Rudolf Jedele - Kaana

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Es mag sein, dass es Welten gibt, die auf eine andere Art geschaffen wurde, als die unsere. Doch es mag sein, dass auch dort Menschen und Tiere leben, die den unseren sehr gleichen.
Joel ist der neue König des Bus-Ka-Shi. Als solcher gehört er zu der Elite der Steppenkrieger und sein Wort würde im Thing und in allen anderen Versammlungen gehört, denn nichts bedeutet dem Volk der Steppe mehr, als ihre herrlichen Pferde, die vollendete Reitkunst und die perfekte Beherrschung der Waffen. Doch Joel ist anders als die anderen Kentauren. Er neigt zum Grübeln und vor allem wird er beherrscht und getrieben von einer unstillbaren Neugierde, von einem gewaltigen Wissensdurst. Joel beginnt zu Reisen und auf seinen langen Ritten lernt er den Weg der Menschen kennen und beginnt zu verstehen, weshalb Menschen nicht in der Lage sind, sich mit dem Volk der Steppe zu vermehren.
Bei seinen Reisen stößt er auch auf den Erzfeind des Steppenvolkes, den Handelsherrn Sabandin und er nimmt den Kampf gegen den Meister der Intrigen auf. Aus den Kavernen von Zeparana heraus wird Sabandin besiegt, doch es gelingt dem Kaufherrn lebend zu entkommen.

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Joel war ohnehin über alle Maßen stolz auf seinen Goldfalben, denn das wundervolle Tier passte sich an das Leben in der Sheenland in einer Geschwindigkeit an, die verblüffend war. Morgens und abends zwei Hände voll süßer Datteln und er war zufrieden. Die Datteln, so erklärte es Laakon, speicherten die Flüssigkeit zusätzlich im Körper und verminderte den Durst. Sowohl der Hengst als auch Joel selbst benötigten nur einen kleinen Teil der Flüssigkeit, die sie normalerweise aufnahmen. Der Kangal dagegen war nahezu immer durstig, doch wie es sich für einen Beschützer der Herden gehörte, ignorierte er seinen Durst so lange, bis Joel ihn zu sich rief und ihm aus dem Schlauch ein paar Händevoll zu trinken gab.

Am Ende der neunten Nacht tauchten vor ihnen plötzlich die schwarzen Silhouetten von hohen Palmen auf, die sich im Sheenlandwind wiegten und sie hatten beinahe schon die große Wasserstelle erreicht, die eines ihrer Ziele gewesen war. Allerdings waren sie nicht die einzigen, die auf dem Weg zum Wasser waren. Östlich von ihnen stieg eine dünne Staubfahne im Licht des mittlerweile wieder zunehmenden Mondes auf, die sich erstaunlich schnell der Oase näherte. Viel schneller als sie sich selbst bewegten und Laakon begann leise vor sich hin zu fluchen.

„Gibt es ein Problem?“

„Siehst du, wie schnell sich der Staub dort bewegt? Dies ist der sichere Beweis dafür, dass sich unter dieser Staubfahne Iboa befinden, denn nur sie bewegen sich in solchem Tempo durch die Sheenland. Wir werden uns mit ihnen einigen müssen oder den Tag im Sheenland verbringen. Beides ist nicht wirklich einfach und angenehm.“

„Wie könnte eine solche Einigung aussehen?“

„Das hängt davon ab, zu wie vielen sie sind. Treffen wir nur auf wenige, mag es sein, dass wir mit ein paar Geschenken davon kommen. Sind es mehr als zehn, sollten allerdings wir besser in der Sheenland bleiben, bis sie weiter gezogen sind und das kann dauern. Das kann insbesondere dann dauern, wenn sie wissen, dass wir im Anmarsch sind.“

„Was schlägst du vor?“

„Zuerst müssen wir herausfinden, wie stark die Gruppe ist, danach entscheiden wir weiter.“

Ab sofort überquerten sie keinen Dünenkamm mehr, sondern bewegten sich in Schlangenlinien durch die Senken zwischen den Dünen. Sie ritten so langsam wie nur möglich, um jede Staubfahne zu vermeiden und schafften es so gerade noch vor Sonnenaufgang, in Sichtweite der Palmen und des Wassers zu gelangen.

Joel starrte auf einen geradezu paradiesischen Anblick. Ein Palmenhain umschloss einen tiefblauen See von mindestens dreihundert Schritten in der breiten und gut hundert Schritt in der schmalen Richtung. Unter den Palmen und am Seeufer stand das Gras fast so hoch, wie er es auf der Steppe gewohnt war, Buschwerk und kleinere Bäume gab es allenthalben und an den Bäumen hingen wundervoll leuchtende Früchte. Am Ufer des Sees, unmittelbar vor ihnen standen sieben Pferde bis zu den Bäuchen im Wasser und ebenso viele Menschen tobten sich lachend und planschend und splitternackt im seichten Wasser am Ufer des Sees aus. Joel erkannte zwei Männer und fünf Frauen und sie alle hatten eine erheblich dunklere Haut, als die Kaananiten und doch waren sie bei weitem nicht so schwarz wie zum Beispiel die Numa. Schlanke Menschen mit schwarzem Haar, in das sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen, dünne, wie Gold glitzernde Fäden eingeflochten waren. Menschen, Männer wie Frauen, mit starken, drahtigen Muskeln und geschmeidigen Bewegungen und trotz ihrer Nacktheit waren sie alle bewaffnet. An goldenen Armreifen waren Scheiden mit schmalen Dolchen befestigt und auch um die Hüften trugen sie goldene Bänder an denen lange, schmale Klingen zu sehen waren.

Krieger wie die Steppenreiter, mit dem Unterschied, dass auch die Frauen Waffen trugen und auf Pferden ritten?

Joel beobachtete aufmerksam, dann wandte er sich an seine Begleiter und meinte:

„Sie sind nur sieben, wir sollten ebenfalls zum Wasser gehen. Unsere Tiere haben Hunger und Durst und ich sehe keinen Grund, weshalb wir hier wie Feiglinge liegen und warten sollten, bis diese Iboa sich genug im Wasser vergnügt haben.“

Laakon und Hasket sahen den jungen Krieger entsetzt an, dann fragte Hasket leise:

„Du hast noch nie mit Iboa zu tun gehabt? Nun, dann kannst du es nicht wissen, aber diese sieben sind so gefährlich und tödlich wie sieben Mambas. Sie sehen im Augenblick zwar harmlos aus, aber sie verwandeln sich innerhalb eines Lidschlages in mörderische Feinde, die weder Gnade noch Kompromisse kennen. Wir werden gegen sie kämpfen müssen, sobald sie uns sehen, denn bei sieben zu drei sind sie die vorhersehbaren Sieger.“

„Ich habe noch nie gegen Iboa gekämpft. Doch ihr scheint Erfahrung mit ihnen zu haben?“

„Auch wir haben noch nicht gegen sie gekämpft, denn wir sind friedliebende Menschen. Wir kenne aber die Geschichten, die man sich über die Iboa erzählt und die genügen.“

„Geschichten? Ihr fürchtet euch vor Geschichten? Nun, dann sollte ich vielleicht besser wieder umkehren und meinen Ältesten berichten, dass wir uns in unseren Verwandten getäuscht haben. Wie wollt ihr mit uns für eine bessere Zukunft kämpfen, wenn ihr euch vor Geschichten fürchtet?“

Joels Stimme troff nur so vor Hohn und Spott und er tat, als wollte er seinen Hengst umdrehen, als vom See her laute Rufe ertönten, die Männer und Frauen rannten aus dem Wasser, sprangen wie Katzen auf ihre kleinen Pferde und rasten in gestrecktem Galopp auf sie zu. Einer von ihnen hatte die Bewegung entdeckt, mit der Joel seinen Hengst wenden wollte und genau das war auch Joels Absicht gewesen, denn jetzt waren die Gesetze der Handlung verändert, jetzt gab es kein Zaudern und Debattieren mehr.

Der Goldfalbe kreiselte herum, Joel lenkte ihn mit den Schenkeln auf die heran stürmenden Iboa zu und löste zugleich mit einer Hand die Nagaika vom Sattelhaken. Die Lanze ließ er an ihrem Platz im Köcher, auch den runden Schild ließ er hängen wo er war. Dann hatte er den Schatten der Palmen erreicht und brachte seinen Hengst zum Stehen. Er war im nächsten Moment von sieben kleinen, drahtigen aber hübsch anzusehenden Pferdchen umringt, sieben schwarz glühende Augenpaare waren auf ihn gerichtet und die Reiter hatten ihre Pferdchen nur unwesentlich weniger gut unter Kontrolle, als Joel seinen Hengst.

Joel ließ seine Blicke über die Iboa wandern und sah vier rein weiße Pferde und drei die von einem solch hellen Falbton waren, dass sie ebenfalls fast weiß wirkten. Die Pferde erinnerten ihn tatsächlich an die Gazellen der Steppe, so zierlich und feingliedrig erschienen sie ihm, doch ihre Hälse waren muskulös, die Kruppen rund und fest und er sah tatsächlich recht ansehnliche Kleinausgaben, der Steppenpferde.

Die Reiter auf den Pferden passten zu diesen.

Keiner der Reiter erreichte die Größe Joels, obwohl dieser noch nicht ausgewachsen war. Sie waren, wie er zuvor schon gesehen hatte, drahtig und schlank, doch sie alle hatten die Muskeln von Kriegern. Da sie nackt auf ihren Pferdchen hockten und immer noch vor Nässe tropften, sahen sie allerdings eher lustig als gefährlich aus. Außerdem waren die fünf jungen Frauen von einer Art, die bei Joel ein wohlbekanntes Ziehen im Lendenbereich auslöste. Er hatte dieses Ziehen schon mehrfach erlebt und auf dem letzten Sommertreffen die Ursache herausgefunden und auch das Gegenmittel dafür entdeckt.

Die Iboa starrten Joel nicht weniger intensiv und wissbegierig an, als dieser sie. Auch die Pferde musterten einander und nahmen Witterung auf und dann geschah, was oft genug im Leben geschieht. Natürliche Reaktionen, die aber Handlungen auslöste, die so vielleicht gar nicht gewollt waren.

Unter den kleinen Pferden der Iboa waren zwei Hengste und diese erkannten, was sich ihnen da in den Weg gestellt hatte. Einen solchen Konkurrenten hatten sie nie zuvor erlebt und es war einfach ein Naturinstinkt, der sie diesen vergleichsweise riesenhaften Eindringling hassen ließ und den Kampf befahlen. Sie begannen zu stampfen, zu steigen und herausfordernd zu wiehern und waren drauf und dran, sich der Kontrolle ihrer Reiter zu entziehen und sich auf den Fremden zu stürzen. Vor allem, weil zwei der Stuten plötzlich zu tänzeln begannen und deutliches Interesse an dem fremden Hengst zeigten. Auch der Goldfalbe kannte sich mit Stuten aus und zwischen seinen Hinterbeinen zuckte plötzlich ein mächtiges, schwarzes Glied, das jeden anderen Hengst wissen ließ, wie minderwertig er doch eigentlich war. Er wölbte den Hals auf, seine Nüstern blähten sich und wenn Joel es zugelassen hätte, er wäre wie ein schweres Gewitter, wie eine Urgewalt über die beiden kleinen Hengste herein gebrochen.

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