Alexander Reiter - Das Schöpfer-Gen

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Das Leben des Londoner Barkeepers David Cole wird aufgrund eines noch nie da gewesenen Ereignisses von einem auf den anderen Moment völlig auf den Kopf gestellt. Es folgt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem es um nicht weniger geht als den Untergang der Menschheit. Der uralte Kampf Gut gegen Böse wird dabei ein für alle Mal entschieden.
Würde die Welt solche Veränderungen überleben? Ist die uns bekannte Realität das, was sie zu sein scheint oder liegt da noch viel mehr im Verborgenen unserer Geschichte sowie unseres Selbst?

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„Äh …“, murmelte ich. Ich hatte keine guten Erinnerungen an meine Zeit in der Armee. Zu viele Regeln, zu viele Idioten, die einem Befehle gaben.

Paul verpasste mir einen Rippenstoß. „Das wird dann wohl nichts mit meinem Fernsehabend auf der Couch mit einem schönen Film und ein paar Bier!“

„Du hast keinen Fernseher mehr, der ist kaputt“, erinnerte ich ihn.

„Aber nur, weil du Wichser ihn von der Wand gerissen hast.“

„Das war ein Versehen“, protestierte ich.

„Ein Versehen? Dass ich nicht lache, du warst stockbesoffen, Mann!“

Jetzt grinste ich. „Sieh es mal von der positiven Seite, so erlebst du endlich mal was.“

Paul lehnte seufzend den Kopf an die Lehne. „Du blöder Volltrottel. Das Ende der Welt mit dir, ein super Erlebnis, willst du mich verarschen? Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, Miss Stanley.“

Karen hatte unserem Wortwechsel mit unbewegtem Gesichtsausdruck zugehört. Vor und hinter uns warfen die blinkenden blauen Lichter der Eskorte geheimnisvolle Muster auf die Polster. Wir passierten den St. James Park, doch hier war keine Menschenseele zu sehen. Hatten sich alle in den Häusern verkrochen?

Als wir so durch die Stadt fuhren, wurde mir langsam bewusst, dass das Ganze vielleicht doch größer war als ich mir eingestehen wollte. Dass für mich mehr auf dem Spiel stand, als ich noch vor einer halben Stunde geahnt hatte. Dieses Gefühl von völliger Auslöschung, Hilflosigkeit und Angst – und ich mittendrin. Ich lehnte meinen Kopf zurück und schloss die Augen. Der Geruch von frisch poliertem Leder stieg mir in die Nase. Neben mir spürte ich Paul. Seine bloße Anwesenheit samt seinem beißenden Humor verhinderten, dass ich der Panik in meinem Inneren nachgab und anfing zu schreien.

„Mr Cole, wir sind da. Downing Street.“

Ich zuckte zusammen und öffnete die Augen. „Entschuldigen Sie, ich war gerade etwas abwesend.“

„Das ist nachvollziehbar, Sir.“ Sie lächelte mir plötzlich aufrichtig zu; mit einem Lächeln, das ich aus meiner Kindheit kannte. Meine Mutter hatte immer auf dieselbe Weise gelächelt, vor allem, wenn sie wusste, dass sie mir nicht helfen würde oder konnte, weil ich mich mal wieder allein in irgendeinen Mist hineingeritten hatte, den ich selbst ausbaden musste. Ihr sanftes Lächeln hatte ich das letzte Mal an ihrem Sterbebett gesehen. Reiß dich zusammen, du Trottel, sonst fängst du noch an zu flennen, fuhr ich mich innerlich an, setzte mich auf und richtete den Blick aus dem Fenster.

Wir fuhren nicht durch die bekannten Eisentore der Downing Street, sondern nahmen die Auffahrt hinter dem Haus unweit des Imperial War Museums.

Paul, der bisher ebenfalls geschwiegen hatte, pfiff durch die Zähne. „Also wenn du dich da drinnen bitte wie ein zivilisierter Mensch verhalten würdest, wäre das echt super, Alter. Versuch um Himmels willen nicht, auf den Teppich zu pinkeln.“

„Du bist ein echter Freund, weißt du das?“ Als wir das Haus betraten, wurden wir von zwei weiteren Gorillas wie am Flughafen durchgecheckt. Anschließend schickte man mich in ein Untersuchungszimmer, wo mir Blut- und Speichelproben abgenommen wurden, Paul wartete vor dem Untersuchungszimmer auf mich. Dann eskortierten uns die Sicherheitsbeamten in einen kleinen Salon.

Ich ließ meinen Blick durch das Zimmer wandern. Der Salon war ein Paradebeispiel für englischen Einrichtungsstil, mit vielen Details und einer sehr einladenden Sitzgarnitur. Die Wände des Salons waren mit goldornamentierten grauen Stofftapeten bespannt und das Mobiliar war mit handgeschnitzten Verzierungen versehen. Wahrscheinlich sündhaft teuer, Mahagoni oder so. Drei Männer, einer davon schon deutlich jenseits der fünfzig, eine fremde Frau und Karen Stanley sahen uns gespannt entgegen. Mein Mund wurde trocken, wer waren die denn nun schon wieder? Noch mehr Untersuchungen? Mich kribbelte es bereits unter dem Pflaster, das man mir in die Ellbogenbeuge geklebt hatte.

Miss Stanley schien mir mein Unbehagen anzusehen, denn sie sagte rasch: „Mr Cole, Mr Richards, ich darf Ihnen Prof. Keith Woods vorstellen, Leiter der Abteilung für theoretische Physik in Oxford. Dr. Woods kann uns vielleicht bei einer Erklärung des Phänomens in Covent Garden helfen.“

Der Grauhaarige schüttelte uns die Hand.

Jetzt war ein Typ mit roten Haaren und Sommersprossen dran. „Des Weiteren Mr Ben Wright, Parapsychologe und Grenzwissenschaftler Der führende Experte auf seinem Gebiet.“ Grenzwissenschaftler? Glaubte der an Geister? Er bot uns nicht die Hand an, sondern nickte lediglich.

Karen Stanley lächelte und fuhr fort: „Eine weitere Spezialistin in ihrem Fachgebiet, Dr. Ann Marie Singer, Neurowissenschaftlerin von der Universität Glasgow.“ Ihr Händedruck war überraschend kräftig, sogar Paul zuckte kurz zusammen.

„Und last but not least, Mark Stettler, Genetiker und Forschungsleiter der Universität von Birmingham “, wurde ein junger Mann mit Hornbrille vorgestellt. Dieser musterte mich misstrauisch wie einen Studenten, der eine Klausur verhauen hatte.

„Wir hoffen, dass Sie sich in der Zwischenzeit schon einmal untereinander bekannt machen können. Ich darf mich nun kurz entschuldigen, wenn Sie irgendetwas benötigen, wenden Sie sich bitte jederzeit an einen meiner Kollegen. Ich werde in Kürze wieder zu Ihnen stoßen.“

Paul goss ohne Weiteres zwei Gläser Single Malt auf dem neben uns stehenden Barwagen ein, ließ sich dann auf einer Couch in der Mitte des Raumes nieder und zerquetschte dabei fast die kleinen Samtkissen.

Ich setzte mich neben ihn, und er reichte mir das Glas mit den Worten: „Auf das Ende der Welt, mein Freund.“

„So weit sind wir noch lange nicht“, sagte die Neurowissenschaftlerin und ließ sich in einen Sessel sinken. „Paul, ich darf doch Paul sagen, oder? Bekomme ich bitte auch einen Drink?“

„Aber gern doch, kommt sofort.“ Paul erhob sich, schenkte ihr ein Glas ein und reichte es ihr. „Cheers!“

Sie leerte ihr Glas mit in einem Zug, lächelte und sagte: „Ich glaube nicht, dass es das Ende der Welt wird. Ich glaube, was wir gerade erleben, ist der Beginn von etwas Neuem.“

„Und wie sieht das Ihrer Meinung nach aus?“, fragte Paul interessiert.

Ann Singer lehnte sich zurück.

Die anderen nahmen sich nun ebenfalls etwas zu trinken, suchten sich eine Sitzgelegenheit und lauschten gespannt.

„Während dieses Vorfalls wurde weltweit mehr neuronale Tätigkeit gemessen als je zuvor.“

„Hä? Und was genau bedeutet das?“, schaltete ich mich ein.

„Oh, Entschuldigung, Mr Cole, ich vergaß – wie Sie wissen, arbeite ich als Neurowissenschaftlerin und wir haben ständig Testreihen bei uns im Forschungszentrum. Meine Kollegen und ich haben in den letzten Stunden bei unserer Testgruppe eine so hohe Gehirntätigkeit gemessen, wie nie zuvor für denkbar gehalten wurde. Einige von ihnen benutzten Gehirnareale, die für gewöhnlich nicht stimuliert werden können. Sie nutzten für einen kurzen Moment fast fünfundneunzig Prozent ihrer Gehirnkapazität.“

„Und das wissen Sie woher?“, fragte ich skeptisch.

„Einige meiner Kollegen führten während des Events zufällig Gehirn-Scans an Primaten durch. Und der Computer hat während der ganzen Zeit weiter aufgezeichnet, mit dem gleichen Ergebnis.

„Was? Wollen Sie damit sagen, dass uns dieser schreckliche Vorfall schlauer gemacht hat?“

„Nein, Mr Cole, schlauer nicht. Ich will damit sagen, dass die durchgeführte Übertragung, die wir alle von Ihnen in unserem Geiste gesehen haben, die Menschen für einen kurzen Zeitraum evolutionär um Tausende von Jahren nach vorne katapultiert hat. Wissen Sie, wie unfassbar eine globale Suggestions-Übertragung ist? Bis jetzt hat niemand so etwas überhaupt für möglich gehalten.“

Ich trank mein Glas in einem Zug aus und sah sie ungläubig an. „Entschuldigung, wenn ich Ihre Begeisterung nicht ganz teilen kann, aber dabei sind eine ganze Menge Menschen gestorben. Jeder Vollidiot auf der Welt hat mich gesehen und glaubt wahrscheinlich, ich sei dafür verantwortlich. Und Sie erzählen mir, dass Sie deswegen aus dem Häuschen sind, weil irgendwo Affen jetzt schlau genug sind, um allein aufs Klo zu gehen? Hurra, die Welt ist ein besserer Ort!“ Je mehr ich redete, desto wütender wurde ich.

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