Helmut Höfling - Das dicke Fränzchen

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"Das dicke Fränzchen… könnte ein handfester Bruder von Pippi Langstrumpf sein, denn Franz kann genau wie sie alles das, was ein richtiger Junge zwischen 8 und 10 Jahren auch gern können möchte…" (Bücherei und Bildung, Fachzeitschrift des Vereins deutscher Volksbibliothekare). – «Das stets hungrige dicke Fränzchen ist ein geschickter Bastler. Sein Freund Gustav hat zu viele Abenteuerbücher gelesen und macht sich auf die Reise zu den Indianern. Darüber ist Gustavs Schwester Uschi besorgt und bittet Fränzchen um Hilfe. Mit seiner selbstgebastelten Riesenfernrohrmaschine schaut Fränzchen nach Gustav aus und sieht ihn auf der Landstraße in Richtung Hamburg wandern. Fränzchen hat sich auch einen Weltraumpropellerschirm gebaut, und mit diesem fliegt er hinter Gustav her. Anstatt nun nach Hause zurückzukehren, begeben sich beide Jungen nach Hamburg, um von dort aus mit einem Schiff nach Amerika zu fahren. Infolge eines Irrtums kommen beide dann doch wieder glücklich nach Hause. Durch Rundfunk und Fernsehen bekannt gewordene muntere Unterhaltungslektüre…» (Das Neue Buch). -
"Das dicke Fränzchen… ein tragikomischer `Held´… weiß alles besser und fällt immer am Ende herein… Ein Musterfall angewandter Kinderpsychologie. Sie appelliert nicht so sehr an die edlen Gefühle, sondern spricht die Schadenfreude an. Gerade weil das dicke Fränzchen aus Schaden nicht klug wird, gerade weil es immer ein böses Ende mit seinen Mutwilligkeiten nimmt, wobei in der Regel die Kinder einen Heidenspaß haben, merken sie sich diese Unarten als Dummheiten, die sie nicht begehen wollen… Es wird keine `Moral´angehängt, dafür wird anschaulich der Ausgang der Abenteuer ausgemalt und an Stelle der Strafpredigt tritt der freundliche Spott des Erzählers… Auch werden dem dicken Fränzchen Kinder gegenübergestellt in der Handlung, die keine Musterknaben sind, aber wissen, wo aus Spiel Unfug und Gefahr werden kann…" (Aachener Nachrichten).

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„Ich hab ja nur mal probiert, ob sie auch reif sind“, versuchte sich der lange Gustav herauszureden, was natürlich stark untertrieben war.

„Dann schüttele jetzt welche runter! Und auch du, Heini!“

„Damit du sie dir einsteckst, wie?“, quäkte der Kleine.“

„Keine Bange, Heini! Ich sammle für uns drei, und außerdem könnt ihr euch auch noch die Taschen vollstopfen.“

Wie Hagelkörner prasselten die Äpfel ins Gras, als die beiden Jungen die Äste schüttelten. Dem dicken Fränzchen klatschten ein paar Äpfel auf Kopf und Rücken, doch das störte ihn nicht weiter. Er sah nur die reiche Ernte um sich liegen und stopfte sich gleich zwei Äpfel auf einmal in den Mund: eine Goldparmäne und einen Boskop.

„He, Fränzchen“, rief der lange Gustav, der wie Tarzan im Baum hing, „ich denke, du willst die Äpfel sammeln?“

„Ich muss mich doch erst davon überzeugen, ob auch keine Würmer drin sind.“

„Dazu brauchst du doch nicht jeden aufzuessen.“

„Halt die Klappe, lange Latte, und tu deine Pflicht! Du kommst schon nicht zu kurz.“

Der lange Gustav schwang sich zu einem anderen Ast und schüttelte von neuem. Auch Heini strengte sich so sehr an, als wolle er seinen Freund noch übertreffen und das dicke Fränzchen unterm Baum mit Äpfeln zuschütten.

Nach dem Spruch „einen ins Kröpfchen – einen ins Töpfchen“ stopfte sich das dicke Fränzchen Backen und Taschen voll. Das ging so fix, besonders das Kauen, wie bei einer Maschine.

Als die Taschen seiner Hose und auch die Jacke schon von Äpfeln überquollen, steckte der Nimmersatt sich noch ein paar Dutzend unters Hemd, so dass er aussah wie ein wandelnder Obstladen.

Das Loch im Zaun

Das dicke Fränzchen war schon tüchtig bepackt, als Heini aus seinem Baum herunterrief: „Haut ab, Leute, der Gärtner kommt!“

Schneller als er hinaufgeklettert war, rutschte der Junge am Stamm hinunter.

Der lange Gustav verlor vor Schreck den Halt und plumpste rücklings ins Gras. Obwohl er sich wehgetan hatte, raffte er sich flink auf und rannte davon – hinter Heini her.

„Ihr Lausebengel, ihr frechen!“, schimpfte der Gärtner und schwang drohend einen Stock. „Wartet, ich zieh euch die Ohren lang!“

Da die Ohren des dicken Fränzchen schon lang genug waren, zog der Junge es vor, gleichfalls Reißaus zu nehmen. Doch durch die vielen Äpfel in den Taschen und unterm Hemd war er so steif geworden, dass er in der Hast zunächst mal über die Früchte am Boden stolperte und auf die Nase purzelte.

Ausgerechnet jetzt, wo der Gärtner schon so nahe ist, dachte er und rappelte sich auf.

„Ich schlag euch windelweich, ihr Bürschchen!“, rief der Mann. „Meine Äpfel stehlen… so eine Frechheit!“

Inzwischen waren Heini und Gustav am Zaun angelangt und schwangen sich hinüber. Dabei blieb der Lange mit dem Hosenboden an einem Nagel hängen und riss sich ein Loch.

So ‘n Pech! dachte er, jetzt muss ich mir wieder ’ne Entschuldigung ausdenken für meine Mutter. Sonst versohlt sie mich noch.

Heini und Gustav befanden sich jetzt schon in Sicherheit. Denn auf die Straße folgen und ihnen nachlaufen, das konnte der Gärtner nicht. Dafür war er bereits viel zu alt und wacklig.

Es genügte ihm, wenn er wenigstens einen von den Lausebengels zu fassen kriegte, und das sollte das dicke Fränzchen sein!

Der Junge hatte zwar schon den Zaun erreicht, aber hinüberklettern konnte er nicht. Dazu war er zu steif und schwer, das wusste er genau. Darum begann er wieder, sich durch den Zaun zu zwängen. Den Kopf hatte er schon hindurchgesteckt und auch den Oberkörper mit den Armen. Aber dann ging es plötzlich nicht mehr vorwärts: Die vielen Äpfel in den Taschen, unterm Hemd und auch die im Bauch hatten das dicke Fränzchen so dick gemacht, dass er im Loch stecken blieb. Da nützte es auch nichts, dass er die Luft anhielt, um sich dünner zu machen.

Gerade in diesem Augenblick stürzte der Gärtner herbei.

„So, mein Bürschchen“, schnaufte er, „wenigstens einen von euch hab ich noch erwischt!“

„Ich – ich bin am wenigstens dran schuld“, jammerte der Junge.

„Das sagt ihr alle, wenn man euch schnappt.“

Die anderen haben mich einfach mitgeschleppt, und ich – ich bin nicht auf den Baum geklettert.“

„Ja, das kann ich mir denken. Du bist ja auch viel zu dick dazu. Aber die Äpfel, die deine Freunde runtergeschüttelt haben, die hast du dir schön in die Taschen gestopft.“

„Bitte, bitte, tun Sie mir nichts!“

Doch der Gärtner ließ sich nicht erweichen. „Das könnte dir so passen, mein Bürschchen! Ich soll dich wohl gar noch belohnen, wie?“

Alle Jammer half dem dicken Fränzchen nichts. Er steckte so unglücklich zwischen den Latten fest, dass der Mann bequem das Hinterteil des Jungen verbimsen konnte.

Ja, die Prügel schmeckten saurer als die sauersten Äpfel. Aber der Junge biss die Zähne zusammen und gab keinen Laut von sich. Nur ein paar Tränen kullerten ihm über die Backen hinab.

Erst als dem alten Mann die Puste ausgegangen war, ließ er von dem dicken Fränzchen ab und kehrte an seine Arbeit zurück.

Den Jungen aber ließ er im Zaun stecken. Trotz aller Anstrengungen konnte sich das dicke Fränzchen weder vorwärts noch rückwärts bewegen.

Die Schwitzkur

Inzwischen war es dunkel geworden, und der Junge steckte immer noch im Zaun. Obwohl die Nacht kalt war und es in Strömen regnete, schwitzte das dicke Fränzchen wie in einem Backofen.

Denn mit einem Mal war aus der Dunkelheit ein Schäferhund aufgetaucht. Er schnupperte an dem dicken Fränzchen herum wie an einem Leckerbissen. Dazu riss er sein gewaltiges Maul auf, als wolle er den Jungen mit Haut und Haaren verschlingen.

Doch der Hund biss nicht zu. Er wollte dem Jungen nur Furcht einjagen. Es war nämlich der Wachhund des Gärtners, der nachts frei umherlief und auf den Obstgarten aufpasste.

Obwohl Fränzchen todmüde war, wagte er dennoch nicht, auch nur ein Auge zuzumachen, aus Angst, der Hund werde ihn auffressen. Doch das Allerschlimmste für den Jungen war, dass er die ganze lange Nacht nichts essen konnte, obgleich er doch genug Äpfel bei sich trug. Aber an sie kam er leider nicht heran.

Es war jedoch ein Glück, dass er so stark schwitzte. Wenn man nämlich schwitzt, wird man dünner und dünner. Und gegen Morgen gab es plötzlich einen Bums – und das dicke Fränzchen plumpste auf den Boden.

Endlich konnte er fortlaufen! Doch der Hund schnappte ihn am Hosenboden und ließ erst los, als der Junge auch den letzten Apfel aus den Taschen geholt und ins Gras gelegt hatte.

Zerschlagen und zerknirscht humpelte das dicke Fränzchen nach Hause. Wenn sein Vater da gewesen wäre, dann hätte er bestimmt noch eine zweite Tracht Prügel bekommen.

Doch der Junge konnte von Glück reden, dass Tante Minchen so kurzsichtig war. Als sie nämlich das dicke Fränzchen plötzlich in der Küche erblickte, lächelte sie freundlich und meinte:

„Heute bist du aber besonders früh aufgestanden, mein Junge. Ich bin eben erst ins Haus gekommen. Aber es ist recht, wenn du nicht so lange schläfst. Morgenstund hat Gold im Mund .“

Ein kräftiges Frühstück war dem dicken Fränzchen allerdings lieber, und er haute rein wie eine Kompanie Soldaten!

Fränzchens neuester Tick

Wollte man das dicke Fränzchen nur einen Nimmersatt nennen, der den Hals nie voll genug kriegen kann, so würde man ihm Unrecht tun. Er war ebenso gut als Tausendsassa bekannt, der die tollsten Maschinen und Apparate erfand und zusammenbastelte.

Das dicke Fränzchen besaß also nicht nur einen Bauch, sondern auch Köpfchen!

Manchmal sah man ihn bis tief in die Nacht hinein in seiner Bude sitzen, umgeben von dicken Büchern, die er eifrig studierte. Oder er lag mit dem Bauch auf dem Boden und entwarf mit Zirkel und Lineal seine Wundermaschinen auf Packpapier. Natürlich fehlte bei keiner Gelegenheit eine Schüssel mit Obst und Süßigkeiten: Studieren und Erfinden ist nun mal anstrengend.

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