Byung-uk Lee - Four Kids

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Bluebird27 alias Kim Haekwon, Sohn und Thronfolger des Königs der Schreibwarenartikel, hat das behütete Leben voller Dekadenz satt. Keinen Schulabschluss in der Tasche und von seinem Vater verachtet, der immer noch darauf besteht, dass er die Nachfolge der Unternehmensleitung antritt, flüchtet er in die Cyberwelt. In den ultimativen Weiten des Internet-Highways begegnet er Browneyes55. Fasziniert von dessen Aura entwickelt sich aus einem virtuellen Chat eine reale Freundschaft. Oh Soo-Jung, Browneyes55, schwänzt die Schule und arbeitet stattdessen als Fahrradkurier für einen Nudelimbiss. Auch NewGirl17, in der realen Welt Hyuna, tritt durch eine zufällige Lieferung in sein Leben. Gemeinsam mit ihrem Bruder, Ji-Min, lebt sie im Armenviertel in Angst und Schrecken vor ihrem gewalttätigen und ständig betrunkenen Vater, eines ehemaligen LKW-Fahrers, der seinen Job verloren hat und von seiner Frau verlassen wurde. Hyuna kümmert sich liebevoll um ihren jüngeren Bruder, aber der unberechenbare Zorn ihres Vaters verbannt die beiden Kinder in ein Leben voller Trostlosigkeit.
Frustriert treffen die drei Freunde eine folgenschwere Entscheidung: Hand in Hand wollen sie sich von einem Hochhaus in den Tod stürzen, wenn sich ihre Leben nicht mehr zum Besseren entwickeln, aber es kommt alles anders als erwartet…
Der geschmiedete Todespakt verändert das Leben der drei Freunde für immer.

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„Nein, rede nicht so einen Blödsinn. Jeder denkt, dass Geld etwas Gigantisches ist. Etwas, was den Menschen freier und besser macht.“

„Ist es nicht so?“

„Absoluter Unsinn. Reichtum hat auch seine Schattenseiten. Schau dir meinen Alten an. Ständig ist er in Sorge, wie er sein Vermögen verwalten und halten kann. Er lebt in permanenter Angst, alles zu verlieren. Ich weiß nicht, was daran so erstrebenswert sein soll. Und so werden wie er, will ich nicht. Ich soll mich bilden, damit ich eines Tages auch so erfolgreich bin, aber was ist das denn schon für ein Ruhm in ständiger Furcht leben zu müssen.“

So langsam bekam Soo-Jung doch Appetit und er nahm sich ein Stück Bauchfleisch vom Grill.

„Mein Mitleid für die Reichen hält sich in Grenzen. Ein Arbeiter lebt schließlich auch in ständiger Sorge, wie er seine Familie ernähren und seine Miete pünktlich bezahlen soll. Glaubst du Leute, wie wir, haben keine Ängste?“

Haekwon nahm sich auch eine Peperoni, die er wie einen Revolver auf Soo-Jung richtete.

„Der entscheidende Unterschied besteht allerdings darin, dass man ganz unten ist. Und wenn man ganz unten ist und nichts zu verlieren hat, geht man mit der Furcht anders um.“

Langsam wurde Soo-Jung wütend, da dieser Bonzenbengel sich tatsächlich einbildete, dass sich die Wohlhabenden dieser Stadt in einer schrecklichen Zwickmühle befanden.

„Du kannst doch gar nicht beurteilen, wie sich ein Bau- oder Fabrikarbeiter fühlt. Warst du schon mal in Geldnot?“

In einem Zug leerte Haekwon sein Glas und knallte es auf den Tisch.

„Kannst du denn beurteilen, wie ich mich gerade fühle?“, schleuderte er entschieden dem Glatzkopf ins Gesicht. Wie bei einem Showdown sahen sich beide an. Dann lachte Soo-Jung laut auf, was Haekwon mehr verblüffte als verärgerte.

„Lassen wir uns von dem Thema nicht die Laune verderben. Wir kennen uns doch kaum und streiten schon wie ein altes Ehepaar.“

„Geonbae“, murmelte Haekwon und hob zur Zustimmung sein Schnapsglas in die Höhe.

Die beiden stießen an, sodass das Soju über die Ränder schwappte und in die Höllenhitze der Bratvorrichtung tropfte, auf der es zischend verdampfte.

„Lass uns heute feiern“ schlug Haekwon vor.

„Feiern, was willst du feiern?“, fragte Soo-Jung und drehte sich um, da hinter ihm eine Gruppe Studenten im Kanon laut loslachte.

„Ich weiß nicht“, meinte Haekwon. „Muss man denn immer einen Grund dafür haben. Lass uns einfach ein wenig Spaß haben.“

Nachdem Haekwon das Essen bezahlt und der Bedienung zusätzlich noch ein großzügiges Trinkgeld spendiert hatte, stiegen beide in ein Taxi. Der Fahrer, ein mürrischer Dicker, beschwerte sich über die kurze Strecke, die ihm kaum Gewinn einbrachte, aber die beiden ließen sich vom Lamentieren nicht beeindrucken und genossen die kurze Fahrt. Ziel war eine Disco, die Haekwon gelegentlich sogar allein aufsuchte. Hier tummelten sich Feiernde aus allen Schichten. Nightwatch hieß der Laden und als sie eintraten, wurden sie von gleißenden, bunten Lichtern geblendet, die epileptisch über die Tanzfläche zuckten, während sie von dumpfen Bassklängen begleitet wurden. Soo-Jung bemerkte die Sicherheit, mit der sich Haekwon durch den Raum bewegte. Neu schien dem Bürstenschnitt die Disco nicht zu sein. An der Bar wurden zwei Bier bestellt, die mit unglaublicher Schnelligkeit serviert wurden, als wenn die zügige Musik die Arbeitsgeschwindigkeit vorgab. Während Soo-Jung das kalte Getränk erfrischend die Kehle runterlief, beobachtete er den Mob, der die Tanzfläche überflutet hatte und sich wie eine homogene Masse bewegte, bis sie zu einem einheitlichen Organismus zusammenwuchs. Auf Haekwons Stirn hatten sich Schweißperlen gebildet, die im bunt flackernden Licht einen ungewöhnlichen Glanz entwickelten.

„Ich war eigentlich schon länger nicht mehr hier!“, brüllte Haekwon gegen die frivol feiernde Menschenmenge an und hielt sich dabei die kalte Flasche an die Stirn.

Soo-Jung reagierte nicht auf die Worte. Tatsächlich gefiel ihm der Laden. Denn hier schienen die Leute das Leben zu feiern. Einige hübsche Mädchen konnte er in der fröhlichen Menge ausmachen, die seinen schüchternen Blick nicht spürten und sich hypnotisch ganz den lauten Klängen aus den Boxen hingaben.

„Hörst du mir überhaupt zu?“ Haekwon hatte ihn mit dem Boden der Bierflasche angestupst und ihn so aus dem verträumten Zustand gerissen.

„Geonbae“, erwiderte Soo-Jung nur schmunzelnd und hielt Haekwon die Flasche hin. Das Glas klirrte. So besiegelten sie ihre frische Kameradschaft.

Der Alkoholpegel stieg und mit ihm auch der Mut, sich auf die tanzende Meute zu stürzen und sich in ihren Rachen zu schmeißen, bis das euphorische Monster auch die beiden in sich einverleibt hatte. Zwei Mädchen zeigten Interesse. Soo-Jung bewunderte das Selbstbewusstsein, mit dem sich der Bürstenschnitt die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts ergaunerte. So viel Charme hatte er ihm nicht zugetraut.

„Das ist mein guter Freund, Soo-Jung“, lallte Haekwon. „Und mein schöner Name ist Haekwon. Wir sind die unbestreitbaren Herrscher der Nacht.“

Die beiden Mädchen, eine im Minirock und die andere in Hose, kicherten.

„Hallo Soo-Jung, mein Name ist ***“, sagte die eine mit Hose und trat näher. Lasziv warf sie ihr braun gesträhntes Haar zurück und fasste ihm an die Schulter. Ihr unbedeutender Name wurde von der lächerlich lauten Musik verschluckt. Sie war sehr hübsch, aber in dieser Basshölle musste er plötzlich an Hyuna denken, die sich gerade mit ihrem Vater abmühte. Derweil war Haekwon mit dem Minirock vertieft am Flirten. Anscheinend verstand er sein Handwerk gut, denn ihr grelles Lachen durschlug im regelmäßigen Takt die Mauer aus den Jubelschreien der Feiernden. Irgendwann war Haekwon mit dem Mädchen in der Dunkelheit verschwunden, die von Laserlichteffekten in tausend Stücke zerrissen wurde. Angestrengt suchte Soo-Jung nach ihm, aber konnte den Bürstenschnitt in der Menge nicht ausfindig machen. So verließ er sein Lager an der Bar und ließ *** stehen. Sie war hübsch, aber Hyuna strahlte für ihn mehr als ein hübsches Gesicht aus, was dem Mädchen eindeutig fehlte. ECHTHEIT. Ihr Redeschwall war ohnehin von einem Rapsong verschluckt worden, der die Feiernden noch lauter aufheulen ließ. Hier sah er nur lauter weibliche Mienen, die sich hinter Mascara versteckten, und ihre Körper im Laserlicht rekelten, um Kerle zu beeindrucken, die ihre Triebe frei ausleben wollten. Ein Paarungsritual der modernen Zeit, was in Soo-Jung Ekel und Faszination zugleich erweckte. Manche Atavismen konnte niemand gänzlich abschütteln. So langsam spürte er, wie der Alkohol das Blut in seinen Adern zum Kochen brachte und sein Blickfeld verschwamm, als säße er in einem Karussell, das sich mit unbändiger Geschwindigkeit drehte. Panisch wühlte sich Soo-Jung durch die Menge und kämpfte sich bis zum Ausgang vor, der kitschig mit pinken Neonröhren verziert war. Seltsam geformt bildeten sie den Namen des Clubs ab. Nightwatch. Der Türsteher, ein Mann mit kolossaler Statur und Schweinenacken, öffnete ihm rasch die Tür, da er zu ahnen schien, dass sich Soo-Jung nicht wohlfühlte und er ein Unglück in seinem Zuständigkeitsbereich verhindern wollte. Die frische Nachtluft traf den Kahlkopf wie eine Gewehrkugel. Mit der Überdosis an Sauerstoff kam auch die Übelkeit. Soo-Jung stützte sich an eine Straßenlaterne und übergab sich. Zu seinem Ärger bekamen auch seine Schuhe etwas ab, obwohl er sich weit nach vorn gebeugt hatte. Die Magensäure zeigte keine Gnade. So schmerzte ihm die Speiseröhre. Es war nun Zeit, den Heimweg anzutreten. Sollte doch der Bürstenschnitt zur Hölle fahren. Er würde sich schon melden. Schließlich gab es in der Cyberwelt mehr als nur eine Chance. Extra Life.

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