Dieter Hirschmann - Im Risiko zur Macht?

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Eine Geschichte in der Geschichte über Erfindungen, welche die Welt wirklich mobil machten, Segel und Dampf ablösten, Flotten und Handel auf den Weltmeeren zu den Instrumenten machten, welche die Welt in Zukunft beherrschen würden.
William Knox d'Arcy, Henry Drummond Wolf, Admiral John Fischer und Sir Edward Grey bereiteten den großen Auftritt eines englischen Amerikaners, Winston Churchill, vor. Edward VII spielte Schicksal und wollte das unter der langen Regierungszeit seiner Mutter erschlaffte Weltreich zum Segen der unter der britischen Krone vereinigten Gebiete zu neuem Glanze führen. Doch das Blatt war nicht richtig gemischt und nur einer blieb übrig …

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Spätestens seit 1912 bei der Kopenhagener Werft Burmeister & Wain das erste hochseetaugliche Motorschiff, das Fracht- und Passagierschiff Selandia in Dienst gestellt wurde, war es in allen Marinen klar, dass Erdöl und Dieselmotoren die Welt und ihre Kriege verändern werden. Und in Europa hatten die Engländer die Nase vorn. Der Besitz und die Sicherung der persischen Ölfelder waren von enormer wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung für die Weltherrschaft des britischen Empires. Und das sollte seine Konsequenzen haben.

[7]Verantwortlich für die Umrüstung der Flotte von Kohle auf Öl

[8]Oil Fuel Supply for His Majesty’s Navy

British Petrol, ein Weltreich wird geboren

Großbritanniens Interesse an Persien begann im frühen 19. Jahrhundert. Dieses Interesse führte zu Spannungen mit dem zaristischen Russland, dem nördlichen Nachbarn Persiens. Das anglo-russische Abkommen von 1907 zu St. Petersburg half, den fast ein Jahrhundert langen Konflikt zu stabilisieren.

Das Ergebnis war ein dreigeteiltes Persien: eine nördliche Zone, welche dem Zarenreich als Einflussgebiet zugestanden wurde, der südöstliche Teil Persiens kam unter britische Verwaltung; beide Gebiete wurden durch eine neutrale, persische Zone voneinander abgegrenzt.

Während Persien ein wichtiges Gebiet mit erheblichen Vorteilen für die Absicherung des Zarenreichs darstellte und deswegen möglichst vollständig unter russischer Kontrolle sein sollte, hatte Großbritannien hingegen kein territoriales Interesse. Englands Sorgen galten den wirtschaftlichen Interessen an den Ölfeldern (die zwei Jahre später entdeckt wurden) sowie der militärischen Absicherung von Indien, seinem Kronjuwel im Osten.

Drei überdimensionale Briten waren die Geburtshelfer von Britisch Petrol im Jahre 1909: der unternehmerische Freibeuter und Anglo-Australier namens William Knox D'Arcy, ein Unterstaatssekretär namens Winston Churchill und der Chef der Royal Navy, »Oilmaniac« Admiral Sir John Fisher.

Churchill war vom 9. Dezember 1905 bis 24. April 1908 Unterstaatssekretär für die Kolonien. Er war der Vertreter des Kolonialministers, zuständig für die Angelegenheiten der britischen Kolonialverwaltung und Sprecher des Ministeriums in Kolonialfragen. William Knox D'Arcy war Rechtsanwalt, erfolgreicher Goldgräber in Australien, welcher nach der Heimkehr in Persien spekulierte – in Erdöl. Und John Fisher war Soldat.

Wenn es einem einzelnen Mann erlaubt sein sollte, den Titel als Vater der gesamten Ölindustrie im Nahen Osten zu erhalten, dann – so die von BP autorisierte Geschichte – muss D'Arcy diese Ehre zuteilwerden. Es ist wahr. Nachdem er im australischen Goldrausch ein Vermögen angehäuft hatte, spekulierte er 1901 auf Berichte, dass es Erdöl im Südwesten von Persien im Überfluss gäbe. Die Explorationsrechte für 60 Jahre, über ein Gebiet das dreimal so groß war wie die Bundesrepublik, kosteten 40.000 Pfund, zur Hälfte in bar und der Rest in Aktien der Anglo Persian Oil Company, zu zahlen an die persische Verwaltung. Der Schah wurde mit sechzehn Prozent des Nettogewinns bedacht und die verschiedensten Würdenträger erhielten die üblichen Bestechungsgelder.

Während der ersten sechs fruchtlosen Jahre der Exploration wurden D'Arcy und seine Anglo Persian Oil Company (APOC) von Admiral Fisher – getrieben von dessen Anspruch, die Royal Navy von Kohle- auf Ölfeuerung umzustellen – am Leben gehalten. Schließlich gab D'Arcy 1908 Order, alle weiteren Explorationen wegen Erfolglosigkeit einzustellen. Zur gleichen Zeit wurde Öl bei Majid-i-Suleiman, auf einer Hochebene im Zagros-Gebirge, eine ergiebige Quelle entdeckt. Das Ölfeld wurde sofort von den India Bengal Lancers gesichert, als wäre es britisches Territorium. Das konnte aber nichts anders bedeuten, als dass die Bohraktivitäten ständig von britischen Truppen im neutralen Persien abgesichert wurden. Wie die Karte zeigt, konnte die nächste britische Garnison nur in Kerman sein, 1.300 Kilometer vom Fundort entfernt.

Der ekstatische Leutnant Wilson sendete eine verschlüsselte Nachricht an seine Vorgesetzten: »Psalm 104, Verse 15, 3. Satz: That he may bring oil out of the earth to make him a cheerful countenance.«

Es muss mehr als Zufall gewesen sein, dass gerade Churchills altes Kavallerieregiment, die Bengal Lancers, zur Sicherung der Quellen bereitstand. Churchill hatte in diesem Regiment 1897 an einem blutigen Feldzug gegen afghanische Paschtunen – Vorfahren der Taliban – an der Nordwestgrenze des von Briten besetzten dreigeteilten Persiens teilgenommen.

Dies war die erste kommerziell signifikante Entdeckung von Öl im Nahen Osten. In Wahrnehmung der Interessen, sowohl für das Empire wie die Gesellschaft, hat Wilson im Verbund mit den lokalen Stämmen eine Pipeline (die erste in der Region) zwischen dem Ölfeld und den Raffinerien in Abadan, 138 Meilen entfernt, gebaut. Das war der Anfang der Integration der Firma mit Großbritanniens großer imperialer Strategie, wie sich offensichtlich später mit den Diensten Wilsons als Prokonsul des neugeborenen Irak und als APOC-Geschäftsführer bewies.

Mit einer Kabinettsvorlage Oil fuel supply for his Majesty's Navy vom 16. Juli 1913, wies Churchill als 1 stSealord, darauf hin, dass es notwendig wäre, mindestens einen Ölvorrat für sechs Monate zu haben, um eine minimale Sicherung des Empires durch die Flotte zu gewährleisten. Er schlug zwei unmittelbare Maßnahmen vor:

1 Sofortige Aufstockung des Vorrates für den sechsmonatigen Mindestbedarf.

2 Den Abschluss von Kontrakten mit Firmen, um die ununterbrochene Versorgung zu garantieren, sowie den Bau von Tanklagern.

Weiterhin definierte er drei grundsätzliche Prinzipien über die Verwaltung und den Einsatz des Ölvorrats:

Eine flächendeckende globale Verteilung der Vorräte, um lokale Engpässe abzudecken, gepaart mit Flexibilität aller Lagerplätze, um im Verbund Ausfälle zu kompensieren.

Die Schaffung eines weltweiten Ölmonopols, um sicherzustellen, dass die Flotte weltweit logistisch versorgt werden kann.

Sicherstellung, dass die Admiralität ihr Öl von Quellen bezieht, welche unter britischer Kontrolle oder unter deren Einflussbereich liegen und an Seerouten, welche die Admiralität leicht und sicher beschützen kann.

Mastery itself was the prize of the venture [9],so bezeichnet der 39-jährige Urenkel des 1 stDuke of Marlborough diese politische Entscheidung (Die Macht an sich war der Grund für dieses Unternehmen.). In Seeräubermanier raubte er dem geistigen Vater dieser strategischen Entscheidung, Admiral Oilmaniac Fisher, den Verdienst der Vision.

Das Endergebnis war, dass die britische Regierung unter Federführung von Winston Churchill als 1 stSealord 51 Prozent des APOC-Kapitals übernahm; es wurde ein langfristiger Liefervertrag mit der britischen Admiralität abgeschlossen [2] .

Mit dem Kriegseintritt des Osmanischen Reiches in den Weltkrieg erhielt die russische Öffentlichkeit erst ihr eigentliches Ziel für die Kriegsteilnahme: Die russische Gesellschaft erwartete die Stadt Konstantinopel und die Dardanellen als höchsten Siegespreis; die Militärs das persische Öl.

Die Einbringung der Meerengen war der »alte slawophile Traum« der nationalistisch gesinnten Kreise Russlands. Demzufolge warnte Außenminister Sasonow am 4. März 1915 Großbritannien und Frankreich, die ohne russische Beteiligung an den Dardanellen kämpften, dass jede Lösung, die Russland nicht Konstantinopel und den Bosporus einbrächte, unbefriedigend und unsicher wäre. Mit dem Vertrag über Konstantinopel um die Meerengen, bestehend aus den Notenwechseln vom 19. Februar bis zum 4. März 1915, sicherten die Briten den Russen zu:

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