Peter Splitt - PISHTACO

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In Lima wird ein deutscher Diplomat tot aufgefunden.
Die Umstände deuten auf einen Ritualmord hin. Der Reiseschriftsteller Roger Peters soll im Auftrag des Auswärtigen Amtes die peruanischen Polizeibehörden bei den Ermittlungen unterstützen. Er taucht tief in die Unterwelt eines Landes ein, welches im Spannungsfeld zwischen Kultur und Realität tief gespalten ist.
Im peruanischen Dschungel stößt er auf Verbindungen zwischen einem Konzern und einer schrecklichen, antiken Legende des Landes. Verbissen folgt er der Mythologie des «Pishtaco» und lässt alle weiteren Indizien außer Acht – bis im Umfeld des Diplomaten weitere Morde geschehen und er selbst zur Zielscheibe von Anschlägen wird. Erst jetzt begreift er, dass hinter den Morden etwas ganz anderes steckt.

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„Ganz genau sogar. Es war um 20.00 Uhr. Wir haben dann noch ein wenig geplaudert und Kaffee getrunken. Danach ist sie zu ihm in seine Wohnung gegangen und hat ihn gefunden.“

„Und weiter? Was geschah dann?“

„Nun, sie ist zurück zu mir gekommen und hat sich ausgeheult. Mit ihr war an diesem Abend nichts mehr anzufangen.“

Claudio überlegte. „Sagen Sie Herr Mosquera, dürfte ich wohl einen Blick in ihre Kundenkartei werfen?“

Der Kolumbianer zögerte einen Augenblick. „Kundenkartei?“, fragte er.

„Sagen Sie mir bloß nicht, Sie würden sich nicht irgendwo die Wünsche und sexuellen Neigungen ihre Kunden aufschreiben!“

Zögerlich drückte Mosquera den bekannten Knopf an seiner Sprechanlage.

„Anita Schätzchen, kommst Du bitte noch einmal rüber! Und bring die Liste mit.“

Kurz darauf erschien die blasse Blondine wieder in seinem Büro. Mosqueras sogenannte Liste erwies sich als ein schwarzer Notizblock, in dem allerhand Namen, Symbole und Abkürzungen standen. Claudio interessierte sich nur für die Eintragungen, die den toten Diplomaten Werner betrafen. Es sah nämlich ganz danach aus, als hätte sich der hochrangige Beamte sehr unterschiedlichen sexuellen Interessen gefrönt. Ganz besonders schien er auf Rollen, -und Fesselspiele mit jungen Mädchen zu stehen.

Kapitel 7

Capitana Garcia wusste von Claudios Besuch bei Reynaldo Mosquera und wunderte sich nicht, dass er erst am späten Nachmittag in ihrem Büro auftauchte. Er sah zerknittert aus, machte den Eindruck als sei er gerade vor wenigen Minuten aus dem Bett in die Hose gesprungen. Ohne Einleitung sagte er: „Capitana, ich möchte etwas mit Ihnen besprechen.“

Sie sah ihn mit großen Augen an. „Haben Sie bereits etwas herausgefunden?“

„Könnte sein. Es sieht so aus, als sei unser Diplomat auf junge Mädchen abgefahren.“

„Tun das nicht die meisten Männer?“

Claudio sah sie an. Sein Blick gefiel ihr nicht.

„Ich meine blutjunge Mädchen, minderjährig!“

Die Capitana blieb wie angewurzelt stehen.

„Davon ist uns nichts bekannt. Diese Milagros war doch bereits über zwanzig.“

„Er wird sich diese jungen Dinger wohl kaum in seine eigene Wohnung bestellt haben. So unvorsichtig war Robert Werner bestimmt nicht. Mich würde jetzt sehr interessieren, was er in der Selva getrieben hat. Die Tankquittungen stammen doch eindeutig aus Pucallpa, nicht wahr?“

„Und aus Tingo Maria. Der Ort liegt sozusagen auf der Strecke. Wir haben ihn übrigens weggeschafft. Ihre Botschaft hat das O.K. gegeben.“

„Na prima. Und was ist mit den Plastikflaschen?“

„Die sind noch im Labor. Bisher haben unsere Techniker nichts gefunden, was auf Drogen oder eine gefährliche Substanz schließen würde. Irgendeine Flüssigkeit befand sich allerdings in den Flaschen. Aber sie wissen noch nicht, was es war. Nur Inkacola können sie mit Bestimmtheit ausschließen.“

Claudio verzog das Gesicht.

„Das bereitet Ihnen alles keine richtige Freude, nicht wahr?“ meinte Capitana Garcia. Claudio zuckte mit den Schultern. „Irgendwie kommen wir nicht richtig weiter.“

Die Polizistin schaute auf ihre Armbanduhr. „Haben Sie Lust auf einen echten kulinarischen Leckerbissen?“

„Warum nicht. Vielleicht bringt mich das wieder auf andere Gedanken.“

Sie beschlossen ins Larco Mar zu fahren, so hieß Limas schönstes Einkaufszentrum, auch wenn es mehr eine Touristenattraktion als ein Einkaufszentrum im klassischen Sinne war. Das Larco Mar beherbergte viele kleine Souvenirläden, Schmuck- und Alpacageschäfte. Dazu kleine Bars, Cafés, Restaurants sowie die üblichen Schnellimbissketten. Außerdem gab es noch ein Kino, eine Bowlingbahn und eben diesen wunderschönen Ausblick hinaus auf das Meer und bis hinüber zu den Stadtteilen Callao auf der rechten, -beziehungsweise Chorillos auf der linken Seite. Gegenüber seinem Eingang thronten zwei Türme mit dunkel grün getönten Scheiben futuristisch in die Höhe. Sie gehörten zu dem modernen und erst vor kurzem fertig gestellten Hotel Marriot.

„Gehen wir ins Mangos?“

Diese Frage war nur rhetorisch gemeint und ohne sein Einverständnis abzuwarten nahm sie seine Hand und zog ihn zu sich auf die Rolltreppe, die sie hinunter in den ersten Stock brachte. Das Mangos war ein hübsches Restaurant und bot seinen Gästen ebenfalls jenen atemberaubenden Ausblick aufs Meer. Kurze Zeit später saßen sie sich draußen auf der Terrasse an einem kleinen Tisch gegenüber. Claudio hatte sich auf der Herrentoilette noch schnell etwas frisch gemacht und studierte jetzt die Speisekarte. Capitana Garcia beobachtete ihn und tat selbst so, als könne sie sich nicht richtig entscheiden.

„Und? Haben Sie bereits etwas gefunden?“ fragte sie ihren Begleiter. Claudio zuckte mit den Schultern. „Ach, ich weiß nicht. Der ganze Fall ist mir irgendwie auf den Magen geschlagen. Zuerst hatte ich einen riesigen Kohldampf und jetzt habe ich eigentlich überhaupt keinen Appetit mehr. Was bestellen Sie sich denn?“

Sie klappte die Karte zusammen und legte sie beiseite.

„Also ich würde ja am liebsten Ceviche essen, aber beim letzten Mal, als ich es gegessen habe, ist mir schlecht geworden.“

Jetzt musste er lachen. „Wenn Ihnen davon schlecht wir, warum essen Sie es dann immer wieder?“

„Weil ich Ceviche liebe. Rohe Fischstückchen mit Zitronen und Zwiebel. Und jedes Mal denke ich: Heute wird mir davon bestimmt nicht schlecht.“ Sie grinste ihn an. „Sehen Sie, es gibt eben nichts Besseres als Ceviche. Dazu einen Salat und einen Pisco Sour. Apropos Pisco. Wollen wir nicht zuerst den Traubenlikör bestellen?“

„Ist da Alkohol drin?“

„Ja und zwar reichlich.“

„Na dann her damit!“ Jetzt kam ihm der Rest des Tages schon wieder ein wenig erträglicher vor und ihr Blick sagte ihm, dass sie genau verstand, was er damit meinte. Sie studierten die Speisekarte. Da kam auch schon die Kellnerin an ihren Tisch.

„Was darf ich Ihnen bringen?“

Die junge Kellnerin war neu hier. Jedenfalls hatte sie die Capitana noch niemals zuvor gesehen. Das Namensschild an ihrer Bluse wies sie als Sonja Malqui aus.

„Ich habe mich gerade selbst überredet“, sagte die Polizistin. „Ich nehme Ceviche, einen gemischten Salat mit Brot und einen Pisco Sour.“

„Mit Eis?“ fragte die Kellnerin.

„Lieber ohne, wenn das möglich ist.“

Die junge Kellnerin notierte den Wunsch.

„Für mich dasselbe, nur ohne Ceviche“, entschied Claudio schnell.

„Wie? Nur Salat und Pisco? Ich kann ihnen heute die Seezunge empfehlen“, sagte Sonja Malqui. Claudio überlegte einen Augenblick. „Also gut, dann nehme ich die Seezunge.“ Wieder schrieb Sonja etwas auf ihren Zettel. „Reis oder Kartoffeln?“

„Mm…also zur Seezunge gehört eigentlich Reis, aber ich hätte lieber die Kartoffeln.“ Sonja machte sich entsprechende Notizen.

„Gibt es zu dem Fisch auch eine Sauce?“ fragte er weiter.

„Ich glaube ja. Irgendetwas mit Kräutern. Ich kann den Koch fragen, wenn Sie es wünschen?“

Claudio grinste. „Nein, das geht schon in Ordnung“, erwiderte er. „Irgendetwas mit Kräutern ist immer gut.“

„Fein, ich bin gleich zurück.“ Dabei stellte sie vorab zwei leere Gläser auf den Tisch. „Eigentlich bin ich nicht gerade scharf auf die Seezunge“, bemerkte Claudio, als Sonja ins Innere des Lokals verschwunden war.

„Ach was, der ist bestimmt gut. Alles was sie hier servieren ist normalerweise fang frisch“, meinte die Capitana.

„Sie kommen wohl öfters hierher?“ wollte er wissen. Die Polizistin zuckte mit den Achseln. „Naja, ich bin Single.“

„Oh, das wusste ich nicht.“

„Mm, das liegt wohl an meinem Beruf. Und Sie, sind Sie verheiratet?“

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