Tom Gris - Der Aschenmann

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Der alkoholkranke Privatdetektiv Theo Strack aus München hat kein gutes Gefühl, als das alte Ehepaar bei ihm auftaucht.Er soll den mysteriösen Tod ihres Sohnes untersuchen, der unter der Polizei völlig unerklärlichen Umständen ums Leben gekommen ist. Theos Ermittlungen führen bald in die unheimliche Welt der Paranormalität und zu den undurchsichtigen Personen, die sich damit beschäftigen. Dabei deuten alle Spuren auf einen Mann, von dem allerdings niemand weiß, wo er sich aufhält und ob er überhaupt noch lebt. Auf der Suche nach diesem Phantom verstricken sich Theo und seine Mitstreiter immer mehr in eine Scheinwelt aus Trugbildern und unerklärlichen Ereignissen, denen sie am Ende selbst zum Opfer zu fallen drohen. Doch das ist nicht Theos einziges Problem: Auf ihn wird ein Mordanschlag verübt. Ein Profikiller ist hinter ihm her und zieht auf seiner Jagd eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt. Aber wer steckt dahinter? Besteht hier ein Zusammenhang mit dem neuen Auftrag? Theo ahnt nicht, dass die Antwort auf diese Fragen in einem lange gehüteten Geheimnis aus seiner Vergangenheit verborgen ist.

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„Die Polizei hat die Ermittlungen gestern eingestellt“ sagt Papa Äffchen bedrückt, „ es gibt momentan keine Spuren, die sie weiterverfolgen können“

„Wer hat die Ermittlungen geleitet?“ fragt Theo.

„Kommissar Baer“ antwortet Papa Äffchen leise. Theo war selbst zwanzig Jahre beim LKA, bevor der Suff und andere Kleinigkeiten, an die er sich nur ungern erinnert, einen Stellenwechsel nahe gelegt haben. Er hat oft mit Baer zusammengearbeitet und ihn dabei als einen Menschen kennen gelernt, hinter dessen vermeintlich gemütlicher und biederer Fassade ein äußerst scharfsinniger und gefährlicher Kriminalist verbirgt. Die Gefängnisse sind voll mit Leuten, die den Fehler begangen haben, Baer zu unterschätzen. Theo seufzt. Die Sache gefällt ihm immer weniger.

Er startet einen letzten Versuch, die Geschichte noch abzubiegen.

„Und jetzt sind sie wohl hier, weil sie glauben, ich könnte den Tod ihres Sohnes aufklären, obwohl die Polizei das mit ihrem gesamten Apparat nicht geschafft hat? Wieso sollte gerade ich das können?“ fragt Theo, obwohl er sich die Antwort schon vorstellen kann. Erwartungsgemäß sagt Papa Äffchen:“ Der Sparkassenraub vor drei Jahren…“

Theo rollt mit den Augen und gibt dem Äffchen mit einer Geste zu verstehen, dass es nicht weiterzureden braucht. Der Fluch der guten Tat, denkt er. Der Sparkassenraub vor drei Jahren war ein brutaler Banküberfall, bei dem die drei Täter zwar kein Geld erbeutet, dafür aber eine Angestellte und zwei Kunden erschossen haben. Die Polizei ist monatelang im Dunkeln getappt, bis die Witwe eines erschossenen Kunden Theo mit eigenen Ermittlungen beauftragt hat. Dem ist es sehr zum Missfallen der Polizei gelungen, mit einigen äußerst unkonventionellen Methoden, an die er sich nur ungern erinnert, die Täter ausfindig zu machen und der Polizei den entscheidenden Hinweis zur Festnahme zu geben. Kurz vor der Festnahme ist allerdings derjenige Täter, der den Mann von Theos Klientin getötet hat, unter bis heute ungeklärten Umständen erschossen worden. Auch daran erinnert sich Theo nur ungern. Seitdem hat er einen Ruf weg.

Äffchen und Theo schauen sich an. Die Äffchen hoffnungsvoll und flehentlich, Theo unentschlossen. Später wird sich Theo an diesen Moment als denjenigen erinnern, an dem er noch ohne Drama hätte aussteigen können. So sagt er aber: „Dann erzählen sie mir mal von ihrem Sohn“.

3

Sie pfeifen sich alle noch einen ein, und dann fängt Papa Äffchen an zu reden.

„Unser Sohn Frank war achtunddreißig Jahre alt, als er starb. Das ist ein Foto von ihm. Er hat Journalismus studiert und die ersten paar Jahre bei kleineren Tageszeitungen in ganz Deutschland gearbeitet. Doch das hat ihm auf Dauer nicht gelangt. Deshalb ist er vor acht Jahren freiberuflicher Journalist geworden. Er hat seine Artikel teilweise bis nach Übersee verkauft. Investigativer Journalismus war sein Fachgebiet. Er war wie besessen, irgendwelche Missstände aufzudecken, und er hat damit oft Erfolg gehabt.“

„Damit macht man sich üblicherweise keine Freunde“ bemerkt Theo.

„Stimmt“ sagt das Äffchen, „er hat oft Drohbriefe bekommen und wurde sogar schon körperlich angegriffen. Aber das gehört dazu, hat er immer gesagt, desto mehr die Leute auf mich losgehen, desto näher bin ich an der Wahrheit. Es hat ihn nie wirklich von seiner Arbeit abgehalten“.

Theo schiebt den Kopf vor. „Sie haben das sicher alles schon der Polizei erzählt?“

„Natürlich. Alles. Alles was ich Ihnen jetzt erzähle, weiß die Polizei schon längst.“ Theo lehnt sich zurück. Es ist schon oft vorgekommen, dass er nichts anderes in der Hand hatte als das, an dem die Bullen sich schon die Zähne ausgebissen haben. Das sind die Fälle, bei deren Aufklärung man gelegentlich gezwungen ist, auch zu sehr unkonventionellen Methoden zu greifen, an die man sich später nur ungern erinnert. Doch davon sagt er nichts.

Das Äffchen fährt fort: „Wir haben ihn ja nicht oft gesehen, er war doch ständig unterwegs. Aber im letzten Jahr war er irgendwie anders, so gehetzt, ruhelos. Wir haben ihn gefragt, was los ist und er hat nur gesagt, er wäre da an etwas dran, etwas ganz großes, etwas, wie er sich ausgedrückt hat, das mit der normalen Lehrbuchwissenschaft nicht mehr erklärt werden kann. Und dass er uns nichts erzählen darf, das wäre zu gefährlich, je weniger wir wissen, desto besser. Das war dann das letzte Mal, dass wir ihn lebend gesehen haben. In seinen Unterlagen hat man nach seinem Tod übrigens nichts zu dieser Sache gefunden. Keine Aufzeichnungen, keine Dateien, gar nichts.“

Mama Äffchen schluchzt bei dem letzten Satz wie auf ein Stichwort kurz los, schnäuzt sich dann geräuschvoll und verlangt noch einen Schnaps. Sie genehmigen sich einen kleinen und dann fragt Theo:

“ Und sonst? Privat? Familie? Freunde, Hobbys und so?

„Er war meistens allein“ piepst jetzt Mama Äffchen, der Brandy hat ihr Sprachzentrum beflügelt. „Ein paar Freunde von seiner alten Fußballmannschaft, die er getroffen hat, wenn er mal hier war, aber nur selten, wenn man dauernd unterwegs ist wie er, da kann man keine Freundschaften pflegen, das schläft irgendwann alles ein. Gelegentlich mal ein bisschen Bergwandern oder Schwimmen gehen, aber mehr war da nicht“

Jetzt übernimmt wieder Papa Äffchen:“ Er hat eine Freundin gehabt, Beatrix, die kannte er schon seit seinen ersten Berufsjahren, die beiden haben so eine Fernbeziehung geführt, wir haben uns immer gefragt, wie das gehen soll, aber sie waren offenbar glücklich. Ein knappes Jahr vor seinem Tod ist sie gestorben, das hat ihn ziemlich mitgenommen.“

„Gestorben? Eine junge Frau? Wie das denn?“ fragt Theo argwöhnisch.

„Einfach so“ kommt die Antwort. „ Sie war mit ihren Eltern in Jesolo, Italien. Dort ist sie als Kind mit ihnen immer zum Baden hingefahren. Der Urlaub sollte so etwas wie eine nostalgische Reise in die Kindheit sein. Bei einem Strandspaziergang ist sie einfach zusammengebrochen. Sie war sofort tot. Die Obduktion hat als Ursache plötzliches Herzversagen ergeben. Keine äußeren Ursachen. So was kommt einfach vor, so traurig es ist.“

Theo runzelt die Stirn, irgendetwas stört ihn hier, aber er kann nicht sagen, was.

„Mehr kann ich ihnen über das kurze Leben unseres Sohnes im Moment nicht erzählen“ sagt Papa Äffchen traurig und fügt leise hinzu: „Meinen sie, sie könnten für uns herausfinden, was unserem Sohn zugestoßen ist? Bitte.“

„Wenn sie meine Stundensätze bezahlen können..“ ist Theos Antwort als letzter Versuch, diesem Auftrag, gegen den sich sein Bauchgefühl sträubt, doch noch zu entgehen.

„Wir haben genug gespart“ sagt Papa Äffchen stolz. „Wir sind beide pensionierte Gymnasiallehrer, ich für Mathe und Physik, und meine Frau für Deutsch und Geschichte.“ Theo stellt sich Mama Äffchen im Klassenzimmer vor, wie sie piepsend Hitlers Machtergreifung erklärt. Er muss unwillkürlich grinsen. Papa Äffchen deutet das als Zustimmung und sagt schnell: „Wir wissen gar nicht, wie wir Ihnen danken sollen, Herr Strack.“ Er blinzelt. „Ach ja,“ sagt er dann, und zieht einen Schlüsselbund aus der Tasche, „hier sind noch die Schlüssel für Franks kleine Eigentumswohnung, falls sie sich mal selbst ein Bild machen wollen. Wir haben alles gelassen, wie es war. Die Adresse…“

„Hinterlassen Sie bei Olga, die auch die sonstigen Formalitäten mit Ihnen erledigt.“

Die Äffchen machen, dass sie hinauskommen, als ahnten oder fürchteten sie, Theo könnte sich die Sache noch mal überlegen. Die Tür klappt hinter ihnen zu.

Theo dreht sich mit seinem Stuhl um und schaut zum Fenster hinaus. Draußen ist es ungewöhnlich dunkel geworden, ein Gewitter zieht auf. In der Ferne hört man es schon donnern. Das Wetter passt zu Theos Laune. Auf sein Bauchgefühl hat er sich bisher immer verlassen können, und dieses Gefühl sagt ihm, dass er mit dieser Sache eine Dose voll Würmer aufmacht. Aber das Thema ist sowieso erledigt, als Olga hereinkommt und ihm den von den Äffchen unterschriebenen Vertrag auf den Tisch haut. Jetzt hat er den Fall endgültig am Hals.

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