Ina van Lind - Die versteckte Welt

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"Sollte sie einfach nur mal durch das Schlüsselloch gucken? Ganz kurz nur! Vielleicht konnte sie ja irgendetwas erkennen!
Doch Fehlanzeige. Es war rein gar nichts zu sehen.
Rike nahm ihre Taschenlampe in die Hand. Dann öffnete sie so leise wie möglich die schwere Eisentüre.
Nun stand sie mit dem Rücken zur Tür. Die kleinen Härchen an ihren Armen standen senkrecht. Sie zitterte wie Espenlaub. Der Lichtkegel der Taschenlampe leuchtete den Raum nur sehr dürftig aus. Sie blickte in unzählige, angsterfüllte Augen. …"
Rike steht überwiegend im Schatten ihrer jüngeren Schwester Nele, die mit guten Leistungen brilliert und zudem weiß, wie sie ihre Eltern für sich einnehmen kann. Auch in der Schule muss sie sich immer wieder gegen einige ihrer Mitschüler behaupten.
Als Rike auf einem Flohmarkt einen alten Kaugummikasten ersteht, ahnt sie nicht, welches Geheimnis er birgt. Auf der Suche nach Antworten gerät sie immer mehr in den gefährlichen Bann sagenumwobener Geschichten. Natürlich will Rike sich selbst etwas beweisen und fällt eine folgenreiche Entscheidung …
Ein Buch für Leute von 11 – 99 Jahren!

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„Nichts. Absolut nichts. Das ist billigster Blechschmuck. Es lohnt sich nicht einmal, darüber zu sprechen, geschweige denn deswegen zu streiten. Der Anhänger liegt anscheinend nur in dem Kasten, damit man die Form ertasten kann. Leg ihn zurück, Rike. Und dann ist Schluss mit dem Quatsch!“

Rike sah unschlüssig zu dem Anhänger hin.

„Haben wir uns verstanden?“ Papas Tonfall wurde schärfer.

Rike verzog das Gesicht zu einer Grimasse und ging zu dem Kasten, aus dem sie die Halskette gefischt hatte. Als sie die Hand hineinsteckte, ließ sie die Kette in ihren Jackenärmel gleiten. Sie konnte es sich zwar nicht erklären, aber sie verspürte dieses untrügliche Gefühl im Bauch, dass sie diese Kette nicht zufällig gefunden hatte und deswegen auch behalten sollte.

Stumm machten sie sich auf den Heimweg. Nachdem es windig und kalt geworden war, nahmen sie eine Abkürzung. Der Weg war steinig, mit vielen Wurzeln und abgesägten Baumstämmen und sie mussten aufpassen, nicht zu stolpern. Die Wälder ringsum hatten durch die letzten Herbststürme einiges einstecken müssen. Mehrere Laubbäume hingen kreuz und quer zur Seite und viele Äste waren geknickt.

Rike und Nele jagten sich gegenseitig. Das gefallene Laub knirschte in der Kälte wie zerbrochenes Glas unter den Schuhsohlen, als sie darüber stoben. Rike bemerkte, dass die Halskette im Begriff war, aus dem Jackenärmel zu rutschen und steckte sie schnell in ihre Jackentasche. Unglücklicherweise spähte genau in diesem Moment Nele zu ihr herüber. Rike wusste nicht, ob Nele es gesehen hatte und rannte deswegen schnell weiter, um sie abzulenken.

„Los Nele! Lass uns auf dem Baumstamm hier balancieren!“ Schon stand Rike oben und Nele erklomm die andere Seite.

Als sie sich in der Mitte gegenüberstanden, gab keine der beiden nach. Rike trotzte. „Also bitte, was soll das denn? Du wirst doch wohl deiner großen Schwester den Vortritt geben!“

In Neles Augen blitzte etwas auf, was Rike für einen Moment ablenkte und Nele nutzte natürlich sofort die Gelegenheit und gab Rike einen heftigen Schubs, der sie taumeln ließ. Rike sprang ab, kam aber dummerweise auf dem Rand eines Steinbrockens auf und knickte um.

„Aaah, Mist! Autsch!“ Rike rieb sich den Knöchel und versuchte, sich hochzustemmen.

„Lass mal sehen!“ Papa kniete sich hin und tastete vorsichtig Rikes Bein ab. „Gebrochen scheint es zumindest nicht zu sein. Wahrscheinlich ist es eine satte Zerrung am Sprunggelenk. Das tut zwar auch verdammt weh, aber es wird sicher bald wieder besser!“

Mama und Papa hakten sich bei Rike unter und schleppten sie im Schneckentempo nach Hause. Nele schien es die Sprache verschlagen zu haben. Mit gesenktem Kopf schlurfte sie neben ihnen her.

Zuhause wurde Rike auf das Sofa im Wohnzimmer gepackt.

Nele dagegen kauerte missmutig auf ihrem Bett und starrte die Wände an.

Als Papa die Tür zu ihrem Zimmer öffnete, um nach ihr zu sehen, heulte sie. „Natürlich bin ich daran schuld, dass Rike sich den Fuß verknackst hat und jetzt wird sie bedauert. Mama verhätschelt und vertätschelt sie und ich sitze hier oben. Keiner kümmert sich um mich. Keiner fragt, wie es mir geht, ob ich auch Hunger habe, oder so. Das ist so gemein.“ Ihre Worte versanken in bitterer Sehnsucht nach Geborgenheit. „Papa, ich hab das doch nicht gewollt.“ Auf Neles Wangen suchten dicke Tränen den Weg zu ihrem Kinn.

„Das weiß ich doch. Und Mama weiß es auch.“ Behutsam strich Papa mit seiner Hand über ihren Rücken.

„Aber Rike ist sauer auf mich“, stammelte Nele. Nun sammelten sich die Tränen an ihrem Kinn und stürzten sich wagemutig von dort auf den Holzboden. Neles Schluchzen erreichte inzwischen bedrohliche Dezibelgrenzwerte.

„Ja, Rike ist sauer, aber … Ach, Nele! Ihr habt Quatsch gemacht. Ihr habt euch ein bisschen geärgert. Das ist normal. Du bist doch erst acht Jahre alt.“

„Fast neun.“

„Was?“ Papa kratzte sich nachdenklich am Kinn. „Also gut, dann eben neun und Rike ist zehn. Fast elf“, verbesserte er sich sofort. „Meine Güte, Nele! Ihr seid Kinder. Ihr habt euch geneckt und dann ist das eben passiert. Es konnte doch keiner ahnen, dass Rike auf dem Steinbrocken landet. Wäre sie ein paar Zentimeter daneben aufgekommen, wäre nichts passiert.“

„Hm, stimmt“, flüsterte Nele.

„So, jetzt gibt’s Abendessen. Und zwar im Wohnzimmer vor dem Fernseher, nachdem Rike den nassen Wickel am Fuß dran lassen soll.“

Und schon hob Papa Nele hoch und wirbelte mit ihr die Treppe hinunter.

Kapitel 4: Ein Neidnagel

Beim Abendessen schielte Nele immer wieder zu Rike hinüber. „Ist was? Dauernd glotzt du mich so komisch an“, fauchte Rike. Nele lief rot wie eine Tomate an und klappte vor Schreck ihr Käsebrot zusammen, welches sie vorher kunstvoll mit Paprikapulver verziert hatte. Papa bedachte Rike mit einem tadelnden Blick.

„Wie machen wir das eigentlich morgen?“, lenkte Rike schnell ab. „Wie komme ich denn morgen zur Schule?“

Mama legte nachdenklich die Stirn in Falten. „Hm, das ist eine gute Frage. Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Nachdem du morgen nur zwei Hauptfächer hast, wäre es wohl das Beste, dich einen Tag von der Schule zu Hause zu lassen. Papa muss ja schon ganz früh am Morgen weg und kommt erst am Dienstagabend wieder zurück und somit haben wir bis dahin kein Auto.“

Nele starrte Mama ungläubig an. Es war unschwer zu erkennen, was sie gerade dachte: Wie bitte? Schule schwänzen? Mit Erlaubnis von Mama und Papa? Wann hat es das je gegeben?

„Hm, gut, das ist prima. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob ich den Weg zu Fuß schaffen würde. Es tut wirklich verdammt weh. Ich geh schon mal nach oben, ich bin echt müde.“

Kaum hatte Rike es ausgesprochen, sprangen Mama und Papa gleichzeitig auf und stützten Rike. Nele rollte genervt mit den Augen und Rike guckte verlegen. „Lasst mal, es geht schon! Ich schaff das auch alleine.“

Doch Papa schnappte sich Rike und rief: „Von wegen. Ich trag dich nach oben. Überlegt schon mal, wen ich anschließend um die Ecke, ähm, natürlich noch oben bringen soll!“ Mama lachte lauthals. Doch Nele saß mit verkniffenem Gesicht daneben.

Als sich Rike im Badezimmer die Zähne putzte, kam Nele hinzu. „Du hast’s ja gut! Du kannst morgen daheim bleiben. Dabei bist du gar nicht richtig krank. Wegen einem verknacksten Fuß muss man ja wohl nicht gleich von der Schule zu Hause bleiben.“

„Die süße, kleine, liebe Nöle!“, schnaubte Rike durch den Zahncremeschaum. „Zuerst ist sie so gemein und schubst die große Schwester vom Baumstamm und dann ist sie auch noch neidisch.“ Sichtlich angewidert spuckte sie die Zahncreme aus. „Damit du’s weißt: Mir tut mein Fuß verdammt weh. Das kannst du mir glauben! Und morgen haben wir zwei Stunden Sport, bei denen ich sowieso nicht mitmachen kann, außerdem zwei Stunden Theaterprobe für die Weihnachtsfeier, bei der ich nur soufflieren muss. Und ansonsten haben wir eine Stunde Mathe und eine Stunde Deutsch, also verpasse ich kaum etwas. Deswegen lässt mich Mama daheim. Und falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Mama sprach nur von morgen.“

Damit machte sie auf dem Absatz kehrt und schlurfte in ihr Zimmer, wobei sie das rechte Bein besonders auffällig nachzog.

„Blöde Kuh!“, schickte ihr Nele hinterher.

Rike ließ sich auf ihr Bett fallen. Ihr Bein streifte dabei das Farbenbuch.

Und plötzlich begriff sie es! Mensch! Voll krass! Das waren gar keine normalen Kaugummikugeln, wie man sie in jedem Supermarkt kaufen konnte. Das waren tatsächlich Zauberkugeln, mit denen man in ein anderes Land und wahrscheinlich auch in eine andere Zeit kommen konnte. Ihre Gedanken überschlugen sich auf einmal. Was hatte die Alte am Flohmarkt gesagt? „Für den Einen sind es einfach nur Kaugummikugeln, für den Anderen sind es zauberhafte Kostbarkeiten.“

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