Manfred Euteneier - MP Mike Peters

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Mike Peters wird einmal ein wichtiger Bestandteil der Münchner Polizei. Auf dem Weg dahin begibt er sich schon in seiner Jugend. Er zeigt sein Talent, deckt einen Skandal auf und erlebt nebenbei seine ersten Liebeserfahrungen. Alles in allem spielt diese Geschichte in den Achtzigern, der Geist dieser Zeit wird dabei nicht außer Acht gelassen.

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Mike musste mit seinem Papa zusammen, den Opa in München aus dem Knast holen! Mike war zutiefst beeindruckt von den Gebäuden des Polizeipräsidiums, was in Zukunft noch schwerwiegende Folgen haben sollte!

Opa geiferte und schimpfte auf der gesamten Heimfahrt! Nach einem Stopp an einer Tankstelle, die gerade nur so aus dem Boden gestampft wurden und wo sich Opa offenbar so ein, zwei Bierchen besorgt hatte, wurde es noch schlimmer. Er wetterte über alle möglichen und letztendlich kam es über seinen Sohn, der ihn gerade aus dem Gefängnis befreit hatte. Denn das hatte Mikes Vater mehr oder weniger getan, das war Mike klar. Nichtsnutzig und Lahmarschig war er und so weiter. Hier lernte Mike die Verhältnismäßigkeit zwischen den Menschen kennen, denn er erlebte zumeist einen sehr führsorglichen und rücksichtsvollen Vater. Opa war alles andere als das.

Opa verachtete seinen eigenen, braven Sohn, weshalb auch immer. Opa war der Meinung, dass der biedere Verwaltungsangestellte nur auf sein Erbe spechtete, anstatt selbst etwas auf die Beine zu stellen:

„Aber ich werd‘ dir nix hinterlassen, hahaha, des wär ja g‘lacht, wenn i des ned schaff ois zu vajubeln, do werst schaun!“ So Opas Dauertenor zum Thema Erbe!

Eine saftige Strafe erhielt er schon mal für seine Verkehrsdelikte und Opa bemühte sich weiter ganz ordentlich beim Geldverschwenden. Das führte zu einem Schlaganfall während des Taufkirchner Volksfestes, wo wir Kinder den Vorteil des Haufen Geldes zu spüren bekamen, da Opa, um in Ruhe saufen zu können, Autoscooterchips und alle anderen Schaustellerangebote nach Lust und Laune spendierte. Von da an war aber Schluss mit dem Spuk und Opa konnte nicht mehr. Er wurde zum wenig sprechenden Pflegefall und es war immer noch jede Menge Geld vorhanden, dass Papa geschickt verwaltete. Unter anderem war da auch ein Haus in München Schwabing, von dem aber überhaupt Niemand was gewusst geschweige denn geahnt hatte!

Die Erkenntnis, dass Opa dort heimlich mit irgendwelchen Webern gepudert hat, brachte Oma um! Oma war Österreicherin gewesen und Opa hatte sie schon immer beschissen, dass aber sehr diskret, so dass Oma es gut wegstecken konnte. Opa fungierte in den beiden Weltkriegen als Offizier zur Erhaltung der Moral der Soldaten. Die Bordellbesuche, die er damals organisiert hatte, waren legendär beim Militär.

Ab der Beisetzung von Oma trieb Mikes Vater seine Versetzung nach München voran. So war es klar definiert, dass sie eines Tages umziehen würden in die große Stadt. Mike gefiel es zwar in Taufkirchen, aber einen Umzug nach München hätte er nichts einzuwenden gehabt.

Dort waren all diese großartigen Gebäude und auch sonst war alles besser in München, so Mikes Vater und außerdem war es gar net so weit weg vo Taufkircha!

Mike war eh nicht sonderlich beliebt bei den anderen Schülern, im Abschlussjahr der damals noch als Mittelschule bezeichneten Bildungsstätte!

Einige Problemschüler aus der Stadt waren in diesem Jahr zu ihnen gestoßen. Die gaben zumeist den Ton an, sie kamen aus dem großartigen München, hatten Kohle und jede Menge Arroganz und sie wussten alles über die aktuelle Musik und die neuesten Trends!

„Don‚t press in pockets!“, klang es rund um das Volksfest in dem Jahr, in dem Mike seine spätere Berufung zum ersten Mal unter Beweis stellte. Mit einer Tüte Pommes bewaffnet, ging Mike mit seinem Kumpel Erich auf die Piste, vorbei an den duftenden Mandelständen, an den klebrigen Zuckerwattemaschinen, wo es auch lecker Eis gab, bis hin zum Autoscooter, wo die Coolen abhingen!

Zu denen gehörten Mike und Erich nicht, sie waren mehr die Art Schiffschaukelbremser, so nannte sie jedenfalls Eugen Kox, einer der Bonzensöhne, die im Taufkirchener Internat untergekommen waren.

Die beiden Ausgegrenzten holten sich nochmal lecker Eiscreme und stellten sich dann vor die Geisterbahn, denn auch hierher verirrte sich hin und wieder eines der heißen, kurzberockten und richtig scharfen Volksfestmäuschen. Leider meist in Begleitung!

Aber man konnte zumindest in den Ausschnitt glotzen!

„Basst‘s bloß auf daß eich nix rauskugelt!“

Rief ihnen Mandy entgegen, eine aus ihrer Klasse, die mit ihrem Macker aus der Geisterbahn kam und sorgte für rote Ohren bei Mike und Erich.

Sie mussten jetzt eh nach Hause!

Mikes Vater war streng mit ihm, aber nicht so unfair, wie der von seinem Vater behandelt worden war. Bei Opa waren immer die andere schuld gewesen, er machte nie etwas verkehrt.

Mike stand nach Ende des Schuljahrs vor dem Abschluss der Mittelschule und hatte somit bildungstechnisch mit seinem Vater gleichgezogen, aber Mike wollte mehr! Sie sprachen miteinander über die Zukunft Mikes und sein Vater versuchte Mike in Richtung Maschinenbau zu dirigieren. Mike überzeugte dieser Werdegang nicht, er verfolgte andere Ziele, höhere!

Die Sommerferien waren schon bald zu Ende!

In der Taufkirchener Tageszeitung prangte auf Seite eins ein Bild von randalierenden Jugendlichen. Sein Vater fragte Mike, ob er da auch mitmachen würde, dann Gnade ihm Gott, aber Mike konnte seinen Vater beruhigen, Randale waren nicht sein Ding. Mike schaute sich das Bild sehr genau an, er kannte keinen einzigen auf dem schlechten, unscharfen Foto, trotzdem wurde behauptet, dass es sich da um junge Leute aus Taufkirchen handelte. Mike prägte sich die Gesichter so gut es ging ein!

Leider traf er gleich am ersten Schultag auf Mandy und Yu!

Mandy tuschelte mit Yu und der kam gleich unverfroren auf Mike zu:

„Wohl zu tief in den Ausschnitt geguckt, he?!“

Mike wurde rundum ausgelacht, ja so waren sie die coolen, Yu hieß eigentlich Eugen und aus Manuela war Mandy geworden! Wenn man cool sein wollte brauchte man einen englischen Namen, den hatte Mike ja eigentlich schon, aber cool war noch lange nicht, die Typen aus München waren da einfach im Vorteil. Mandy roch so süß, als sie nah und provozierend grinsend an Mike vorbei ging. Mike war hin und weg. Hatte er vielleicht sogar Chancen?

Mike schüttelte sich selbst diese Frage beantwortend, Mandy aus dem Kopf. Bestärkt wurde er zudem noch von Kumpel Erich, der zu ihm trat:

„De macht die hie, de is a Numma z‚groß!“

Das wusste auch Mike selbst, Susanne war da schon eher was. Sie hatte eine Zahnspange, war brünett und schön brav!

Daran wollte sich Mike zukünftig orientieren. Zudem war Susi klug, sie schrieb gute, sogar sehr gute Noten und sie war immer sehr nett und zuvorkommend zu Mike. Ein paar Tage würde es noch das Taufkirchener Volksfest geben, da nahm sich Mike fest vor mit Susi dorthin auszugehen. Nur wie das anstellen? Meistens wenn er direkt vor ihr stand brachte er nichts mehr viel heraus. Mit fast siebzehn war es an der Zeit mit Mädchen gesehen zu werden, sonst stand man im Verdacht schwul zu sein und dass war Mike noch zu wieder, als die Möglichkeit von Susi abgeblitzt zu werden.

Der erste Schultag verlief ereignislos und langweilig!

Das Internat war der Hauptgrund dafür, dass sie eine gemischte Mittelschule hatten in Taufkirchen, so war es den Münchener Bonzen möglich ihre Bangerten Mädels oder Jungs dorthin abzuschieben, wenn sie nicht mehr wussten was mit ihnen anfangen. So sprach Mikes Vater über die aktuellen Zustände und er war hell auf begeistert darüber, dass alsbald ein neuer Ministerpräsident in Bayern an die Macht kommen würde, der nach Mikes Vaters Meinung, den Saustall mal so richtig aufräumen würde.

Mike verstand nicht welchen Saustall er meinte, aber der Enthusiasmus seines Vaters steckte ihn an, auch Mike würde dieses Jahr aufräumen, mit seinen Ängsten und mit seiner Schüchternheit, er würde es allen zeigen. Mandy und die Schnösel aus der Stadt, die kochten auch alle nur mit Wasser, das war Mike schon längst aufgegangen. Gleich morgen würde er sich die Susi schnappen!

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