Meike Mittmeyer-Riehl - Der Spalt - Wie mich – 24, schlank, sportlich, Nichtraucherin – der Schlag traf.

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Der Spalt: Wie mich – 24, schlank, sportlich, Nichtraucherin – der Schlag traf.: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Alter von nur 24 Jahren erleidet Meike Mittmeyer-Riehl aus völliger Gesundheit heraus einen Schlaganfall. Eine Aufspaltung der Halsschlagader – eine sogenannte spontane Dissektion – hat den Infarkt ausgelöst: äußerst selten, wenig erforscht, aber eine der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle bei jungen Patienten ohne typische Risikofaktoren. Weil keiner ihrer Ärzte ihr die drängende Frage nach dem «Warum» beantworten kann, begibt sich die Journalistin mit der Hilfe von Forschern selbst auf die Spur einer rätselhaften Krankheit.
Es wird vermutet, dass die spontane Dissektion mit einer Art Bindegewebsschwäche zusammenhängt – was bedeutet, dass die Ader jederzeit wieder reißen und weitere Schlaganfälle verursachen könnte. Ihre verbissene Suche liefert statt Klarheit immer mehr Fragezeichen, denn bislang kennt die Medizin die Hintergründe der seltenen Erkrankung kaum. Die Ungewissheit und der verzweifelte Versuch, eine Erklärung zu finden, stürzen die junge Frau in eine psychische Erkrankung. Erst die zwingt sie zur echten Auseinandersetzung mit allem, was passiert ist.

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Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass nach dieser kleinen Szene – und während ich genau wusste, dass die Besucher vor dem Zimmer nur darauf warteten, dass ich fertig war – gar nichts mehr lief. Ich gab der Pflegerin die Bettpfanne also unverrichteter Dinge zurück und weinte dabei. Als Marias Besuch wieder hereinkam, fühlte ich mich noch kränker, wenn es überhaupt noch eine Steigerung geben konnte. Und so unbeschreiblich hilflos.

Ich schämte mich so sehr und schäme mich noch heute, während ich das hier schreibe. Aber ich will es schreiben und ich will es euch sagen, auch wenn ihr es vielleicht gar nicht so gern hören wollt. Denn es gehört zu meiner Geschichte.

*

In den drei Tagen nach der Angiografie hatte ich eindeutig meinen Tiefpunkt erreicht. Ich wusste nicht, wie es noch weiter bergab gehen konnte, aber genauso wenig konnte ich mir vorstellen, dass es jemals wieder bergauf gehen könnte. Aber zum Glück ging es bergauf. Bald sogar ziemlich rasant. Nachdem die vier Tage strikte Bettruhe auf dem Rücken vorüber waren, überbrachte mir ein Arzt die frohe Botschaft, dass ich wieder aufstehen dürfe, um auf die Toilette zu gehen.

Nicht nur das, ich durfte sogar, begleitet vom Krankenhaus-eigenen Physiotherapeuten, ein wenig auf dem Flur auf- und abgehen. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass einen etwas so Banales in ein wahres Hochgefühl versetzen könnte, aber es war so. Ich glaube, mir liefen sogar ein paar Freudentränen über die Wangen, während ich ging; mich ganz bewusst auf meine Schritte konzentrierte, mein Gewicht spürte und den sanften Luftzug im Gesicht, der durch die Bewegung entstand. Noch nie zuvor hatte ich meinen Körper so bewusst gespürt, hatte gemerkt, dass ich ein Herz hatte, das schlug, und Beine, die mich trugen. Auch der Physiotherapeut war zufrieden mit mir.

Ein paar Tage später begleitete ich ihn in den Keller der Klinik, wo ich ein paar Runden auf dem Ergometer drehen durfte. Das Radeln war anstrengend, obwohl ich ein sehr sportlicher Typ bin. Was nur noch ziemlich nervte, war der Tropf, den ich ständig mit mir herumtragen musste, denn ich bekam die Blutverdünner ja immer noch in flüssiger Form. Ich musste ständig einen kleinen Koffer mit mir herumschleppen. Aber besser das als ans Bett gefesselt zu sein.

In meiner zweiten Krankenhaus-Woche durften meine Zimmernachbarin Maria und ich die Stroke Unit verlassen. Wir wurden auf ein normales Zimmer in der Neurologie verlegt und bekamen wieder eines zusammen. Ich werde nie vergessen, was das erste war, das Maria sagte, als wir unser neues, nur geringfügig schöneres (aber immerhin mit einem Fernseher ausgestattetes) Zimmer bezogen hatten: „Jetzt muss ich erst mal eine rauchen.“ Es war mir unbegreiflich, wie sie – kurz nach einem kleinen Schlaganfall! – auch nur ans Rauchen denken konnte. Aber ich kann so oder so nicht nachvollziehen, wie Raucher denken, darum ist es müßig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Ich genoss es, TV schauen zu können und mit Dennis, meinen Eltern oder anderen Besuchern kleine Runden über das Klinikgelände drehen zu dürfen. Es war immer noch sehr schönes Wetter und wir konnten das eine oder andere Mal draußen auf einer Bank in der Sonne sitzen. Es ging mir gut in diesen Momenten.

Aber gleichzeitig war mir auch klar, dass ich vieles nur verdrängte. Dass ich mich regelrecht weigerte, mich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie man Leben künftig aussehen würde. Nicht nur mein Leben nach, sondern mit der Krankheit. Das ist ein feiner, aber bedeutender Unterschied. Ich glaubte noch, nein, war fest davon überzeugt, ich käme bald aus dem Krankenhaus raus und könnte wieder in die Hülle meines alten Lebens schlüpfen, die ich zuhause zurückgelassen hatte und die dort geduldig auf mich wartete. Dass ich einfach weitermachen könnte wie vorher, als sei nichts geschehen. Aber so funktioniert das leider nicht. Noch konnte ich das nicht erkennen, ich war ja schließlich noch in Phase zwei gefangen: der Schockstarre.

*

Weil ich mich so sehr auf eine schnelle Rückkehr in mein altes Leben versteifte, war ich sichtlich überrascht, als mir irgendwann in der zweiten Krankenhauswoche nahe gelegt wurde, einen Antrag auf eine Rehabilitation zu stellen. Im ersten Moment wehrte ich mich vehement dagegen. Rehabilitation – wovon denn? Ich war endlich aus dieser fürchterlicher Stroke Unit draußen und hatte – mit viel Glück, wie die Ärzte immer wieder betonten – keinerlei Folgeschäden zurückgetragen. Was also sollte ich mit einer Reha anfangen?

In Rücksprache mit meiner Familie kamen wir letztlich aber doch zu dem Schluss, dass eine Reha zumindest nicht schaden könne. Sie würde mir vielleicht helfen, Abstand zu gewinnen und wieder Kraft zu tanken, um dann frisch gestärkt in meinen Alltag zurückzukehren. Also gut. Ich ließ mich mehr oder weniger dazu überreden.

Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war, durfte ich für eine Nacht zurück nach Hause. Am Tag darauf ging es in eine neurologische Rehaklinik nach Bad Orb. Mir war bei der Anreise noch nicht klar, dass mit meinem Aufenthalt hier auch wieder eine neue Phase begann.

Die Schockstarre löste sich langsam von mir. Und es begann eine wilde Phase voller Hochs und Tiefs, in denen sich Angst, Panik, mal brodelnd heiße, mal eiskalte Wut und wiederentdeckte Lebensfreude rasend schnell abwechselten; in dem ganzen Durcheinander manchmal sogar zusammenprallten. Ich nenne diese dritte Phase die Auseinandersetzung.

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