Andreas Zenner - GMO

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Das Ehepaar Cielo und Heinrich Gerstone leidet unter einer rätselhaften Kinderlosigkeit. Blauäugig gerät Cielo in die Mühlen der ärztlichen Diagnostik und Behandlung bis hin zu einer künstlichen Befruchtung. Heinrich währenddessen wird durch das Tagebuch seines Großvaters mit der hässlichen Vergangenheit seiner deutschstämmigen Familie konfrontiert. Er erfährt von der schrecklichen Schuld, die sein Großvater auf sich geladen hat und die bis ins Leben von Heinrich hineinreicht.
Zu allem Überfluss stolpert Cielo in eine Genverschwörung, die schnell politische Dimensionen annimmt und die für die junge Frau zur existenziellen Bedrohung wird. Nach und nach offenbart sich ein weltweites Komplott, dessen menschenverachtende Ideologie schon vor Jahrzehnten ihren Ausgang nahm.
Hilflos müssen die Gerstones zusehen, wie ihr Glück Stück für Stück zerfällt. Es beginnt ein verzweifelter Kampf der beiden um ihre Liebe.

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„Gehen wir“, sagte er heiser zu Cielo. Als die Eingangstür hinter ihnen ins Schloss fiel, sah ihm Cielo in die Augen. Sie spürte welche Überwindung ihn der Besuch beim Frauenarzt gekostet hatte.

„Danke“, flüsterte sie, „danke, du tust es für uns.“

Heinrich nickte, wieder gefasst. Ein gequältes Lächeln spielte um seinen Mund.

„Aber nochmal mache ich das nicht“, grinste er.

Den Rest des Tages nahmen sie sich frei. Sie fuhren in den San Diego Zoo, mischten sich unter die lärmenden Schulklassen, beobachteten Tiere und Kinder. In ihren Träumen sahen sie sich quer durch den weitläufigen Balboa Park einen Kinderwagen schieben. Sie sahen sich ein Eis für das Kind kaufen, Pommes und Würstchen essen. Sie beobachteten die fröhlichen, erhitzten Gesichter der Kinder auf dem bunt lackierten Karussell und die ernsthaften Mienen der Kleinen, die im Kreis auf stämmigen Ponys ritten. Sie litten mit einem verdreckten Mischlingsjungen, dem die Zuckerstange in den Sand gefallen war und der bitterlich weinend von der Mutter weggezogen wurde. Würden sie dieses Glück, diesen Schmerz je erleben dürfen? Cielo glaubte fest daran.

Spät abends kamen sie nach Hause. Der Anrufbeantworter blinkte im Flur. Eine Nachricht von Michelle. Nicht viel, nur:

„Ruf mich an, bitte.“

Heinrich wusste, sie wollte ihm den Termin der Beerdigung mitteilen. Sie würde erneut versuchen, ihn zu überreden zum Begräbnis zu kommen. Heinrich wollte sich auf keinen Fall breitschlagen lassen. Sein Entschluss stand fest: er würde nicht nach Selma fliegen. Später vielleicht, irgendwann, wenn es keiner aus der Familie merken würde, aber nicht zur Beerdigung. Er bummelte, schlich um das Telefon herum, fand plötzlich eine Menge Gelegenheiten sich im Haus nützlich zu machen. Schließlich verlor Cielo die Geduld.

„Ruf endlich an“, herrschte sie ihn an, „dann hast du es hinter dir. Anschließend machen wir es uns gemütlich.“

Brummelnd wählte Heinrich die Nummer, und hoffte im Stillen, Michelle wäre nicht zuhause. Es knackte in der Leitung.

„Heinrich“, hörte er ihre Stimme.

„Ja.“

„Ich wollte dir sagen, die Beerdigung findet übermorgen statt. Ich fürchte das ist zu kurzfristig für dich, aber ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht.“ Sie weinte ein bisschen.

„Was ist mit Eduard?“, erkundigte er sich um sie abzulenken.

„Der ist mir keine Hilfe.“

Heinrich fragte nicht weiter.

„Ich glaube, er hat nicht an seinem Vater gehangen“, meinte sie. „Klaus war oft so“, sie suchte nach Worten, „so abwesend, beinahe als wäre er nicht bei uns.“

Bei Heinrich rührte sich das schlechte Gewissen. Verhielt er sich nicht wie sein Halbbruder?

„Kommst du?“, fragte Michelle und in ihrer Stimme schwang eine Spur Hoffnung mit. „Dein Vater hätte sich gefreut.“

Heinrich war sich da nicht sicher, doch sie hatte seinen wunden Punkt getroffen.

„Ich habe mich schon verabschiedet“, murmelte er unwirsch.

„Du willst nicht kommen“, resignierte Michelle. Es kam ohne Vorwurf, nur unendlich traurig. „Ich verstehe.“ Sie stockte einen kurzen Augenblick, fuhr fort.

„Ist es wegen der Nacht?“

Wie gut sie ihn kannte. Warum hatte er dann ein schlechtes Gewissen? Er war doch überzeugt, das Richtige getan zu haben.

„Nein“, stritt er ab, „es hat nichts damit zu tun.“

„Du bist ein schlechter Lügner“, sagte Michelle leise.

„Es tut mir leid, dass ich dich nochmal gefragt habe. Ich will dich nicht drängen. Du musst wissen was du tust.“

Heinrich war ihr dankbar, dass sie ihn nicht zwang erneut eine Ausrede zu erfinden.

„Ich denke an euch“, sagte er erleichtert. „Bestimmt“ und unsicher setzte er hinzu, „ich komme sobald ich hier weg kann.“

Sie wussten beide, er machte diese Zusage nur aus Verlegenheit.

„Du bist jederzeit willkommen.“

Das Gespräch erschöpfte sich in Höflichkeitsfloskeln.

„Lass uns ein andermal sprechen“, beendete Michelle das Telefonat, „ich muss noch eine Menge organisieren.“

„Ich melde mich“, sagte er halbherzig. Michelle hatte aufgelegt.

Betreten schlich Heinrich in die Küche, setzte sich auf einen der Korbstühle. Cielo hantierte am Herd.

„Du hast abgesagt?“, fragte sie ohne sich umzudrehen.

„Ja“, murmelte Heinrich gequält, „und jetzt fühle ich mich beschissen.“

„Es ist deine Entscheidung“, meinte Cielo. „Ich kann dir nicht helfen.“

Er stand auf, verweilte einen Augenblick, hilfesuchend und sehr allein, dann verdrückte er sich ins Arbeitszimmer. Seufzend ließ er sich in den Sessel fallen, den schon sein Vater benutzt hatte. Das Arbeitszimmer war der einzige Raum, den Heinrich seit dem Umzug des Vaters nicht verändert hatte. Eine ehrfürchtige Scheu hinderte ihn, eigene Möbel hineinzustellen. Nur einige seiner Bücher lagen in den Regalen und auf dem Schreibtisch rollten sich Bebauungspläne und Skizzen der von ihm geplanten Häuser. Ihm war seltsam zumute, die sorglose Heiterkeit des Nachmittags verflogen, gewichen einer schwermütigen Melancholie. Er holte tief Luft und griff seufzend nach dem Tagebuch. Er blätterte ein wenig, fand die Stelle, an der er aufgehört hatte zu lesen.

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