Rudolf Jedele - Kaana

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Es mag sein, dass es Welten gibt, die auf eine andere Art geschaffen wurde, als die unsere. Doch es mag sein, dass auch dort Menschen und Tiere leben, die den unseren sehr gleichen.
Joel ist der neue König des Bus-Ka-Shi. Als solcher gehört er zu der Elite der Steppenkrieger und sein Wort würde im Thing und in allen anderen Versammlungen gehört, denn nichts bedeutet dem Volk der Steppe mehr, als ihre herrlichen Pferde, die vollendete Reitkunst und die perfekte Beherrschung der Waffen. Doch Joel ist anders als die anderen Kentauren. Er neigt zum Grübeln und vor allem wird er beherrscht und getrieben von einer unstillbaren Neugierde, von einem gewaltigen Wissensdurst. Joel beginnt zu Reisen und auf seinen langen Ritten lernt er den Weg der Menschen kennen und beginnt zu verstehen, weshalb Menschen nicht in der Lage sind, sich mit dem Volk der Steppe zu vermehren.
Bei seinen Reisen stößt er auch auf den Erzfeind des Steppenvolkes, den Handelsherrn Sabandin und er nimmt den Kampf gegen den Meister der Intrigen auf. Aus den Kavernen von Zeparana heraus wird Sabandin besiegt, doch es gelingt dem Kaufherrn lebend zu entkommen.

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Nun weißt du also, wer ich bin. Ich will dir aber auch nicht verschweigen was ich bin.

In erster Linie bin ich ein vernünftiger Mann. Ich denke für gewöhnlich schneller, als ich handle, doch wenn man mich zum Handeln zwingt, geht auch das sehr schnell, wie ihr erlebt habt. Ich bin derjenige unter den Kaana, dem man nachsagt, dass er die größte Offenheit für Neuerungen und Veränderungen besitzt und meine Mission ist es, eine solche Veränderung abseits aller Traditionen in die Wege zu leiten.

Nun wisst ihr auch was ich bin, doch ich will euch noch etwas nicht verschweigen.

Was immer ihr seid, niemand wird jemals erfahren, dass wir uns begegnet sind, wenn wir uns nicht zu einem gemeinsamen und vernünftigen Weg zusammenfinden.

Ich versichere euch, ich habe keine Hemmungen, euch ebenfalls an die Ameisen und Sandkäfer oder, wenn euch das lieber sein sollte, auch an meinen Kangal zu verfüttern, wenn es sicherstellt, dass meine Mission dadurch nicht gefährdet wird.

Also frage ich jetzt noch einmal:

Gibt es einen Weg der Vernunft, auf dem euer Stamm und ich uns in Zukunft bewegen können?“

Die beiden Iboa sahen betreten zu Boden. Ein Mensch wie Joel war ihnen offenbar noch nie zuvor begegnet. Sie schwiegen lange und Joel ließ ihnen alle Zeit, die sie brauchten. Dann begann die Sprecherin von zuvor wieder zu reden.

„Ich bin Syrania, die Anführerin des zweiten Stammes der Iboa im Sheenland von Zeparana. Dies hier ist meine Schwester Caliada und drei weitere meiner Schwestern sowie zwei meiner Brüder hast du getötet.

Du hast aus einer starken und stolzen Familie in wenigen Atemzügen ein Nichts gemacht und du fragst, welchen Ausweg es aus dieser Situation geben könnte? Der zweite Stamm hat an einem einzigen Tag jeden Menschen verloren, der ihn zu leiten und zu führen fähig war und du fragst, welchen Ausweg es aus dieser Situation geben könnte?

Nun, es gibt einen Ausweg. Einen einzigen Ausweg.

Du nimmst uns als deine Gefangenen mit und sorgst für uns, denn unser Stamm wird tot sein, noch ehe dieser Tag vorüber ist. Du wirst uns bis an dein Lebensende um dich haben und du wirst nie sicher sein, ob dein Leben von langer oder kurzer Dauer sein wird, denn wir beide, Caliada und ich, werden nicht eher ruhen, bis der Tod unseres Stammes gerächt ist.“

Joel schüttelte den Kopf und erwiderte:

„Irgendwie verstehe ich euch nicht. Meine Sippe wurde vor zehn Jahren von einem Steppenfeuer bis auf einen einzigen Mann und seine fünf Gefährtinnen vernichtet. Heute aber, zehn Jahre später, ist die vierte Sippe mächtiger und bedeutender als je zuvor. Weshalb gebt ihr die Hoffnung auf?“

Wieder dauerte es lange, bis Joel eine Antwort erhielt. Diesmal jedoch war Caliada die Sprecherin.

„Meine Schwester scheut sich es zu sagen, deshalb werde ich es tun. Der zweite Stamm ist bereits tot. Was du vernichtet hast, war der hoffnungsvolle Beginn eines neuen Lebens im Sheenland. Wir haben uns vor wenigen Wochen von einem Stamm getrennt, der die Sheenlande weiter westlich von hier beherrscht und wir wollten, abseits von deren verkrusteten Strukturen und überholten Überlieferungen einen neuen Stamm gründen. Zwei Hengste und fünf Stuten sollten die Basis für unsere Pferdezucht bilden und ebenso wollten wir es mit dem Nachwuchs unter den Menschen halten.

Du hast nicht nur fünf Menschen getötet, du hast eine Idee ermordet.“

„Es mag sein und es tut mir unendlich leid, doch auch ich bin Träger einer Idee und diese Idee ist viel weit reichender in ihren Auswirkungen, als ihr es euch vielleicht vorstellen könnt.“

Joel erzählte den beiden Frauen alles, was er ohne Schaden für das Volk und seinen Plan erzählen konnte und am Ende schlug er vor:

„Ihr seid Iboa. Kommt mit mir, lernt das Volk Kaana kennen und wer weiß, vielleicht gelingt es uns auch einen Frieden zwischen unseren Völkern herzustellen. Wir leiden immer wieder unter Angriffen der Iboa und unser oberster Kriegsherr führt immer wieder unsere Reiter zu Racheakten gegen die Iboa. Das muss nicht sein. Helft mir, unter uns einen Weg des Friedens zu finden, denn was immer wir tun, es bleiben uns Feinde genug. Surbana und Shangtzu werden kein Interesse haben, mit den Nomaden der Steppe und der Sheenland in Frieden zu leben.“

Syrania sah den jungen Krieger aus halb geschlossenen Augenlidern an, dann sickerte es plötzlich feucht und glitzernd unter den langen, schwarzen Wimpern hervor und die junge Frau begann zu schluchzen. Sie lehnte sich an ihre Schwester, die beiden umarmten sich und versuchten einander Trost zu spenden und gemeinsam ließen sie sich zu Boden sinken und weinten sich in einen Schlaf der Erschöpfung. Auch Joel, Laakon und Hasket brauchten den Schlaf, doch keiner von ihnen war so vermessen, in dieser Situation allein auf den Schutz des Kangals zu vertrauen. So schliefen immer nur zwei von ihnen, der dritte aber hielt Wache.

Am Abend beschloss Joel, dass sie eine Nacht und einen weiteren Tag an der großen Wasserstelle verbringen wollten. Zehn Tage hatten sie für diesen Teil ihrer Reise geplant gehabt aber nur neun hatten sie gebraucht, als konnten sie einen Tag Rast einlegen, was allen, den Menschen so gut wie den Tieren nicht schaden konnte. Außerdem musste mit den beiden Frauen noch eine Einigung hergestellt werden, wie es weitergehen sollte.

„Könntest du die beiden tatsächlich töten?“

Laakon sah Joel mit großen Augen an, denn er geriet immer noch durcheinander, wenn er den Krieger Joel mit dem Menschen verglich, den er glaubte als Freund gewonnen zu haben.

„Ich würde es nicht gerne tun, doch wenn es sich nicht vermeiden lässt, muss ich es vielleicht tun.

Mein Volk zählt mehr als meine Wünsche. Für mein Volk würde ich auch dich und Hasket töten, auch den Kangal und sogar meinen Hengst.

Wenn mein Plan nicht gelingt, führt Chamjak das Volk Kaana noch vor Ende seiner Zeit als oberster Kriegsherr in eine Schlacht gegen die Städte und diese Schlacht können wir nicht gewinnen. Die Städte werden uns einfach mit ihren Menschenmassen zerquetschen und Kaana wird sterben.“

„Vielleicht wäre das die beste aller Lösungen.“

Syrania war ebenfalls wach geworden, hatte sich aufgesetzt und das Gespräch zwischen Joel und Laakon mit angehört.

„Was weißt du über Kaana, dass du es so hassenswert findest? Warst du jemals dort?“

„Nein, ich kenne die Steppe nur als den Ort, von dem alles Böse dieser Welt stammt. Unsere Ältesten und die Priester sagen es wieder und immer wieder, Kaana ist daran schuld, dass Sheehanos Land verdorrt und erfriert zugleich, denn Kaana besitzt das Wasser und die Kraft des Lebens und ist nicht bereit diese Besitztümer mit anderen Menschen zu teilen.“

„Ihr habt Priester? Ihr habt Älteste? Und sie alle erzählen solchen Unsinn? Dann wird es Zeit, dass ich dir ein wenig über Kaana und die Kraft des Lebens erzähle und glaube mir, es ist mir einerlei, ob du meine Anhängerin wirst oder nicht, denn ich bin kein Priester. Setz dich zu mir. Nein, halt. Wecke erst deine Schwester und dann setzt euch beide zu mir, damit ich nicht zweimal erzählen muss.“

Syrania tat, was Joel ihr vorgeschlagen hatte und dann saßen sie alle gemeinsam am Feuer und Joel hatte die Beine untergekreuzt, entspannt und gelassen saß er auf dem Boden und erzählte die Geschichte Kaanas, wie er sie erlebt und verstanden hatte.

Er erzählte bis tief in die Nacht hinein und ohne jemals unterbrochen zu werden. Nur einmal kam es zu einer kleinen Störung, als der Kangal plötzlich die Ohren spitzte und in die Nacht hinaus witterte. Joel legte ihm die Hand auf den Nacken und sofort beruhigte sich der Hund wieder, legte sich auf den Boden und starrte genauso gedankenverloren ins Feuer wie die vier Menschen, die zunehmend in den Bann von Joels Geschichte gerieten. Erst lange nach Mitternacht war die Geschichte zu Ende und Joel erhob sich aus seiner ungewohnten Stellung, er dehnte sich, er streckte seine Glieder, lockerte sich, dann hob er wie in Gedanken die Nagaika von seinem Sattel auf, ehe er sich in die Dunkelheit wandte und leise dort hinaus sprach:

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