Young-Mi Kuen - Kyopo – Weiße Schmetterlinge

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Einser in der Schule, Listen abarbeiten und Klavier spielen – Sues (14) Leben ist von den hohen Erwartungen ihrer Mutter bestimmt. Sues Mutter bemerkt nicht, dass der Widerwille ihrer Tochter gegen die koreanische Kultur stetig wächst:
Sue verleugnet ihren koreanischen Namen So-Young, spricht kein Koreanisch und kocht koreanisches Essen nur mit Atemschutz.
Während ihr älterer Bruder Song (16) alle Freiheiten genießt, übt Sue Tag für Tag stundenlang Klavier, um den Jugend musiziert-Wettbewerb zu gewinnen, von dem sich ihre Mutter erhofft, als geschiedene Kyopo wieder von der koreanischen Community aufgenommen zu werden. Doch die Konkurrenz ist hart. Für einen Sieg bei Jugend musiziert würde Sues Rivalin Cerin (14) alles tun. Genau wie Sue selbst – bis Punkgirl Jana (15) in Sues Klasse kommt.
Provokativ, schillernd und tough wirbelt Jana Sues strikte Ordnung durcheinander, anfangs etwas zu sehr: Als die beiden Mädchen auf einer Klautour erwischt werden, scheint die Freundschaft beendet, bevor sie richtig begonnen hat. Doch hinter Janas tougher Fassade findet Sue eine Seelenverwandte, die Sue durch ihre eigene Neugier einen neuen Zugang zur koreanischen Kultur eröffnet. In Janas Band spürt Sue zum ersten Mal Freude an der Musik und spielt sich auf dem Keyboard frei.
Für ihre Freundschaft tun beide Mädchen alles: Um Sues Mutter zu beeindrucken, verkleidet sich Jana als braves Mädchen von nebenan. Sue hingegen beginnt, ihre Mutter anzulügen, um mit Jana für den ersten Auftritt der Band zu üben. Als sie unter einem Vorwand bei Jana übernachtet, platzt das ganze Lügenkonstrukt. Es folgt ein Riesenstreit mit Tränen, Hausarrest und Jana-Verbot.
Während die Mutter zum Status Quo übergeht und bereits Vorbereitungen für Sues triumphalen Sieg bei Jugend musiziert trifft, schmiedet Sues Bruder Song ganz eigene Pläne für eine bessere Zukunft.
Sues Entscheidung für den Bandauftritt endet mit einem Familiendrama.

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Die Lehrerin begrüßte Jana und ließ sie neben Sue Platz nehmen. Sue beobachtete aus dem Seitenwinkel, wie sich Jana setzte. Jana ließ ihre große Schultertasche deutlich hörbar auf den Boden fallen.

Frau Kopke nahm Tim dran: „Tim, möchtest du uns von deinen Ferien erzählen?“

Tim sah nur die Lehrerin an, während er vorlas: „Ich war bei Onkel Carlos in Spanien, der hat mich mitgenommen zu Stierkämpfen und wir haben gewettet, wer gewinnt. Ich hab auf den Torrero gesetzt, aber ich habe gehofft, dass der Stier gewinnt, weil… wenn ein Stier stirbt, dann dampft sein Körper und… es riecht komisch…“

Max machte Würgelaute. Andere Schüler stimmten ein. Nur Janas Augen funkelten.

Laut fragte Jana: „Und was für eine Farbe hat das Stierblut?“ Alle sahen Jana an. Frau Kopke seufzte.

Tim klang sehr unsicher: „Es ist rot… wie Menschenblut.“

Ein paar Schüler gaben Würgelaute von sich.

Jana bohrte weiter: „Was hast du denn gefühlt, als du dem sterbenden Stier zugesehen hast?“ Frau Kopke warf Jana einen mahnenden Blick zu.

Tim sagte: „Weiß nicht. Gar nichts, glaube ich.“

Janas Stimme wurde lauter: „Du hast also ein paar sterbenden Stieren zugesehen und GAR NICHTS dabei gefühlt?“ Verunsichert sah Tim Frau Kopke an. Frau Kopke mahnte: „Jana! Das reicht jetzt!“

Alle beobachteten Jana. Jana wich dem Blick von Frau Kopke nicht aus. Das untere Augenlid von Frau Kopke zuckte nervös. Frau Kopke ging in den Angriff über: „Gut, Jana, dann erzähl uns doch etwas von DEINEN Ferien.“

Tim erschien nun etwas kleiner. Jana grinste. Sie erzählte: „Meine Sommerferien habe ich in Frankreich verbracht. In einem Schloss mit einem weißen Plüschteppich, der so dick war wie eine Matratze! Und einen Butler hatten wir auch!“

Katrin sagte ungläubig: „Einen Butler! Ja, klar...“

Jana sah Katrin provozierend an. Katrin schürzte die Lippen. Jana verdrehte die Augen.

Max fragte: „Was haste denn in dem Schloss gemacht?“

Jana antwortete: „Ich habe meine Mutter besucht. Sie ist Künstlerin und lebt in Frankreich, weil das Licht dort besser ist.“

Wieder sagte Katrin ungläubig: „Das Licht, na klar...“

Jana drehte sich zu Katrin um: „Du hast wohl gar keine Ahnung, was? Das Licht ist am wichtigsten beim Malen - wusstest du das etwa nicht?“

Katrin errötete. Sie wich Janas Blick aus. Jana gab weiter an, doch Sue hörte nicht mehr zu. Sues Blick wanderte in Janas offen stehende Tasche: Puderdose. Tabak. Lippenstifte. Eine Netzstrumpfhose in Verpackung. Kondome. Ein knallroter Nothammer.

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Zuhause bereitete Sue wie jeden Mittag das Essen zu. Wieder trug sie die Atemschutz-Maske und stellte die Pfanne auf die Herdplatte. Sue drehte die Herdplatte auf und stellte die höchste Stufe der Dunstabzugshaube ein. Dann briet Sue das vorbereitete Fleisch an.

Als sie fertig war, betrat Song die Küche. Sie aßen zusammen. Song sah sich die Liste an und fragte: „Und, was gibt es heute Aufregendes?“

Sue warf ihrem Bruder einen wütenden Blick zu und antwortete: „Keine Angst, du hast genug Zeit für deine GESCHÄFTE!“

Song lachte und sagte gönnerhaft: „Du wirst mir noch den ARSCH küssen, wenn ich dir eine Putze kaufe!“

Nachdem Sue aufgeräumt hatte, übte sie Klavier. Sie spielte das Wettbewerbs-Stück, doch Sue geriet aus dem Takt. Seufzend stellte sie das Metronom an und betrachtete das Plastik-Lineal auf dem Klavier. Zögernd nahm sie es in die Hand und steckte es sich selbst in den Hosenbund.

Nach dem Klavierüben ging Sue einkaufen. Sie kaufte ein Holzlineal, Kräuter und Gemüse und Briefmarken.

Plötzlich durchbrach ein lauter Schrei die Monotonie im Einkaufszentrum. Sue drehte sich um. Jana saß hinter einem älteren Jungen (18) auf einem Motorrad. Sie brausten durch das Einkaufszentrum. Die Menschen wichen erschrocken aus, einer rief: „Mensch, pass doch auf!“

Jana kreischte fröhlich: „Heeeeelau! Heeelau!“ und warf Süßigkeiten aus einer Tüte. Ein pink leuchtender Lolli flog in die Luft. Sue fing ihn auf. Jemand rief: „Was soll denn das? Es ist doch gar kein Karneval!“

Jana brauste an Sue vorbei, ohne sie zu erkennen. Ihr Gesicht strahlte. Sue musste wider Willen lächeln.

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Abends erzählte Sue ihrer Mutter von Jana. Frau Lee freute sich. Sie sagte: „Es freut mich, dass du eine Freundin gefunden hast.“

Sue sagte: „Ach Mom... so weit sind wir noch nicht!“

Frau Lee lachte und sagte: „Ach ja, bei euch ist ja alles immer so kompliziert.“

Sue lenkte ihre Mutter ab: „Fällt dir nichts auf?“

Frau Lee betrachtete Sues Gesicht.

Sue schüttelte den Kopf: „Kalt!“

Frau Lee betrachtete die Fensterbank.

Sie bemerkte den Strauß Blumen. Erwartungsvoll sah sie Sue an: „Gibt es etwas zu feiern?“

Sue antwortet: „Einfach nur so. Du kriegst ja sonst keine Blumen wie andere Mütter von ihren Männern.“

Frau Lee war gerührt. Sie sagt: „Danke, Sue. Du bist die beste Tochter, die man sich wünschen kann.“

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Es war schon spät. Ihre Mutter schlief schon. Sue saß an ihrem Schreibtisch und sah hinaus. Wie jeden Abend führte ein Mann seinen Hund aus. Ein Paar spazierte eng umschlungen Richtung Park.

Sue sah wieder auf ihren Schreibtisch. Vor ihr lag das unbeschriebene Notenheft. Sue nahm den pink farbenen Lolli von der Fensterbank und betrachtete ihn: In dem dunklen Zimmer gab der Lolli ein fluoreszierendes Leuchten von sich. Das Licht des Mondes traf auf den Lolli, der einen rosa Schimmer auf das blanke Notenheft warf. Für einen kurzen Moment flackerten Notenhälse auf.

Sue war fasziniert. Ein leichter rosa Schimmer war in dem Dunkel ihrer Pupillen zu sehen.

Sue klappte schnell das Notenheft zu und versteckte es unter der Schreibtischunterlage, die die Kontinente der Welt zeigte. Vielleicht konnte man das Leuchten konservieren... Sue griff nach der Dose hinter den Büchern. Sie legte den pink farbenen Lolli vorsichtig in die Dose und versteckte sie wieder hinter den Büchern.

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