„Ja, wenn du bereit bist, kann es losgehen, Claire.“
Also dieses Mädchen macht wirklich mit. Mit einem tapferen Lächeln macht sie den Reißverschluss an ihrem Kleid auf und zieht es sich über den Kopf. Sie trägt einen weißen Büstenhalter und ein schwarzes Höschen. Sie ist eindeutig das bestgebaute Mädchen, das ich so in letzter Zeit gesehen habe.
„Kann ich mein Kleid in den Schrank hängen?“, fragt sie.
„Klar.“
Sie geht zum Schrank und setzt ihre netten kleinen Kurven in Bewegung. Ich sehe zu, wie ihre Brüste unter dem engen Büstenhalter atmen, und wie die Muskeln an ihren sexy Beinen spielen, während sie geht. Sie hängt das Kleid auf und dreht sich wieder rum. Dann greift sie hinter sich und hakt ihren BH auf.
Ich versuche, ein möglichst gelangweiltes Gesicht zu machen, aber Nathan glotzt, dass ihm die Augen fast aus dem Kopf quellen.
Ihr scheint das aber überhaupt nichts auszumachen, sie lächelt immer noch, als sie den BH auszieht und über den Stuhl hängt. Allmählich glaube ich wirklich, dass die nur eine Ausrede gebraucht hat, um sich auszuziehen. Vielleicht ist sie eine Exhibitionistin oder so was. Aber wem schadet das?
Eigentlich brauchte sie gar keinen Büstenhalter; ihre Brüste sind hübsch und fest und stehen einladend ab, ohne dass sie eine Unterstützung brauche. Sie schwanken leise hin und her, als sie sich runterbeugt, um ihr Höschen abzustreifen. Sie lässt es runterfallen und tritt raus, hängt es über den Stuhl und stellt sich dann hin und guckt uns an, während wir glotzen. Sie lächelt immer noch, aber sie hat jetzt so ein komisches Flackern in den Augen, so eine Art Erregung.
„Bin ich als Model geeignet?“, fragt sie ängstlich.
Ich räuspere mich erstmal. „Ja, doch, ich glaube schon.“
Und ich schaue sie so von oben bis unten an, mit einem Blick, von dem ich hoffe, dass sie den für professionell - abschätzend hält. Ich gehe langsam um sie rum, studiere ihren Körper von allen Seiten, und, Junge, ich sage dir, das ist genau die Art von lebensbezogenem Studium, das ich schätze.
„Du kommst gut hin“, sage ich. „Also die Tatsache, du bist genau das, was ich für das neue Bild brauche, das ich im Kopf habe. Ich habe lange auf ein Model gewartet, das diese Idee verkörpert.“
„Wirklich?“, strahlt sie erfreut. „Das finde ich wunderbar.“
Ich frage mich allmählich, wie weit wir dieses Püppchen im Namen der Kunst kriegen können. Ihr Körper inspirierte mich schon, aber verdammt nicht zum Malen. Ein Plan zeichnete sich in meinem Kopf ab.
„Dieses Bild soll Nackte in Erwartung ihres Geliebten heißen. Es soll das Porträt der Erregung und der Erwartung werden, die in der Seele eines schönen jungen Mädchens aufblühen, das sehnsüchtig die Zärtlichkeiten des Mannes erwartet, den sie liebt. Ich möchte das Moment der Konjunktion zwischen seelischem und körperlichem Verlangen einfangen, wie es zusammenschießt zur Begierde.“
Sie schaut mich an, und das ist auch gut so. Denn so kann sie Nathan nicht sehen, der hinter ihr Faxen macht und mit den Händen rudert. Ich habe Mühe ernst zu bleiben, aber ich schaffe es irgendwie.
„Verstehst du was ich meine, Claire?“
„Oh ja. Es klingt wunderbar!“
„Schön. Dann können wir ja anfangen.“
„Wo soll ich denn posieren?“
„Auf dem Bett“, sage ich ihr. „Als ob du wirklich auf deinen Liebhaber wartest. Du verstehst doch: die Wirklichkeit muss so kraftvoll wie möglich sein, damit sie für mich zum Herz der Abstraktion durchdringt.“
Was immer das heißen mochte.
„Natürlich.“
Ich wende mich an Nathan, der seine Stielaugen nicht von Claire gewandt hat, seit sie sich ausgezogen hat. „Wenn es dir nichts ausmacht, Nathan, dann lass die junge Dame ihre Position auf dem Bett einnehmen.“
Widerstrebend steht er vom Bett auf und lässt sich vorsichtig auf dem Stuhl nieder, ohne seinen Blick von dem Mädchen abzuwenden.
Claire geht zum Bett rüber und legt sich drauf.
Was für ein Anblick!
Ihre Brüste stehen raus, sogar wenn sie flach auf dem Rücken liegt, und ihr kleiner runder Bauch hebt und senkt sich sexy mit jedem Atemzug.
„Ist das richtig?“, fragt sie.
„Prima. Und jetzt tu so, als ob du darauf wartest, dass jemand dich liebt. Du bist bereit. Dein Liebhaber kommt zu dir. Du gibst dich seinen Liebkosungen hin. Kannst du das hinkriegen?“
„Ich werde es versuchen“, meint sie.
Und sie versucht es, und ich kann dir sagen, sie legt ihre ganze Seele rein!
Zuerst windet sie sich ein wenig mit ihrem Körper, wahrscheinlich, um in die richtige Stimmung zu kommen. Dann wirft sie ihre Arme über den Kopf, und ihre Brustwarzen werden steif.
Allmählich wird bei mir auch was steif!
Dann spreizt sie ihre hübschen Beinchen, weit offen, und für alle komplett sichtbar. Diesen Anblick kann man mit nichts in der Welt vergleichen. Es ist eine Sache für sich. Mein Herz schlägt schneller, und ich höre, wie Nathan hinter mir ein glucksendes Geräusch macht. Wahrscheinlich sind ihm die Augen längst aus dem Kopf gefallen, aber ich verliere keine Zeit damit, mich nach ihm umzudrehen.
Claire scheint nichts zu bemerken. Sie liegt einfach nur da und konzentriert sich auf ihren neuen Beruf. Wenn jemand wirklich hätte malen wollen, das wäre bestimmt ein prima Bild geworden; aber, wie gesagt, ich hatte was ganz anderes im Kopf.
Ich beschließe also, dass jetzt die Zeit für Phase Zwei gekommen ist!
Ich gehe zum Bett rüber und tue mein möglichstes, professionell auszusehen. Ich setze mich neben sie aufs Bett, erstens weil ich ihr näherkommen will und zweitens, weil ich Angst habe, dass sie merkt, dass mein Interesse nicht bloß künstlerischer Natur ist.
„Das ist Klasse, Claire“, sage ich. „Wirklich hervorragend. Jetzt nur noch ein paar Details, und dann ist die Sache geritzt.“
„Details?“, fragt sie verwundert.
„Damit es realistischer wird“, erkläre ich professionell. „Nur so kann ich dieses Gefühl von Erregung herausbekommen, auf das ich aus bin. Deine Brustwarzen zum Beispiel. Du sollst doch richtig erregt aussehen. So richtig geschafft. Deine Nippel müssen richtig hart herausstehen.“
„Ach so“, sagt sie, und sie schaut an sich runter, als hätten ihr die Brustwarzen einen Streich gespielt.
Ich hole tief Luft. Jetzt kam der kritische Augenblick.
„Ich helfe dir“, meine ich und legte die Hand auf ihre Brust.
Ich hatte so halb und halb erwartet, sie würde sich wehren, aber nein, sie liegt einfach nur da und sieht mich an. Ihre Brüste unter meinen Händen fühlen sich wunderbar an, weich und fest gleichzeitig. Ich streichle mit den Fingern über ihre Nippel, und sie werden hart. Und mein Pint wurde ebenfalls noch steifer, als er bereits war.
Ich fahre fort zu streicheln, bis ihre Brustwarzen wie kleine rote Wächter stehen, und noch immer hat sie keinen Pieps gesagt. Aber ihr Atem geht ein wenig schneller, und das ist ein gutes Zeichen.
„Das ist besser“, sage ich. Meine Stimme kommt mir selbst ein bisschen zitterig vor. „Siehst du, je mehr du dich in die richtige Stimmung schaffst, desto tiefer die Wirklichkeit, die sich mir mitteilt.“
Und mit diesem süßen Geschwätz nehme ich die Hand von ihrer Brust weg und streiche langsam abwärts über ihren Bauch.
Mann, diese weiche, warme Haut unter meinen Händen schärft mich so, dass mir oben im Kopf ein bisschen schwindelig wird. Aber ich denke mir, es ist besser, ich fachsimple noch ein bisschen weiter über Kunst, bevor sie sauer wird und Schluss macht. Und ich quatsche weiter rum und rede über Realität und ästhetische Perzeption und lauter so einen Quatsch, und während der ganzen Zeit spiele ich weiter mit ihren Nippeln, und mit der anderen mache ich auf ihrem Bauch rum und arbeite mich langsam weiter nach unten vor.
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