Man kann neben Ernst Haeckel laufen, der 300 Fuß unter dem Gipfel heftige Brustbeklemmungen und Kongestionen bekam, ohnmächtig in den Schnee fiel und durch einen tüchtigen Blutsturz aus der Nase wieder auf die Füße kam. Oder man wandert mit seinem Kollegen Richard Greeff trotz aller Anstrengung nur bis 1500 Fuß unter der Spitze und genießt dort die nähere und fernere Umgebung.
Man kann mit dem Frankfurter und Senckenbergianer F. C. Noll in den Cañadas entdecken, welche Vielzahl von Tieren von der Retama leben. Tot sind die Cañadas nicht.
Man kann auch eine eigene Wanderung mit oder ohne Maultier und Führer planen.

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Drey Viertel nach Vieren kamen sie zu der Spitze dieses Gebirges, woselbst ein großer Baum wuchs, welchen die Spanier el Pino de la Merienda, das ist, die Fichte nach der Mittagsmahlzeit, nennen. Das Feuer, welches die Reisenden gemacht, die sich daselbst aufgehalten, hatte den Baum an der Erde verbrannt, woraus der Terpentin gieng. Wenige Ellen davon hatten sie ein Feuer gemacht, wo sie sich und ihre Pferde erquickten. Es heckten viele Kaninichen unter diesen Hügeln, welche sandig waren. Es ist auch ein großer Weg auf den Pico hinauf selbst Sand; hinter dem Zuckerhute aber nicht gar zu viel mehr.

Drey Vierthel nach Fünfen giengen sie wiederum weiter; und eine halbe Stunde nach Sechsen kamen sie nach der Kluft, Spanisch Portillo. Von hier sahen sie die Pike noch immer mit einer Wolke auf der Spitze bedeckt, ungefähr drittehalb Meilen vor sich; und die Spanier sagten, sie wären noch eben so weit von dem Hafen. Um halb Sieben kamen sie nach las Faldas, das ist, dem Rande der Pike; von da nach la Stancha, welches eine Vierthelmeile von dem Fuße der Pike ist. Sie ritten auf kleinen leichten Steinen, nicht viel dicker, als eine Faust, und viele nicht breiter, als ein Schilling, welche außer dem gebahnten Wege fast über des Pferdes Huf giengen. Sie bedeckten den Grund eine ziemliche Tiefe; denn der Verfasser stieg vom Pferde, und machte ein Loch, konnte aber nicht bis auf den Grund derselben kommen.

Es giebt daselbst viele starke Felsen, deren einige zwo Meilen etwan von dem Fuße der Pike liegen. Der Führer erzählte ihnen, sie wären von der Spitze der Pike ausgeworfen, als er gebrannt hätte. Einige von ihnen lagen haufenweise über 60 Ellen lang; und sie beobachteten, daß, je weiter diese Felsen von dem Fuße der Pike lagen, desto ähnlicher sie dem Steine gemeiner Felsen waren. Je näher sie aber an der Pike lagen, desto schwärzer und dichter waren sie; und einige von ihnen, wiewohl nicht viele, glänzten wie Kieselsteine; sie waren aber alle ungemein schwer. Der Verfasser vermuthet, daß diejenigen, welche glänzten, ihre natürliche Farbe behalten. Einige aber sahen wie die Schlacken aus einer Schmiedeesse aus, welches ohne Zweifel durch die ungemeine Hitze des Orts verursachet worden, aus dem sie gekommen. Einige von diesen großen Felsen waren aus dem Kessel auf der Spitze der Pike; und andere aus einer Höle oder Cisterne, welche ein artiger Weg auf der Seite der Pike ist, und von einigen für grundlos gehalten worden. (Dieß ist die in dem vorhergehenden Tagebuche erwähnte Höle an dem Fuße des Zuckerhutes.)

Um Neune kamen sie nach la Stancha, ungefähr eine Vierthelmeile über den Fuß der Pike an der Ostseite, wo drey oder vier breite, harte und dichte schwarze Felsen waren. Unter einige davon führten sie ihre Pferde, und legten sich selbst unter andere schlafen, nachdem sie sich selbst erst mit etwas Wein erquickt hatten. Unterdessen richtete ihnen der Koch eine Mahlzeit an, von Gekochtem und Gebratenem, die sie um zwey Uhr des Mittages, nachdem sie ausgeruhet, verzehrten.

Ostwärts von der Pike vier oder fünf Meilen entfernt, giebt es verschiedene Gebirge, Malpesses genannt; und eines, welches ein wenig weiter gegen Süden liegt, heißt la Montano de Rejada. Sie waren vordem insgesammt feuerspeyende Berge, wiewohl geringer, als die Pike; und kann man solches aus den Felsen und kleinen verbrannten Steinen erkennen, die nahe an ihnen liegen; eben auf die Art, wie um der Pike.

Nachdem sie gespeiset hatten: so legten sie sich wiederum nieder, wie zuvor, um ein wenig unter den Felsen einzuschlafen. Weil sie aber nicht gut schliefen: so stunden sie wieder auf. Und indem die andern den Nachmittag mit Karten zubrachten: so ließ sich der Verfasser angelegen seyn rdie Seltenheit und Größe dieses ungeheuren Körpers zu bewundern, welcher, wie er saget, sehr wundersam ist; so daß es unmöglich fällt, einem, der niemals gesehen, auf was für Art die verwirrten Haufen von Schutt und Graus allhier liegen, solches auszudrücken; denn es mag wohl eins von den größten Wundern in der Welt benennt werden. Gegen sechs Uhr des Abends sahen sie von la Stancha Groß-Canaria, welches von da Ost gen Nord lag.

Um Neune nach dem Abendessen giengen sie wieder zu ihrem vorigen Lager; woselbst sie Steine zu ihren Hauptküssen, und ihre Mäntel zu Betten brauchten, und sich eine Weile vergebens bemühten, einzuschlafen. Einige, die sehr nahe am Feuer lagen, beklagten sich, sie würden auf der einen Seite verbrannt, und auf der andern erfroren sie. Andere wurden erbärmlich von Flöhen geplaget, ob es wohl etwas seltsames war, daß sie an einem Orte sollten gefunden werden, wo die Luft zur Nachtzeit so scharf und schneidend ist. Der Verfasser meynet, sie würden von den Ziegen dahin gebracht, die man zuweilen unter diesen Felsen findet; und dieses um so viel mehr, weil sie eine todte Ziege in einer Höle recht auf der Spitze der Pike fanden. Er vermuthet, diese Ziege, die sich von ungefähr hinauf verirret, sey von der Nacht überfallen worden, und da sie die Kälte gefühlet, der Wärme wegen in die Höle gekrochen. WeiI sie aber daselbst gar zu viel Hitze, und einen sehr starcken schweflichten Dampf angetroffen, so sey sie ersticket. Denn sie fanden sie fast zu Pulver getrocknet. Zwischen Eilfen und Zwölfen schliefen sie ein; und da sie um Eins erwachten, so sagte ihnen ihr Führer, es wäre Zeit, sich zur Reise anzuschicken. Hierauf stunden sie auf, und in einer halben Stunde waren sie alle auf dem Wege, da sie ihre Pferde und einige von den Leuten hinter sich ließen.

Zwischen la Stancha und der Spitze der Pike sind zwey sehr hohe Gebirge außer dem Zuckerhute, deren jedes fast eine halbe Meile hoch zu gehen ist. Auf dem ersten ist der Schutt kleiner, und sie mußten fast rückwärts glitschen, indem sie vorwärts giengen; das oberste aber ist nichts anders, als ein ungeheurer Haufe von harten felsichten großen Steinen, welche losliegen, und auf eine sehr verwirrte Art zusammengeworfen sind. Nachdem sie verschiedenemale geruhet, so kamen sie zu der Spitze des ersten Gebirges, wo sie sich mit etwas Weine und Pfefferkuchen erquickten. Darauf fingen sie an, den andern hinauf zu steigen, welcher höher ist, als der erste, sich aber besser gehen läßt, indem die Felsen fest liegen. Nachdem sie ungefehr eine halbe Stunde auf demselben geklettert: so hatten sie den Zuckerhut im Gesichte, den sie vorher nicht sehen konnten, weil diese großen Hügel dazwischen lagen.

Auf der Spitze dieses andern Berges fanden sie einen fast ebenen Weg, der aber doch etwas weniges von Hügeln hatte; und ungefähr eines Feldweges weit kamen sie an den Fuß des Zuckerhutes. Hier sahen sie nach ihrer Uhr, und fanden, daß es gleich um Drey war. Die Nacht war heiter, und der Mond schien an diesem Orte sehr helle. Über der See aber konnten sie die Wolken sehen, welche wie ein Thal von einer ungeheuren Tiefe unter ihnen aussahen. Sie hatten eine frische Luft aus Südost gen Süd, aus welchem Puncte sie die meiste Zeit ihrer Reise über kam. Indem sie an dem Fuße des Zuckerhutes saßen, sich ausruhten und erquickten: so sahen sie an verschiedenen Orten den Dampf ausbrechen, der wie kleine Wolken aussah, die gleich verschwanden, und denen bald andere folgten. Um halb vier Uhr giengen sie weiter, um den lezten und steilesten Weg ihrer Reise zu thun; und nachdem sie sich zwey oder dreymal erquickt, so legte ihn Herr Edens nebst andern in einer Vierthelstunde durch Laufen zurück. Die übrigen aber nebst dem Führer, erreichten erst um vier Uhr die Spitze.

Die Spitze der Pike ist guten Theils eyförmig. Der längste Durchschnitt ist gegen Nordnordwest und Südsüdost. Sie ist, wie er muthmassen konnte, ungefähr 140 Ellen lang, und 110 Ellen breit. In diesem Umfange ist eine sehr, tiefe Grube, Caldera roder der Kessel genannt, deren tiefster Theil an dem südlichen Ende liegt. Sie war, wie ihm däuchtete, 40 Ellen tief von der höchsten Seite der Pike; von der Seite nach Garrachico (Dieß ist ein Hafen gegen Süden von Oratava.) aber weit seichter. Sie ist rund herum sehr steil, und an einigen Orten nicht geringer, als der abhängige Theil an der äußersten Seite des Zuckerhutes. Sie giengen zusammen bis auf den Boden, wo sehr viele große Steine lagen, deren einige höher, als ihre Köpfe, waren. Wenn man die Erde in dem Kessel länglicht zusammen rollet, und an ein Licht bringt: so wird sie wie Schwefel brennen. Einige Plätze innerhalb der Spitze waren verbrannt, wie an der Außnseite bereits beobachtet worden; und an einigen Orten, wo sie die Steine aufhuben, fanden sie sehr feinen Schwefel daran kleben. Bey denjenigen Löchern, wo der Dampf heraus kam, war es so heiß, daß sie keine Hand daselbst lange halten konnten. Gegen Nordost gen Ost, innerhalb des Umfanges der Spitze, ist die Höle, wo sie die todte Ziege fanden. In dieser Höle soll zuweilen der wahre Schwefelgeist abtröpfeln, wie man ihnen erzählte. Es tropfte aber keiner, als Herr Edens da war. Er beobachtet, daß die Erzählung, von der Schwierigkeit auf der Spitze Athem zu holen, falsch ist; denn sie holten da so gut Athem, als unten. Sie aßen daselbst ihr Morgenbrodt, und waren in allem ungefehr zwo und eine Vierthelstunde oben.

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