Fred Suban - Faszination Ladyboy

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Das «Dritte Geschlecht»
Leben in der Anonymität
Obwohl transsexuell Geborene in allen Zivilisationen weltweit einen nicht unbedeutenden Anteil der Bevölkerung ausmachen, werden sie – mit wenigen Ausnahmen – ausgegrenzt und somit gezwungen, ihr leben in der Anonymität zu fristen. Wer sich zur angeborenen Veranlagung bekennt hat damit zu rechnen, verspottet und diskriminiert zu werden oder gar Repressalien erdulden zu müssen.
Im 1. Teil widmet sich das Buch mit fundierten Erkenntnissen der Aufklärung gegen vorherrschende Vorurteile: «was ist Transsexualität,Hermaphroditismus, Transvestitismus, Homosexualität?» und zeigt dabei ungeschminkt den Leidensweg von Betroffenen in europäischen Gesellschaften auf; im Gegensatz zur liberal denkenden thailändischen Gesellschaft, wo die sogenannten «Ladyboys» integriert, in vielen bürgerlichen Berufen anzutreffen und von da auch nicht mehr wegzudenken sind.
Fred Suban begeistert einerseits mit authentischen, teils erschütternden Geständnissen von transsexuell Geborenen in Europa und auf der anderen Seite mit romantisch-erotischen Begegnungsgeschichten mit Ladyboys in Thailand.
Fred Suban, Autor

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Ein weiteres Indiz für die Existenz des geistigen Menschen erkennt man, wenn man bedenkt, was Transsexuelle seelisch durchmachen, dass sie sich zu einer sehr schmerzhaften, risikoreichen Geschlechtsoperation entschließen ‒ und das, ohne Gewissheit in Bezug auf das Resultat zu haben, und nur, um den Körper der wirklichen im Geiste empfundenen Geschlechtsidentität anzupassen. In den meisten Fällen bleibt langfristig der erhoffte Erfolg jedoch aus. Abgesehen von den nachträglichen Hormonbehandlungen sind oft starke Schmerzen die bleibenden Begleiter, und das Hauptproblem bleibt bestehen: Auch nach einer Operation sind Transsexuelle weder ganz Mann noch ganz Frau, denn durch eine Operation wird ja nicht die Persönlichkeit verändert, sondern lediglich eine „kosmetische“ Anpassung am physischen Körper vorgenommen. Dies wird auch von den Betroffenen selbst so wahrgenommen, genauso, wie es sich bei jeder anderen plastischen Operation verhält. Würde die Gesellschaft die Betroffenen so akzeptieren, wie sie geschaffen sind, würde ihnen viel Leid erspart. Denn meist sind es gerade der Druck, akzeptiert werden zu wollen, und die Diskriminierung durch die Gesetzgebung, die nur die Mann-oder-Frau-Registrierung kennt, die erst die Probleme wie Unzufriedenheit bis hin zu Hass, Ekel und Abscheu gegen den eigenen Körper auslösen und damit den Entschluss für eine Geschlechtsoperation noch begünstigen. Ob die Betroffenen über mögliche psychische Störungen bis hin zu Depressionen als Folge einer Operation ausreichend informiert sind, interessiert anscheinend niemanden wirklich. Die traurige Bilanz, dass die Selbstmordrate bei Transsexuellen erheblich höher liegt als bei den übrigen suizidgefährdeten Personen, ist ein klares Indiz dafür. Eine Mitschuld trägt nebst den religiösen Fanatikern auch die Humanmedizin mit ihren teilweise unsinnigen Theorien, die bereits erwähnt wurden. Die Akzeptanz von Transsexuellen entspräche nicht nur sozialer Gerechtigkeit, sondern stellte zudem eine Bereicherung dar. Es ergäben sich sozusagen bunte Farbtupfer im Schwarz-Weiß-Gemälde unserer Gesellschaft. Dass diese Toleranz möglich ist, beweist die Praxis in liberal denkenden Zivilisationen wie beispielsweise in Thailand.

Seit geraumer Zeit werden immer wieder Bemühungen unternommen, die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci als Mann zu „entlarven“. Neulich sah ich in einem TV-Beitrag eine Animation, die mithilfe von Röntgenstrahlen und modernsten Instrumenten beweisen wollte, dass es sich tatsächlich um einen Mann handelt. Die Direktion des Louvre in Paris, wo das Gemälde aufbewahrt wird, tat dies vehement als völligen Unsinn ab. Was aber, muss man sich fragen, spricht denn dagegen, eine solche Erkenntnis anzuerkennen? Würde das Werk etwa plötzlich an Wert verlieren? Könnte es nicht sein, dass der künstlerische Wert sogar gesteigert würde? Beobachtet man noch den unverhohlen respektlosen Journalismus in manchen Modemagazinen, den beleidigenden Umgang von Juroren einer bekannten deutschen Castingshow mit den Kandidaten und zu guter Letzt noch die primitiven Kommentare im Internet, muss man sich nicht wundern, wenn Vorurteile gegen Minderheiten noch geschürt werden. Hier spiegelt sich das Denken der Mehrheit unserer Gesellschaft. Ist das im Sinne der Presse- und Meinungsfreiheit? Wo bleiben da der Gerechtigkeitssinn, das Gesetz gegen Diskriminierung und der Schutz der Betroffenen? Sind Menschenrechte eine Einbahnstraße und nur für jene geschaffen, die den bestmöglichen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen? Es scheint so, wenn man die derzeitige Weltpolitik betrachtet.

Das Phänomen

Transsexualität ist nicht eine unbedeutende Seltenheit. Eine holländische Studie, eine der zuverlässigsten, besagt, dass auf 10 000 Personen ein Transsexueller mit psychisch weiblicher Identität und auf 30 000 ein solcher mit psychisch männlicher Identität kommt. Die Studien gehen allerdings von den konkreten Zahlen der Operierten und Operationswilligen aus. Nimmt man an, dass sich nur etwa ein Drittel bis höchstens die Hälfte der Betroffenen zu einer Operation entschließt, ist einfach zu erkennen, dass die Anzahl der Transsexuellen weit höher liegen muss. Des Weiteren ist festzustellen, dass die Anzahl Transsexueller mit weiblicher Identität und männlichen Geschlechtsmerkmalen die Zahl derer mit männlicher Identität und weiblichen Geschlechtsmerkmalen übertrifft im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel.

Ursachen

Dass die Ursachen für Transsexualität bis heute weitgehend unbekannt sind, ist meines Erachtens auf zwei Gründe zurückzuführen: Zum einen ist es die Forschung in der Humanmedizin, die nur die physische Substanz als den wahren Menschen betrachtet und die Psyche sozusagen als integrierten Bestandteil des organischen Gehirns sieht. Würde man sich einmal die Mühe geben, die Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe, wie oben beschrieben, näher in Betracht zu ziehen, müsste man auch in diesen Wissenschaftskreisen zur Kenntnis gelangen, dass die Annahme, die Psyche sei integrierter Bestandteil des organischen Gehirns, nicht stimmen kann. Denn Psychotiker, als die Transsexuelle noch heute oft abgestempelt werden, könnten unmöglich all diese, der geschlechtsgebundenen Anatomie widersprechende Verhaltensweisen willentlich nachahmen.

Der zweite Grund liegt in der psychiatrischen Beurteilung, die zwar die Psyche als etwas Eigenständiges sieht und deshalb davon ausgeht, dass eben die Anatomie angepasst werden müsse. Sie anerkennt den Wunsch der „Patienten“ als substanzielles Bedürfnis an, gleichzeitig aber bedenkt sie nicht, dass dies keine befriedigende. Lösung sein kann. Auch sie sieht Transsexualität als eine Art Krankheit oder Störung im Verlaufe der Entwicklung des physischen Körpers, die es zu korrigieren gilt. Oft ist es auch nur die Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen, weshalb die Psychiatrie dem Wunsch nach einer sogenannten Geschlechtsanpassung zustimmt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass auf diesem Weg keine wirkliche Antwort gefunden werden kann, weder seitens der Humanmedizin noch der Psychiatrie. Eigenartigerweise werden Hermaphroditen nicht als psychisch krank, sondern als Opfer eingestuft, denen die Natur offenbar aus einer unerklärlichen Laune heraus einen Streich gespielt hat und den es schleunigst operativ zu korrigieren gilt. Das Resultat dessen kennen wir. Das Erstaunliche ist nur, wie ich immer wieder betonen muss, dass weder grundlegende Einsicht noch Erkenntnisse über den Menschen als Gesamtheit erworben wurden.

*

Eine Erklärung zu diesem Phänomen könnte in der Theorie der Wiedergeburt zu finden sein. Der Buddhismus beispielsweise lehrt die Wiederverkörperung der Seele nach dem Tod, um sich vom angesammelten schlechten Karma zu befreien. Das schlechte Karma entsteht durch schlechte Taten und den unlauteren irdischen Lebenswandel, hervorgerufen durch negative Emotionen wie Hass, Zorn, Eifersucht, Neid, Habgier etc. Nun kann der Mensch durch gute Taten und einen lauteren Lebenswandel gutes Karma ansammeln und damit das schlechte abbauen. Emotionen sind in der Seele angesiedelt. Somit werden sowohl das schlechte als auch das gute Karma sowie alles sinnlich Empfundene als Erinnerung im geistigen Menschen, der Seele, gespeichert. Überwiegt jedoch das schlechte Karma, was nach dem ersten Lebensdurchlauf meist der Fall ist, kann der Mensch in neuen Verkörperungen dieses tilgen.

Um jedoch kein falsches Bild entstehen zu lassen, muss berücksichtigt werden, dass der Begriff „schlechtes“ Karma nicht notwendigerweise etwas Böses meint. Schlechtes Karma steht ebenso für die Taten, die nicht gut sind, also nicht dem Fortschritt des geistigen Menschen dienen. So gesehen wäre der Begriff „negatives“ Karma meines Erachtens zutreffender, wobei zu berücksichtigen ist, dass das schlechte oder negative Karma unterschiedlich schwer wiegt. Die Ausführung eines schweren Verbrechens beispielsweise wird nicht ebenso negativ bewertet wie das Nichtverhindern desselben. Auch spielt eine Rolle, ob die Tat vorsätzlich durch Triebe motiviert war oder im Affekt verübt wurde.

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