Sarah Preisler - Erinnerungen

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Ein verwirrender Psychothriller, der einem den Verstand raubt, wenn man beginnt zu verstehen.
Alles beginnt mit einem Zettel, der nur Fragezeichen in Chris Kopf hinterlässt.
Ein Treffen steht bevor. Warum? Der junge Mann hat keine Ahnung. Selbst nicht, als er den Grund für das Zusammenfinden in den Händen hält. Erst, als sein Lebensretter und schnell Vertrauter Alex die Frage über Chris Identität ins Rollen bringt, beginnt die Suche nach der scheinbar verschwundenen Vergangenheit. Doch, kann Chris seinem Freund überhaupt trauen? Vielleicht lauert in ihm eines der Monster. Eben die, die der junge Mann verzweifelt versucht zu verscheuchen.
Kann er herausfinden, wer er ist und was das alles mit dem Namen Merlia Jäger zu tun hat?

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Ella schüttelte sich angewidert und murmelte abwertend:„Wenn ich wieder zu Haue bin, dann nehme ich das längste Bad, das ich jemals hatte. Dieses ganze Zeug bekomme ich ja nie wieder von mir runter!“

Ein plötzliches Knacken ertönte und mit einem Schlag waren alle Beschwerden vergessen. Die junge Frau sah panisch nach oben, doch nichts war zu sehen, nichts war zu hören. Trotzdem blieb sie noch länger als nötig wachsam stehen und lauschte den Geräuschen, die nicht existierten.

Ihr Körper entspannte sich wieder und sie schmunzelte über ihr Verhalten. Wie ein Kleinkind , dachte sie nur und setzte sich auf den Boden.

Sie würde garantiert nicht versuchen an den lockeren und nassen Wänden nach oben in die Freiheit zu klettern, zu groß war die Angst wieder nach unten zu stürzen. Schon allein bei dem Gedanken überkam sie eine Gänsehaut und sie zog unwillkürlich die Beine näher an ihren ausgekühlten Körper. Als Kleinkind war sie von einem Baum gefallen, der unter ihrem Gewicht bedrohlich zu schwanken begonnen hatte. Der Sturz erschien ihr damals als verlangsamt und neben ihr hatte sie deutlich dunkle, unheimliche Wesen gesehen, die sie boshaft angrinsten und begannen sie immer schneller nach unten zu zerren. Als sie dann auf dem Boden aufgekommen war, hatte sie eine tiefe, raue Stimme an ihrem Ohr vernommen. „Ich werde dich finden!“, hatte sie gesagt und Ella war daraufhin schreiend auf die Beine gekommen und in ihr Elternhaus zurückgerannt.

Noch viele Tage und Wochen später hatte sie davon geträumt und jeder Blick nach unten hatte sie einen panischen Anfall bekommen lassen. Ihre Großeltern, bei denen sie aufgewachsen war, hatten sich immer nur verzweifelt angesehen und versucht ihre Enkelin wieder zur Vernunft zu bringen.

Doch Ella würde immer diese angsteinflößende Stimme im Ohr, die boshaften Gestalten im Kopf und die Höhe vor den Augen haben. Die Frau zuckte bei dieser Erinnerung immer wieder unkontrolliert mir ihrem Körper. Sie hatte dieses Ereignis noch lange nicht vergessen. Es war immer präsent und es machte ihr wahnsinnige Angst.

Sie wollte nicht von der Person gefunden werden, der diese Stimme gehörte und sie wollte auch niemandem erzählen, was sie erlebt hatte.

Wie sie da so in Gedanken saß, bemerkte sie vorerst nicht, wie eine Strickleiter nach unten geworfen wurde. Erst, als sie ein erneutes Geräusch von oben bemerkte, realisierte sie, dass sie nicht allein war.

Ihr Herz fing an zu rasen, als sie zwei mal an der Strickleiter zog, sie sich aber nicht vom Fleck rührte. Jemand wollte, dass sie hier raus kam.

„Hallo?“, Ellas Stimme klang zitternd und schwach und für einen Moment schämte sie sich dafür. Doch als ein ebenso zittriges „Hallo.“ zurückgerufen wurde, wurde ihr wieder warm. Es war die Stimme einer Frau. „Ich... Ich komme jetzt rauf!“, rief Ella unsicher nach oben.

Sie fragte sich, ob ihr Gefahr drohte und sie fragte sich, wo sie überhaupt war und warum sie gerade mit einer Strickleiter gerettet wurde, die unbenutzt und sauber aussah. So, wie als hätte jemand extra diesen Gegenstand gekauft, um sie zu retten.

Doch all das war im Moment nicht wichtig. Ella wollte in die Freiheit, wollte ihrer Retterin danken und danach so schnell wie möglich verschwinden und ihre Großeltern anrufen. Wollte ein entspannendes Bad nehmen und ihrem Nachbar endlich mal die Meinung sagen. Ihm sagen, dass er seine blöden Partys auch vier Stunden eher, zu menschlichen Zeiten veranstalten konnte und sie so nicht von ihrem Schlaf fernhielt. Ihm sagen, dass seine bescheuerte Katze ständig von seinem auf ihren Balkon sprang und sie schon einige Male überlegt hatte, sie einfach nach vorne in den Garten zu werfen und vorzugeben, sie nicht gesehen zu haben. Doch vor allem wollte sie ihm sagen, dass sie sich in ihn verliebt und sich immer eine gemeinsame Zukunft mit ihm vorgestellt hatte, trotz Katzenhaarallergie.

„Ja, ja. Komm, aber langsam!“, meinte die Frau von oben. Ella blieb erst zögernd stehen, doch sie hatte keine Wahl. Also stieg sie die Sprossen empor, immer höher, bis sich ihre Angst wieder einstellte und ihr die ersten Tränen über die Wangen liefen. Immer wieder vernahm sie die Stimme der Person und mit jedem Mal wurde sie lauter und bedrohlicher. So laut, dass Ellas Ohren zu fiepen begannen und sie panisch rief:„Du bist nicht echt! Geh, geh weg! Lass mich in Ruhe!“

Und tatsächlich wurde es leiser in ihrem Inneren und sie sank bebend in sich zusammen, während sie sich krampfhaft an der Strickleiter festkrallte.

„Was ist passiert? Alles gut?“, kam es zögerlich von etwas höher. Ella nahm an, dass die Frau über ihr geweint hatte. Sie hörte es an ihrer Stimme. Augenblickliche Reue breitete sich in Ella aus und sie flüsterte:„Ja, es tut mir leid, hörst du?“

Ein langes Schweigen trat ein und Ella dachte schon, die Frau hätte es nicht gehört, ehe sie dann doch antwortete:„Komm!“

Die braunhaarige Frau kletterte nun schwerfällig nach oben und als sie die Frau sah, weiteten sich ihre Augen und sie stieß einen Schrei aus. Offene Wunden klafften an ihrem Körper, der von dem ganzen Blut nur noch rot schimmerte. Sie sah, dass die Frau wirklich geweint hatte, immer noch weinte und näher an Ella heran trat. Ella hatte schon die Hand hilfesuchend nach oben gestreckt, als ihr Gegenüber plötzlich eine ruckartige Bewegung machte, die Hände hinter dem Rücken hervorholte und ein Messer durch Ellas Kehle gleiten ließ. Diese gab ein gurgelndes Geräusch von sich, erstickte am eigenen Blut und schaffte es nicht mehr sich festzuhalten. Und ihre Angst wurde wahr und sie stürzte in die Tiefe.

Sie verstand nichts von dem Geschehenen, ihr Gehirn war lahm und schwer in ihrem Kopf. Doch Worte begleiteten sie, als sie die Augen benebelt schloss:„Nein, mir tut es leid. Vergib mir, ich habe keine Wahl!“ Und die Stimme der Frau verebbte in einem tosenden Strudel und Ella versank endgültig in der Schwerelosigkeit.

Kapitel 4

Chris lag in einer ziemlich komisch aussehenden Position in seiner Badewanne, das Tagebuch von Merlia Jäger auf dem Bauch und dachte über sein nächstes Vorgehen nach. Er wusste nicht, ob es richtig war, so etwas derart Privates zu lesen, einfach so.

Doch die Besitzerin war verschwunden, wahrscheinlich sogar schon längst tot. War das ein Argument?

Der junge Mann setzte sich auf. „Ich will es noch nicht lesen.“, murmelte er und beantwortete sich damit selbst die Frage, über die er schon ewig nachgedacht hatte. Seine Angst war verebbt. Die Angst, von einer Leiche heimgesucht zu werden, schien ihm letztendlich doch als nicht normal und so hatte er sich davon überzeugt, dass das alles eine ganz logische Erklärung haben musste.

Chris stieg nun komplett aus der ungefüllten Wanne, öffnete die Badezimmertür, die er noch vor gar nicht allzu langer Zeit sorgfältig verriegelt hatte und trat in sein Wohnzimmer. Er schnappte sich den zerknitterten Zettel und legte ihn auf das Tagebuch. Beides verstaute er in seinem Tresor und eilte dann weiter, um die Überreste des Päckchens zu beseitigen. Er hob die dreckigen Zeitungsartikel auf und warf sie in seinen Papierkorb. Als er sich wieder umdrehte, war sie wieder da.

Eine hübsche, braune Border Collie Hündin sprang vor seinen Füßen auf und ab, ihre eisblauen Augen waren auf die seinen gerichtet und sein Herz schwoll an vor Liebe und Zuneigung. „Wird wohl Zeit für meine Tabletten, was?“, fragte er ruhig und fuhr der Hündin zärtlich über den Kopf. Diese gab nur ein klares Bellen von sich und lief wieder in sein Badezimmer. Chris folgte ihr, nahm die Dose mit dem Neuroleptikum und warf sich zwei Tabletten in den Mund.

„Weißt du, Sam, wenn du mich nicht daran erinnern würdest“, er sah nach unten, doch die hübsche Hündin war verschwunden, „dann würde ich noch vollkommen durchdrehen.“

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